Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Allgemein

Für und Wider

Unser kleines Städtchen ist umgeben von Wiesen, Feldern, Wäldern. Alles wird bewirtschaftet und gepflegt. Die Felder werden von Bauern bestellt, die Wiesen geben Futter für das Vieh und auch die Wälder müssen durchforstet und gepflegt werden.
Nun spaltet etwas die Gemüter hier. Gleich in meiner Sichtweite – am „Hausberg“, dem „Scheibischen Berg“ – wurde ein großes Areal Wald an einen Privatmann verkauft. Über 100 Jahre war das Territorium sich selbst überlassen, nun musste Ordnung geschaffen werden. Und was macht man als Erstes? Durchforsten, Fällen. Logisch.
Doch die Vorgehensweise verärgert die Anwohner. Wege sind nicht mehr begehbar, überall sieht es wüst aus, riesige Mengen Holz stehen zur Abholung bereit.

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Ich mag den Geruch von frisch geschlagenem Holz. Ich musste einfach meine Nase dran halten 🙂 Und Johnny hätte am liebsten geknabbert 🙂

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Es gibt nur einen kleinen Zufahrtsweg, für schwere Transportfahrzeuge nicht geeignet. Überall sind die Wege zerfahren, matschig, ich bin heut selbst mit meinen derben Schuhe da nicht mehr lang gelaufen. Stellenweise sieht es wirklich aus wie „Sack und Sau“, wie ein altes Sprichwort heißt.

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Nun bleibt abzuwarten, wie es weiter geht. Einerseits muss schon erst mal durchforstet werden, aber es bietet sich einem ein wüstes Bild, ein Chaos. Da es Privatbesitz ist, können offenbar auch die Stadtherren keinen Einfluss nehmen.

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Ich werde weiter beobachten.

Die Aue im Februar

Ich habe mittags schon Feierabend und so können wir oft die Mittagssonne für unsere Hunderunde nutzen.

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Johnny ist wieder extrem beschäftigt mit Stöckchen zerknabbern. Auf jeder Runde muss was mit nach Hause geschleppt werden. Oder er buddelt wie ein Weltmeister 😆

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Dann kann ich mir die Beine in den Bauch stehen, ich kann reden wie ein Wasserfall, ich kann so tun als würde ich weitergehen – nichts hilft 😆 Er muss erst mal schauen, was es da zu holen gibt im Erdreich. Ganze Batzen beißt er aus der Erde, schleudert alles um sich. Und hat nachher natürlich Durst. Bloß gut, dass wir hier überall Wasser haben, der Gang in die Bach ist wieder möglich bei den Temperaturen.

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Und im Garten wächst der Stöckchen-Haufen. Die Feuerschale ist schon wieder gut befüllt. Wer weiß, wie groß der Haufen wohl wird bis zum Hexenfeuer 🙂

Mittagsrunde an der Gartenanlage

Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für all eure netten Kommentare zu meinem Blog-Geburtstag. Es freut mich, dass ich auch viele stille Besucher habe, die mir die Treue halten.
Es würde mich mal interessieren, wer sein Blog schon am längsten betreibt. Verratet ihr mir, wie lange ihr schon dabei seid?

Ab und zu drehen wir unsere Mittagsrunde in der Nähe einer Gartenanlage. Viel gibt es noch nicht zu schauen, die Gartenarbeit ruht ja noch. Aber im angrenzenden Wald ist es immer schön.

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Dieses Vögelchen habe ich entdeckt. Dank des Meisenknödels ist es offenbar gut über den Winter gekommen 🙂

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Einen alten Bekannten haben wir auch getroffen. Den Gartenzwerg zeigte ich schon mal. Und ich finde ihn immer noch irgendwie unheimlich. Und während ich ihn ins Visier nehme, was macht Johnny da? 😯

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Hat niemand gesehen und petzen kann der kleine Zwerg auch nicht 😆

Blog-Geburtstag

Am 22.02.2010 startete ich das Abenteuer Blog. Von nichts eine Ahnung, meinen helfenden Mann an meiner Seite, schubste ich mich selbst ins kalte Wasser 🙂
Seither habe ich viele liebe Menschen durch das Internet kennen gelernt, einige sogar persönlich. Es gab lustige Beiträge, traurige Nachrichten, Urlaubsberichte, Tierisches, Gestricktes, Leckeres. Ich habe an meinem Leben teilhaben lassen.

Ich möchte all meinen treuen Besuchern heut Danke sagen für euer Interesse an meinen Geschichten, für eure zahlreichen Kommentare, eure Tipps, eure Anteilnahme, eure Glückwünsche – einfach alles.

Das Träumerle Kerstin war geboren, den Hut habe ich heut noch:

 

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Da der Frühling nahte, war dies mein erster Beitrag:

 

Ich bin der Frühling und will euch heut sagen:

Vorbei ist es jetzt mit den kalten Tagen.

Pünktlich zur Blog-Eröffnung – so soll es sein –

stellt sich der Sonnenschein wieder ein.

Und wenn noch nicht ganz, so doch Stück für Stück

bring ich euch den begehrten Frühling zurück.

 

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Ich hoffe für mich selbst, dass ich auch weiterhin viel Spaß habe am Bloggen. Ich werde weiterhin aus der Natur berichten, von meinen Socken, Johnny, Ausflügen und Urlaub.

Ich wünsche allen einen sonnigen Sonntag, der Frühling naht!

Erste Runde in Laußnitz

Letzte Woche war ich zum ersten Mal dieses Jahr wieder in Laußnitz unterwegs.

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In der Mittagssonne war es so schön warm, aber hier im Schatten des Waldes herrschte doch winterliche Kühle.
Überall an den Bäumen kann man Nistkästen entdecken. Ein Natur- und Vogelliebhaber bastelt sie, hängt sie auf, pflegt sie, zählt den Vogelbestand jährlich. Über ihn wurde schon mal in unserem „Stadtanzeiger“ geschrieben und ich finde diesen Einsatz für die Tiere sehr achtenswert.

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Zwischen den Bäumen fand die Sonne immer wieder mal ein Schlupfloch:

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Am Ende schaute ich noch nach der Futterkrippe, sie war gut befüllt:

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Ganz leise hatte ich mich angeschlichen, nur schnell schauen, dann wieder weg.

Konnte ich gestern Wäsche auf der Leine draußen trocknen, so ist es heut grau, feucht, ungemütlich. Aber mit einem großen Wintereinbruch rechnet nun wohl keiner mehr. Ein paar Tage noch, dann haben wir schon März. Krokusse habe ich vorhin viele entdeckt, in unserem Garten sind sie noch nicht zu sehen.

Karneval in Königsbrück

So, da bin ich wieder. Turbulent ging es die letzten Tage noch mal zu, nun wird es ruhiger.
Habe zwar viel zu zeigen, aber ich fange mal mit dem Aktuellsten an. Am Sonnabend war hier wieder Faschingsumzug und ein paar Eindrücke möchte ich doch zeigen.

Thema war dieses Jahr „Gruseln, Grauen, Gänsehaut“, so dass es viele Horrorgestalten, Hexen, Zauberer und Vampire zu sehen gab.

Unser Prinzenpaar kam dieses Jahr nicht mit der Kutsche, sondern auf diesem Gefährt mit gruseligem Fahrer:

Umzug 01

Hoch über dem Wagen – und unseren Köpfen – drehten sich die Figuren im Kreis, das war ganz originell:

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Hänsel und Gretel als Märchenfiguren waren vertreten:

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Und wo war die Hexe geblieben? Schaut mal: 😯

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Viele schöne Darstellungen wurden geboten, überall steckte so viel Arbeit in den Wagen.

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Viele Details an den Wagen konnte man beim Vorüberziehen gar nicht so schnell entdecken.

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Lustige Gestalten gab es, die Männer haben also auch viel Spaß am Verkleiden, nicht nur die Frauen:

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Komische Vögel waren auch vertreten 😆 :

Umzug 10

Unsere jungen Leute gingen als Vampire:

Vampire

Haus und Hof wurden inzwischen von Konfetti befreit, denn wir haben reichlich auf den Kopf bekommen 🙂
Nach dem Umzug gab es bei uns Kaffee, Pfannkuchen und Sekt. Nun ist Ruhe bis zum nächsten Jahr.

Die Qual der Wahl

Es ist etwas still hier geworden bei mir. Aber es gibt viel zu tun und abends fehlt dann die Lust zum Bloggen.
Wir haben eine kleine „Baustelle“ im Haus, die endlich fertig werden muss. Also standen in letzter Zeit Besuche in diversen Baumärkten an. Suchen, Vergleichen, Entscheiden, Kaufen standen auf dem Programm. Und wie immer bei uns ist alles kompliziert, gibt es nicht das Passende, gefallen uns Farben oder Formen nicht, zieht sich alles in die Länge.
Aber nun kommen wir wieder weiter und als nächstes müssen wir uns für Fußbodenbelag entscheiden. Die Qual der Wahl!

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Zudem hege ich schon seit Jahren den Wunsch nach einem neuen Schuhschrank im Flur. Unser jetziger hat nur 3 Fächer für Schuhe, aber ich hätte gern noch einen Schieber für Schals, Mützen, Handschuhe, die vielen Hundeleinen und Zubehör. Alles hängt an der Garderobe oder liegt in einem Korb auf dem Schuhschrank.
Also mal schnell noch mit ins Möbelhaus gefahren. Rein, schauen, entscheiden, kaufen, raus – so dachte ich 😆 ABER: Wie schon oben erwähnt, bei uns ist immer alles kompliziert. Traum-Schuhschrank gefunden, massives Holz, passend zu unserer Garderobe, zudem derzeit im Angebot, aber es fehlt ein halber Zentimeter! 5 Millimeter, die entscheidend sind und in keine Richtung mehr machbar sind. Also die Aktion abgeblasen, nach Hause gefahren (ich natürlich frustriert), nochmals alles nachgemessen. Es bleibt dabei, es fehlen 5 Millimeter. Aber da mein Mann handwerklich geschickt ist, wird er unsere Flurgarderobe etwas „bearbeiten“ und die fehlenden Millimeter Platz schaffen.

Das Wetter ist nicht berauschend. Es regnet, es geht Wind, überall Matsch auf den Wegen. Johnny muss jedes Mal nach der Runde sauber gerubbelt werden. Aber wir wollen nicht jammern, Frühling ist in Sicht.

Also nicht wundern, wenn es hier noch ein Weilchen ruhig zugeht. Uns geht es gut 🙂

Winterlandschaft

Am Freitag hatte es mich erwischt. Keine Erkältung, nein, ein steifes Genick. Das hatte ich schon ewig nicht mehr, war wohl mal wieder an der Zeit 😆 Wenn der Körper signalisiert: zu viel gestrickt, zu viel am Rechner gesessen, zu viele Gedanken gemacht – dann muss man mit den Konsequenzen klar kommen.
Ich konnte einfach nichts mehr tun, musste mich ständig hinlegen, um den Kopf zu entlasten. Denn den hoch zu halten fiel mir immer schwerer. Also gab es eine Zwangspause, die Hausarbeit blieb liegen, ich schlief einfach viel. Hat gut getan und nun geht es wieder.

Beim Stöbern in meinem Fotoarchiv fand ich Bilder vom Dezember 2010. Meine Güte, war das ein Winter! Schneemassen ohne Ende. Davon blieben wir in den letzten zwei Wintern verschont.

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Johnny musste damals ganz schön stapfen durch den Schnee.

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Suchbild: Wo versteckt sich Johnny? 🙂

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Alle Bäumchen im Garten trugen große weiße Mützen:

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Da die Zweige der jungen Bäume nicht knicken sollten unter der Schneelast, schüttelte sie Sohnemann damals alle ab:

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Einzelne Flöckchen schwebten heut herab, aber die konnte man dann fast zählen. So richtig Winter ist noch nicht in Sicht und ich bin auch gar nicht betrübt darüber.

In welcher Region Deutschlands liegt jetzt überhaupt Schnee in niederen Lagen? Wie schaut es bei euch aus?

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