Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Leckeres

Pilzzeit

Es ist warm, es ist feucht. Da schießen sie wieder wie die Pilze aus dem Boden: Pilze 🙂
Jeden Tag sammle ich welche ein, wenn ich mit Johnny draußen bin. Dabei gehen wir derzeit gar nicht weit.

Sie werden getrocknet und wenn es reicht, dann gebraten zum Essen.

Früchte des Waldes

Das kleine Büchlein hatte ich mir gerade gekauft. Da staunte ich, was man nicht alles für Pilze essen kann. Bei manchen dachte ich immer, dass sie giftig seien.
In den Sommerferien sind wir früher immer mit meiner Oma in den Wald gegangen. Wir wohnten im Dorf und ringsum gab es nur Wald. Pilze, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Brombeeren – alles wurde gesammelt. Nur das Putzen machte keinen Spaß 🙂

Kommt alle gut ins Wochenende. Genießt die Sonnenstrahlen, denn immerhin haben wir schon Mitte August und der Sommer hat sicher nicht mehr viel Puste.

Wieder nur heiß.

Und wieder gibt es eine neue hochsommerliche Woche. Mir fehlt die Lust zum Bloggen, ist ja kein Wunder, der Körper ist nur noch schlapp. Aber Montag war es schön frisch am Morgen, nur 13 Grad. Da konnte man durchatmen und der Körper erwachte zum Leben.

Diese Kuriosität entdeckte ich neulich beim Kauf von Möhren. Tat mir fast weh, die beiden trennen zu müssen :mrgreen:

Und trotz der Wärme hatte ich mal wieder Lust aufs Brot backen. Die zweite Variante habe ich vergessen zu fotografieren. Das war Gersten-Vollkorn. Noch nie probiert, aber sehr lecker. Dunkel und schwer und voller Körner. Dieses hier war nur ein einfaches Landbrot:

Im Sport geht es heut wieder ins Stadtbad. Und dann soll angeblich endlich ein Wetterumschwung kommen. Möge uns der Wettergott erhören!

Ach du dickes Ding

Nachbarn von uns haben Schafe, Kaninchen, Hühner. Da gehe ich wöchentlich frische Eier holen. Letzten Samstag ging die Eierpappe gar nicht zu. Was für ein dickes Ding hat da eine arme Henne legen müssen. 87 Gramm schwer!

Vor Jahren zeigte ich mal ein ähnlich großes Ei. Das wog 78 Gramm und war schon riesig. Aber das jetzt sprengt wohl fast den Rahmen.

Vom Mittag waren noch Bratkartoffeln übrig und so wollte ich das Riesenei mit in die Pfanne hauen als Resterverwertung. Upps – da kamen zwei Eigelb heraus (links in der Pfanne). So kann man aus zwei Hühnereiern 3 Eigelb zaubern 🙂

Ob ich mal zum Spaß frage, ob ich ein Ei nachzahlen muss? :mrgreen:

Frische Ernte

Letztes Jahr setzte ich ein winziges Minze-Pflänzchen ins Beet. Es war gut angewachsen. Gut, im Frühjahr war nichts mehr zu sehen davon. Doch dann schossen die Triebe aus der Erde, sie wuchs und wuchs – und nun musste ich schon mal ernten, bevor sie alles überwuchert.

Kleine Bündelchen hängen nun an einer Schnur und werden getrocknet. Pfefferminztee schmeckt sicher gut im Winter.

 

 

Jetzt in der Hitze mixe ich mir täglich mein Sommergetränk: Hugo, Saft (Limette, Birne, Apfel – was grad da ist), Wasser und einige Minzeblätter. Ab in den Kühlschrank damit und dann genießen. Lecker!

32 Grad zeigte das Thermometer am Mittag. Ich war so platt nach dem Einkauf. Ich musste mich einfach hinlegen. Und Mauz kuschelte sich an mich, schnurrte und schlief dann auch ein 🙂

Leckere Resteverwertung

Neulich habe ich nach Jahren mal wieder Linsensuppe gekocht. Und natürlich viel zu viele Linsen. Was damit machen? Einfrosten wollte ich sie nicht, also habe ich einen Salat zubereitet. Einfach so drauf los, was mir einfiel.

Linsen, Zwiebeln, Apfel, Salz, Pfeffer, Öl, Essig, gewürfelten Schinken, Kräuter.

 

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Aber bitte nicht auf die Schüssel schauen, die ist uralt, abgeplatzt, aber ich nehme sie immer noch zum Anrichten.

Fazit: Salat hat geschmeckt, kann ich wiederholen. Einfach Butterschnitte dazu, das reicht.

Holunder-Birnen-Marmelade

Nun sind die Marmeladengläser etikettiert und im Keller bei den Vorräten verstaut.
Für alle, die sie mal nachkochen möchten, kommt hier noch mal das Rezept. Wird nun aber erst nächstes Jahr in Angriff genommen werden können – oder gibt es noch irgendwo Holunderbeeren zu holen?

Das Rezept habe ich vor zwei Jahren von Mari bekommen:

Zutaten:
500 g Holunderbeeren
700 g Birnen
1 Zitrone
Aniskörner (oder gemahlen)
500 g Gelierzucker 2:1

Die Beeren waschen (schöne Zupferei vorher 🙂 ) und mit dem Pürierstab kurz bearbeiten,
die Birnen schälen, entkernen und ganz fein schnipseln (macht tierisch Arbeit 🙂 ), dieses Jahr habe ich sie – weil sie schön weich waren – ebenfalls kurz püriert,
die Zitrone auspressen und den Saft mit 0,5 TL Aniskörnern mit den Früchten mischen (ich habe gemahlenen Anis genommen),
mit dem Gelierzucker vermengen und nach Anleitung kochen, in Gläser füllen.

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Kulinarisches

So richtig gut schreiben kann ich noch nicht, aber ich muss meinen Blog mal wieder beleben. Ihr seid so nett und schaut immer bei mir vorbei. Fragt, wie es mir geht. Vielen lieben Dank dafür. Es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder richtig fit bin mit der Hand.

Als Kind habe ich sie gehasst, nun habe ich sie zum ersten Mal in meinem Leben gekocht. Für meinen Mann, denn er mag sie: Gräupchen.

 

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Sie sind mir gelungen, aber meine Lieblingsspeise werden sie nicht. Dann lieber Linsen oder einen richtigen Eintopf.

Gibt es Gerichte, die ihr als Kind gar nicht mochtet und nun schmecken sie euch? Spinat zum Beispiel. Früher: bäh. Heut: lecker. Oder Grützewurst mit Kartoffeln und Sauerkraut. Früher: nee, tote Oma 🙂 Heut: lecker.

Der Herbst hat Einzug gehalten. Es ist kalt, es regnet immer wieder, es ist grau und trostlos. Aber diese Abkühlung tut erst mal gut, ich bin gar nicht böse über das Wetter.

Habt einen guten Wochenstart am Montag!

Meine ersten Nussecken

Bei Cane las ich gerade ein leckeres Rezept für Nussecken. Keine tausend Zutaten, einfach, schnell. Das war was für mich und so habe ich sie heute probiert.

Zutaten:

Teig
150 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
1 gestrichenen TL Backpulver
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
65 g Butter oder Margarine

Belag
Aprikosenmarmelade
100 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
Block- oder Glasurschokolade
gehackte Mandeln (ich habe knapp 100 g genommen)

Aus den Zutaten für den Teig den Teig kneten. Ich habe es genau wie Cane mit den Händen getan, ging am besten.
Eine Springform fetten (man kann auch Backpapier einlegen). Den Teig auf dem Boden der Form verteilen.
Über den Teig Aprikosenmarmelade streichen. Ich habe ein paar Teelöffel voll genommen.
Für den Belag die Butter schmelzen und die restlichen Zutaten unterrühren.
Auf den Belag dann noch je nach Geschmack gehackte Mandeln streuen.

Backtemperatur: Heißluft 170 Grad, unterste Schiene im Herd
Backzeit: 30 Minuten

Die Schokolade schmelzen und über dem Kuchen verteilen. Entweder gleich nach dem Backen, wenn der Kuchen noch warm ist. Oder nach dem Abkühlen Stücke schneiden und je nach Lust und Laune in die Schokolade tunken.

Nussecken 01

Ich war erst skeptisch, ob ich den Kuchen auch vom Blech bekomme oder er zerbröselt. Hat super geklappt!

Nussecken 02

Diese Nussecken werde ich sicher Weihnachten gleich noch einmal backen. Man könnte ja auch weihnachtliche Deko drauf streuen, z.B. aus Zuckerguss kleine Sterne oder mal schauen, was es da so gibt.

Ich habe das erste Stück soeben genascht. Köstlich, aber auch sehr süß. Gutes Gelingen denen, die sie nun auch nachbacken. Danke Cane für das Rezept!

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