Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Wanderung in den Forst

Gestern haben Sohnemann und ich an einer kleinen Wanderung in den Forst teilgenommen. Revierförster Herr Schubert  hatte dazu eingeladen. Thema war „Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft? Sind moderne Holzernter Waldvernichter?“
Los ging es an der Samendarre in Laußnitz, die ich später mal vorstellen werde. Da müssen wir noch mal in Ruhe hin.
Die Laußnitzer Heide war das Ziel, wo derzeit Holz geschlagen wird. Die Technik wollten wir uns anschauen.

Herr Schubert erklärte uns den Ablauf vom Pflanzen der Bäume über die Baumpflege bis hin zum Schlagen und die Weiterverarbeitung.

Wir konnten einen Harvester bei der Arbeit beobachten, anschließend konnten Fragen an den Maschinenführer gestellt werden.

Früher wurden alle Arbeiten durch Waldarbeiter erledigt. Solch eine Maschine ersetzt 6 Arbeitskräfte und ist zudem viel schneller. Ein Computer an Bord registriert sämtliche Daten des geschlagenen Baumes. Länge, Volumen, Durchmesser.
Der Harvester sägt, fällt, entastet den Baum und schneidet ihn auf die vorgegebene Länge zu.

Für uns war das eine interessante Führung, zumal Robert im Sommer sein Praktikum bei Herrn Schubert absolvieren wird. Da kann er ihn dann weiter Löcher in den Bauch fragen, er freut sich schon auf die Arbeit im Wald.

Kunst braucht kein Museum

Dafür hab ich heut wieder einen Beitrag. Auf Usedom waren wir in einem Fischrestaurant, wo ich staunen konnte. So viel Kunst!

Bei Harald gab es neulich lustige WC-Schilder zu sehen. Hinter dieser Tür waren die Toiletten. Echt gut eingearbeitet, man erkennt den wirklichen Türrahmen kaum.

Tharandt

Am Sonntag haben wir Sohnemann Robert in Tharandt besucht. Er steckt im Prüfungsstress und kommt für 3 Wochen nicht heim. Frische Wäsche und eine Einladung zum Mittagessen warteten auf ihn. Überraschung gelungen!

Johnny musste natürlich mit und durfte auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Richtig angeschnallt und dennoch Bewegungsfreiheit. Hund ist ja neugierig!
Er beobachtet ganz genau, was mein Mann beim Fahren so macht.

Langsam wird er neugierig. Ob man über den Rand schauen darf?

Aber hallo – und ob es da was zu sehen gibt!

Dabei balanciert er sich genau aus, geht sogar mit in der Kurve. Das ist so witzig. Sonst muss er immer hinten sitzen und schaut dann zwischen den Sitzen durch.

Unterwegs musste ich meine Augen ausfahren – so ein schönes Motiv:

Das Studentenwohnheim selbst ist ein großer alter Bau. Muss sogar mal schön ausgesehen haben, aber jetzt nagt der Zahn der Zeit daran. Innen gibt es schöne Wandmalereien zu betrachten:

Und außen um die Tür Tiermotive:

Am Freitag hat er die letzte Prüfung, dann kommt er für 3 Wochen nach Hause. Ich freu mich schon, denn dann ziehen wir hoffentlich wieder gemeinsam los.

Usedom – Teil 4

In Greifswald waren wir bigi und Wolfgang besuchen. Haben in bigis Lädchen eingekauft, geknuddelt, Kaffee getrunken, gequatscht.
Wolfgang führte uns zu den Klosterruinen Eldena. Leider war es ziemlich grau am Himmel.






Dann ging es lecker Fisch essen und auf zum Verdauungsspaziergang.

Zum Schluss führte uns Wolfgang nach Loissin, da gab es die 4 Meter hohen Eisschollen-Berge.



Schmiedekunst

Die Aktion von Elke und Brigitte Blechi ist zwar längst vorbei, aber auf Usedom hab ich überall Ausschau gehalten.
Es geht quer durch den Gemüsegarten.


In einem Fischrestaurant hab ich so viele Teile gesehen, das muss ich extra noch zeigen, wird sonst zuviel.

Usedom – Teil 3

Keine Ahnung, wieviel Teile ich zum Urlaub basteln werde. Einfach drauf los:
Heut mal was anderes. Am ersten Tag waren wir in Peenemünde. Dort gibt es das größte U-Boot-Museum der Welt. Und in dieses U-Boot mussten wir doch rein!

Vorher Ausschau gehalten nach einem Rettungsring 🙂 Sieht nicht mehr gut aus! Aber das U-Boot wird wohl nicht grad untergehen, wenn wir an Bord sind 😆

Also – die Leiter runter – und staunen. Mit Technik hab ich es ja nicht so, aber das hat mich doch fasziniert. Überall befanden sich Puppen, um das Leben in diesen beengten Räumen darzustellen.

Beim ersten Durchstieg musste ich erst mal sehen, wie man da überhaupt durch kommt. Also etwas biegsam muss man schon sein.

Blick in die Küche:

Da hinten durch das Loch muss man klettern:

Das stille Örtchen:

Ziemlich kalt war es da unten, wir haben sogar die Handschuhe angelassen.
Und für alle, die damit nichts anfangen können, gibt es noch ein schönes Foto:

Usedom – Teil 2

Nach Strand kommt Sand. Wenn man ganz bewusst drauf schaut, kann man viel entdecken. Ich bin oft in die Knie gegangen. Gewaltige Muschelberge lagen am Strand. Sogar Johnny staunte 🙂


Eines Morgens blies kräftiger Wind. Demzufolge wehte der Sand wie in der Wüste von A nach B. Das wollte ich zwar gern von ganz unten fotografieren, war aber für die Kamera nicht so gut. So hab ich es doch lieber im Stehen versucht. Die zwei kleinen Wellen schauen für mich aus wie Delfine, die gerade springen.


Wellen gab es nicht nur im Wasser, auch an Land:


Und während ich die beste Position probierte, musste Johnny immer wieder dazwischen tapsen 😀


Morgen gibt es dann mal bissel Action. Denn wir waren natürlich nicht nur am Strand – obwohl es da am schönsten war.

Usedom – Teil 1

Wie sucht man die schönsten Fotos von 850 aus? Geht nicht. Ich muss unterteilen – Strand, Sand, Meer – und mehr 🙂
Heut gibt es erst mal Strand. Von düsterem Abendhimmel bis zu Sonnenschein war alles vorhanden. Ich war morgens um 8 Uhr schon mit Johnny am Strand, oft waren wir die Einzigen weit und breit.
Am ersten Tag gab es Schnee und Eis, beides schwand im Laufe der Tage und am letzten Tag war nichts mehr davon da.


Sonnenaufgang, unzählige Male fotografiert, ich konnte mich nicht satt sehen:


Am Horizont die Insel Oi mit Leuchtturm. Im Wasser treiben lauter kleine Eisschollen davon:


Am letzten Tag schien die Sonne, aber es wehte ein kräftiger Wind.


Gewohnt haben wir übrigens hier. Wir wollten eine Ferienwohnung, kein Hotel. 50 m hinterm Haus begann der Strand, ringsum Kiefernwald, das war ideal für uns.

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