Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Enten

Noch mehr Flügel

Da schieb ich doch gleich noch die Fotos vom Ententeich hinterher. Gleich nach dem Urlaub waren wir da einen Spaziergang unternehmen. Ich zeigte den Teich schon mal, er ist in Zschorna.

Zschorna 01

Schon von Weitem hörte ich das laute Geschnatter. Schade, Schwäne waren nur noch ein paar da und Kormoran habe ich einen einzigen allein sitzen sehen.

Zschorna 02

Zschorna 03

Wie habe ich mich angestrengt, die Enten im Flug zu erwischen. Lautes Schnattern, suchen, mit der Kamera zielen – und schon waren sie über mir hinweg 🙁

Zschorna 04

Aber dann kam ich an sie heran, wenn auch nicht beim Fliegen, so doch beim Planschen, Schnattern, Zanken:

Zschorna 05

Da passen doch gleich noch die Möwenbilder aus dem Urlaub dazu.
Diese fiel mir auf, wo sie wohl ihren Fuß eingebüßt hat?

Möwe 01

Und diese muss dem Sturm trotzen. Die schiefe Schnute habe ich erst am Rechner entdeckt und musste lachen:

Möwe 02

Wenn Blicke töten könnten! Man, die hat es drauf 😯

Möwe 03

Tja und wenn die Katze aus dem Haus ist, dann tanzen die Mäuse Möwen auf dem Tisch Boot:

Möwe 04

Und wo es Fische gibt, da gibt es neben Möwen auch Kormorane:

Kormoran

Alles was Flügel hat …

Wie es doch derzeit schnattert und flattert am Himmel! Ich bleibe immer stehen und schaue nach oben. Sie haben es gut. Können fliegen, wohin auch immer sie wollen.

Enten

Die Fotos muss ich noch zeigen, als wir neulich wieder an einem Teich in der Nähe waren. So viel Federvieh war da zu sehen und zu hören, dass ich lachen musste. Was mögen sie sich nur immer erzählen?

Da fällt mir ein Spiel aus Kindertagen ein. Wir lernten es im Kindergarten. Es hieß „Alles was Flügel hat“. Wer kennt das von euch?
Dabei sitzt man am Tisch und trommelt mit den Zeigefingern auf die Tischplatte. Der Erzähler beginnt mit „Kommando Bimberle“ (was auch immer das heißen mag :lol:) und alle konzentrieren sich. Es wird weiter getrommelt. Dann heißt es: „Alles was Flügel hat fliegt hoooch in die Luft“. Dabei reißen die Kinder die Arme hoch in die Luft und flattern mit den Händen wie die Vögel mit den Flügeln. Der Erzähler zählt nun auf. „Enten fliegen“ – die Hände kommen in die Luft. „Tauben fliegen“ – die Hände kommen in die Luft. Und so weiter und so weiter. ABER: der Erzähler baut Fehler ein. Z.B. „Elefanten fliegen“ 🙂 Und wer dabei aus Reflex die Arme hoch reißt, scheidet aus dem Spiel aus. So geht es immer weiter, bis der Sieger feststeht.
Uns hat das immer Spaß gemacht.

Auch an meinem Wohnzimmerfenster flattert es wieder. Ich habe wieder Futter ausgestreut und nun herrscht reger Betrieb. Johnny sitzt auf der Sofalehne und beobachtet das Ganze, so wird es ihm nicht langweilig.

Schnatterhaftes

Letzte Woche sah ich am Überlaufbecken wieder einen Kormoran bei den Enten sitzen. Doch schleich ich mich mit Kamera ran, ist er natürlich nicht da.

Was gibt es anderes zu schauen?

Könnt ihr nicht erkennen? Aber jetzt:

Ein Geschnatter, ein Geplatsche, ein Geschüttel war da. Allerdings gab es erst mal nur halbe Sachen zu schauen 😆 :

Wie elegant sie durchs Wasser gleiten. Und dann – sind Zuschauer da – legen sie sich mächtig ins Zeug und zeigen ihre Kür:

So schnell wie sie sich bewegen ist es gar nicht so einfach, ordentliche Fotos zu bekommen. Ich werde mein Glück immer wieder mal versuchen.

Zschornaer Teichlandschaft

Da zog es uns gestern bei strahlendem Sonnenschein hin. 15 km von uns weg – und ich war noch nie da! In diese Ecke kommen wir weniger, nun aber haben wir uns diese Teiche als Ausflugsziel fest vorgemerkt.

Vogelfreunde unter euch werden staunen, wieviele Arten man hier finden kann. Bald werden sie sich wieder sammeln – und wir werden sicher wieder hier sein:

Viel brauch ich nicht dazu schreiben, die Aufnahmen sprechen für sich:

Leider war das Federvieh weit weg und ich musste vollen Zoom verwenden, daher nicht ganz scharf:

Jede Menge Kormorane hatten sich nieder gelassen, auch einige Reiher waren zu entdecken:

So ein schönes Fleckchen Natur quasi vor der Haustür. Auch einen Campingplatz gibt es da. Nun werden wir immer, wenn wir nicht wissen wohin, zu dieser Teichlandschaft fahren.

Tierischer Akt

Nun ist auch hier Nieselregen angekommen. Wollte daher mittags die Kamera nicht mitnehmen, hab es dann doch getan. Und? Habe zwei Erpel beobachtet, wie sie eine Ente bedrängten. Das war ein Spektakel im Wasser, ein hin- und her Gescheuche, Auf- und Abgetauche. Balzverhalten mit zwei Erpeln und einer Ente? Für mich sah das fast wie Vergewaltigung aus. Soll es bei Tieren ja auch geben.

Enten-Gymnastik

Seit ich mit der Kamera zum Feuerlöschteich flitze, haben sich die Kormorane nicht mehr blicken lassen. Aber ich bleib dran.
Mittags steht die Sonne ungünstig, da muss ich gegen das Licht fotografieren und abends ist es schon duster. Aber was soll´s, ein paar lustige Fotos gibt es dennoch, wenn auch nicht ganz scharf.

Wusstet ihr, dass Enten gern Gymnastik treiben? Schaut mal: Das ist der Ententanz.


Und sie macht uns den Schlangentanz vor:


„Kopf verdrehen“ heißt die folgende Darbietung:


Auf einem Bein stehen mussten wir früher auch im Sportunterricht:


„Wirbeltanz“ – was ist vorn und was hinten?


Diese jedoch stand wie eine Eins – sie spiegelte sich so schön:


Ich fass es nicht. Während ich hier sitze und schreibe, kann ich durchs Wohnzimmerfenster den Feuerlöschteich sehen und genau drüber in der Luft kreisen 4 Vögel – sie tanzen fast, 2 Pärchen – ich glaub, es sind Kormorane. Das ist ja ein Ding, da muss ich weiter beobachten.

Planänderungen

Das ist typisch für uns: Pläne werden oft kurzfristig geändert, alles kommt immer anders als geplant.
Bei dem schönen Wetter haben wir beschlossen, das Schlafzimmer erst im Herbst zu renovieren. Es soll auch neuer Fußboden rein, da dauern die Arbeiten länger als eine Woche.
Plan B: die allerletzte Ecke alter Putz am Haus und Nebengebäude (sind nur ein paar qm) werden abgehackt, neu geputzt und gestrichen, die 3 m Gehweg vom Hof zum Hintereingang werden mit neuen Gehwegplatten versehen, weitere Platten werden am Haus lang zum Garten verlegt. Alles werden wir zwar nicht schaffen, aber ich freue mich, dass dann die letzte unschöne Ecke verschwunden ist.

Und währen Mann und Sohn Gerüst stellen, habe ich auf der Hunderunde Blümchen geknipst und freue mich über den Sonnenschein.

Sumpfdotterblumen säumen jetzt die Wege am Wasser, das Gelb strahlt in der Sonne.

Scharbockskraut sieht so ähnlich aus, leuchtet ebenso im Sonnenlicht – eben wie kleine Sonnen.

Buschwindröschen musste ich auch wieder knipsen, da komm ich nicht dran vorbei.

Entenpaare ziehen durchs Wasser. Johnny schreckt sie immer auf, was mich wiederum erschrecken lässt 🙂

Habt ein schönes Wochenende! Ich habe Grillware gekauft. Mal sehen, ob Angrillen noch drin ist heut.

Träumerle läuft unter Wordpress 5.3.2
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates