Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Allgemein

Abschied

Ein Meer der Tränen,
ein Meer weißer Rosen,
ein Meer der Emotionen.

Ein Sturm riss ihn aus seinem Leben,
bei Sturm wurde er der Erde übergeben –
welch Schicksal!

Die Jungs haben ihren Freund heut auf seinem letzten Weg begleitet. Ich war in Gedanken bei ihnen. Später werde ich zum Friedhof gehen und leise selbst Abschied nehmen.

Vor dem Friedhof hatten die Freunde sein zweites Auto abgestellt und fuhren nach der Beisetzung mit ihren Wagen an seinem vorbei, gaben noch mal Gas als letzten Gruß. Wer muss da nicht weinen?

Nachtrag: ich war soeben an seinem Grab und war so gerührt, ich hatte bis nach Hause Tränen in den Augen. Die Jungs sind alle Opel-Fans, im eigenen Opel-Club. Ein Lenkrad – geschmückt mit Blumen – liegt da, ein großes Gesteck  mit weißen Rosen in Form eines Opel-Zeichens.

Dieser Beitrag ist nur für mich – für uns. Ich habe die Kommentarfunktion darum mal ausgeschaltet. Ihr werdet das verstehen.

Freitag, der 13.

Na, wer hatte heute Pech? Ich bis jetzt noch nicht. Aber man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben.

Kommt gut ins Wochenende!

Gefangen

Die Spinne fängt ihre Beute im Netz,
ein Netz so zart und fein.
Wie Perlen schimmern die Tropfen klar
im ersten Sonnenschein.
Und wenn ich dieses Wunder seh,
dann wünschte ich mir eins:
Ich könnt meine Träume genauso fangen,
doch leider hab ich keins.

                                               K.L.

Am See der Freundschaft

Da waren wir gestern wieder. Sind zwar fast immer die selben Aufnahmen, aber ich find es da so schön. Außer Anglern war wieder niemand da.
Rohrkolben, als Kind haben wir sie mit nach Hause genommen. Sah immer schön aus in der Vase.

Johnny war auch baden. Ich nehme zwar Rücksicht auf die Angler, aber der See ist nicht für sie alleine da. Nur als Johnny bellte, hab ich kein Stöckchen mehr ins Wasser geworfen.
So – und nun hoffe ich, dass ich heut Abend endlich mal eine Blogrunde drehen kann.

Mystischer Abend

Nachdem der Sonntag am Morgen mystisch begann, endete er am Abend auch auf die selbe Art und Weise.
Innerhalb einer Stunde änderte sich der Himmel von weißen dicken Wattewolken hin zu grauen Fetzen und glutrotem Abschied.

Am Schluss war nur ein glutroter Fleck zu sehen. Das sah schon eigenartig aus. Was Wolken und Licht doch so für faszinierende Momente bieten können.

Mystischer Morgen

Am Sonntag war ich schon früh 5 Uhr munter, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Also bin ich mit Johnny schon vor 7 Uhr in die Aue, ich musste raus.
Was für ein Morgen! Es war eine mystische Stimmung, der Nebel stieg von den Wiesen auf.

Ich kam mir vor wie im Märchenland, gleich müssten kleine Elfen geflogen kommen und mir sagen, dass alles wieder gut ist.

Aber es wird nichts mehr gut, die Gedanken kreisen noch immer in meinem Kopf. Dabei stand mir dieser Mann doch gar nicht sooo nahe. Aber er war so ein guter Junge.

Könnt ihr nicht doch irgendwo auf den Bildern kleine Gnome oder Elfen erkennen?

Und dann schickte mir der Himmel seine Strahlen. Fast hätte ich mich gefreut, aber sie können die trübe Stimmung nicht aufhellen.

Hier lacht wieder die Sonne vom blauen Himmel, dicke weiße Wattewolken ziehen ihre Bahnen. Die nächsten Tage soll es wieder regnen, zum Glück nicht mehr so schlimm.

Fassungslos

Die Gewitter nehmen hier kein Ende. Gestern Abend war es wieder ganz schlimm. Meine Mam rief sogar an, ob wir alle zu Hause sind. Draußen herrschte Weltuntergang.
Heut früh erhielt Sohnemann Martin eine schlimme Nachricht.

– Phillip, einer seiner besten Freunde, 23 Jahre,
– freundlich, hilfsbereit, mit Plänen für die Zukunft,
– zur falschen Zeit am falschen Ort,

– mit dem Auto unterwegs,
– wegen schlechter Sicht am Fahrbahnrand angehalten,
– ein 10 m hoher Baum (lt. Medien, er war größer) stürzte aufs Auto, zerquetschte es, jede Hilfe kam zu spät,

– bis in die Nachtstunden wusste die Polizei noch nicht, wer da überhaupt im Auto saß,
– schwere Technik und ein Kran mussten zum Einsatz kommen, um ins Wageninnere zu gelangen,
– die Bundesstraße war heut noch bis zum Mittag gesperrt,

– meine Gedanken sind bei seinen Eltern, seinen Freunden, seiner Partnerin,
– meine Gedanken sind bei den Einsatzkräften der Feuerwehr und den Ärzten, die den Körper – so lang es denn noch einer war – bergen mussten,
– das Foto vom Unglück fand man heut in den Tageszeitungen, die Berichte liefen sogar im Fernsehen.

Auch ein 9-jähriges Mädchen wurde Opfer des Unwetters, es stand im Bad neben einem Baum, in den der Blitz einschlug. Reanimiert und dann doch gestorben.
Letzte Woche erwischte es 4 Frauen auf einem Golfplatz – alle tot.

Hört das endlich mal auf? Ich werde künftig bei jedem Gewitter an Phillip denken und an diesen tragischen Unfall, der mich so sehr rührt.

Und es soll weiter gehen …

Heißer Sommer

Er ist schon verrückt, dieser Sommer. Gestern abermals heftiges Gewitter, der Regen wurde nur so gepeitscht, Äste an den Bäumen brachen ab, Pulsnitz und Mühlgraben traten über die Ufer, die Wiese war ein See.

Heut scheint die Sonne und ich hoffe, wir kommen erst mal zum Aufatmen.

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende und wenn ihr nicht wisst wohin bei der Hitze, macht es so wie ich vor 45 Jahren – steigt in die Wanne 🙂

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