Ich liebe Bäume. Alte, große, verknorzelte, exotische, eigentlich alle. Denn sie leben. Manchmal – wenn ich mit Johnny unterwegs bin – entschuldige ich mich sogar, wenn ich beim Herumkraxeln einen Zweig versehentlich abbreche. Ich glaub, die Indianer machen das auch so – sie entschuldigen sich bei der Natur. Ich war im Winter mal mit meinem Sohn in der Aue, es lag tiefer Schnee. Er kam ins Straucheln und wollte sich festhalten – an einem ganz dünnen Bäumchen – eher ein Zweig – und hat ihn abgebrochen. Da er die Natur ebenso mag (er will ab dem Herbst Forstwissenschaften studieren), sind wir in schallendes Gelächter ausgebrochen. Der Naturliebende macht Bäume kaputt. Er wollte zum Spaß den „Stocher“ wieder in den Schnee stecken, hat ihn dabei nochmals durchgebrochen. Wir hatten unseren Spaß an dieser Situation.

Das Alter eines Baumes kann man ja an seinen „Ringen“ lesen. Wollt ihr mal zählen, wie alt diese Bäume waren?

Auf dem Weg zur Mühle steht eine Platane. Ich denke, dass es eine ahornblättrige ist, jedenfalls hat sie solche Blätter und es gibt verschiedene Arten. Eine Platane blättert jährlich ihre Rinde (Borke) ab und sieht daher kahl und nackt aus.

Habt ihr einen „Lieblingsbaum“ oder eine Stelle in Wald und Flur, wo ihr besonders gern spaziert und euch an der Schönheit des Waldes oder einzelnen Baumes erfreut? Bäume hab ich genug ringsum und ich genieße jeden einzelnen Spaziergang.
Bei meinen Runden sehe ich immer wieder mal Lustiges und überlege, was das wohl sein oder bedeuten soll. Ich habe euch mal was zusammengestellt:
Soll der Stuhl Einbrecher abhalten?
Und wer hat da seinen Gummihandschuh vergessen – am Wehr, was hat er da wohl Verbotenes gemacht?
Was soll der Strick am Baum? Hat da wer was vorgehabt und es dann doch lieber sein lassen? Ich denk lieber nicht weiter drüber nach.
Die Gummistiefel „hängen“ schon seit Monaten da, wurden wohl beim Herbstputz vergessen.

Wenn ihr witzige Antworten parat habt, schreibt sie mir – ich möchte schmunzeln über euren Einfallsreichtum und eure Einfälle 😆
gibt es jetzt als Nachtrag zur Dino-Nase. Der Jürgen meinte so besorgt, dass der Dino aber nicht niesen dürfe. So hab ich ihm noch ein Foto zugesandt und er hat mir den kleinen Spaß bereitet. Ist das nicht niedlich? Lieber Jürgen, vielen Dank – so konnte ich selbst noch mal drüber lachen.

Heut gibt es einen kleinen Bilderspaß. Ich habe mal ein paar „Nasen“ zusammengestellt. Sehen doch irgendwie alle gleich aus, oder?

Na ja, so schwer ist es ja nicht zu erraten, aber lustig. Beim Anblick des Baumes hab ich damals sofort an die Nasenlöcher eines Dinosauriers gedacht.

Nachdem ich sie schon mehrmals erwähnte, möchte ich heut noch einmal auf diese kleine Allee eingehen. Sie befindet sich in der Aue und führt entlang des Mühlgrabens. Sie beginnt gleich hinter der Baderbrücke (hab ich beim Rundgang durch den Stadtpark mit gezeigt) und endet an der Stadtmühle. Unterbrochen wird sie seit dem Bau der Umgehungsstraße durch die Fußgängerunterführung. Der Weg ist stellenweise ziemlich holprig durch die vielen Baumwurzeln, dass ich schon so manches Mal ins Straucheln gekommen bin. Wenn im Sommer die Bäume voll ergrünt sind, ist dies ein wunderschöner Ort – ich zeig es euch dann.

Und etwas ganz tolles hab ich entdeckt: das versehentlich beim Fällen eines Baumes beschädigte Bäumchen hat allem Anschein nach überlebt: es treibt aus. Sein Stamm wurde ganz fest zusammengebunden. Ich hätte nie gedacht, dass das funktioniert.
Und da jetzt überall die Knospen sprießen, hab ich noch ein paar ganz tolle Aufnahmen geschossen. So schön sieht es aus, wenn die Blätter der Bäume sich entfalten. Sie können glattweg mit Blumen konkurrieren:

Ich wünsche euch eine schöne und hoffentlich sonnige Woche.
Ich schenke euch zum Wochenende meine neuesten schönsten Blümchen – ohne viele Worte. Ich hab mit der Kamera geübt und bin IN die Blümchen gekrochen – hat Spaß gemacht. Habt einen schönen Tag!


war ich gestern unterwegs. Obwohl direkt neben der B97 gelegen, lässt man sofort beim Betreten des Weges den Straßenlärm hinter sich und hat eine grüne Oase vor sich. Man kann zum Schloss rüberschauen, in dessen Gewächshaus die Kamelien stehen. Und überall blühen meine geliebten Buschwindröschen.

Nach einem Zwischenstopp bei meiner Mam gings zurück. Beim Überqueren der Straße läuft man über die Baderbrücke. Sie führt über die Pulsnitz.

Auf der Flüsterallee gings dann nach Hause. Auf der Wiese standen Pferde. Die wollte ich gleich noch mit fotografieren. Blöd nur, dass ausgerechnet auf der Bank direkt davor ein Mann saß und telefonierte, das eine Pferd direkt hinter ihm. Da war es mir dann doch zu blöd anzuhalten, mit dem Pferd zu quatschen und dabei zu knipsen. Hab es nur gestreichelt und bin weiter. Sie reißen ja nicht aus, beim nächsten Mal bin ich vielleicht allein.
Ich lass mich jetzt überraschen, wie das Wetter am Wochenende wird. Danach richten sich dann meine Runden. Also machts gut derweil, habt einen schönen Freitag.
Gestern war es endlich so weit, ich war dieses Jahr das erste Mal am Grünmetzsee. Das ist eigentlich das Revier von Mari und ihrer Amie, aber ab und zu dürfen wir da auch schnuppern gehen. Früher war gleich neben dem See – am Wehr – sogar Gondelbetrieb, dann war die russiche Armee da und die ganze Gegend ringsrum war militärisches Gebiet. Nun kann sich die Natur wieder entfalten, es ist alles Naturschutzgebiet. Am See entlang führt der Biberpfad, überall kann man seinen Fleiß und die Spuren seiner Zähne sehen.
Der Weg führt uns vorbei am Solarpark, man kann einige alte Gebäude des Militär entdecken, an den drei großen Steinen befindet sich ein Versteck vom Geocaching. Ich hab es ohne Daten einfach so gefunden – war aber auch gar zu einfach und offensichtlich.

Am See war vielleicht Betrieb: Angler, Angler und nochmals Angler. Ich konnte mich nicht mal auf eine Bank setzen, alles besetzt. Also sind wir ein Stück auf dem Biberpfad gelaufen und dann wieder zurück. Es war so herrlich ruhig und nur die Vögel haben gezwitschert. Ich hab mich nicht mal getraut, mit Johnny zu reden. Hätten ja die Fische erschrecken können und dann hätte ich von den Anglern böse Blicke geerntet.

Ringsrum ist Natur pur und wo ein Baum fällt, da bleibt er auch liegen. Na ja, manchmal ist er zwar kahl, aber er steht noch.

Auf dem Rückweg hab ich dann noch Huflattich entdeckt. Zu Hause gab es für Johnny ein Leckerli und für mich Eis.

Das war mein erster Einblick in das Naturschutzgebiet. Es werden noch mehr folgen mit noch schöneren Bildern.