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Tag: Wanderung

Waldwanderung

Ich bin zum ersten Mal allein – ohne Sohnemann Robert – durch den Laußnitzer Wald gewandert. Laußnitz ist der Nachbarort von Königsbrück, da beginnt die schöne Laußnitzer Heide. Viele Wege führen kilomerterweit durch den Wald,  schnurgeradeaus. Los ging es nach einem kurzen Regenschauer, den ich noch im Auto abwartete. Johnny war schon ganz ungeduldig und wollte raus.

Laußnitz 01

Schonungen sind hier angelegt. Die Jäger haben viele Hochstände, um die jungen Bäumchen vor Wildfraß zu schützen. Es gibt Heidelbeeren, Brombeeren, Pilze. Und manche Areale sollte man nicht begehen, um den Waldtieren Ruhe zu gönnen.

Laußnitz 02

Alte Granitsäulen dienen der Wegmarkierung:

Laußnitz 03

Auf einer Lichtung entdeckte ich ein Insektenhotel. Es war weit weg, daher hab ich es nicht scharf ablichten können:

Laußnitz 04

Ich wählte für den Spaziergang die kleinste Runde, ca. 5 km.

Laußnitz 05
Laußnitz 06

Meine Runde verlief im Quadrat. Ich musste also nur 3 x rechts rum, konnte mich also kaum verlaufen, wenn ich auf dem Weg blieb.

Laußnitz 07
Ameisenhügel habe ich mehrere entdecken können:

Laußnitz 08

Am Moorteich sind wir vorbei gekommen. Gelegenheit für Johnny zum Saufen:

Laußnitz 09
Diese Runde wird garantiert wiederholt – zu jeder Jahreszeit ist es schön, ist es ruhig, kann man mit Glück Tieren begegnen. Und wenn Robert das nächtste Mal mitkommt, wird es wieder unterhaltsamer und lehrreicher. Dann können wir vielleicht die größere Runde mit ca. 8 km drehen.

Kleine Wanderung

Heut hatten wir strahlenden Sonnenschein. So zogen Sohnemann Robert, Johnny und ich nach dem Mittag los. Ziel war ein Wanderweg auf dem ehem. Truppenübungsplatz.

Im Schnee gab es viele Spuren zu entdecken, die Johnny ausgiebig beschnüffelte. Hase, Reh und Wildschwein waren zu erkennen – und winzige Mäusespuren, da musste ich lachen.

Ringsrum platschte der Schnee von den Bäumen, es taute. Keiner will mehr Schnee haben, doch Johnny kullert sich noch immer bei jeder Gelegenheit genüsslich 🙂

Heut ist Pause, aber morgen soll es wieder schneien. Wollte zwar keinen Schnee mehr zeigen, aber ich hab grad nichts anderes zu zeigen.
Heut Abend will ich mit Robert zu einem Vortrag über die Gewässer in der Königsbrücker Heide.

Wanderung in den Forst

Gestern haben Sohnemann und ich an einer kleinen Wanderung in den Forst teilgenommen. Revierförster Herr Schubert  hatte dazu eingeladen. Thema war „Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft? Sind moderne Holzernter Waldvernichter?“
Los ging es an der Samendarre in Laußnitz, die ich später mal vorstellen werde. Da müssen wir noch mal in Ruhe hin.
Die Laußnitzer Heide war das Ziel, wo derzeit Holz geschlagen wird. Die Technik wollten wir uns anschauen.

Herr Schubert erklärte uns den Ablauf vom Pflanzen der Bäume über die Baumpflege bis hin zum Schlagen und die Weiterverarbeitung.

Wir konnten einen Harvester bei der Arbeit beobachten, anschließend konnten Fragen an den Maschinenführer gestellt werden.

Früher wurden alle Arbeiten durch Waldarbeiter erledigt. Solch eine Maschine ersetzt 6 Arbeitskräfte und ist zudem viel schneller. Ein Computer an Bord registriert sämtliche Daten des geschlagenen Baumes. Länge, Volumen, Durchmesser.
Der Harvester sägt, fällt, entastet den Baum und schneidet ihn auf die vorgegebene Länge zu.

Für uns war das eine interessante Führung, zumal Robert im Sommer sein Praktikum bei Herrn Schubert absolvieren wird. Da kann er ihn dann weiter Löcher in den Bauch fragen, er freut sich schon auf die Arbeit im Wald.

Rhodos – Teil 7

So, heut die letzten Bilder. Einfach mal ein paar Impressionen.

Würdet ihr euch das trauen? Hab zwar keine Höhenangst – das muss geil sein – aber so am „seidenen“ Faden hängen? Hätte Angst, ungünstig ins Wasser zu plumpsen.

Dieses mit Öl gemalte Bild hing im Hauptgebäude auf dem Weg zu den Toiletten. Also da musste ich doch unbedingt mal die Kamera mitnehmen.

Und eine allerletzte Geschichte. An einem Tag wollten wir um den Felsen wandern, der an unseren Club grenzte – zum nächsten Ort Archangelos. Die Reiseleiterin meinte, wir sollten unbedingt einen Hut aufsetzen, uns eincremen, Trinken mitnehmen und Telefonnummern vom Hotel und von ihr, festes Schuhwerk und Handy. Nun, Hut hatten wir keinen, aber Not macht erfinderisch und so bastelte sich mein Mann einen aus einer Zeitung.

Es war heiß, es war staubig, kaum Schatten. Ich kam mir stellenweise vor wie in der Wüste.

Sieht dieser Felsen nicht aus wie eine Büste von der Osterinsel? Mein Mann meinte, ich halluziniere schon 😆

Nach 45 Minuten machten wir Pause und gingen lieber wieder zurück. Es kamen zwar Wanderer vorbei, aber sie hatten richtige Wanderschuhe an. Uns war das zu anstrengend. Lieber wieder ab ins Wasser.

Ich hoffe, es ist euch nicht zuviel geworden. Es gibt aber auch so schöne Ecken zu entdecken. Ich bin mir sicher, die eine oder andere Griechenland-Insel wird uns in den nächsten Jahren zu Besuch bekommen. Aber erst mal sehen, wie sich die ganze Lage da entwickelt.

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