Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Oktober 2013

Noch mehr Flügel

Da schieb ich doch gleich noch die Fotos vom Ententeich hinterher. Gleich nach dem Urlaub waren wir da einen Spaziergang unternehmen. Ich zeigte den Teich schon mal, er ist in Zschorna.

Zschorna 01

Schon von Weitem hörte ich das laute Geschnatter. Schade, Schwäne waren nur noch ein paar da und Kormoran habe ich einen einzigen allein sitzen sehen.

Zschorna 02

Zschorna 03

Wie habe ich mich angestrengt, die Enten im Flug zu erwischen. Lautes Schnattern, suchen, mit der Kamera zielen – und schon waren sie über mir hinweg 🙁

Zschorna 04

Aber dann kam ich an sie heran, wenn auch nicht beim Fliegen, so doch beim Planschen, Schnattern, Zanken:

Zschorna 05

Da passen doch gleich noch die Möwenbilder aus dem Urlaub dazu.
Diese fiel mir auf, wo sie wohl ihren Fuß eingebüßt hat?

Möwe 01

Und diese muss dem Sturm trotzen. Die schiefe Schnute habe ich erst am Rechner entdeckt und musste lachen:

Möwe 02

Wenn Blicke töten könnten! Man, die hat es drauf 😯

Möwe 03

Tja und wenn die Katze aus dem Haus ist, dann tanzen die Mäuse Möwen auf dem Tisch Boot:

Möwe 04

Und wo es Fische gibt, da gibt es neben Möwen auch Kormorane:

Kormoran

Alles was Flügel hat …

Wie es doch derzeit schnattert und flattert am Himmel! Ich bleibe immer stehen und schaue nach oben. Sie haben es gut. Können fliegen, wohin auch immer sie wollen.

Enten

Die Fotos muss ich noch zeigen, als wir neulich wieder an einem Teich in der Nähe waren. So viel Federvieh war da zu sehen und zu hören, dass ich lachen musste. Was mögen sie sich nur immer erzählen?

Da fällt mir ein Spiel aus Kindertagen ein. Wir lernten es im Kindergarten. Es hieß „Alles was Flügel hat“. Wer kennt das von euch?
Dabei sitzt man am Tisch und trommelt mit den Zeigefingern auf die Tischplatte. Der Erzähler beginnt mit „Kommando Bimberle“ (was auch immer das heißen mag :lol:) und alle konzentrieren sich. Es wird weiter getrommelt. Dann heißt es: „Alles was Flügel hat fliegt hoooch in die Luft“. Dabei reißen die Kinder die Arme hoch in die Luft und flattern mit den Händen wie die Vögel mit den Flügeln. Der Erzähler zählt nun auf. „Enten fliegen“ – die Hände kommen in die Luft. „Tauben fliegen“ – die Hände kommen in die Luft. Und so weiter und so weiter. ABER: der Erzähler baut Fehler ein. Z.B. „Elefanten fliegen“ 🙂 Und wer dabei aus Reflex die Arme hoch reißt, scheidet aus dem Spiel aus. So geht es immer weiter, bis der Sieger feststeht.
Uns hat das immer Spaß gemacht.

Auch an meinem Wohnzimmerfenster flattert es wieder. Ich habe wieder Futter ausgestreut und nun herrscht reger Betrieb. Johnny sitzt auf der Sofalehne und beobachtet das Ganze, so wird es ihm nicht langweilig.

Sockenzeit

Sie geht wieder los: die Sockenzeit. Neulich hatte ich kalte Füße und holte mir meine Wollsocken hervor. Aber auch gestrickt werden sie nun wieder. Diese Farbe hatte ich 2 x, nun ist das zweite Paar fertig.

Genannt habe ich sie „Rote Grütze„. Hat mich irgendwie an die Grütze mit Waldbeeren erinnert 🙂

Rote Grütze

Gestern nun habe ich mir mein Blumenbeet vorgenommen. Ich habe die Dahlien abgeschnitten, ausgebuddelt und im Keller eingelagert. Die Astern waren auch verblüht, nur die Sonnenblumen stehen noch. Da bedienen sich die Vögel.
Heut ist es grau draußen und es regnet immer wieder mal. Also werde ich mir nun die Bügelwäsche vornehmen.

Wie weit seid ihr in euren Gärten? Schon alles abgeerntet, winterfest gemacht, Gartenmöbel weggeräumt? Bei uns stehen die Gartenmöbel noch draußen unter dem Pavillon, werden aber sicher am Wochenende ihr Winterquartier beziehen.

Herbst-Wochenende

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende. Eigentlich wollte ich Fenster putzen oder das Blumenbeet einem Herbstputz unterziehen. Aber nun schüttet es nur so von oben. In der Aue steigt Nebel auf. Fast sieht es von Weitem aus, als ob es da raucht.

Ich habe schon Birnenkuchen gebacken, den Rumtopf mit Birnenstückchen befüllt, gesaugt, in der Küche gewuselt. Manchmal ist man so voller Energie und möchte mehrere Arbeiten auf einmal verrichten. Aber morgen ist auch noch ein Tag, also genug für heut 🙂

Herbst 01

Wenn einer eine Reise tut …

Letztes Jahr zum Geburtstag habe ich von der lieben Frau Stellinger – der Frau vom Jürgen – einen selbst genähten Teddy bekommen. Es war bereits der dritte, den sie so liebevoll für mich anfertigte. Damals hab ich mir vorgenommen, dass er künftig mit auf Reisen gehen wird, ich ihm die Welt zeigen werde. Ich fand die Idee witzig.

Er hatte zwar einen Namen (hab ich irgendwo noch schriftlich), aber ich habe ihn wegen seiner Größe „Floh“ umgetauft 🙂
Und nun ging es das erste Mal auf Reisen mit ihm.

Hallo Leute, heut darf ich mal erzählen. Das Träumerle hat ihr Versprechen wahr gemacht und mich mit in den Urlaub genommen. Hatte ich ein Reisefieber! 😆
Ganz vorn im Auto durfte ich sitzen, da war ich ganz stolz. Auto fahren macht Spaß. Nur der kleine Johnny quängelt manchmal anfangs, das geht in die Ohren. Aber irgendwann kapiert auch er, dass die Fahrt doch länger dauert als ein paar Minuten und er gibt Ruhe.

Floh 04

Im Gartengrundstück unserer Ferienwohnung gab es viel zu entdecken. Am coolsten fand ich die kleine Hühnergott-Schaukel. Hui war die hoch. Ich musste nur aufpassen, dass ich nicht runterfalle und Herr Johnny mich dann schnappt 🙂

Floh 01

In Wismar habe ich den Hafen und die vielen Kräne bestaunt:

Floh 02

In Rostock habe ich aufgepasst, dass die Schiffe den richtigen Weg in den Hafen finden – genau zwischen dem roten und grünen Leuchtturm:

Floh 03

In Ahrenshoop war es am schönsten. Blauer Himmel, weißer Sand und weiße Wolken. Also da wollte ich doch so gern mal ins Wasser. Johnny hat es gekostet und mir erzählt, dass es sehr salzig ist. Diese Erfahrung musste ich doch auch machen. Aber das Träumerle hat mich genau im Auge behalten. Nicht, dass grad eine große Welle gekommen wäre 😯 Oder die Möwen mich so reizend finden, dass sie mich schnappen:

Floh 05

Ein Boot lag am Strand. Das wollte ich inspizieren, mich einmal wie ein Kapitän oder wenigstens Seemann fühlen:

Floh 06

Na, das war doch für einen kleinen Teddy ein tolles Erlebnis, nicht wahr? Zum Dank habe ich ein Smilie in den Sand gemalt. Und irgendwann darf ich sicher wieder mit, ich habe mich doch artig benommen 🙂

Floh 07

Erlebnisräucherei

Noch etwas Kulinarisches aus dem Urlaub. An der See gibt es immer leckeren Fisch. Gleich um die Ecke von unserer Ferienwohnung gab es eine Erlebnisräucherei mit Restaurant. Der Besitzer fährt jeden Morgen aufs Meer, die Fische werden geräuchert, am Abend kann man dann lecker essen in seiner Gaststätte.
Obwohl wir aus hygienischen Gründen schon andere Erfahrungen gemacht haben, durfte Johnny da mit hinein. Ganz brav lag er unter dem Tisch. Logo, am Abend war er stets knülle 🙂

Ich habe ohne Blitz fotografiert, um die Stimmung zu erhalten. Es war stets viel los und wir froh, einen Platz zu bekommen.

Geräuchert wurde in einer Ecke der Lokalität. An den Seiten hingen die frischen Fische:

Gaststätte 01

Gaststätte 03

Es war so eine schöne Stimmung da drin – und es war warm! Klar, wo geräuchert wird, da gibt es auch Feuer:

Gaststätte 02

Mitgenommen haben wir da auch Räucherfisch für daheim.

Der Wirt hatte immer einen lustigen Spruch parat, kam mal an jeden Tisch und plauderte. Ich empfand das als sehr freundlich. Auch am Abend – und er musste doch wahrlich müde sein – verlor er nicht sein Lächeln und gab gern Auskunft über sein Tun.

Hier speisten wir den Fisch, den ich am Anfang schon zeigte. Das Angebot war sehr groß, wobei mir ganze Fische wie Rotbarsch oder große Stücken vom Lachs besser mundeten als Scheiben/Steaks (da ist mehr Fleisch an den Gräten 🙂 ):

Rerik 07

Also, wer jemals da in der Nähe im Urlaub ist: unbedingt hingehen! Aber Öffnungszeiten beachten, sie sind je nach Saison unterschiedlich.

Habt ihr bei euch auch Gaststätten, wo ihr immer wieder gern hin geht? Wo es gemütlich ist, urig, wo der Wirt noch zum Plaudern bereit ist und nicht nur auf den Umsatz schaut? Also wenn diese Räucherei bei uns wäre, wir wären da Stammgäste.

Ostsee-Urlaub – Teil 5

Die Ostsee ist zu jeder Jahreszeit schön. Mehr Meer gibt es daher zu schauen:

Meer 01

Das Wetter spielte in den letzten Tagen mit, so dass ich nicht genug bekommen konnte vom weißen Sand und dem blauen Himmel mit Wattewolken.

Meer 02

Natürlich musste ich so weit wie möglich balancieren, ist doch zu verlockend, oder?

Meer 03

Meer 04

Aber auch die Landschaft bot mir immer wieder schöne Motive:

Meer 05

Meer 08

Am letzten Morgen bin ich zeitig ans Meer, wollte den Sonnenaufgang erleben:

Meer 10

Ein letzter Blick, bevor es nach Hause ging:

Meer 09

Ein paar Impressionen kommen noch.

Heut zeigt sich der Herbst von seiner sonnigen Seite. Ich habe eben im Garten aufgeräumt, umgeräumt, Birnen eingesammelt und Heide gepflanzt.

Muskelkater direkt habe ich nach der Behandlung von gestern nicht, aber ich merke ganz schön die Stellen, die heftig durchgeknetet wurden 🙂

„Zum kleinen Muck“

So heißt das Türkische Bad in Dresden, welches nun endlich mal in Angriff genommen wurde.
Ich habe den Gutschein mit meinem Mann geteilt. So konnten wir beide eine Rückenmassage genießen.

„Entspannung für die Seele“ – so lautet es im Prospekt. Aber ich muss ehrlich sagen: ui ui ui – das war hart 😯 Ich habe noch nie eine derartige Massage bekommen. Entspannt war die Atmosphäre, es duftete, orientalische leise Musik begleitete die Behandlung. Also einfach fallen lassen und genießen.
Wären da nicht die vielen Muskeln unseres Körpers, die es zu durchkneten galt. Ich solle schreien, wenn es weh tut meinte scherzhaft die nette Dame. Hab ich mir natürlich verkniffen, lieber die Luft angehalten. Nachher war ich krebsrot 🙂

Nun bin ich gespannt, ob ich morgen früh aus dem Bett komme oder Muskelkater habe.

Anschauen durften wir uns noch die restlichen Räumlichkeiten, auch den heißen Stein vom eigentlichen Hamam. Da kann man Spiegeleier drauf braten, so heiß war der. Aber das Wasser bei der Behandlung kühlt das Ganze dann. Es war auf jeden Fall interessant.

Und passend zum „Kleinen Muck“ habe ich noch ein Foto aus den Babelsberger Filmstudios. Da waren wir 2005. Das ist der Brunnen aus dem bekannten Märchen (zeigte ich irgendwann schon mal):

Hamam

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