Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Moritzburg

Und schon wieder waren wir da. Letzte Woche Donnerstag war dies unser letztes Ausflugsziel.
Erster Anlaufpunkt war das Fasanenschlößchen. Das Wetter war noch nicht so schön, aber es sollte warm werden.

Fasanenschlößchen Moritzburg

Gleich daneben befindet sich der Leuchtturm.

Leuchtturm

Von hier aus ging es dann zum Schloß.

Schloß Moritzburg

Das Wetter wurde besser, die Sonne kam hervor. Wie schön.
Diesen Baum muss ich auch jedes Mal fotografieren:

Ringsum gibt es viele Sitzgelegenheiten. Also setzten wir uns um die Mittagszeit in der Sonne auf die Bank und speisten köstlich 🙂

Picknick

Wir waren nicht die Einzigen, die hier Ruhe suchten. Der gleiche Schmetterling wie in der Laußnitzer Heide sonnte sich, er bliebe eine ganze Zeit lang sitzen und störte sich nicht an uns.
Der „Trauermantel“:

ein „Trauermantel“

Auch diesen kuriosen Baum konnten wir entdecken. Da hatte wohl jemand im Winter Zapfen zur Deko aufgehängt 🙂

lustige Deko

Nach einer Spazierrunde ging es dann zurück.

Am See

Letzte Woche Mittwoch mussten wir Pause einlegen nach der Wanderung am Vortag.
Vormittags wurde der Oster-Einkauf erledigt und dann fuhren wir an den See der Freundschaft, wo ich immer wieder mal bin.

See der Freundschaft

Und hui – es ist Fröschezeit 🙂 Gleich am Anfang suchte ein großer den Weg zum Wasser (oder ist es eine Kröte?).

Frosch auf dem Weg zum Wasser

Fische konnte man entdecken und überall quakte und wuselte es im Wasser.

Manchmal schwimmen sie bewegungslos, mal sind sie so schnell, dass man kein Foto machen kann.

Und huckepack ging es auch, manchmal 3 übereinander:

Doppelpack

Wieder setzten wir uns in die Sonne, es gab Picknick und Getränke. Angler saßen am Ufer, manche sitzen garantiert den ganzen Tag.

Waldwanderung

Letzten Dienstag dann haben wir uns ein Ziel fast vor der Haustüre ausgesucht.
Von Ottendorf-Okrilla aus ging es hinein in die Laußnitzer Heide.

Laußnitzer Heide

Es war warm, es war trocken, es war still. Zu warm, wir haben geschwitzt wie verrückt und ich habe mir sogar Sonnenbrand geholt.

Am Wegesrand entdeckte ich diesen Baum. Hier führt der Pilgerpfad entlang.

Und von diesen kleinen Zettelchen konnte man sich den entnehmen, den man brauchte oder sich wünschte. Eine schöne Idee:

Wunschzettelchen

Dann kamen wir an, die Wanderhütte bot uns Platz für ein Picknick und eine Ruhestunde.

Hier befindet sich auch die „Grüne Säule“. Dieser Obelisk markierte ab 1832/33 die damaligen Grenzen der Forstreviere Laußnitz, Ottendorf-Okrilla und Würschnitz. In ihr eingraviert sind die Namen zahlreicher Forstrevierleiter.

Grüne Säule

Während wir unser Picknick in der Mittagssonne genossen schickte ich unserem Förster Bilder aufs Handy, wo wir uns gerade befanden. Und wie das Schicksal es manchmal gut meint, so befand er sich gerade dienstlich in der Nähe und kam zu uns. Was für eine Überraschung!

Irgendwann mussten wir ja aber noch den Rückweg antreten, am Ende war ich echt platt und war froh, als wir wieder am Auto ankamen.

Diesen kleinen Flattermann konnte ich noch beobachten. Meine Recherche ergab, dass es ein Trauermantel sein müsste, ein Edelfalter.

In Görlitz

Letzte Woche Montag fuhren wir nach ungefähr 20 Jahren mal wieder nach Görlitz. Doch nicht die Stadt selbst war unser Ziel, sondern die „Landeskrone„, der „Hausberg“ von Görlitz mit einer Höhe von 420 m über Null.
Da hinauf ging der Aufstieg.

Aufstieg zur Landeskrone

Ein sehr schönes Stück Natur, viele Sitzgelegenheiten. Oben dann befindet sich die Bismarcksäule.

Bismarcksäule

Hier haben wir uns in die Sonne gesetzt, den Blick über die Landschaft schweifen lassen und Picknick gemacht. Das Hotel war leider geschlossen, so haben wir uns eben Brötchen, Knacker, Käse und Tomaten schmecken lassen nebst einem Bierchen.

Beim Abstieg musste ich natürlich ein „Spaßfoto“ machen 🙂

Es war zwar keine große Wanderung, aber steil und es war gut, dass ich die Stöcke genommen hatte.

Freie Tage

Ich hänge noch immer irgendwie durch, aber es wird besser. Wir haben jetzt Urlaub, können ja aber leider wieder nicht verreisen. Schade, wir können wieder nur Tagesausflüge unternehmen. Das haben wir nun schon so oft, aber es geht nicht anders.

Heut wollten wir auf dem Biberpfad hier in Königsbrück wandern. Hilfe, was ist denn da los? Parkplatz voller Autos, sie standen am Straßenrand und den Waldweg entlang. Nee, da brauchten wir einen Plan B.
Rucksack mit Getränken hatten wir dabei, aber wo hin so schnell?
Also in den Ortsteil Röhrsdorf, da war ich zuletzt vor vielen Jahren.

Großer Schindelteich

Einmal rund um den Teich. Viel zu sehen gab es nicht, aber die Ruhe und Erholung zählen.

Ob hier mal Torf gestochen wurde? Eine andere Erklärung hatten wir nicht für diese Gräben, ringsum dunkler Morast.

Kahle, abgestorbene Bäume muss ich immer fotografieren.

Hier hat wohl jemand seine Badelatschen vergessen 🙂

Zuletzt sind wir noch zum ehemaligen russischen Militärgelände gefahren. Hier war der Eingang zum Areal:

Aber hinein sind wir nicht gegangen, ist ja – offiziell – auch verboten.

Daheim haben wir uns dann noch in den Garten gesetzt und ein Bierchen getrunken.

Nun machen wir Pläne für die nächsten Tage. Das Wetter soll erst mal schön werden, bevor es leider wieder bergab geht. Also beeilen und nutzen!

Kulturtag in Dresden

Am Mittwoch gab es Geschichte und Kultur. Dresden war unser Ziel.
Erster Anlaufpunkt war der Zwinger.
Den Innenhof kann man besuchen, die Ausstellungen sind natürlich derzeit alle geschlossen. Und Baustellen gab es, ich konnte keine schönen Aufnahmen vom Ganzen machen.

Der Dresdner Zwinger

Was für ein Wetter! Nicht eine Wolke am Himmel, dafür bitterkalt.

Aller 15 Minuten ertönte das Meißner Glockenspiel, wenigstens etwas.
Und: kaum Leute, so was wird wohl auch nie wieder vorkommen.

Durchblick

Einmal ringsrum laufen, dann ging es weiter.
Unter der Uhr kann man das Glockenspiel erkennen.

Zwinger mit Glockenspiel

Gleich nebenan befindet sich die Semperoper.

Semperoper

Vorbei am Schloß, der Hofkirche – hin zum Stallhof.
Der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt findet dieses Jahr leider nicht statt.

Stallhof

Dann zum Fürstenzug. Keine Leute, man kann es kaum glauben.
Eine Person musste ich gerade mal vorbei lassen, dann konnte ich fotografieren und filmen.

Fürstenzug

Ab 13 Uhr hatte man Eintritt in die Frauenkirche. Sonst Menschenschlangen am Einlass, nun gerade mal wenige Leutchen.

Frauenkirche

Als Kind habe ich noch vor den Trümmern gestanden, heut ist sie wunderschön wieder aufgebaut.
Eigentlich ist Fotografieren verboten. Aber nachdem die wenigen Leute ringsum ihre Handys zückten, so habe ich es auch heimlich getan. Sonst halte ich mich an Anweisungen.

Frauenkirche

Das ZDF bereitete hier gerade Aufnahmen vor für das Adventskonzert. Rings um die Kirche standen LKW und Trailer, innen unzählige Scheinwerfer auf allen Ebenen. Im Bilde könnt ihr welche erkennen, auch das orangefarbene Licht wurde bereits zugeschaltet.

Ich habe gerade recherchiert: am Sonntag, d. 29.11.2020 kann man die Aufzeichnung ab 18 Uhr im ZDF sehen.

Als letztes fuhren wir in Dresden ganz hinauf zum Fernsehturm.

Fernsehturm

Auch hier stand ich als Kind zum letzten Mal. Es gibt immer wieder Diskussionen um ihn, ob er jemals wieder zu besichtigen sein wird?

An der Frauenkirche tranken wir Glühwein gegen die Kälte und es gab leckere Brat- und Wildbratwurst. Unsere Marschverpflegung blieb dieses Mal im Rucksack 🙂

Weihnachtsland und Stolpen

Am Montag fuhren wir erst nach Langenwolmsdorf.
Das Kunsthandwerkerhaus wurde besucht, für mich ein kleiner Weihnachtsbummel.
Erzgebirgische Artikel, Glas, Kerzen, Keramik, sonstige Deko.

Dann ging es wenige Kilometer weiter nach Stolpen.

Burg Stolpen

Wenn wir schon in der Nähe sind, dann wollten wir auch um die Burg laufen.

Turm der Burg

Auf Basalt errichtet, überall kann man diese Steinformationen sehen.

Basaltgestein

Es blieb uns nur ein Weg außen herum, leider kann man ja nirgends über die Mauer schauen wegen der Höhe 🙂

Aber ein Pfad führt direkt bis an die Gemäuer. Nur wenn man davor steht, dann kann man kaum fotografieren, alles so gewaltig.

Außenmauern und Turm

Sicher werden wir auch hier eines Tages wieder da sein und uns innen umschauen. Kerker, Türme, Zimmer, all diese Historie.
Hier lebte 49 Jahre lang die Gräfin Cosel – Geliebte August des Starken – in Verbannung. Den Cosel-Turm kann man besichtigen, ihre Räume, ihre Handarbeiten bewundern. Auch ihr Grab befindet sich hier, ich zeigte das alles schon einmal.

Auf dem Rückweg wurde natürlich wieder Rast eingelegt. Am Feldrand anhalten, Klappstühle auspacken, Gesicht zur Sonne, essen und trinken.

Lausitzer Seenlandschaft

Letztes Jahr in der Sommerhitze waren wir schon mal da, nun haben wir uns erneut auf eine Rundfahrt begeben.

Sedlitzer See

Der Sedlitzer See mit dem Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ war unser erster Anlaufpunkt. 30 Meter hoch, aus Stahl – er wurde dieses Mal von uns erklommen.

„Rostiger Nagel“

Von hier aus ging es an den Geierwalder See. Den Leuchttum am Restaurant zeigte ich schon mal. Dieses Mal war ja leider alles verlassen, menschenleer.

Leuchtturm

Rund um den Senftenberger See führte uns die Route. Da gab es dann Picknick. Wildknacker, Käse, Brötchen, Glühwein. Der wurde vor Ort erwärmt – fast wie Camping 🙂 Die Campingstühle hatten wir auch mit, aber es bot sich uns eine Sitzgruppe zum Verweilen.

Picknick mit Glühwein

Hier kann man sich auch ein Hausboot mieten.

Hausboot am Senftenberger See

Sieht doch fast aus wie an der Ostsee 🙂

Senftenberger See

Und dann musste mein Mann schnell anhalten. Kamera schnappen, aussteigen, zielen – fotografieren:
Kraniche 🙂

Kraniche

Nach diversen kleinen Stopps zum Schauen und Informieren (Seen werden zum Teil noch geflutet) ging es heimwärts.
Aber dann kam mir die Idee zum letzten Halt an der Krabatmühle in Schwarzkollm.

Krabatmühle

Es war schon fast 16 Uhr, die Sonne strahlte alles rötlich-golden an.

Innenhof

Ich berichtete schon einmal von hier. Die Sage vom Schwarzen Müller, von Krabat – hier wurde sie umgesetzt.

Die Mühle des Schwarzen Müllers:

Mühle

Auf dem Areal entsteht ein neues Backhaus. Und Micha – der in der Nähe wohnt – berichtet auf seinem Blog fleißig vom Fortschritt.
Leider verfehlten wir uns, er war vormittags da und wir am Nachmittag.

neues Backhaus

Wenn es fertig ist und Corona vielleicht eines Tages vorbei, wenn die Häuser wieder geöffnet sind – dann kommen wir wieder.

Figur am Brunnen

Speisen kann man im Restaurant zum Abholen bestellen. So kann man auch hier weiterhin unterstützen.

Heut waren wir daheim, haben am Nachmittag mit den jungen Leuten eine Runde gedreht. Dann gab es Glühwein und Pfefferkuchen.
Mal schauen, was wir noch unternehmen werden. Ist immer auch wetterabhängig.

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