Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Ein kleines Hallo

Ihr seid so lieb, so besorgt um uns. Deshalb muss ich ein kleines Lebenszeichen da lassen.
Johnny wird gepflegt, gut gefüttert, mit Medikamenten versorgt. Er muss sich erholen, bekommt jeden Abend seine Tablette gegen eine eventuelle Entzündung im Beckenbereich. Wir tragen ihn nach wie vor die Treppe hoch und runter, er darf nur wenige Minuten laufen. Er ist dann stets erschöpft, zittert mit den Beinchen, braucht wieder Ruhe. Aber er hat kein Fieber mehr, schläft viel, ist zwischendurch wieder voll da und tobt durch die Wohnung. Mehr können wir leider nicht tun.

Wir haben in den letzten Tagen kleine Ausflüge unternommen.
Waren einen Tag im Elbsandsteingebirge, auf der Bastei:

Vorgestern gab es Kultur und Geschichte in Dresden, unter anderem Frauenkirche, Hofkirche, Zwinger:

Und heut nutzten wir das herrliche Sommerwetter für einen Besuch der Burg Stolpen:

Ich werde später darüber berichten. Sohnemann Robert betreute derweil Johnny, wofür wir sehr dankbar sind.

Die Zeit muss zeigen, wie es Johnny gesundheitlich gehen wird und welchen weiteren Weg wir gehen werden.

Kommt gut in einen sonnigen Sonntag morgen!

Zschornaer Teichlandschaft

Da zog es uns gestern bei strahlendem Sonnenschein hin. 15 km von uns weg – und ich war noch nie da! In diese Ecke kommen wir weniger, nun aber haben wir uns diese Teiche als Ausflugsziel fest vorgemerkt.

Vogelfreunde unter euch werden staunen, wieviele Arten man hier finden kann. Bald werden sie sich wieder sammeln – und wir werden sicher wieder hier sein:

Viel brauch ich nicht dazu schreiben, die Aufnahmen sprechen für sich:

Leider war das Federvieh weit weg und ich musste vollen Zoom verwenden, daher nicht ganz scharf:

Jede Menge Kormorane hatten sich nieder gelassen, auch einige Reiher waren zu entdecken:

So ein schönes Fleckchen Natur quasi vor der Haustür. Auch einen Campingplatz gibt es da. Nun werden wir immer, wenn wir nicht wissen wohin, zu dieser Teichlandschaft fahren.

Sonntagsrunde im Wald

Mit Sohnemann Robert ging es heut in die Laußnitzer Heide, das Revier seines derzeitigen Praktikums. Es war zwar trüb, aber wir kamen ordentlich ins Schwitzem beim Laufen.

Johnny musste natürlich überall „sein“ Revier markieren 🙂

Diese alte Kiefer zeigte mir Robert. Sieht gar nicht sooo gewaltig aus:

Einen Hochsitz musste ich auch probieren. Der Boden war von den Wildschweinen aufgewühlt und ich hatte ein mulmiges Gefühl. Hab immer Ausschau gehalten, wo wir hinflüchten könnten :mrgreen:

Die Heide blüht, der Herbst kommt also wirklich langsam.

Diese Hütte wurde erst kürzlich eingeweiht:

Nun ist das Wochenende schon fast wieder vorbei. Heut sind in Sachsen die Ferien zu Ende, morgen beginnt der Schulalltag.
Kommt gut in die neue Woche!

Schwanentanz

Vor ein paar Wochen schon war ich mit Johnny und meiner Mam im Park in Bischheim. Letztes Jahr zeigte ich schon mal Bilder von da.

Dann konnten wir einen Schwanentanz beobachten. Erst mal zeigte er sich in seiner ganzen Schönheit:

Na Mädels, wer findet Gefallen an mir? Dann ab ins Wasser und los ging er: der Schwanentanz:
Den Kopf schön nach unten, der Hals ist ja sooo biegsam 😆

Dann die Flatternummer, damit es ordentlich spritzt:

Die Flügel spreizen, er ist ja so graziös:

Und vorsichtig absenken:

Nanu – kopflos? 🙄

Flatter, flatter:

Ich konnte gar nicht so schnell auf den Auslöser drücken, wie er sich hin und her bewegte, flatterte, wendete. Aber ein paar Bilder sind doch geworden.

Hier war heut super Wetter bis zum Mittag, dann zog es zu und nun nieselt es schon ganz sacht. Aber am Wochenende soll es noch mal ordentlich heiß werden.

Forstbotanischer Garten in Tharandt

Da Sohnemann Robert wieder Prüfungsstress hat – das Semester ist schon wieder rum – haben wir ihn heut besucht und zum Mittagessen eingeladen.
Anschließend sind wir durch den Forstbotanischen Garten spaziert. Blauer Himmel, weiße Wolken, das viele Grün der Bäume – das war ein rundum schöner Nachmittag. Johnny war auch mit, es geht ihm wieder gut.

Unterwegs muss ich immer diese kleine Allee fotografieren:

Der Eintritt in den Garten ist frei. Und wie es der Zufall manchmal so will, haben wir sogar eine Nachbarin mit ihrer Verwandtschaft getroffen. Sie war genauso verdutzt wie wir 🙂

Hier wachsen Mammutbäume. Aber bis die wirklich so groß sind wie ein Mammut – das werden wir wohl nicht mehr erleben 😆

 

Wunderschön war es da, die Farben einfach perfekt zum Fotografieren. Selbst wenn ich jetzt diese Aufnahmen sehe, bin ich hin und weg.

Sogar im Wasser gab es was zu entdecken. Fische schwammen da und diese eigenartigen Pflanzen sahen aus wie kleine Nadelbäumchen:

Wir werden irgendwann später noch mal da hin gehen und uns ausführlich die vielen Bäume und Pflanzen anschauen. Das Gerüst ist eine Aussichtsplattform. Beim nächsten Mal kraxel ich hoch.

Im Getreidefeld vor dem Garten hab ich eine einzige Mohnblüte entdeckt:

Das war für mich ein sehr erholsamer Ausflug, hat mir richtig gut getan. Sonne, gutes Essen, der Besuch in diesem Garten – einfach alles war perfekt.
Kommt morgen gut in die neue Woche!

Bustour

Gestern also starteten wir mit Familie und Freunden zur 3-stündigen Bustour durch das Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide“, welche von April bis Oktober von der Naturschutzgebiets-Verwaltung durchgeführt werden.
Dieses Naturschutzgebiet ist übrigens das 5.-größte in Deutschland!

Konnten wir im letzten Jahr noch mit einem Oldtimer fahren, steht seit diesem Jahr ein moderner Bus zur Verfügung. Zum Glück mit Klimaanlage, denn anders hätten wir die Gluthitze und extrem hohe Luftfeuchtigkeit nicht ausgehalten. Noch am Morgen hatte es gewittert und ich dachte schon, das Ganze fällt ins Wasser.

3 Stunden Natur, Natur, Natur. Orte, an denen früher Dörfer angesiedelt waren, kann man teils nur noch an den alten Obstbäumen oder Fliederbüschen erkennen. Die Menschen wurden umgesiedelt, das Areal zu militärischen Zwecken genutzt.

Zwischendurch konnte man aussteigen, die Landschaft mit ihren wieder angesiedelten Tieren wurde erklärt. Rehe konnten wir auch entdecken.

Kahle Heidelandschaft. Muss schön aussehen, wenn die Heide blüht.

Teils entstanden die Aufnahmen durch die Scheibe, daher nicht immer scharf. Endlos lange Wege.

Eine Biberburg konnten wir entdecken. Biber selbst haben wir keine gesehen. Dafür hab ich persönlich den Aue-Biber 😆

Hier fließt die Pulsnitz lang, die ja auch durch die Aue führt.

Letzte Station der Reise war der Aussichtsturm. Ich bin nicht mit hoch gestiegen, war schon so oft da. Aber meine Mam mit Höhenangst konnte ich dazu bringen, wenigstens bis zur 2. Etage aufzusteigen. Bravo!

Zuhause dann wurde der Grill angeworfen und wir haben alle noch bis in die Nacht gesessen. Glück gehabt, denn abermals zog ein starkes Gewitter mit Sturm auf. Heut ist es wieder drückend schwül.

Wer sich für solch eine Tour entschließt, sollte sich rechtzeitig anmelden. Die Fahrten sind gut besucht. Hier findet ihr Informationen dazu.

Die Feuerzangenbowle

Gestern Abend waren wir mit Freunden auf der Naturbühne in Reichenau zur „Feuerzangenbowle“. Wer kennt ihn nicht, diesen Klassiker mit Heinz Rühmann.

Wir wählten die Plätze weit oben, daher sind die Aufnahmen nicht so superscharf geworden. Es wurde ja dunkel und Stativ wollte ich nicht mitschleppen.

Es sind natürlich alles Laiendarsteller. Aber perfekt gespielt!

Am lustigsten war natürlich die Szene mit der Kostprobe des Heidelbeerlikörs. Oh, war das grandios gespielt, wir haben so gelacht.

Im Dunkeln sah alles noch viel romantischer aus.

Es grollte und blitzte am Himmel, es begann zu regnen. Regenschirme hatten wir mit, Capes wurden kostenlos verteilt. Aber der Himmel hatte ein Einsehen und nach nur 5 Minuten war alles vorbei.
Ein sehr schöner Abend! Und als wir dann daheim waren, ging das Gewitter richtig los. Hatten wir ein Glück!

Hier gibt es den Spielplan der Naturbühne, wir werden da sicher wieder mal hingehen.

Mahnmal

Unser „Hausberg“ ist der Scheibische Berg, auf den ich von unserem Haus aus blicke. Auf ihm befindet sich das Mahnmal für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Das zeigte ich zwar schon mal, aber es gibt auch neue Besucher meiner Seite.
Nun war ich da oben mal wieder fotografieren. Die Plastiken schuf der Bildhauer Curt Tausch, dessen Keramikbild an der Mittelschule in Königsbrück ich neulich zeigte.

Viel muss ich dazu nicht schreiben, nur so viel: NIE WIEDER!

Hier befinden sich auch Gedenksteine mit den Namen der Königsbrücker Opfer.

Meine Familie blieb zum Glück von Opfern verschont. Gab es in euren Familien Opfer dieser Kriege? Der Vater meines Stiefvaters kehrte zwar aus dem Krieg zurück, aber er starb wenig später durch Krankheit. Sein Name steht mit auf einem der Steine.

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