Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Allgemein

Ich bin frustriert.

Ich bin frustriert, ich habe schlechte Laune, nichts interessiert mich. Dabei war die Welt bis gestern noch in Ordnung. Vorfreude verspürte ich seit Monaten. Denn seit Monaten ist ein Urlaub mit meiner Mutti geplant. Nur wir zwei mal ganz allein weit weg, eine Woche eine Busreise durch Kroatien sollte es werden. Urlaub auf Arbeit eingereicht, mein Mann hätte sich um Johnny gekümmert, hat auch Urlaub eingereicht.
Und nun? Gestern wollten wir die genauen Abfahrtszeiten im Reisebüro erfragen. Die rollten mit den Augen. Ostermontag nach Kroatien? Die Reise ist doch gestrichen, alle Teilnehmer wurden informiert. Doch weder bei mir noch bei meiner Mutti hat jemand angerufen. Keiner reagierte, als die Restzahlung erfolgte. Was für ein Schock! Die Dame konnte sich nicht erklären, wieso wir nicht informiert wurden und pochte darauf, mich angerufen zu haben. Hat sie aber nicht. Dann sei ihr vielleicht ein Fehler unterlaufen und es tue ihr leid. Da müssen ihr aber gleich zwei Fehler unterlaufen sein, denn meine Mutti hat auch keinen Anruf erhalten.

Nun bin ich sauer. Am Montag können wir uns das Geld zurück holen. Die gleiche Reise findet im August noch einmal statt, doch da kann ich nicht. Umbuchung also zwecklos.

Ich muss das alles jetzt sacken lassen. Habe keine Lust aufs Bloggen, daher wird es jetzt erst mal paar Tage ruhig hier zugehen. Aber vor Ostern melde ich mich noch mal.
Habt alle ein schönes Wochenende, ich futtere aus Frust Schokolade in mich hinein 😆

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Frühlingsanfang

Nun ist es auch laut Kalender offiziell: wir haben Frühling. Heut gab es bei uns nach einem kalten Start am Morgen (minus 4 Grad) doch noch einen herrlichen sonnigen Tag.

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Konntet ihr die Sonnenfinsternis beobachten? Ich war auf Arbeit, als sich der Himmel plötzlich eigenartig verfärbte. Alle sind hinaus auf den Hof und haben versucht zu schauen.

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Die Wiesen sind schon richtig grün, da werden wohl bald die ersten Kühe grasen kommen.
Johnny hat mir fast den Arm rausgezogen, so sehr hetzte er dem Duft einer Hundedame hinterher. Und wehe, ich blieb stehen, da wurde gefietscht und gezerrt.

Sobald die Sonne tiefer steht, schließen die Buschwindröschen ihre Köpfe. Nun gut, Kamera kann eingepackt werden. Da fällt mein Blick auf meinen eigenen Schatten.

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Kommt alle gut in ein sonniges Wochenende. Beim Fleischer gab es heut die ersten eingelegten Steak´s zu kaufen. Aber abends ist es doch noch zu frisch zum Angrillen.

Der Frühling war heut da.

Morgens sah es so gut aus, dass ich schnell noch vor der Arbeit die Waschmaschine angestellt habe. Mittags schien die Sonne immer noch, also ab in die Aue und nach Buschwindröschen schauen.
An vielen Stellen konnte ich sie entdecken, wie schön!

Buschwindröschen 01

Wie sie ihre strahlend weißen Köpfchen durch das alte trockene Laub schieben, dem Sonnenlicht entgegen.

Buschwindröschen 02

Nun werde ich in nächster Zeit wieder unendlich viele Aufnahmen machen und mich über jede einzelne Blüte freuen. Die Aue erwacht langsam wieder zum Märchenwald.

Doch auch eine kleine traurige Entdeckung musste ich machen. Das Püppchen, welches wir aus dem Wasser gerettet hatten, war seit Tagen verschwunden. Ich hatte schon die leise Hoffnung, dass vielleicht doch jemand Erbarmen mit ihm hatte.

Schock – könnt ihr was entdecken?

Püppchen 01

Ich habe es leider nur unscharf erwischt.

 

Püppchen 02

Ach je, da komme ich beim besten Willen nicht mehr ran. Nun fehlt ihm auch noch der zweite Arm 🙁 Bleibt zu hoffen, dass es sich da recht lange halten kann und keinem auf den Kopf fällt, das wäre wohl ein gewaltiger Schreck 😯 Da muss doch jemand Räuberleiter gespielt haben, um das arme Ding da hinauf zu setzen.

Im Garten habe ich dann noch gewühlt und mein Blumenbeet in Ordnung gebracht. Heißt ich habe es versucht. Seit wir vor paar Jahren durchgesiebte Erde vom Komposthaufen aufgefüllt haben, entwickelt es sich zur Wiese. Nur noch Grasbatzen und Moos, das hatte nichts mit Unkraut zupfen zu tun, das macht keinen Spaß. Nun ist erst mal Luft geschaffen, morgen werde ich noch Feinarbeit leisten. Und dann werde ich mit gekaufter Erde auffüllen.
Die Sonne verzog sich, es wurde trüb und kalt. Ich hatte am Ende kalte Füße, kalte Hände, eine kalte Nase. Aber ich war froh, so viel geschafft zu haben.

Kalter Sonntag

Der Frühling schwächelt, zumindest bei uns. Das ganze Wochenende war es kalt und feucht. Aber nun soll es angeblich nächste Woche wieder aufwärts gehen.
Mit Hund muss man immer hinaus, ob man will oder nicht. Doch bin ich dann einmal unterwegs, ist es gar nicht so schlimm.

An den letzten Schönwetter-Tagen war ich wieder am Feldbaum.

 

Einsam steht eine kleine Eiche,
einsam im weiten Feld.
Wind und Wetter muss sie trotzen,
fühlt sich allein in dieser Welt.
Rehlein kommen manchmal schauen
und der Bauer bestellt das Feld,
Vögel lassen sich auf ihr nieder,
erzählen von der großen Welt.
Da beginnt die Eiche zu träumen,
vergisst die Einsamkeit,
wächst von Jahr zu Jahr hinauf
in das Himmelszelt.

 

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Aus der Aue gibt es nichts Neues zu berichten. Aber vorhin habe ich Buschwindröschen entdeckt, die muss ich morgen gleich fotografieren. Sehr zeitig erblüht dieses Jahr alles.

Nun mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich. Johnny will noch spielen, aber dann müssen kleine Hundis schlafen gehen 😆

Kommt morgen alle gut in eine neue Frühlingswoche.

Abendrot

Die letzten Tage hatten wir jeden Abend einen herrlichen Sonnenuntergang. Ein Feuerball sank am Himmel herab. Ich bin extra spät aufgebrochen zur Abendrunde, um ihn sehen zu können.

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Doch wenn wir unsere Runde nicht im Dunkeln beenden wollen, müssen wir weiter. Der ganze Wald wird angestrahlt vom Rotgold:

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Ich mag diese Stimmung, diese Ruhe am Abend. Mensch und Tier erholen sich von den Anstrengungen des Tages, Kühle und Stille machen sich langsam breit.

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Heut am Sonntag haben wir nun Pech mit dem Wetter. Es regnet, es ist kalt. Aber wir haben nun den März erreicht und der bringt hoffentlich viel Sonne.

Entdeckungen in der Aue

Auch wenn wir täglich hier laufen, es gibt immer etwas zu schauen. Aber ich kann nicht wie Hans-guck-in-die-Luft schlendern, ich muss auch auf den Weg achten. Denn manchmal gibt es Stolperfallen:

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Doch das war nicht der Biber, auch nicht Johnny. Das waren Tunichtgute:

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Wie kann man nur auf die Idee kommen, hier in der schönen Natur die Säge anzusetzen? Da fehlt wohl eine Gehirnwindung.

Und weiter geht es. Irgend etwas zieht die Aufmerksamkeit von Johnny auf sich. Er rennt hinter einen Baum, läuft vorsichtig drumrum. Was gibt es da im Loch zu schauen?

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Keine Ahnung. Er schnuffelte, er schlich noch mal drumrum, steckte seinen Kopf wieder hinein. Und dann ging es los. Buddeln!

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Aber bevor er den ganzen Baum aushöhlt oder ein Tierlein erschreckt da drinnen, da ziehe ich ihn lieber weiter.

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Ich wünsche allen ein frühlingshaftes Wochenende! Macht was draus, geht hinaus und atmet tief durch. Lasst den Wintermief zum Fenster hinaus und die Frühlingsluft herein!
Ich habe heut gründlich durchgelüftet, die Bettwäsche gewechselt (die kann dann morgen auf der Leine flattern), am liebsten hätte ich schon die Sommerdecken geholt und Fenster geputzt. So ein schöner Sonnentag war das heut wieder. Und ich hoffe, auch morgen wird uns das Frühlingswetter verwöhnen.

Rettungsaktion Püppchen

So, wir haben es getan. Wir haben das Püppchen gerettet!
Sofort nach dem Mittagessen ging es los. Die Sonne lachte, es war warm, also ab an die Bach und schauen. Heut früh lag es noch da. Durch den Frost (4 Grad minus) hatte sie Raureif auf dem Kopf. Doch jetzt in der Mittagssonne konnte Johnny den Gang ins Wasser absolvieren.

Es lag noch immer da.

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Ich redete auf Johnny ein, zeigte ins Wasser. „Was ist denn das? Bring das mal her“. Ich warf kleine Stöckchen in Richtung Puppe, damit er sie erst mal sah im Wasser.
Er wollte sie packen:

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Doch dummerweise lag nicht weit entfernt ein schöner großer Stock im Wasser. Der war interessanter, wurde an Land geholt und die Knabberei begann:

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Doch ich redete weiter, zeigte immer wieder ins Wasser. Da – endlich holte er die Puppe heraus.

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Doch was man fängt, das gehört einem auch. So wollte er die Beute zerbeißen 😯

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Mit zwei Fingern hob ich sie vorsichtig an und legte sie erst mal auf die Bank. Oh weh, ihr wurde bereits ein Arm amputiert 🙁
Nein, so konnte ich sie da nicht liegen lassen. Ich setzte sie an den Fuß der Bank ins Gras, Gesicht zur Sonne, etwas geschützt durch das Grasbüschel. Wenn man also den Weg entlang spaziert, fällt sie nicht gleich auf. Nur wer sich auf die Bank setzt und nach unten schaut, der wird sie entdecken – und hoffentlich sitzen lassen.

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Johnny durfte als Belohnung ausgiebig am Stöckchen knabbern, während ich mich auf die Bank setzte und mir die Sonne ins Gesicht schienen ließ. Oh man, wurde das warm. Meine Winterjacke werde ich wohl bald gegen eine dünnere tauschen müssen.

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Und jetzt werde ich jeden Tag schauen, ob das Püppchen da noch sitzt. Die Rettungsaktion ist uns also gelungen 🙂

Gruseliger Fund

Die Sonne lacht, was will ich mehr? Also ab in die Aue.

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Mein Blick geht ständig auch ins Wasser. Ob sich mal wieder der Biber blicken lässt? Oder der Fischotter? Nur Enten schreckt Johnny auf, kläfft sie an, dann flattern sie davon.
Doch da entdecke ich was. Was ist das? Hilfe! 😯

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Wie kommt denn das Püppchen hier her? Am liebsten hätte ich Johnny ins Wasser geschickt, um sie heraus zu holen. Wenn sie eine Weile da ausharrt, dann wird sie vielleicht zur Nixe und kann davon schwimmen. Hoffentlich sehen das keine kleinen Kinder. Lieber schnell weiter.

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Nun hält Johnny seinen Mittagsschlaf, während auf mich die Bügelwäsche wartet.

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