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Wanderung in den Forst

Gestern haben Sohnemann und ich an einer kleinen Wanderung in den Forst teilgenommen. Revierförster Herr Schubert  hatte dazu eingeladen. Thema war „Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft? Sind moderne Holzernter Waldvernichter?“
Los ging es an der Samendarre in Laußnitz, die ich später mal vorstellen werde. Da müssen wir noch mal in Ruhe hin.
Die Laußnitzer Heide war das Ziel, wo derzeit Holz geschlagen wird. Die Technik wollten wir uns anschauen.

Herr Schubert erklärte uns den Ablauf vom Pflanzen der Bäume über die Baumpflege bis hin zum Schlagen und die Weiterverarbeitung.

Wir konnten einen Harvester bei der Arbeit beobachten, anschließend konnten Fragen an den Maschinenführer gestellt werden.

Früher wurden alle Arbeiten durch Waldarbeiter erledigt. Solch eine Maschine ersetzt 6 Arbeitskräfte und ist zudem viel schneller. Ein Computer an Bord registriert sämtliche Daten des geschlagenen Baumes. Länge, Volumen, Durchmesser.
Der Harvester sägt, fällt, entastet den Baum und schneidet ihn auf die vorgegebene Länge zu.

Für uns war das eine interessante Führung, zumal Robert im Sommer sein Praktikum bei Herrn Schubert absolvieren wird. Da kann er ihn dann weiter Löcher in den Bauch fragen, er freut sich schon auf die Arbeit im Wald.

22 Kommentare

  1. Lemmie:

    Einen Wald zu pflegen ist schöne und schwere Arbeit.
    Lieben Gruß
    Lemmie

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 12th, 2012 19:47:

    Schöne Arbeit, wenn man ihn liebt. Schwer auch – bei Kopfarbeit oder auch Körpereinsatz. Dank moderner Technik ist heut vieles leichter geworden. Durch Sohnemann hab ich viel gelernt und sehe manche Dinge mit anderen Augen.

    [Antwort]

  2. Brigitte:

    Toll, so ein Maschinchen würde ich mir auch gerne mal genauer anschauen.
    Tschüssi Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 12th, 2012 19:48:

    Da durfte man auch reinkrabbeln. Hab ich mir aber verkniffen, so ungelenkig wie ich bin. Sohnemann war drinnen und ich musste fotografieren 🙂

    [Antwort]

  3. Harald:

    Hallo Kerstin,

    danke für den informativen Bericht. Heute ist der Wald zum Großteil zum Wirtschaftswald verkommen und demzufolge zählt nur Rendite. Die Harvester sind wirklich tolle Maschinen, die, wie ich bei uns gesehen habe, auch bei Dunkelheit arbeiten können. Als Nebenwirkung wird leider der Waldboden ziemlich festgefahren.

    Rückepferde haben leider ausgedient – unwirtschaftlich.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
    Harald

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 12th, 2012 19:55:

    Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Der Abstand zwischen den Bäumen ist groß genug und man ist bestrebt, so wenig wie möglich unnütz zu zerstören. Der Harvester muss genau in der Spur fahren und das Festfahren ist zwar ein Problem, aber anders lässt es sich nicht machen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    [Antwort]

  4. Elke:

    Also ich finde es eigentlich toll, wenn in manchen Wäldern wieder Maschinen eingespart und Rückepferde eingesetzt werden. Die machen viel weniger kaputt. Im Taunus ist das teilweise der Fall.
    Lieben Gruß
    Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 12th, 2012 20:27:

    Recht hast Du Elke. Doch der Einsatz von Pferden ist kostenintensiv und dauert länger. Die ganz großen Stämme bekommen sie mitunter doch gar nicht weg. Da scheiden sich wohl die Geister – Für und Wider – Tradition und Moderne.
    Einen lieben Abendgruß schickt Dir Kerstin.

    [Antwort]

    Harald Antwort vom Mai 13th, 2012 08:28:

    Für die großen Stämme könnte man ja Elefanten einsetzen. 😉

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 13th, 2012 11:14:

    Hihi – das wäre was. Nebenbei noch drauf reiten gegen Entgelt – und schon kommen die Kosten wieder rein 😆

  5. Mathilda:

    Das war gewiß sehr informatv und schön, dass du deinen Sohn begleietet hast.
    Hab ein wunderschönes Wochenende und liebe Grüße

    Matholda 😉

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 13th, 2012 11:11:

    Ich bin gern im Wald und wollte mir das auch mal anschauen. Nur war es sehr heiß, alles klebte am Körper und die Mücken griffen an.

    [Antwort]

  6. Susanne:

    Das war bestimmt ein interessanter Ausflug für Euch beide, aber ich finde es immer irgendwie schade, wenn die Maschinen die Menschen ersetzen…..

    LG Susanne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 13th, 2012 11:12:

    Schade ist das schon, aber so ist der Lauf des Fortschrittes. Es gibt hier aber auch eine Firma, die bieten Rückepferde an.

    [Antwort]

  7. katerchen:

    auch ein Wald muss gepflegt werden..und wie..
    Danke für den Einblick..
    Kerstin Flachsdarre das kenne ich auch.
    LG vom katerchen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 13th, 2012 11:13:

    Die Darre stell ich später mal vor, die ist nicht immer geöffnet. Ein schöner alter Bau, der zum Glück erhalten wurde.

    [Antwort]

  8. minibar:

    Das war gewiß sehr interessant.
    So ein Fachmann kann einem schon allerlei erzählen, das neu ist für uns.
    Tolle Fotos hast du mitgebracht.
    Waldpflege ist wohl ein sensibles Thema.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 13th, 2012 19:54:

    Interessant ja, obwohl Sohnemann schon fast alles wusste. Da in der Heide momentan viel Holz geschlagen wird, fragen die Leute verstärkt nach dem Sinn. Alles wurde erklärt und ich muss sagen, man muss wirklich mal hinter die Kulissen schauen können, um manches zu begreifen.

    [Antwort]

  9. Soni:

    War sicher eine tolle Führung. Ich war auch erst vor kurzem mit dem Förster unterwegs, da lernt man immer viel Neues und Interessantes.

    LG Soni

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 14th, 2012 12:44:

    Vor allem kenne ich jetzt neue Wege durch den Wald, wo ich vorher noch nie war. Da nehmen wir Johnny mal mit hin.

    [Antwort]

  10. Frau Fröhlich:

    Das klingt auf jeden Fall sehr interessant. So eine Führung hätte ich auch mitgemacht 🙂

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Mai 15th, 2012 15:27:

    War nur mächtig schwül, die Mücken griffen an. Zum Glück hatten wir Johnny nicht mit, der wäre nachher ein grüner Hund gewesen 🙂 Alles total bedeckt vom Pollen, musste die komplette Kleidung in die Wäsche schmeißen, Schuhe abstauben, Kamera nebst Tasche reinigen.

    [Antwort]

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