Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Es hüpft.

Nicht nur die Pflanzenwelt erweckt zu neuem Leben, auch die Tiere in der Natur freuen sich über die derzeitige Wärme.
Letzte Woche auf der Kinderwagen-Runde (wie witzig, bisher war es die Hunderunde) hüpfte es vor meinen Füßen.

Ganz langsam, fast in Zeitlupe bewegte sich die Kröte vorwärts. Schmutzig war sie, voller Sand. Sicher war sie gerade aus der Erde gekrochen.

Lange war ich nicht mehr beim „Feldbaum“. Für Johnny war die Runde zuletzt zu schwer. Nun hab ich mal wieder nach ihm geschaut.

Es geht uns gut. Die Nachrichten überschlagen sich, doch wir versuchen ruhig zu bleiben. Heut musste ich doch ein paar Kleinigkeiten besorgen und stand verdutzt vor leeren Regalen.
Kein Toilettenpapier, keine Küchentücher, keine Milch, keine Flüssigseife, keine Damen-Hygieneartikel, keine Spültücher.
Selbst Katzenfutter hatte sich gelichtet. Hilfe!

Kommt gut durch diese Tage und passt auf euch auf! Bei mir fällt nun auch der wöchtentliche Sport aus.

Es geht weiter.

Es muss weiter gehen – ohne Johnny. Die Tage sind so lang, wenn man sich nicht ständig um Hunderunden, Hundehaare, Medikamente, Futter und Arztbesuche kümmern muss.
Es ist noch immer so leer, daran muss ich mich gewöhnen.
Ich bin noch immer sehr traurig, auch wenn die Miezen mich ablenken.

Am Wochenende waren unsere beiden Förster aus Dresden zu Besuch. Und zum ersten Mal sind wir mit ihrer neuen Hündin in die Aue gelaufen.

Die Aue im März.

Twinky – eine Dame – haben sie aus dem Tierheim geholt. Sie ist noch sehr ängstlich und voll auf ihr neues Frauchen fixiert.

Mischlingsdame Twinky

Aber in der Aue hat es ihr gefallen. Sie tobte durchs Wasser, holte Äste heran, knabberte wie Johnny auf ihnen herum. Lebensfreude pur.

Knabbern mach Spaß

Ich laufe nun fast jeden Tag allein meine Runden, ich brauche die frische Luft. Entweder mit dem Kinderwagen oder auch mit den Stöcken die Walkingrunde im Nachbarort.

Es gibt immer einen neuen Morgen, der mich hoffen lässt, dass die Traurigkeit schwindet.

Ich danke euch allen für eure so liebevollen Worte, euer Mitgefühl, die Mails und Briefe.

Am 22.02. war mein Blog 10 Jahre. Mein Mann stellte den kurzen Beitrag ein und überraschte mich mit roten Tulpen. Die waren damals mein allererstes Foto.

Hoffnungsvoller Morgen

Abschied von Johnny

Wir mussten unseren lieben kleinen Johnny über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Es ging ganz schnell. Er hustete vermehrt, lief langsam, der Schwanz ging nach unten.
Die Röntgenaufnahme bei der Tierärztin war der Punkt, an dem wir beschlossen ihn zu erlösen. Es war weniger das ständige Wasser in der Lunge, sein Herz schaffte es nicht mehr. Es war extrem groß und stieß schon gegen die Wirbelsäule und die Bauchdecke.

Am 13.12.2005 zog er bei uns ein und somit das Lachen,
am 13.02.2020 erlösten wir ihn von seinem Leiden.

Der kleine Johnny

Wir sind so unendlich traurig, es ist so leer in der Wohnung. Doch er hatte ein so schönes Leben bei uns.

Das erste getrocknete Schweineohr.

Überall haben wir ihn mitgenommen, er hat so viel gesehen in seinem Hundeleben.

Johnny mit seinem Gummiknochen

Er war mit uns an der Ostsee, von Ost nach West sind wir sie abgefahren.

An der Ostsee.

Wir waren am Gardasee, im Spreewald, in der Sächsischen Schweiz sind wir auf den Pfaffenstein gekraxelt, im Schwarzwald, an Rhein und Mosel, in Hamburg zur Hafenrundfahrt, an der Nordsee bei den vielen Schafen und in Dänemark, im Bayrischen Wald.

Am Strand in Dänemark

Nun schläft er im Garten, er wird für immer in unseren Herzen bleiben.
Sein Foto steht in der Schrankwand.

Er war als Welpe ein kleiner Sockendieb, er jagte dem Wasserstrahl im Garten hinterher, er buddelte bis zur Erschöpfung, er lag gern in der Sonne, stürzte sich auf das restliche Katzenfutter im Napf, versteckte sich gern unter seiner Decke, kläffte am Fenster seine Feinde an, zerknabberte mit Vorliebe Stöckchen und fuhr so gern Auto.

Schlaf gut mein Kleiner!

letztes Foto vom 04. Februar

Seine Wegbegleiter waren in den letzten Jahren Theo und Mauz. Sie werden ihn vermissen. Sie sind irritiert, weil die Futternäpfe nun an einer anderen Stelle stehen und die Körbchen leer bleiben.

Es braucht Zeit, über den Verlust hinweg zu kommen.
Ich weiß noch nicht, wie lange es jetzt hier still bleiben wird.

Mit Mauz bei der Tierärztin

Nun musste ich heut doch die Transportbox herzu holen, Mauz hinein locken und ab ging es zu unserer Tierärztin in Reichenau.
Das wunde Ohr wurde schlimmer, heut früh blutete es. Da gibt es kein Halten, Hilfe musste her.

Mauz, was hast du denn?

Darf ich mal schauen? Ich lecke dir dein Öhrchen sauber.

Nee, das sieht nicht gut aus. Aber Mauz hält still und schnurrt.

Tierliebe

Ergebnis: Mauz hat ein Loch im Ohr, wurde offensichtlich von einer anderen Katze gebissen. Durchs Lecken ging die Stelle auf, der Druck war weg durch das abfließende Sekret. Nun aber darf Johnny nicht mehr ran. Es muss heilen – ohne Bakterien von der Hundezunge.
Am Samstag müssen wir noch mal zur Kontrolle. Aber es geht ihm insgesamt gut, er frisst, will schmusen und schläft viel.

Es geht langsam wieder.

Es geht mir langsam besser. Es hatte mich aber auch ganz schön erwischt. Nix ging mehr, Antibiotika musste helfen.
Nun brauche ich zwar noch paar Tage, aber ich bin übern Berg.

Theo fand die neue Kiste für die Weihnachtsdeko interessant. Kaum hatte ich sie aufgestellt, schon war sie beladen 🙂

Theo in der Box

Mauz geht es auch gut. Er hat allerdings grad eine kleine Wunde am Ohr, hat sich sicher gebalgt. Und was macht Johnny? Spielt Ersthelfer und leckt ihm das Ohr ständig ab. Mauz hält still und schnurrt dabei.

Mauz

Johnny selbst geht es grad gut. Wir waren letzte Woche bei der Tierärztin und haben uns beraten. Leider musste ich die Dosis der Wassertabletten erneut erhöhen, viel Luft haben wir nun nicht mehr, die Grenze ist fast erreicht. Aber es ist so schön, wenn er nicht husten muss. Nun hoffen wir, dass wir noch ein Weilchen gemeinsam spazieren gehen können.

Johnny beim Schnuffeln

Nun werde ich mal langsam wieder bei euch schauen kommen. Große Runden können wir bei dem ständigen Regen nicht drehen, also bleibt Zeit fürs Internet.

Es ist kalt.

Heut weht bei uns ein kalter Wind. Mütze, Schal und Handschuhe werden gebraucht.
Die lieben Tiere machen es sich auf dem Sofa gemütlich.

Fenstergucker

Nach den Hunderunden stürmen alle drei die Treppe hinauf und setzen sich erwartungsvoll vor die Tür.
Dann stürzen alle in die Küche an die Futternäpfe, jeder schaut bei jedem 🙂

Wir wollen rein!

Habt ihr schon die Stiefel für den Nikolaus geputzt? Meine habe ich noch gar nicht getragen, sind also noch sauber und somit schon fertig :mrgreen:

Emilia bekommt neue Socken.

Babysocken

Auf Arbeit gibt es weiterhin viel zu tun. Ich muss mich endlich an die Weihnachtspost machen, das hält immer mächtig auf.

Also – stellt die Stiefel vor die Tür und freut euch auf den Morgen!

Tierische Begegnung

Wir haben die Natur vor der Nase. Zwei Rehe kreuzten schon mehrmals meinen Weg oder standen direkt am Wegesrand und schauten mich an. Doch für ein Foto reichte es nie.
Heut nun schaute ich nach den Kühen auf der Wiese.

Kühe unter dem alten Eisenbahnviadukt

Doch da passte was nicht ins Bild.

Kuh und Fuchs

Das gibt es doch nicht. Da grasen die Kühe friedlich noch einmal das frische Gras ab und mittendrin buddelt ein Fuchs nach Mäusen.
Also schlich ich den Weg entlang und hoffte auf eine nähere Aufnahme.
Weg war er 🙁
Doch manchmal hat man Glück und plötzlich stand er vor mir.
Mir gelang nur ein einziger Schnappschuss.

Fuchs

Was hab ich mich gefreut! Und wenn man das Bild vergrößert, so ist es zwar unscharf, aber man erkennt so ein niedliches Gesicht. Ob es eine Füchsin war?

Fuchs oder Füchsin?

Kommt alle gut durch den Dienstagnachmittag. Hier hat es heut am Morgen sacht geregnet, aber es ist warm mit 20 Grad.

Geburtstagskind

Nein, ein Baby ist noch nicht gekommen 🙂 Aber Johnny hat heut Geburtstag.
Der Kleine hat nun die 14 geschafft. Wer hätte das Anfang des Jahres gedacht, als es so schlimm stand um ihn.

Geburtstagskind Johnny

Er hat heut besonders leckeres Futter bekommen und Wiener Würstchen, die gibt es sonst nie.

Leider mussten wir am Samstag zur Tierärztin, denn er hatte wieder eine wunde Pfote. Immer die gleiche Stelle an einer Zehe entzündet sich, warum auch immer. Also gab es wieder eine Spritze und am Montag müssen wir zur Kontrolle.
Nachts hustet er oftmals, daran kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Aber es ist normal, er muss das Wasser abhusten.

Und nun müssen wir die Woche schaffen, denn kommendes Wochenende geht es an die Ostsee.

Mir geht es dafür wieder gut, aber ich schone mich noch. Am Montag geht es wieder zur Arbeit.

Habt alle einen guten Start in die neue Woche. Das Wochenende war ja noch mal super sonnig. Nun soll bei uns erst mal Regen kommen, aber der wird auch dringend benötigt.

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