Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Mai 2010

Raps – Bis zum Horizont und weiter!

Hab am Sonntag ein Rapsfeld besucht, das ich schon vorher entdeckt hatte. Es hat so herrlich geduftet, dass ich mich am liebsten hinein gelegt hätte. Und dann noch dieser blaue Himmel dazu – einfach nur schön.
Ich sag nichts, lasse einfach die Bilder sprechen.




                        





Blumiger Montag

Am Wochenende war Rasen mähen angesagt. Es musste nun doch sein. Aber zwei kleine „Inseln“ durften stehen bleiben. Die Gänseblümchen und Butterblumen sind zu schön, um sie komplett wegzurasieren.


Aus dem Löwenzahn werden langsam kugelrunde Pusteblumen.

Meine Gartendekoration hab ich auch noch mal verändert, umgeräumt, neu verteilt. Jetzt ist alles hübsch dekoriert.

Gestern war bei uns herrliches Wetter. Ich hab mit Johnny eine große Runde gedreht, wir haben ein Rapsfeld gesucht – das hat vielleicht herrlich geduftet. Die Bilder zeig ich später.
Habt einen guten Start in die neue Woche, sie wird wieder kurz. Ab Donnerstag haben wir Urlaub, bleiben aber daheim. Zeit für große Runden hoffentlich.

Muttertag

Es braucht keinen besonderen Tag, um seiner Mutter ein Dankeschön darzubringen. Aber dennoch mache ich es jedes Jahr. Sie kommt heut zu mir zum Mittag und bekommt Blümchen. 

                        

In meinem Garten habe ich ein weißes Mutterherz. Diese Blume hat mir schon als Kind gefallen. Ich glaub, in Rosa muss ich es auch noch haben :-).

Letztes Jahr hat mir meine Mam ein fast verblühtes Vergissmeinnicht gebracht, ich sollte es im Garten mit einsetzen. Gesagt, getan. Doch es hat seinen Samen gestreut und nun habe ich einen ganzen Teppich davon. Liebe Mam, Du kannst Dir heut davon so viel pflücken wie Du willst – sie kamen von Deinem Herzen, nun gebe ich Dir diese Blüten in Liebe zurück.

Habt heut alle einen wunderschönen Sonntag, lasst euch mal verwöhnen von euren Lieben.

Klettertour

Ich hab es euch gesagt. Ich nehm meine Mam mit und wir laufen über den Scheibischen Berg – auf die schlimme Tour. Sie hat ja eigentlich Höhenangst, muss sich immer irgendwo festhalten und darf nicht runterschauen. Hab ihr natürlich vorher nicht verraten, wo wir langkraxeln :-).

Ausgangspunkt ist wieder die alte Mühle, immer am Mühlgraben entlang bis zum Wehr. Unterwegs gibt es immer wieder Stopps zum Knipsen.


Vom Wehr aus geht es dann rauf auf den Berg. Erst etwas steil, dann kommt eine lange ebene Strecke. Nach ungefähr 400 Metern schlagen wir den Weg wieder abwärts ein – stellenweise ja nur ein Trampelpfad, rechts gehts hoch, links steil runter. Hatte ich ja schon gezeigt.
Es gibt Heidelbeeren und viel Farn.

Dann kommt die bereits erwähnte schwierige Passage Nummer 1: der umgefallene Baum. Da müssen wir jetzt drüber.

Das war vielleicht eine Lachnummer. Erst hab ich meiner Mam vorgemacht, wie sie drüber steigen muss. Bin also drübergeklettert und wieder zurück. Dann war sie an der Reihe. Nach dem Kamerawechsel war ich wieder dran. Bitte nicht so auf mein Hinterteil schauen – ich bin am Abnehmen!


Die anschließende Verschnaufpause war nur kurz. Denn in Höhe der Mühle, wo man wieder auf den normalen Weg kommt, sind wir nicht etwa in Richtung Zuhause gewandert, nein – es ging wieder bergauf Richtung Mahnmal.

Und jetzt müssen wir da hinauf.

Meine Mam brach in Lachen aus. Da hinauf, wie denn? Also ich ihr die Kamera gegeben, mit Johnny hochgehangelt, ihn am Baum festgebunden, wieder runtergestiegen. Ohne Johnny wieder hochgestiegen, meine Mam hat geknipst.


Wieder abgestiegen, Kamerawechsel, Mam hochgeklettert. Während ich den rechten „Weg“ nahm, entscheidet sie sich für die linke Seite. Was für ein Gaudi!


Nun bin ich ein letztes Mal an der Reihe. Zum Glück steht gleich im Anschluss eine Bank, da war Verschnaufpause und Lachen angesagt.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Mahnmal. Ein Blick auf die Stadt und unser Haus.

Johnny liegt jetzt nach einem Leckerli auf dem Sofa und schläft. Das war heut echt lustig – Danke Mam!

Vergessen und verloren!

Was die Leute nicht so alles in der Aue verlieren – oder verlieren wollen!

Neulich hab ich glattweg eine Socke am Baum gefunden. Lustig – dachte ich – und habs im Bild festgehalten. Kann ich vielleicht mal gebrauchen. 10 Meter weiter leuchtet mir die zweite entgegen – schon komisch, was? So warm war es doch gar nicht, dass die jemand unbedingt ausziehen musste.

Und das fand ich besonders lustig: Nebenan im Gartengrundstück gibt es Schafe. Die müssen so großen Hunger haben, die fressen ALLES – sind fast schlimmer wie Biber!

Der Besitzer hat aber reichlich vorgesorgt – sie müssen nicht hungern.

Und als Entschädigung für den Schnee von gestern gibt es heut eine strahlende Sonne.

Kommt gut ins Wochenende. Hoffen wir, dass das Wetter endlich wieder besser wird – das ist ja kein Wetter, das ist eine Katastrophe derzeit!

Schnee!

Da es derzeit überall eher nach Winter ausschaut als nach Sommer, kann ich euch ja mal Schneebilder präsentieren – so als Abwechslung zwischen all dem Grün und Gelb.
Letzten Winter hab ich in der Aue dieses Exemplar entdeckt. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – mit Kamera! Ich hatte vorher schon seine Spuren entdeckt und dachte, vielleicht treff ich ihn.

Ganz im Gegensatz zum Graureiher, der sich einfach nicht ablichten lassen will, ist der Schneereiher seelenruhig am Bach entlang gestakt, hin und her, immer weg von mir – aber er ist nicht weggeflogen. Da unsere Tageszeitung zu diesem Zeitpunkt aufgerufen hatte tolle Winterbilder einzusenden, hab ich ihn geschickt und er wurde gezeigt.

Ich hatte ihn vorher noch nie gesehen und auch danach nicht wieder. Vielleicht kommt er im nächsten Winter zurück – ich werde Ausschau halten.

Ich habe heut übrigens das Amselnest entfernt und 10 Meter weiter höher an einem Baum abgesetzt. Ich kann nur hoffen, dass Mami es findet und noch mal ihr Glück versucht. Ich konnte es nicht da unten lassen, dass Drama hätte sich wiederholt. Oder was sagt ihr, war das jetzt richtig von mir oder übertrieben falsch?

Es gibt noch andere Vögel.

Die kleinen Vögel sind nicht mehr. Aber in der Aue gibt es natürlich jede Menge andere Arten. Den Eichelhäher hab ich schon lange im Visier, aber er ist immer schneller weg wie ich die Kamera im Anschlag hab. Doch nun hat es geklappt, er hüpfte auf der Wiese hin und her und ließ sich nicht stören.

Nach den Gänseblümchen und dem Löwenzahn gibt es jetzt im Garten die ersten Butterblumen. Schon wieder Gelb!

Ich hab heut viel Arbeit, werde erst später an den Rechner kommen und euch besuchen. Habt einen schönen Tag und haltet immer Ausschau nach neuen Motiven und Objekten!

Tag 3 – Trauriges Ende

Es gibt sie nicht mehr! Das Nest ist leer, kein einziger kleiner Piepmatz war zu entdecken. Ich hab geflucht, geschimpft, Selbstgespräche geführt. Johnny hat die ganze Zeit den Baum angequietscht und gespürt, dass da was ist, was mich wütend macht. Er hat Männel gemacht und kam mit der Schnauze bis ans Nest. So niedrig war es angelegt – keine Hürde für Nesträuber. Beim Umschleichen des Baumes hab ich die Überreste der Kleinen gefunden – diese Bilder wird es hier natürlich nicht geben. Traurig, so aber ist die Natur.

                        

Schade, ich hätte euch gern noch wunderschöne Bilder von den Kleinen gezeigt. Hoffen wir, dass die Mama nächstes Jahr nicht wieder den gleichen Fehler macht.

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