Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Ausflug in den Spreewald

Letztes Wochenende waren wir mit Freunden im Spreewald. Seit Jahren waren wir nicht mehr da, es wurde höchste Zeit.

Kahn im Spreewald

Abseits der großen Häfen Lübben und Lübbenau gibt es in Neu-Zauche einen kleinen Hafen. Wir haben da einen privaten Fährmann, der die Tour ganz nach unseren Wünschen gestaltet.

Stundenlang durch die herrliche Natur staken lassen, plaudern, trinken, lachen.
Wildschweine gibt es hier, wir hörten Hirsche röhren (und das am Tage), Enten, Nutrias, unzählige Biber. Die sind schon eine Plage, überall sah man ihre Rutschbahnen ins Wasser, die abgeknabberten Stöckchen, die angenagten Bäume.

Natur pur

Unser Mittagstisch in der Gaststätte Wotschofska – mitten im Hochwald – war reserviert, was sich als Pluspunkt erwies. Rappelvoll. Die ganze Anlegestelle voller Kanus. Auch das erzählte uns unser Fährmann, dass derzeit so viele Menschen unterwegs sind – genau wie gerade an der Ostsee erlebt.

Eiche übers Wasser

Der Spreewald ist immer wieder einen Besuch wert. Eine reichliche Autostunde von uns entfernt, das werden wir wiederholen.

Ostsee – Teil 3

Ein paar Meer-Impressionen sollen noch folgen.
In Stralsund waren wir mehrmals unterwegs. Sind auch mal kurz nach Rügen rüber gefahren und haben einen Abstecher auf den Darß unternommen.

Vielleicht war da vorher eine Hochzeit, denn Rosen steckten hier noch zur Dekoration.

Auf dem Darß waren wir in Zingst und Prerow. Total überlaufen, Menschengewühle, Autos, Parkplatzsuche. Hilfe, nur mal an den Strand und dann wieder weg.

Die 394 Meter lange Seebrücke in Perow.
Tauchgondel in Zingst

Abends ging es an den kleinen Yachthafen in Barhöft.
Auf der Bank sitzen, ein Bier trinken, die letzten Sonnenstrahlen genießen und den Booten zuschauen, wenn sie in den Hafen einlaufen.

Hier gibt es auch einen Aussichtsturm.

Aussichtsturm Barhöft

Das war mein kleiner Ostsee-Bericht. Der nächste Aufenthalt da schwirrt schon durch unsere Köpfe 🙂

Ostsee – Teil 2

An der Ostsee sammeln sich im September und Oktober die Kraniche, bevor sie Richtung Süden fliegen.
Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten – alle haben in ihrem Namen den Kranich enthalten.
Also ging es los, wir grasten mit unseren Augen stets die Wiesen und Felder ab.

Naturschutzgebiet

Es gibt auch ein NABU-Informationszentrum und ein Kranorama. Da werden die Kraniche gefüttert und beobachtet.

Unsere erste Entdeckung. Leider kommt man nicht so nah an sie heran, das ist klar.

Kraniche

Beim Besuch im Kranorama waren 3 Kraniche anwesend, dazu Gänse und ein Fuchs.
Aber immer wieder haben wir sie massenweise auf den Wiesen stehen sehen.

Die örtliche Badebucht war winzig und durch ablandigen Wind war wie an der Nordsee das Wasser weg. Enttäuschung.

Badebucht in Klausdorf

Aber auf der Abendrunde präsentierte sich dafür der Himmel so:

Abendhimmel

Meer-Fotos folgen noch.

Urlaub am Meer

Wir sind wieder da, wir hatten ja nur eine knappe Woche Urlaub.
Aber unser erstes Fazit war: wenn wieder, dann nur noch Inseln.
Wir wohnten ca. 10 km über Stralsund, auf dem Festland. Nur noch 2 Dörfer, dann kam nichts mehr außer Meer.
Die Strände sind auf dem Festland doch nicht so schön, es gibt keine schönen Seebrücken, lediglich die Häfen sind interessant.

Unser erster Ausflug führte uns nach Stralsund.
Die Gorch Fock I – heute Museum – war sehr interessant.

Die Gorch Fock I

Für nur 5 Euro Eintritt gab es viel zu sehen, über wie auch unter Deck.
Ans Steuer musste ich mich einfach mal stellen, nur bewegen durfte man es nicht.

Für Männer gab es Technik zu schauen, ich achte immer mehr auf die Einrichtungsgegenstände, Lampen, Vorhänge, Deko 🙂

Nur hier gruselte es mich: das Krankenzimmer.

Krankenzimmer

Man konnte Filme schauen, es gab viel Info-Material, Kajüten, Kabinen, sogar trauen lassen kann man sich hier.

alte russische Technik

Mit dem Wetter hatten wir Glück, nur mal ein Tag war etwas vernieselt.

Der Alltag hat uns ein. Am Samstag kamen wir zurück, am Sonntag hatten wir einen Geburtstag in der Familie. Und Montag wieder auf Arbeit.

So viele Aufnahmen wie sonst habe ich dieses Mal nicht gemacht. Aber paar Eindrücke folgen noch.

Das Meer ruft.

Endlich ist es mal so weit. Wir packen die Koffer. Und zum ersten Mal verreisen wir ohne Johnny. Es wird was fehlen.

Ein paar Tage Ostsee-Luft schnuppern, dem Wellenspiel zuschauen, Möwen beobachten, leckeren Fisch essen und ausspannen.

Wir sind dann also mal weg.

Tiefental

Nun noch eine kleine Fortsetzung.
Ein letzter Blick ins Naturschutzgebiet.

Tiefental

Dann geht es über die Straße hinüber zu den Aue-Wiesen.

Die Aue

Jäger-Ansitze kann man sehen. Es gibt hier Wildschweine und hinter der Waldfront sind Felder. Also haben die Jäger hier sicher gut zu tun.

Aue-Wiesen

Und dann hatte ich Glück und entdeckte einen Storch. Er hatte mächtig viel zu picken, der Kopf schoss immer wieder ins Gras, dann streckte er sich, würgte den Fang hinunter.

Nun noch am Mühlgraben entlang, dann die Flüsterallee und dann war ich wieder daheim. 14.000 Schritte, mein Tagesziel war überschritten.

am Mühlgraben

Draußen ist es grau und schaut nach Regen aus. Dichte Wolken ziehen vorüber. Wird wohl kein trockenes und warmes Wochenende.
Macht was Schönes draus!

Sonntagsrunde im Tiefental

Ich komme kaum zu Runden in der Aue. Entweder gibt es zu tun, es fehlt die Lust, es ist zu warm. Und wenn, dann gibt es keine Fotomotive.

Aber heut war ich im Naturschutzgebiet Tiefental.
Erst mal durch die Aue bis nach Gräfenhain, dann hinüber ins Tal.

Eingang zum Tiefental

Spaziergänger kamen, Leute mit Hunden, mit Kindern, mit Rädern. Man ist leider nie allein.

Wilde Natur im Tiefental.

Ich war schon lange nicht mehr hier. Und auch heut bin ich nur ca. die reichliche Hälfte gelaufen. Denn komplett durch und dann wieder zurück war mir zuviel. Hier findet man einen Stein als Jagdgrenze, jedoch schon sehr alt.

Grenzstein

Hier wird die Natur sich selbst überlassen. Nur der Weg wird frei gehalten.

romantische Stimmung

Ich hab mich mal kurz auf einen Baumstamm gesetzt, den Vögeln gelauscht, die Stille genossen.

Urwald

Nur Wasser gibt es viel zu wenig. Die Pulsnitz ist so flach, Sandbänke treten hervor. Schlimm.
Dann kehrte ich um.

Nun stand ich wieder mal vor der Entscheidung: die Straße zurück oder den gleichen langen Weg durch die Aue? Ich bin durch die Aue gelaufen. Und hatte Glück. Fortsetzung folgt.

Moritzburg

Am Brückentag nach Himmelfahrt ging es nach Moritzburg.
Erster Anlauf: das Wildgehege. Dachten wir. Denn der Parkplatz war voll besetzt, wir mussten durchstarten.
Also eine Runde am Schloß entlang bis zum Fasanenschlößchen.

Fasanenschlößchen in Moritzburg

Wieder super Wetter, sehr warm, viele Leute unterwegs.

Gleich daneben befindet sich der Leuchtturm.
Dieser entstand im späten 18. Jahrhundert und diente als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten.

Leuchtturm Moritzburg

Die gastronomischen Einrichtungen nebenan hatten geöffnet und wir genossen wieder mal die Sonne bei einem Imbiss.

Dann zweiter Anlauf im Wildgehege. 2 Plätze waren frei auf dem Parkplatz. Also wieder viele Leute, aber nun waren wir einmal hier und wollten hinein.

Fütterung bei den Schweinen

Aber auch hier wurden wir wieder mal enttäuscht. 2 Euro Parkplatzgebühren, 5 Euro Eintritt pro Erwachsenen.
„Dieses Gehege ist gerade nicht belegt“. „Dieses Gehege wird gerade saniert und neu belegt“. Keine Elche, keine Hängebauchschweine, viele leere Anlagen. Der Rundgang beim Damwild Sackgasse, es wird gebaut.

Aber ihn konnten wir ebenfalls bei der Fütterung beobachten:

Wolf

Bilder habe ich nur sehr wenige gemacht. Es fehlten einfach schöne Motive.

Wildschweine

In ein paar Jahren sind wir aber sicher wieder hier – mit unserer Enkeltochter.

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