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Der Grünmetzsee

Gestern war es endlich so weit, ich war dieses Jahr das erste Mal am Grünmetzsee. Das ist eigentlich das Revier von Mari und ihrer Amie, aber ab und zu dürfen wir da auch schnuppern gehen. Früher war gleich neben dem See – am Wehr – sogar Gondelbetrieb, dann war die russiche Armee da und die ganze Gegend ringsrum war militärisches Gebiet. Nun kann sich die Natur wieder entfalten, es ist alles Naturschutzgebiet. Am See entlang führt der Biberpfad, überall kann man seinen Fleiß und die Spuren seiner Zähne sehen.
Der Weg führt uns vorbei am Solarpark, man kann einige alte Gebäude des Militär entdecken, an den drei großen Steinen befindet sich ein Versteck vom Geocaching. Ich hab es ohne Daten einfach so gefunden – war aber auch gar zu einfach und offensichtlich.

Am See war vielleicht Betrieb: Angler, Angler und nochmals Angler. Ich konnte mich nicht mal auf eine Bank setzen, alles besetzt. Also sind wir ein Stück auf dem Biberpfad gelaufen und dann wieder zurück. Es war so herrlich ruhig und nur die Vögel haben gezwitschert. Ich hab mich nicht mal getraut, mit Johnny zu reden. Hätten ja die Fische erschrecken können und dann hätte ich von den Anglern böse Blicke geerntet.

Ringsrum ist Natur pur und wo ein Baum fällt, da bleibt er auch liegen. Na ja, manchmal ist er zwar kahl, aber er steht noch.

Auf dem Rückweg hab ich dann noch Huflattich entdeckt. Zu Hause gab es für Johnny ein Leckerli und für mich Eis.

Das war mein erster Einblick in das Naturschutzgebiet. Es werden noch mehr folgen mit noch schöneren Bildern.

16 Kommentare

  1. Fred:

    🙂 Guten Morgen Kerstin 🙂

    die Angler können richtig böse gucken, dein Johnny ein Verschlucker, dann ein kleiner Beller, schon ist die gute Laune dahin ;-(

    Ich hatte ja schon mal gesagt, deine Gegend ist genau was für mich. Das ehemalige Militärgebiet ist wie geschaffen für gute Bilderchen 🙂

    Das Bäumchen trotzt immer noch dem Wind, der soll bloß nicht noch einen Ast nachwachsen lassen, dann liegt er lang und der Wind grinst sich einen.

    Viele Tolle Collagen, meine Augen glänzen 😉

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.

    Viele Grüße, Fred

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 08:11:

    Hallo und Guten Morgen, ja das Gebiet ist unendlich groß und man könnte unentwegt knipsen. Ich fahr jetzt wieder öfter an den See, vielleicht bin ich mal bissel einsamer und dann kann ich ausgiebiger fotografieren. Gestern hat mich tatsächlich eine Dame die ganze Zeit beobachtet, ist mir sogar ein Stück gefolgt und hat aufgepasst, was ich mache. Hat vielleicht gedacht, ich mach ein hübsches Bild von ihr 🙂
    Ich wünsch Dir einen schönen Tag. Bin gespannt, welche Entscheidung bei Dir heut fällt.

    [Antwort]

  2. kelly:

    *g* verdächtige person unterwegs mit camera…

    moin kerstin,
    ein ergiebiges gebiet für fotoobjekte!
    wo der mensch nicht regulierend ergreift ist die natur überlebensfähig, die bäume wachsen wieder nach. für einen see müsste ich einige km fahren, zur drepte schaffe ich es mit bootsy zu fuss, heute wird es aber feucht werden.
    einen schönen tag bei dir und johnny, die sonne von gestern wird heute bei dir noch treu sein!
    lg kelly

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 08:35:

    Guten Morgen, ja heut soll es richtig warm werden, das werde ich noch mal ausnutzen. Die erste Trommel Wäsche ist schon gewaschen und kommt dann Mittag nach der Arbeit gleich raus. Dann ist eine schöne Sonnen-Hunde-Runde angesagt, bevor der Haushalt nach mir ruft. Ein lieber Gruß zu Dir zurück von Kerstin.

    [Antwort]

  3. bigi:

    Das wird sicher spannend – je grüner es wird, je wilder.
    Danke, dass du uns mitnimmst auf deine Spaziergänge Sysse 😉
    Liebe Grüße bigi

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 12:39:

    Hallo liebe bigi, hast Du Dich erholt vom Osterstress? Ja – grün, grüner, noch grüner – es wird langsam wieder richtig schön rings um Königsbrück. Dir noch einen schönen Tag, ich komm dann noch mal rum. Tschüssi derweil.

    [Antwort]

  4. Ocean:

    Huhuuu liebe Kerstin,

    was für eine tolle Bilderzusammenstellung du wieder für uns hast! wirklich ein wunderschönes Gelände! oh ja, diese ehemaligen Militärgelände sind nun herrliche Naturschutzgebiete. Wir haben hier auch solche – wo früher die Amis waren – und das sind jetzt die schönsten Naturlandschaften.

    Ich freu mich schon auf deine nächsten Bilder – sowas mag ich ja unheimlich gern 🙂

    Ganz liebe Grüsse an dich, und für Johnny einen Krauler,
    Ocean 🙂

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 12:40:

    Liebe Ocean, und davon gibt es noch mehr. Aber überall kann man ja nicht hin, ich bleib schön auf den gesicherten Wegen, es soll ja nicht Rumms machen und weg bin ich, nee nee. Liebe Grüße an Dich zurück.

    [Antwort]

  5. Elke:

    Hallo Kerstin,
    es ja schön, dass so viele Räume, die mal militärisches Sperrgebiet waren, wieder von der Natur zurück erobert werden. Wenn ich die Warnschilder sehe, dann gruselt es mich allerdings. Zumindest Tellerminen werden aber wohl keine mehr rumliegen, hoffe ich. Dein Spaziergang war bestimmt sehr schön. Es ist einfach wunderbar, dass jetzt endlich Frühling ist.
    Herzlichen Gruß
    Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 12:44:

    Hallo Elke. Die offiziellen Wege und Gebiete sind von Munition geräumt. Die Sperrschilder stehen überall am Rand, wo man eben nicht in den Wald sollte. Angst braucht man nicht zu haben, es sei denn man läuft quer über den Platz ins Unendliche und dahin, wo noch nicht geräumt ist. Aber es ist in all den Jahren nicht ein Unfall passiert, obwohl die Leute eigentlich diese Hinweise ignorieren. Liebe Grüße, ich berichte später noch mehr darüber.

    [Antwort]

  6. stellinger:

    Liebe Kerstin,

    danke für die vielen schönen Collagen. Die Landschaft ist wirklich sagenhaft und ich freue mich schon auf unseren Besuch, wenn die Bäume mehr Laub tragen und . . . wenn nichts dazwischen kommt. Jedenfalls kann ich mir keine bessere Wanderführerin vorstellen als dich.
    Militärische Sperrgebiete scheinen die schönsten Naturparadiese geworden zu sein. Das beste Beispiel dafür ist der Todesstreifen an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.

    Herzliche Grüße an Dich
    Jürgen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 14:33:

    Lieber Jürgen, Du kannst Dir dann ein Bild davon machen, wie es früher aussah und wie die Natur sich alles zurück erobert. Packt die Wanderschuhe ein, die Stöcke, Notproviant und Wasserflasche, Kompass und Landkarte, Fernglas, Handy für den Notfall (wenn wir uns verlaufen 🙂 )und einen Satz Ersatzakkus für die Kamera. Dann brauchen wir nur noch schönes Wetter! Liebe Grüße an Dich zurück.

    [Antwort]

  7. Karl-Heinz:

    Hallo Kerstin,
    ich habe nun einen Link zu Deinen Seiten.
    Schöne Bilder von dem Naturschutzgebiet bei Dir. Wir hatten unser Grundstück 5 Jahre vor unserem Umzug hier runter gekauft. Da konnte man sehen, wie schnell die Natur alles wieder bewaldet und überall neue Sträucher wuchsen. Es man mich anfangs viel Zeit gekostet diese Wildnis wieder einzudämmen.
    Du machst hübsche Collagen.
    LG KH.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 17:09:

    Hallo Karl-Heinz, ja die Natur ist unwahrscheinlich schnell. Heut war ich im Stadtpark unterwegs, es ist so warm – fast wie Sommer.
    Liebe Grüße zu Dir zurück und Danke für den Link.

    [Antwort]

  8. Andrea Hommel:

    Liebe Kerstin,
    haben uns lange nicht gesehen,deshalb kurz
    geschrieben. Deine Bilder sind fantastisch.
    War heute noch im Unkraut gewesen(nur wegen der Sonne).
    Gruß Andrea

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 8th, 2010 18:27:

    Lange nicht gesehen? 🙂 Und vorhin bei Mam? 🙂
    Danke fürs Reinschauen, mach Dir noch einen gemütlichen Abend ohne Nadine!
    Liebe Grüße an euch alle von Kerstin.

    [Antwort]

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