Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Abschied von Twinky

Es ist so herzzerreißend, so traurig. Twinky ist nicht mehr da.
Es ging so schnell, damit hatte keiner gerechnet. Sie sollte doch noch Monate Zeit haben.
Doch der Krebs hatte im ganzen Körper gestreut, das war bei einer weiteren Untersuchung (Notarzt) zu sehen.
Es war Eile geboten und so konnten unsere beiden Förster nur noch ein paar Stunden mit ihr verbringen.
Sie schläft nun in unserem Garten, neben Johnny.

Es bleibt hier noch ein Weilchen ruhig, ich kann nicht einfach so weitermachen.

Tierische Freude

Am Sonntag waren die jungen Leute da. Und nun habe ich gefragt, ob Theo nicht bei uns bleiben könnte.
Es gibt ein Für und Wider, die Entscheidung will überlegt sein.
Was ist gut für Theo? Was gut für Mauz? Was gut für die jungen Leute und was für uns?

Die Entscheidung ist gefallen. Theo bleibt bei uns 🙂
Er hat sich nun dran gewöhnt, dass im Erdgeschoss niemand mehr für ihn da ist. Dass seine Futternäpfe bei uns stehen, dass er bei uns kuscheln und schlafen kann.

Letzten Freitag, als es so stark regnete:
„Was machen wir bloß bei dem Wetter“?

Langeweile

Statt leerer wird es nun noch voller bei uns. Zwei Körbchen von Theo haben wir noch aufgestellt, die wurden sofort in Beschlag genommen. Er wird gedacht haben „Endlich hab ich mein Bett wieder“ 🙂

Abends kuscheln wir alle auf dem Sofa. Es wird eng 🙂

Kuschelstunde am Abend

Nun schauen wir, wie jeder damit klar kommt. Unsere Enkelin versteht es sicher noch nicht ganz. Vielleicht wird es auch gar nicht so schlimm für sie. Sie wohnen nicht weit weg und sind schnell mal da.

Nun muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, alles wird gut. Wir geben uns Mühe.

Es wird kein gutes Jahr mehr.

Auch wenn wir noch ein paar Wochen vor uns haben, es wird kein gutes Jahr mehr.
Wir haben nun den vierten Todesfall in der Verwandtschaft. Meine Tante, die letzte Verwandte väterlicherseits, dann ist niemand mehr da.
Dieses Mal können wir aber nicht zur Beisetzung, nur meine Schwester fährt mit ihrem Mann. Es ist zu weit und wir haben keine freien Tage mehr übrig. Zudem hat unser großer Sohn am nächsten Tag Geburtstag, das klappt alles nicht.

Und noch eine traurige Nachricht hat uns erreicht. Die Hündin unserer beiden Förster ist krank, sehr krank. Todkrank.
Sie wurde gestern operiert, 3 Zähne mussten ihr entfernt werden und eine Geschwulst an einer Zitze. Das hatte sie schon mal und es war bösartig.
Nun hat der Krebs gestreut. Beim Röntgen wurde Lungenkrebs entdeckt. Da ist nichts mehr zu machen.
Sie hat noch ein paar Monate, vielleicht ein halbes Jahr, vielleicht ein ganzes.
Sie haben Twinky erst seit 3 Jahren, aus dem Tierheim geholt.
Das ist alles so traurig.

Twinky

Auch hier im Hause hat es Veränderungen gegeben. Wir sind allein.
Die jungen Leute hatten sich letztes Jahr ein Haus gekauft, 10 km weg von uns.
Nach Umbau und Renovierung sind sie nun nach unserem Urlaub ausgezogen.
Nur Theo ist noch da für eine Weile. Neue Zimmertüren müssen erst noch eingebaut werden, dann wird er geholt.
Die letzte gemeinsame Zeit für Mauz und Theo.

Langeweile

Kein gemeinsames Jagen mehr, kein gemeinsames Spielen, kein gemeinsames Kuscheln.

Kuschelstunde am Abend

Nun müssen wir die Wohnung renovieren, umbauen, einrichten. Und dann als weitere Ferienwohnung vermieten. Aber das kann dauern.

Mir fehlt die Lust am Bloggen. Ich habe keine Motivation. Alles ist grad trostlos.
Unser Laptop ist repariert zurück gekommen, nun muss alles wieder neu eingerichtet werden. Aber das macht mein Mann, ich bin da raus.

Ich werde meine Blogrunde aufnehmen und zu euch schauen kommen. Aber hier wird es wohl erst mal ruhig bleiben.

Doch, eine Freude gibt es noch. Unser Förster hat eine neue Stelle bekommen als Revierförster. Gleich hier, in Laußnitz, wo ich manchmal meine Runde im Wald drehe. Das war sein Traum, darauf hat er hin gearbeitet. Ich habe mich so gefreut. Noch müssen beide von Dresden aus auf Arbeit pendeln, aber vielleicht – man weiß nie – ziehen sie eines Tages mehr in unsere Richtung.
Und wenn er im Wald ist, dann fahre ich bestimmt mal hin. Die gemeinsamen Waldrunden von früher fehlen mir, es war immer so interessant mit ihm. Wenigstens das ist ein kleiner Lichtblick.

Hitze überstanden

Heiß war es in der vergangenen Woche. Zu heiß für mich, ich konnte nicht viel tun.
Mein Chef ist ab Montag wieder da, das bringt mir auch wieder Erleichterung.

Donnerstag hatten wir fast 39 Grad, Freitag noch mal 36. Von wegen Gewitter und Regen! Ein paar Tropfen sind in der Nacht angekommen, das war es. Ehe die Regenfront vom Westen her im Osten ankommt, da sind die Wolken leer und haben für uns nichts mehr übrig.

Abhängen ist auch bei den Miezen angesagt.

Jeden Abend, wenn ich mich aufs Sofa setze, ist Schmusezeit mit Mauz.

Es geht ihm sehr gut. Er bringt mir wieder Mäuslein an, klappt also auch bestens mit nur einem Auge.

Alles ist verheilt, man muss sich nur an den Anblick gewöhnen.

Habt alle einen erholsamen Sonntag, die große Hitze ist erst mal vorbei.

Verrückte Hühner und andere Tiere

Ich darf Tiere hüten, weil unser Nachbar im Urlaub ist.
2 Ziegen, 5 Gänse, 2 Katzen, 7 Hühner und einen Hahn. Den Hund haben sie zum Glück mitgenommen 🙂

Eier einsammeln macht Freude 😆 Wir werden diese Woche viele Eier essen können 😆

Ziegen sehen lustig aus, irgendwie grinsen sie immer und haben einen schelmischen Blick.

Passend zum Thema muss ich nun endlich mein Stickbild zeigen mit den verrückten Hühnern. Ist schon lange fertig, ich muss es nur noch mal richtig spannen.

In meinem Lieblings-Blumenladen habe ich Deko-Hühner entdeckt. Gibt es doch nicht, die passen perfekt zum Bild!

Das dreckig-weiße Gefieder, die großen Augen, die dicken Bäuche – wie für mich geschaffen 🙂

Nur Platz habe ich dafür noch keinen. Würde in eine Küche passen, aber da wird es irgendwann erst mal eine neue bei uns geben. Habe schon Deko-Ideen, aber noch keinen Plan für die Küche 🙂 Typisch Frau 😆

Heiß ist es wieder, 36 Grad hatten wir heut. Dazu heißer Wind, der nimmt einem die Luft, wenn man rauskommt. Durchhalten! Angeblich soll Gewitter kommen und ab morgen wird es angenehmer. Hoffen wir!

Mauz geht es sehr gut. Die Naht und auch die Kratzwunde sind perfekt verheilt. Werde ihn mal fotografieren, wenn es klappt.

Alles wieder gut

Die erste gute Nachricht: Mauz ist seine Halskrause los geworden.
Er hatte für seine Tapferkeit letzte Woche ein neues Kratzbrett bekommen, da geht er voll drauf ab.

Nun ist alles verheilt. Er hat sich geputzt, gekratzt, gefressen, geschmust. Endlich wieder überall ran kommen 🙂

Nur seine Kratzwunde über dem Auge hatte er sich noch mal bissel blutig geleckt, aber da kann nichts mehr passieren. Heute durfte er endlich wieder raus und kostet das trotz der Hitze aus.
Morgens fressen, wieder raus. Abends fressen und wieder raus. Soll er, Hauptsache er nimmt sich künftig in Acht. Die Angst vor weiteren Verletzungen wird bleiben.

Zweite gute Nachricht: wir haben ein neues Auto. Am Donnerstag wird es vom Autohaus angemeldet. Nicht neu, 4 Jahre alt. Aber Neuwagen haben wir noch nie gekauft.

Am Sonntag haben wir eine Runde in der Laußnitzer Heide gedreht.

Wir wählten aber wegen der Wärme eine kleinere Runde.

Der Wald ist voller Heidelbeersträucher, Himbeeren, Brombeeren.
Die Heidelbeeren sind dieses Jahr klein, auch die Himbeeren sind winzig, dafür zuckersüß.

So saftig grün sah es hier aus. Mein Blick geht auch immer hoch zu kahlen Bäumen oder den ellenlangen, die nur noch ganz oben ihre Krone haben.

Hier war wohl der Wurm sehr fleißig 🙂

Nun stöhnt ganz Deutschland unter der extremen Hitze. Im Westen schon eher, bei uns im Osten etwas später. Heute hatten wir 36 Grad, morgen sollen es noch mehr werden. In den Regionen mit 40 Grad muss es doch kaum auszuhalten sein. Dazu Waldbrände. Erst vor kurzem bei uns in der Nähe, heute kam ich am Nachmittag aus dem Haus und es roch nach Rauch. Die Feuerwehr fuhr. Es ist alles so trocken, da braucht es nicht viel für einen Brand. Arme Feuerwehrleute, die da im Einsatz sind. Hochachtung!

Kommt gut durch diese heißen Tage. Ich habe nun den Kopf wieder frei und werde meine Blogrunde aufnehmen und bei euch vorbei schauen kommen.

Tapferer Mauz

Am Samstag waren wir zur Kontrolle und die Ärztin war zufrieden mit der Wunde. Nur nicht kratzen! Immer schön aufpassen.
Am Sonntag begann er sich das Auge putzen zu wollen. Es nässte auch. Hach, da wurde mir schon mulmig. Aber die Wunde trocknete gut.
Montagmittag kam ich heim und er hatte sich am Auge gekratzt, es blutete leicht. Hilfe, mein Herz krampfte sich zusammen. Warten bis 16 Uhr, dann ab zur Tierärztin.
Mir war richtig schlecht vor Angst, aber alles ist gut. Die Nähte sitzen fest, er hat sich nur oberhalb aufgekratzt. Sie hat alles gesäubert und nun muss er leider eine Halskrause tragen. Es geht nicht anders.

Er wehrte sich nur kurz dagegen, hat sie nun aktzeptiert. Er tut mir so leid, aber nun kann alles sicher heilen.
Er frisst, das ist ein gutes Zeichen. Hat auch keine erhöhte Temperatur mehr. Und schläft viel, bekommt noch Schmerzmittel und Antibiotika wurde erneut gespritzt.
Nun sollen wir am Donnerstag wiederkommen. Die Fäden werden dann – wenn alles gut ist – am Montag gezogen.

Kurzes Melderchen

Nur ganz kurz: die OP ist gut verlaufen. Wir haben Mauz abends geholt. Nur die Aufwachphase war schlimm, er hat randaliert in seiner Box. Ich habe ihm viel Reiki gegeben, bis er ruhig wurde.
Die Halskrause hat er sich immer wieder abgestreift, es war zwecklos. Daher war – und ist es noch – die Angst groß, dass er sich die Wunde aufkratzt. Wir müssen ihn gut beobachten.
Die Nacht hat er durchgeschlafen wie ein kleines Baby 🙂
Am Samstag geht es zur Kontrolle, dann können wir hoffentlich aufatmen.

Danke für all eure guten Wünsche! Ich melde mich am Wochenende noch mal und dann komme ich wieder zum Blogrunde drehen, der Kopf war die letzten Tage nicht frei dafür.

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