Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Meine Montags-Hunde-Runde

führte uns an den Grünmetzsee, den ich schon mehrmals zeigte. Angler waren da, aber die Fische haben wohl nicht gebissen. Dafür gab es in der Früh Biberspuren – ganz frische, so erzählte man mir. Ich habe dann auch entdeckt, wo sie am Werk waren.

                        

                        

                        

                        

                                                   

                           

                        

Dieser Hochstand war total mit Hopfen zugewildert. Da war wohl schon lange niemand mehr oben, oder alles nur zur Tarnung?

                           

Findlingspark Nochten

Herr und Frau Stellinger haben gemeinsam mit uns ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Welch Ehre für uns! Aber das wird der Jürgen bei sich selbst berichten, also auch bei ihm rein schauen! Wir waren abends im Hotel in Königsbrück lecker essen. Ich hatte in der Nacht ganz schön Durst 😆

Um noch einen gemeinsamen schönen Ausflug zu unternehmen, sind wir zum Findlingspark Nochten gefahren. Das ist ein ca. 20 ha großer Landschaftsgarten am Rande des Braunkohletagebaugebietes. Einzigartig in Europa, ca. 6.000 Findlinge wurden hier platziert. Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Jetzt überraschten uns die bunten Laubbäume und blühende Heide.
Beim Anklicken werden die Bilder groß, dann könnt ihr die schöne Pracht besser sehen. Könnt euch die Bilder gern nehmen.

                        

                        

                        

                           

                        

                        

                        

                        

                        

                        

                        

                          

                        

                        

                        

                        

Auf dem Heimweg haben wir noch an einem gefluteten Tagebau angehalten, jetzt ist da ein schöner See.

                        

Jürgen hat immer was zum Entdecken.

                        

                        

Am Abend waren wir beim Italiener Pizza essen. Thunfisch mit Feta und Banane gab es wieder für mich, echt lecker!
Sind die Stellingers nicht ein nettes Paar?

                        

                        

Mit diesem Sonnenuntergang verabschiedeten wir den Tag.

                        

Zum Aussichtsturm

auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bin ich mit Jürgen und seiner Frau gewandert. Ein paar Informationen konnte ich ihnen über den Platz vermitteln, am Bunker – in dem die Sprengköpfe für die Atomraketen gelagert wurden – sind wir vorbeigekommen. Der Sowjetstern am Tor hat uns begrüßt.

Ganz langsam verfärben sich die Bäume, aber es gibt noch viel Grün zu sehen.

                        

                          

Johnny wäre gern mit hinauf geklettert, aber es ging nicht. Frau Stellinger hat ihn getröstet, bis ich wieder unten war.

                          

                          

Schattenfoto vom Turm:

                          

Wir machten ein kleines Picknick mit Sekt, Bier und Würstchen.
Jürgen hatte viel zu schauen und zu knipsen, war voll in seinem Element 🙂

                          

So ein kräftig gefärbter Baum, der wurde ausgiebig geknipst, da kamen wir nicht dran vorbei.

                          

Nach dieser Runde hatte ich einen scheintoten Hund, Johnny brauchte für den Rest des Tages nichts mehr 😆

                          

Eigentlich ist ja dienstags mein Krempel-Tag, aber der muss heut schon wieder ausfallen. Liebe Brigitte, nächste Woche bin ich wieder dabei.

Morgen geht es mit meinem Bericht weiter. Mal schauen, was der Jürgen schon zu bieten hat.

Rom – Teil 6

Am letzten Tag unternahmen wir einen Ausflug zur Via Appia Antica. Das ist die alte Handelsstraße, gesäumt von Oliven, Pinien, Zypressen.

Die Katakomben haben wir besichtigt. Eine von sechs Anlagen in Rom. Leider Fotografieren verboten. Daher nur dieser Link.
20 km „Straße“, 5 Stockwerke tief – über Jahrhunderte angelegt. Es sind 1.800 Jahre alte Wandmalerein erhalten und zu bewundern.
Damals wurden die Toten außerhalb der Stadtmauern beerdigt – Tuffstein ließ sich einfach bearbeiten, es wurden einfache „Löcher“ – Nieschen – ausgearbeitet. Auch ganze Familiengräber für reiche Familien sind erhalten. Wahnsinnig anzuschauen! Das war der einzige Ort, wo ich mal gefroren hab und mir meine Stola gegen die Kälte umlegte.

                        

Und nun letzte Eindrücke von Rom.
Es gibt hier leckeres Essen:

Es gibt sogar echte Römer!

Und es gibt viele tolle Geschäfte:

                        
                        
                        
                        

Am 22.09. ging es dann wieder Richtung Heimat. Ich habe den Flug noch einmal genossen, Fliegen ist ja so schön!

                        

Dank der geworfenen Münze in den Trevi-Brunnen bin ich mir sicher: wir kehren nach Rom zurück!

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende. Ich erwarte am Sonntag lieben Besuch, auf den ich mich schon sehr freue. Nächste  Woche gibt es dann wieder alltägliche Berichte.

Rom – Teil 5

Ein letzter großer Akt war der Besuch der Vatikanstadt. Unsere Vermieterin arbeitet da. Wir verabredeten uns am Obelisk vor dem Petersdom, sie leitete uns an der riesigen Warteschlange vorbei. Wir konnten uns auch gleich einer deutschen Führung anschließen. Es waren so viele Informationen, die gingen leider zum größten Teil zu meinem linken Ohr rein und rechts wieder raus 🙁

Es waren keine guten Lichtverhältnisse da drinnen, deswegen sind die Bilder auch nicht so gut geworden.

                        

                        

                        

                        

                        

Offensichtliche Gemälde sind beim genauen Betrachten als Mosaike zu erkennen, was für eine Leistung:

                        

Und dann die Schweizergarde, sehen diese Männer nicht aus wie aus einem Märchen?

Dann ging es hinauf auf die Kuppel, es wurde nach oben immer enger, Platzangst sollte man da nicht haben. Der Ausblick über Rom entschädigte für den schweißtreibenden Aufstieg.

                        

                        

Der Blick in die Vatikanischen Gärten:

                        

                        

Hinter diesen Fenstern befinden sich die Arbeitszimmer des Papstes. Er war an diesem Tag aber außer Landes.

                        

Um in die Sixtinische Kapelle zu gelangen – da will jeder hin – muss man durch endlose Gänge der Vatikanischen Museen in einem Meer von Menschen mitlaufen. Zeit zum Verweilen und Staunen blieb kaum, sonst hätten wir Tage gebraucht. So viel Prunk, Gold, Gemälde, Wandteppiche hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen – ich habe fast die Luft angehalten!

                        

                        

                        

                        

Nach einer Ewigkeit waren wir da. Die Sixtinische Kapelle. Der Raum, in dem der Papst gewählt wird.
„No Foto“ wurde immer wieder verkündet, sogar durch Lautsprecher in mehreren Sprachen. Schade, aber ich akzeptiere so etwas. Aber nicht alle halten sich daran, viele versuchen heimlich zu knipsen. Ich finde das nicht schön.

Dann mussten wir endlose Flure zurück laufen, bis wir wieder in ein lautes Rom entlassen wurden – durch so ein tolles Treppenhaus:

                        

Verschwitzt und fußmüde schafften wir es nach geschlagenen 5 Stunden nur bis in die nächste Pizzeria, da war Verschnaufpause angesagt.

Das war mein umfangreichster Beitrag. Ich hoffe, ich langweile nicht mit zu vielen Bildern und Erklärungen. Morgen gibt es nur noch „Kleinigkeiten“.

Rom – Teil 4

Habt ihr Lust auf noch einen anstrengenden Tag?
Es ging zum Piazza Nuova, da tummeln sich die Künstler. Es gibt sehr schöne Kunstwerke, man kann sich auch zeichnen lassen.

                        

                        

                        

Es gibt hier einen schönen Brunnen mit lustigen Elementen, schaut selbst:

Eine schöne Kirche gibt es auf diesem Platz auch – Santa Maria in Vallicella, wir waren natürlich drin. Man sollte immer ein Tuch oder eine Stola dabei haben, denn es wird darauf hingewiesen und auch darauf geachtet, dass man nicht zu freizügig diese Häuser betritt. Nackte Oberarme und Miniröcke sind ein Tabu.

                        

Von da aus gelangten wir zum Pantheon. Riesig, vollgestopft mit Menschen, man konnte kaum laufen.

Dann gab es was besonders Schönes: den Trevi-Brunnen. Abermals Menschenmassen, alle wollten nach vorn. Denn es gibt einen alten Brauch: Wirft man rücklings eine Münze ins Wasser, wünscht man sich eine gesunde Rückkehr nach Rom. Das haben wir natürlich auch getan.

                        

                          

Die drei Damen vom Trevi-Brunnen 🙂

Als letztes ging es an diesem Tag zur Engelsburg. Von oben hat man einen schönen Blick auf Rom.

                        

An diesem Abend waren wir wieder knülle. Sind in die Pizzeria um die Ecke essen gegangen, dann war Feierabend.

Das Hochwasser hat sich schon wieder zurück gezogen. Zumindest auf den Wiesen schaut es schon fast wieder gut aus, auch wenn die Pulsnitz noch immer randvoll ist – aber das wird schon wieder.

Rom – Teil 3

Das Forum Romanum war unser nächster Anlaufpunkt. Dieser Platz, eine einzige Ausgrabungsstätte  – über 1 Quadratkilometer groß – galt als Zentrum des Lebens. Nachzulesen hier in Wikipedia.
3,5 Stunden haben wir uns hier aufgehalten, so viel Staub hab ich noch nie geschluckt, denn es wehte ein leichter Wind. So viele Ruinen, Brunnen, Keller, Gänge – unendliche Geschichte. Ich kann mich nicht satt sehen an so was, sehe vor meinem inneren Auge Menschen, Tiere, Geschichten (Hab vielleicht schon zuviele Filme über Rom gesehen). Seht selbst:







Nach dieser Besichtigung war ich ziemlich knülle, zuviele Eindrücke, zuviel zu schauen.
Ich habe in Rom Tagebuch geschrieben, hatte jeden Abend eine Erkenntnis des Tages. An diesem Abend stellte ich fest, dass man nicht mit guten oder hellen Schuhen diesen Ort besuchen sollte. Sie sehen nachher grau und alt aus 🙂
Könnt ihr noch? Dann geht es morgen weiter.

Rom – Teil 2

Am zweiten vollen Tag stand das Collosseum auf dem Programm. Früh schnell noch über den kleinen Markt direkt an unserem Haus geschlendert – wow, Schwertfisch!

                        

Und dann stand ich davor: das Collosseum. Ich wurde sogar richtig sentimental. Hab meinen Mann an die Hand genommen und gesagt: Kneif mich mal 🙂 Ich Landei an so einem geschichtsträchtigen Ort!
Zwei Stunden haben wir uns aufgehalten, möglichst im Schatten, und ich konnte nicht genug bekommen.

Es gab gerade eine Ausstellung über die Geschichte der Gladiatoren.

Später haben wir noch eine Nachttour unternommen, das Collosseum wird so wunderbar beleuchtet.

Dann kamen wir noch  am Nationaldenkmal vorbei, das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Ich muss heut wieder arbeiten gehen und am Nachmittag zum Zahnarzt. Wenn er zufrieden ist, kommt die Füllung in das Zahnloch. Ich hatte im Urlaub zum Glück keine Beschwerden mehr.
Morgen geht es dann mit meinem Bericht weiter, meinen Dienstag-Krempel-Tag werde ich auf nächste Woche verschieben.

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