Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Rom – Teil 1

Geplant war die Reise nach Rom, nur wollten wir eigentlich mit dem Auto fahren. Aber einen Tag vor Abreise haben wir noch mal nach Flügen geschaut – und einen Flug ab Berlin bekommen. Also ging es statt Dienstag, d. 14.09. erst am Mittwoch los. Zum Glück, denn Dienstag musste ich glattweg auch noch zum Arzt. Arge Rückenprobleme. Habe Spritze und Tabletten bekommen. Da wir kurzfristig auch noch eine Wohnung gebucht hatten, konnten wir entspannt die Reise antreten.
Wir sind zum allerersten Mal geflogen und ich kann sagen: das war super! Ich war total hippelig, der Start war das Beste. Wenn es einen in den Sitz drückt und man steigt und steigt – Wahnsinn!
Unsere Vermieterin sprach deutsch, die Wohnung befand sich ca. 500 m vom Petersdom entfernt. Vom Balkon konnten wir direkt hinüber schauen – besser ging nicht.

Am ersten Tag haben wir uns um die Tickets gekümmert, so konnten wir 7 Tage lang mit Bus, Bahn und Metro quer durch Rom reisen. Eine feine Sache, man muss sich nur reinfitzen. Aber das klappte recht schnell.
Unser erstes Ziel war der Piazza del Popolo, die Sonne brannte.

Es war Mensch und Tier eindeutig zu heiß. Ein Mann hat sogar seine Katze unter einer Dusche erfrischt, sie leistete keinerlei Widerstand. Das sah so lustig aus, das musste ich im Bild festhalten.

Dann ging es zur Spanischen Treppe.

Zwischendurch gab es auch mal etwas Grünes zu sehen. An der Villa Medici sind wir vorbei und haben uns dann das erste Eis gegönnt.

Um das Parlament sind wir geschlendert, was für ein Bau! Hier wachte ringsum Polizei.

Das war unser erster Tag, bald geht es weiter. Habt ein schönes Wochenende, es sind wohl die letzten Sonnentage.

Bin wieder da!

Sind letzte Nacht wieder zu Hause angekommen. Mehr Kultur und Geschichte kann man in den paar Tagen Urlaub kaum erleben. Und wo war ich?

In der ewigen Stadt Rom!

Fotos werden jetzt gesichtet und dann zeig ich euch meinen Urlaub. Danke für all eure guten Wünsche, haben jeden einzelnen Kommentar aus der Ferne gelesen, der Technik sei Dank!

Eine Wanderung zum Turm

hatten wir ja am Sonntag wegen des schönen Wetters noch unternommen. Strahlend blauer Himmel, Wattewolken, blühende Heide – viele Leute dachten genauso und pilgerten oder fuhren mit dem Rad zum beliebten Aussichtsturm.

Überall am Wegesrand gab es bunte Pflanzen.

Und auch das haben wir entdeckt: Pilze, Riesenpilze, ganz genau Riesenschirmpilze – essbar! Als Größenvergleich haben wir mal ein Handy drauf gelegt – gewaltig, was? Robert hat solche schon gegessen, kann man panieren wie Schnitzel und schmeckt wirklich lecker.

Wenn ich das nächste Mal zum Turm wandere, habe ich sicherlich nette Gesellschaft dabei. Hoffentlich ist dann alles schön bunt.

Sonntags früh …

Ich habe von Sonnabend zu Sonntag 10 Stunden geschlafen. Ich war so müde, bin am Sonnabend schon 21 Uhr ins Bett. Früh war ich dann richtig schön ausgeschlafen und bin mit Johnny schon 7.30 Uhr in die Aue. Die Sonne blinzelte durch die Bäume, das Wasser des Mühlgrabens dampfte.

Unter dem Viadukt stehen wieder Kühe, sie waren gerade am Aufwachen.

Rund um die alte Mühle gibt es viele schöne Blümchen, der Morgentau glitzerte auf ihnen.

Und überall gab es Spinnweben.

Langsam erhellte sich die Aue im Sonnenlicht, was für ein schöner Morgen!

Am Nachmittag unternahmen wir eine Wanderung zum Aussichtsturm. Das zeig ich am Mittwoch, denn morgen ist mein Krempel-Tag.
Habt einen guten Wochenstart!

Meine Straße

Heut ein paar Impressionen von meiner Straße. Wir wohnen am Stadtrand von Königsbrück, unsere Straße ist eine Nebenstraße mit vielen Bäumen.

Gleich am Anfang steht das Apothekerhaus. Es wurde im Auftrag des Herrn Lewecke erbaut. J.A. Lewecke war von 1723 – 1759 Apotheker in Königsbrück.
Das Gebäude ist im Erdgeschoss geviertförmig (das heißt wirklich so, habe es von der Informationstafel), im Obergeschoss achteckig. Ein Mansardenzeltdach bildet den Abschluss. Der Schornsteinkopf ist als „Schüssel“ ausgebildet, der im Schnittpunkt der 8 Firsten liegt. Es ist derzeit unbewohnt und ich hoffe, es wird eines Tages renoviert und wieder bewohnt. (Lieber Rainer, wenn Du als Nachbar das liest, da wohnt doch wirklich niemand mehr, oder?)

Dann kommen wir vorbei am Friedhof. Hier steht auch die Hospitalkirche, die ich später mal vorstellen werde. Ich muss mal ohne Johnny gehen, damit ich da rein kann.

Auf der Gartentraße gibt es neben einem Ärztehaus und der Feuerwehr noch einen Kinderspielplatz.

Ich wünsche euch ein hoffentlich sonniges Wochenende, erholt euch gut!

Der Spitzberg

Gestern haben Robert und ich einen Ausflug unternommen, eine größere Runde war mal wieder fällig. Wir sind 2 Ortschaften weiter nach Neukirch gefahren, haben das Auto abgestellt und sind zum Spitzberg gewandert.
Der Spitzberg ist 279 m hoch, eine kleine Aussichtsplattform und eine liebevoll angelegte Sitzgelegenheit laden zum Schauen und Verweilen ein.

Unterwegs gab es Pilze zu entdecken, Preiselbeeren, Glücksklee und blühende Heide.

Nach ca. 2 km waren wir da. Die Sonne schien, es war absolute Ruhe, die Vögel zwitscherten – schön!

                        

Ich habe mich ins Gipfelbuch eingetragen. Ein Versteck von Geocaching gibt es hier auch. Dann ging es zurück. Auf dem Rückweg haben wir Pilze eingesammelt und ich habe mir Heide gepflückt. Die Pilze gab es gebraten zum Abendbrot – lecker!

                        

Das Wolfsdenkmal

Gestern war ich mit Sohnemann Robert in der Laußnitzer Heide unterwegs. Dieses Waldgebiet erstreckt sich Richtung Dresden direkt an der B97 entlang. Eine herrliche Alleenstraße, welche im Sommer einen grünen Tunnel bildet und im Herbst mit dem goldenen Laub fasziniert (Lieber Jürgen, freu Dich drauf!). Der Parkplatz befindet sich gegenüber von einem Wolfsdenkmal.

Im November 1740 erlegte man hier den letzten Wolf in der Heide. Dieses Denkmal ist eines der wenigen Gedenksteine in Sachsen, welches einem wilden Tier gewidmet ist.

Ringsum kann man die Natur genießen. Auch ein Versteck von Geocaching befindet sich hier.
Johnny muss natürlich wieder überall seine Nase reinstecken 🙂


Dann kamen wir zu diesem Obelisk. Es ist die „Grüne Säule“, errichtet 1833. Der Obelisk diente zur Markierung der alten Forstreviergrenzen und steht im Mittelpunkt des einstigen spinnennetzförmigen Wegesystems für die damals höfischen Jagden.

Eine kleine Hütte und mehrere Bänke laden zum Verweilen und Ausruhen ein.

Und eine gute Tat konnten wir auch noch vollbringen. Auf einer Bank lagen ein Etui und ein Sicherheitsschlüssel. Da der Name und die Telefonnumer des Sicherheitsdienstes eingeprägt waren, konnte ich die Firma anrufen. Anhand der Nummer konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden. Der Brief ist schon unterwegs, denn zum Abholen ist es zu weit. Sie waren wahrscheinlich zu einem Ausflug am Denkmal.

Am Grünmetzsee

war ich ja am Mittwoch. Und hier kommen nun noch mehr schöne Bilder. Gleich zu Beginn haben diese Birken meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich kann nicht deuten, was das sein soll. Die Rinde war in verschiedenen „Schichten“ abgezogen.

Wir sind erst um den halben See und dann ein Stück auf dem Biberlehrpfad entlang. Unterwegs gab es ein Versteck von Geo-Caching zu suchen, hat Spaß gemacht. Wir brauchten dazu sogar einen Spiegel (Sohnemann hatte vorgesorgt).

Und auf einem Biberpfad gibt es natürlich Biberspuren zu sehen – und andere Tierchen.

Eine Schlange glitt durchs Wasser, aber da war ich nicht schnell genug mit der Kamera. Dafür hab ich die geknipst –  zart und schön, nur etwas schmutzig.

Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende. Endlich gab es Regen – die ganze Nacht. Aber richtig abgekühlt hat es sich nicht, es dampft schon wieder – ich auch. Mal schauen, was das Wochenende bringt.

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