Träumerle

Der Blog zur Aue

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Weiter Sorgen um Mauz

Wir müssen uns weiter um Mauz sorgen. Heißt um sein Augenlicht.
Durch die Verletzung hat sich nun die Hornhaut entzündet, was zur Erblindung führen kann.
Er bekommt so viele Medikamente, wir müssen immer wieder zur Tierärztin, aber ich hoffe.

Nun haben wir das Wochenende vor uns und am Montag schauen wir wieder.

Theo erholt sich auch langsam, er hat eine geprellte Rippe. Unsere Enkelin ist ganz vorsichtig zu ihm. Niedlich anzuschauen, aber lieber wären uns natürlich die zwei Raufbolde im gesunden Zustand.

Kranke Katzen

Mauz ist so ein Fliegengewicht, aber er hat keinen Respekt vor größeren Tieren und zieht leider immer den Kürzeren.
Er hatte was abbekommen, das Auge war blutunterlaufen und zugeschwollen, eine Wunde auf der Stirn heilte lange nicht zu und nässte immer wieder.
3 x waren wir bei der Tierärztin, dann wurde es besser.
Und nun mussten wir heute wieder hin. Das Auge wieder zu, eine große Beule drückte darauf. Er war ein Häufchen Elend.

Mauz

Also wieder Spritzen bekommen, Medizin für daheim, am Dienstag sollen wir wiederkommen.
Hoffentlich ist dann alles wieder gut, ich leide immer so mit.

Und nun auch noch Theo von den jungen Leuten. Hat sich verletzt, braucht Hilfe. Sie fahren dann heut Nachmittag zur gleichen Tierärztin, ich hatte es ihr heute früh schon angekündigt.

Jetzt muss ich endlich mal wieder eine Blogrunde drehen. Ich hoffe, dass ihr alle gesund seid und vom Virus verschont bleibt.
Ich hatte am Wochenende Hals, Nase, Kopf. Aber es geht wieder besser und der Test vorsichtshalber war negativ.

Warmes fürs Kalte

Die Stricknadeln haben in den letzten Monaten fleißig gearbeitet und so zeige ich gleich mal alle neuen Werke auf einmal 🙂

„Vorfreude auf Herbst“, ist ja gerade noch passend:

Vorfreude auf Herbst

Unsere Enkelin trägt auch Wollsocken, somit entstanden „Kleine-Mädchen“-Socken:

Kleine-Mädchen-Socken

Und als Nachschub gleich noch „Kleine-Prinzessin“-Socken:

Kleine-Prinzessin-Socken

Die kleinen Stoffrosen liegen schon ewig bei meinen Handarbeitssachen, nun haben sie Verwendung gefunden.

Und nach langen Socken kommen nun kurze Söckchen dran.

„Meeres-Socken“ bekommt meine Mutti, sie mag die Farbe Blau:

Meeres-Socken

„Herbst-Socken“ sind Männersocken, die bekommt unser Förster:

Herbst-Socken

Und noch ein Paar für die Enkelin. „Zarte Elfen“:

Zarte Elfen

Gerade fertig geworden sind die „Bärentatzen“-Socken. Gearbeitet aus Resten reiner Schurwolle. Total kratzig, aber für meinen Mann bestimmt und der mag sie 🙂

Bärentatzen-Socken

Zwischendurch habe ich auch noch Kleinigkeiten gehäkelt, aber das zeige ich später mal.

Rasender Roland

Wer Rügen kennt, der kennt den „Rasenden Roland„, diese historische Schmalspurbahn.

Rasender Roland

Die Attraktion schlechthin. Man hört ihn schon von Weitem, sein Schnaufen und Tuten.

Natürlich mussten wir mit ihm fahren. Und immer und überall wird er fotografiert und gefilmt. Ob am Bahnhof, an der Fahrstrecke, mitten im Gelände – Fotografen mit riesigen Apparaten und Stativen.
Nostalgie pur!

Und jetzt ein Vergleich.
1986, unsere Hochzeitsreise auf den Campingplatz Göhren 🙂

1986

Und 2021:

2021

Den Campingplatz haben wir besucht und uns mal umgeschaut, wie modern es da geworden ist.
Diese Rehe standen zwischen den Bungalows und haben sich an uns nicht gestört:

Und zum Abschluss meines Berichtes noch einmal Meer.

Ostsee – immer wieder. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Wer das Meer liebt, der liebt es zu jeder Jahreszeit. Und somit wird es auch nicht unser letzter Besuch da gewesen sein.

Hafen Lauterbach

Technisches

In Prora besuchten wir das Oldtimer-Museum, kombiniert mit dem NVA-Museum.
Technik ist ja mehr was für Männer, aber alte Autos schaue ich mir auch gern an.

Mini-Autos sehen immer so niedlich aus. Ob ich da reinpassen würde dachte ich bei einigen 🙂

Das ist ein Amphicar, aber ob ich mich damit wirklich aufs Wasser trauen würde?

Eine Original-Staatskarosse aus Honeckers Zeit:

So einen Wartburg – auch in der Farbe – hatten wir mal:

Es gab so viele tolle Fahrzeuge, die Halle war aufgeteilt in „Ost“ und „West“. So konnte man vergleichen.

Feuerwehrfahrzeuge, Mopeds, Eisenbahnen kann man hier anschauen. Aber ich kann ja nicht alles zeigen.

Riesenteile! Hier mal ein Foto zum Größenvergleich:

In der Halle nebenan befindet sich dann noch das kleine NVA-Museum.
Panzer, Kettenfahrzeuge, militärische Dinge eben.

Und auf dem Außengelände dann noch ein paar Flugzeuge.

Vom Parkplatz aus sind wir dann gelaufen hinüber zu DER Wohnanlage: dem „Koloss von Prora„.
Vor 12 Jahren konnte man hier die Straße die Häuserfronten entlang fahren. Heute ist alles abgegrenzt, Privatgelände, verkauft, gesperrt.
Doch alles lässt sich nicht absperren und es gibt ein paar Schlupflöcher hindurch zum Meer.

Geplant von Hitler für 20.000 Urlaubsgäste, 5 km lang. Nie vollendet, nach dem Krieg jahrzehntelang militärisch genutzt.

Alte Häuser:

Neue Häuser:

Genau dazwischen gibt es noch einen Durchgang. Aber von der Meerseite aus kommt man an die neuen Häuser nicht weiter ran.
Eine Mauer zwischen Neu und Alt, genau in der Mitte und davor der Baum. Ich habe kein besseres Foto hinbekommen:

Und dann die unendliche Weite des Meeres. Tolle Lage.

Eine traurige Geschichte, heute Luxuswohnungen mit Meerblick. Wohnen möchte ich da trotzdem nicht.

Kap Arkona

„Das“ Reiseziel schlechthin ist neben den Kreidefelsen das Kap Arkona.
Vom großen Parkplatz aus ging es mit der Kap-Arkona-Bahn zum Ziel. Man kann auch laufen, aber das war uns zu viel (Rundweg über das Fischerdorf Vitt 6 km).

Kap-Arkona-Bahn

3 Türme erwarten hier die Besucher.
Der neue Leuchtturm:

Leuchtturm am Kap Arkona

Gleich daneben befindet sich der Schinkelturm. Dieser eckige Leuchtturm war zuerst da und wurde 1902 vom neuen Turm mit Leuchtfeuer abgelöst.

Schinkelturm

Dass ich aber auch immer auf lustige Gesellen treffen muss 🙂

Der Blick zum Meer hinaus. Ein Abstieg wurde gesperrt, hier gab es vor 10 Jahren den letzten großen Abbruch, bei dem leider ein kleines Kind verschüttet wurde.
Genau wie an den Kreidefelsen arbeitet die Natur und es gibt immer wieder Abbrüche.

Am Kap Arkona

Dann sind wir am Meer entlang gelaufen zum Fischerdorf Vitt.
Der Leuchtturm noch mal aus der Ferne:

Vorbei kommt man am Peilturm, den man auch besteigen kann. Aber genau wie bei den anderen Türmen war Schlange stehen angesagt, da haben wir drauf verzichtet.

Peilturm

Zwischendurch wurde kurz Rast gemacht, um den Ausblick zu genießen und meinen Rücken zu schonen.

Blick zum Kap Arkona

Dann kamen wir im winzigen Fischerdorf Vitt an. Oh je, Menschen über Menschen. Aber es war so schön da. Die Sonne schien, es gab leckere Fischbrötchen, man nahm aus Platzmangel auf großen Steinen am Ufer Platz.

Zugvögel konnte man vermehrt beobachten.
Die einen ziehen in die eine Richtung, die anderen fahren in die andere.

Ein Haus wurde gerade neu eingedeckt, da musste man doch eine Weile zuschauen.

Haus in Vitt

Von Vitt aus sind wir dann mit der kleinen Bahn wieder zurück zum Parkplatz gefahren.

Insgesamt war dies ein sehr schöner Tag, empfehlenswert!

Vergangenes

In Putbus besuchten wir den 75 ha großen Schlosspark. Dieser wurde schon im 18. Jahrhundert angelegt.
Los ging es an der Orangerie.

Park Putbus

Hier findet man fremdländische Gehölze, mehr als 60 verschiedene Baumarten. Nebenan befindet sich noch ein Wildgehege.

Diese Kastanie muss schon gestützt werden.

Und wo früher das Schloss stand, da gibt es nur noch Überreste. 1964 wurde es abgerissen, da die Sanierungskosten zu hoch gewesen wären und sich alles in einem desolaten Zustand befand.

Hier stand einmal das Schloß

Wir waren überwältigt von der Größe. Erst dachten wir nur Park. Dann ging es weiter und weiter und immer weiter.
Hier könnte man doch den ganzen Tag sitzen, die Sonne genießen und träumen.

Wirklich eine schöne Anlage als Stätte der Ruhe und Erholung.

Ich wollte an die südlichste Spitze von Rügen, der letzte Ort ist Grabow.

Strand bei Grabow

Uns fielen verfallene kleine Häuser auf. Da musste ich schauen.

Ich habe gleich vor Ort noch gegoogelt. Dies ist ein ehemaliges Ferienobjekt des VEB Möbelkombinat Hellerau. Da haben wir doch früher alle unsere Möbel her bekommen.

Vorsichtig musste ich natürlich überall meine Nase reinstecken 🙂 Nur nicht fallen oder was auf den Kopf bekommen.
Alles zusammen gebrochen innen. Aber alte Waschmaschinen standen noch im Waschhaus, man konnte Bettgestelle entdecken, Waschbecken, Toiletten. Sehr primitiv und winzig, aber damals sehr begehrenswert.

Angeblich hat nun jemand das Grundstück erworben. Top Lage, direkt am Wasser, aber ringsum leider Einöde.
Vielleicht entstehen hier eines Tages doch noch mal neue Unterkünfte.

Baumwipfelpfad

Von den Kreidefelsen ging es weiter zum Baumwipfelpfad in Binz/OT Prora.
Leider habe ich keine Aufnahme von Weitem, so dass man den Turm richtig sehen könnte. Ihr müsstet dem Link mal folgen, der Anblick lohnt sich 🙂

Zuerst geht es auf einen kleinen Pfad, um Höhe zu gewinnen fürs Gelände.

kleiner Turm

Über 1.250 Meter (inklusive Rampe im großen Turm) schlängelt sich der Pfad durch die Baumkronen.

Pfad

Zwischendurch kann man kleine Hindernisse überwinden, musste ich fast alle ausprobieren 🙂

Und dann waren wir da. Gigantisch! Der „Adlerhorst“:

Aussichtsturm

40 Meter hoch, das lässt sich laufen.

Herrlicher Sonnenschein, viele Leute, es machte richtig Spaß.

Blick von oben

Tolle Fernsicht. Die weißen Blöcke am Waldrand sind die große Wohnanlage in Prora, Koloss von Prora genannt. Da waren wir später noch mal, Fotos folgen.

Und auch der Blick weiter hoch hat sich gelohnt.

Aber wer hinauf läuft, der muss auch wieder runter 🙂
Am Ende könnte man diesen 52 Meter langen Weg wählen, aber auf den haben wir verzichtet 🙂

Mein Fazit: sehr empfehlenswert, wenn man keine Höhenangst hat 😆

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