Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Allgemein

Geschafft

Das letzte Mal Gymnastik in der Physio ist geschafft. Habe gleich noch Tipps bekommen für meine Schulter, die zum Glück derzeit nicht auch noch schmerzt.

altes Eisenbahnviadukt in der Aue

Mit Mauz konnte ich nicht noch mal zur Tierärztin. Er roch am Montag wohl den Braten und verkrümelte sich. Kam erst wieder heim, als die Praxis geschlossen hatte. Ich habe wenigstens angerufen und Bescheid gegeben.

In der Aue fallen die Eicheln von den Bäumen. Da braucht man wieder einen Helm zur Sicherheit 🙂 Große Buchen gibt es hier auch entlang der Flüsterallee.

Die Früchte entwickeln sich gerade.

Bucheckern

Und Efeu wuchert überall. An manchen Stellen, wo er schon wie Lianen im Urwald die Stämme eroberte, wurden die Luftwurzeln gekappt.

Wir starten nun gleich ins letzte August-Wochenende. Aber es fühlt sich schon fast wie Mitte September an. Die Wiesen sind morgens feucht, es wird später hell, Obst an den Bäumen wird geerntet, die Blumen und Pflanzen in den Kästen sehen teilweise gar nicht mehr schön aus.
Genießen wir die letzten Sommertage!

Ungeplante Pause

Ich wollte gar keine Pause einlegen. Aber unser Laptop fand die Hitze blöd und streikte. Nun geht alles wieder.

Abkühlung konnte man nur in der Aue finden in letzter Zeit.

Flüsterallee

Aber weit kam ich nicht. Die Brücke wird saniert.

Brücke über die Pulsnitz

Also muss ich beim nächsten Mal einen anderen Weg einschlagen.

In der Aue

Ich war inzwischen beim Frisör (ein letztes Mal kurzer Sommerschnitt) und beim Zahnarzt.
Physio habe ich noch 2 x vor mir. Es geht mir wieder gut, aber ich muss nun regelmäßig Übungen machen. Anfangs hatte ich Muskelkater. Und der Therapeut stellte fest, dass ich gut trainiert bin. Klar, die Übungen haben wir immer im Sport ausgeführt.

Nun ist am Wochenende endlich Abkühlung gekommen. Am Freitag war es kaum auszuhalten, der Schweiß lief nur so. Und da musste ich auch noch mit Mauz zur Tierärztin. Er hat eine Wunde im Nacken, entweder Prügel abbekommen oder aber wo hängen geblieben, sich mit was gestochen.
Heut müssen wir wieder hin, er muss noch mal Antibiotika bekommen. Es heilt langsam. Ist auch noch an der Stelle vom Halsband. Aber das kann ich nicht abmachen, sonst hat er keinen Magneten mehr für die Katzenklappe.

Kommt alle gut durch die letzte Augustwoche!

Erkenntnisse

Vielen lieben Dank für eure Genesungswünsche, Meinungen, Hinweise.
Es gibt ein Für und Wider, wenn es um solche Entscheidungen geht.
Doch nun steht fest: ich muss keine Entscheidung treffen.

Ich war zum Röntgen. Vor 20 Jahren erklärte man mir im Krankenhaus, dass die Wirbel und Zwischenwirbel nicht richtig übereinander sitzen, ständig reiben. Wirbelgleiten nennt man das. Und das hätte stabilisiert werden können.
Doch nun ergaben die neuen Aufnahmen, dass dies gar nicht der Fall ist. Alle Wirbel in Ordnung. Nur im Lendenwirbelbereich habe ich diese – angeborene – Fehlstellung von Wirbeln. Und da ist nichts zu machen. Damit muss ich leben, ich werde immer wieder Schmerzen und solche Ausfälle haben.

Nun bekomme ich Krankengymnastik und muss noch eine Weile Schmerzmittel nehmen. Doch es geht mir schon besser, ich kann vernünftig laufen und mich bewegen, wenn auch noch vorsichtig.

Also: keine Heidelbeeren mehr pflücken gehen 🙁 Immer auf die Körperhaltung achten, in die Hocke gehen statt bücken (wie soll ich das mit einem vollen Wäschekorb machen?), nicht zu lange steif am Schreibtisch sitzen, mich fit halten.

Noch bin ich krank geschrieben, aber dann gehe ich wieder mit meiner Enkeltochter spazieren. Die Kleine ist nun schon 10 Monate.

Solche kleinen Schuhchen müssen doch Glück bringen 🙂

Glücks-Schuhe

Kommt alle gut vom Juli in den August. Wir schwitzen, alles ist ausgetrocknet. Eventuell soll am Sonntag Regen kommen.

Das war es mal wieder.

Es hatte mich wieder erwischt. Ich wollte nur Unkraut zupfen. 3 Minuten gebückt, da gab es den bekannten Blitz durch die Lendenwirbel und aus war es mit mir. Der Hausarzt musste kommen, ich nehme wieder starke Medikamente.

Aue-Weg

Nun soll die Wirbelsäule nach Jahren wieder mal untersucht werden.

Eine letzte Möglichkeit, den Rest des Lebens schmerzfrei laufen und mich bewegen zu können, wäre eine OP. Die Wirbel können stabilisiert werden. So hat es mir der Hausarzt – gleichzeitig Orthopäde – erklärt.
Mit 1 – 2 x jährlich solch einer Situation könnte ich ja noch leben, aber ich habe ständig Beschwerden, kann mich nie lange bücken. Dusche oder WC putzen, Unkraut zupfen, Schuhe zubinden, was vom Boden aufheben und lauter banale Handgriffe – ich verspüre Schmerzen.
Und dabei war ich noch so froh, dass ich nach dem Heidelbeeren-Pflücken keine Beschwerden hatte. Die Rache kam jetzt 🙁

Die Aufnahme ist noch vom Mai.

Ich muss mich jetzt noch vollständig erholen. Dann schauen wir weiter.

Heut kam endlich Regen an, es witterte. Nun kommt die Sonne wieder hervor und in den nächsten Tagen soll es angeblich heiß werden.
Kommt gut in die neue Woche!

Herziges

Ich komme kaum zum Bloggen, ich hänge hinterher.
Etwas Gartenarbeit, etwas Handarbeiten, Fenster putzen, Urlaubsziele finden – es gibt immer was zu tun.

Meine Mutti räumt ihre Schränke auf und fragt immer wieder mal, wer was haben möchte. Na ja, Geschmäcker sind unterschiedlich, das meiste will keiner haben 🙂
Aber hier habe ich zugegriffen:

Eine Holzform zum Verzieren von Butter, kommt garantiert bei der nächsen Feier zum Einsatz.

Butterherz

Ansonsten gibt es wenig zu berichten. Wir suchen ein Ziel für unseren Urlaub im November. Da werden die gestrichenen Tage vom Mai nachgeholt. Doch wohin um diese Jahreszeit?
Sizilien, Teneriffa, Zypern … Es sollte noch warm sein, aber nicht ganz so fern (Afrika, Kuba, Dom.-Rep.). Habt ihr Vorschläge?

Ein Sommertag im April.

Noch haben wir April, aber gefühlt haben wir Mitte Mai. 25 Grad erwarteten uns heut wieder, alles ist so trocken und staubig.
Ab ging es in die Aue – dieses Mal ohne Theo.

Abendrunde in der Aue

Ganz langsam bin ich gelaufen, habe die wunderschöne Stimmung genossen.

Sattes frisches Grün

Rehe habe ich entdeckt. Aber viel zu schnell waren sie unterwegs, wieder keine Chance auf ein Foto.

Aue-Weg

Lange wird sich das frische Grün nicht halten können, wenn es nicht bald mal regnet. Angesagt ist welcher für heut, aber wir im Osten der Lausitz bekommen immer am wenigsten ab.

Auf dem Rückweg musste ich mich einfach mal setzen. Baumstümpfe sind gerade total trocken, da kann man das riskieren.
Da raschelte es direkt vor mir. Noch mal Rehe? Nein. Da kam jemand ganz anderes direkt auf mich zu.
Leider sehr unscharf. Ich konnte mich nicht bewegen, nicht weiter heran treten.
Das Eichhörnchen hatte Durst und stillte ihn im Mühlgraben.

Ein Eichhörnchen beim Saufen.

War das niedlich! Es hat mich nicht bemerkt. Dann hüpfte es weiter, den nächsten Baum hinauf und weg war es wieder.

Eichhörnchen

Ich habe micht geärgert, weil ich nur die kleine Kamera mit hatte. Aber es war so eine schöne Begebenheit, über so was kann ich mich unendlich freuen.

Ich sehe Schmetterlinge

Die ersten Einkäufe mit Schutzmaske sind überstanden. Schrecklich, die Teile aus der Apotheke bringen einen zum Schwitzen. Und schön sehen sie auch nicht aus.
Doch ich habe bei Traudi tolle selbst genähte Masken entdeckt. Angefragt, Muster ausgesucht, bestellt und schon am nächsten Tag kam die Post. Danke Traudi, dass alles so schnell ging.

Masken von Traudi

Wer Interesse hat, der kann sich auf ihrem Blog umschauen und auch welche bestellen. Sie sind leicht und lassen sich viel besser ertragen.

Die Schmetterlinge haben mir besonders gut gefallen. Da bin ich irgendwie grad auf dem Schmetterlings-Trip.

Shirts habe ich verschiedene mit Schmetterlingsmotiven.

Shirt Nr. 1
Shirt Nr. 2

In meiner Schrankwand steht ein Schmetterling aus Holz.

Schmetterling aus Holz

Auf dem Tisch steht eine Vase, darin befindet sich zwischen den Blumen ein Schmetterling.

Blumengesteck mit Schmetterling

Und an der Wand hängt ein kleines Metallherz, verziert mit Blättern und Schmetterlingen.

Metallherz mit Schmetterlingen

Jetzt müsste ich nur noch so 20 – 30 kg abnehmen. Dann kann ich so leicht wie ein Schmetterling durch die Gegend hüpfen 🙂 Wird aber leider nicht passieren :mrgreen:

Am Freitag haben wir gegrillt. Das war gut so, denn heut ist es kalt. Die Heizung muss noch einmal aufgedreht werden, es gibt keine Runden durch die Aue.

Habt alle ein schönes erholsames Wochenende!

Aue-Runde mit Theo

Was hatten wir für wundervolles Frühlingswetter! Blauer Himmel ohne Wolken, Sonnenschein pur, Wärme.
Also wollte ich heut in Ruhe mit der großen Kamera los ziehen und alles Grün und Gelb fotografieren.

Mittagsrunde in der Aue

Aber mit Theo hatte ich nicht gerechnet. Mauzend rannte er mir hinterher. Was nun? Also los, muss er mitkommen. Weiter als je zuvor. Er konnte nicht ausreißen, links Wasser, rechts Wasser. Wenigstens war Mauz daheim geblieben.

Theo wollte mit

Wie schön es hier ist. Stille, nur Vogelgezwitscher.

links der Mühlgraben, rechts die Pulsnitz

Auch Theo fand es hier sehr interessant. Und schwupps – ehe ich reagieren konnte – sprang er über den Mühlgraben auf die andere Seite.

Theo auf Abwegen

Hilfe, was denn nun? Er miaute ununterbrochen, lief einfach den Hang hinauf. Gerade da kamen Spaziergängerinnen und staunten, dass ich mit einer Katze hier spazieren gehe. Da würde ich wohl warten müssen, bis er zurück kommt. „Ich habe Zeit“ meinte ich lächelnd.
Kaum waren sie um die Ecke gebogen rief ich mir die Kehle heißer. Na endlich, er kam zurück mit einem Satz. Total unscharf die Aufnahme, aber lustig.

Theo im Flug

Es ging noch ein kleines Stück weiter, dann kehrte ich lieber um.

Frühlingswetter

Scharbockskraut blüht, Gänseblümchen, noch einige Buschwindröschen, Wildsauerklee – einfach so schön bunt im Moment.
Doch für Makros hatte ich keine Geduld, musste ständig Theo im Auge behalten.

die Pulsnitz

Und was macht der schlaue Kater auf dem Rückweg? Natürlich wieder hinüber auf die andere Seite.

Theo auf der falschen Seite

Abermals war Rufen angesagt. Nur nicht hinauf auf den Berg, da kann ich ihn nicht holen.
Puh, er überlegte es sich endlich. Nun aber heimwärts! Doch jedes Mal, wenn ich ihn in die richtige Richtung drängte, fauchte er mich an. Da musste er durch, aber er nahm es mir nicht übel und trabte endlich brav mit bis nach Hause.

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