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Die Kreidefelsen

Gleich zu Beginn nutzten wir das Wetter für die schönsten Ausflüge.
Die Kreidefelsen der Stubbenkammer (UNESCO-Welterbe) waren unser erstes Ziel. Vom Parkplatz aus sind wir zu Fuß durch eine herrliche Landschaft gelaufen.
Unterwegs kamen wir an einem See vorbei. Wusste bis dahin gar nicht, dass es den hier gibt.

Und eine Moorlandschaft gibt es hier. Alles schön beschildert und erklärt für Jung und Alt.

Moorlandschaft

Und dann waren wir endlich da. 10 Euro Eintritt 🙁 Im Nationalpark-Zentrum gibt es Ausstellungen, ein Kino, Führungen, ein Bistro, einen Shop. Auch wenn man dies alles nicht möchte, so kommt man um den Eintritt ins Gelände leider nicht drumrum.

Und wir haben den Zeitpunkt richtig gewählt. Der Königsstuhl ist nur noch bis Ende 2021 begehbar. Es wird gebaut, und was! Eine neue Aussichtsplattform, freischwebend! Das muss gigantisch sein.

Zuletzt waren wir 2009 hier, noch mit Johnny.

Diesen merkwürdigen Kran kann man entdecken 🙂

Wir haben Rast gemacht und uns ein kühles Bier bzw. Sanddornschorle schmecken lassen. Nase in die Sonne und Wärme tanken.
Rückzu ging es dann mit dem Pendelbus, es wäre sonst zu viel gewesen mit dem Laufen.

Dann ging es weiter zum zweiten Anlaufpunkt. Dazu dann im nächsten Beitrag.

Habt ihr alle den Sturm gut überstanden? Persönlich haben wir keine Schäden zu verzeichnen, aber er war heftig und die Feuerwehren ringsum waren im Einsatz. Es weht immer noch, aber nicht mehr so stark.
Das viele Laub muss nun eingesammelt werden. Wochenendeinsatz 🙂

Urlaub am Meer

Nun aber mal los hier 🙂 Der Urlaub ist beendet, die Arbeit ruft, die Zeit rennt schon wieder.

1 Woche Sonne, Sand und Meer. Herrlich. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter, nur ein Mal hat es vormittags geregnet.

Unser Ziel war die Insel Rügen. Gewohnt haben wir in Lauterbach, einem Ortsteil von Putbus. Direkt gegenüber vom Hafen hatten wir uns eine Ferienwohnung gemietet.

Heut gibt es erst mal nur Meer zu sehen, die einzelnen Ausflüge muss ich erst zusammenstellen.

Wir waren natürlich jeden Tag von früh bis abends unterwegs. Wir haben viele Orte besucht, viele Strände, haben viel Fisch gegessen und uns den Wind um die Nase wehen lassen.

So viele Menschen hatten noch Urlaub, da oben waren schon Ferien.

Alles, was wir uns vorgenommen hatten, das haben wir auch geschafft. Nur eines nicht: mal mit einem Schiff fahren. Genau an dem Tag, wo wir es eingeplant hatten, regnete es und die Tour fiel aus. Vielleicht beim nächsten Mal.

Wir hatten puren Sonnenschein und blauen Himmel, Wind, noch mehr Wind, dunkle Wolken und eben mal Regen.

Das ist Kap Arkona. Wir sind von den Leuchttürmen gelaufen zum Fischerdorf Vitt. Volltreffer! Auch wenn mein Rücken Pause verlangte, es hatte sich gelohnt. So ein toller Anblick aus der Ferne.

Meine 10.000 Schritte habe ich jeden Tag locker geschafft. Jetzt daheim muss ich mich bissel schonen, damit es mir mein Rücken nicht übel nimmt.

Abends haben wir uns manchmal noch an den Bodden gesetzt und der untergehenden Sonne zugeschaut.
Die kleine Kamera kam da immer noch mal zum Einsatz.
Was für ein Wolkenbild!

Leider geht eben die Sonne irgendwann auch unter. Doch so schön könnte das jeden Abend sein.

Und das ist mein Favorit, schöner geht nicht (ist eine Handyaufnahme):

Kommt gut durch die letzten warmen Tage, ab Freitag soll es bei uns kalt und nass werden. Da träumt man doch gern vom Meer 🙂

Dubringer Moor

Unser letzter Ausflug Anfang September führte uns ins Dubringer Moor.

Dubringer Moor

Dieses Naturschutzgebiet hatten wir auch noch nie besucht. Nun aber!

Herrlichster Sonnenschein, es war eigentlich zu warm zum Laufen, jede Menge Mücken im Wald.

Hier gibt es mehrere Teiche, viel Wald, Moor.
Er kreuzte unseren Weg und ich hatte schon auf den Wolf gehofft. Aber es war ein Fuchs. Er lief vor uns her, schaute sich immer wieder um, ehe er endlich mal im Wald verschwand.

Fuchs

Herrlich ruhig war es, wir machten Pause zwischendurch, hörten den Vögeln zu.

Einen Aussichtsturm gibt es hier auch. Ein toller Ausblick in die Ferne.

Aussichtsturm

Schwäne haben wir gesehen, Reiher, Enten und in der Ferne sogar Rehe.

Diesen Reiher habe ich ganz zum Schluss noch entdeckt. Schnell auf den Auslöser gedrückt trotz ungünstigem Gegenlicht – weg war er.

Nun verabschiede ich mich erst mal kurz in den Urlaub. Das Meer ruft! Es geht auf die Insel Rügen, da waren wir vor 12 Jahren das letzte Mal.

Bleibt gesund derweil!

Krabatmühle

Vom Zoo aus fuhren wir wenige Kilometer zurück nach Schwarzkollm. Hier besuchten wir schon mehrmals die Krabatmühle.

Ich möchte die Sage von Krabat und dem Schwarzen Müller jetzt nicht erzählen. Wen es interessiert, der kann auf der Website nachlesen. Ich berichtete hier schon mal darüber.

Alles so schön urig, so was gefällt mir. Mühlen sowieso.

Hier gibt es zur Stärkung Buttermilchplinsen, frisch zubereitet. Wir mussten anstehen, die Schlange war lang. Lecker! Ich war skeptisch, aber wurde nicht enttäuscht.

Eintritt wird übrigens nicht verlangt und auch der Parkplatz ist kostenfrei. Lediglich spenden kann man hier.

Noch nicht ganz fertig gestellt war bei unserem Besuch Anfang September das Backhaus.

Backhaus

Ein ganz großer Fan, Könner und auch Sponsor ist der Brotbäcker Micha. Seit vielen Monaten kann man auch bei ihm im Blog den Bau des Backhauses verfolgen.
Ende September war große offizielle Einweihung. Und Micha wird da auch in Zukunft fleißig mit Brot backen.

Im kleinen Museuum kann man sich über sorbische Geschichte und Bräuche informieren.

Wir werden da ganz sicher wieder hinfahren, ist nicht so weit weg von uns. Aber dann treffen wir den Micha beim Brotbacktag!

Zoo Hoyerswerda

Am nächsten Tag hatten wir wieder zwei Ziele vor uns.
Der Zoo Hoyerswerda war der erste Anlaufpunkt. Nicht so riesig, aber sehr sauber und vor allem kinderfreundlich.

Spaß muss sein

Und immer schön auf die Schilder achten bzw. den Rat auch befolgen 🙂

Wenn unsere Enkelin das nächste Mal hier ist, dann kann sie ihren Nuckel abgeben 🙂

Und nach Tigern, Lamas, Ziegen, Affen, Schildkröten, Pinguinen und Zebras kamen meine absoluten Lieblinge: Erdmännchen.

Da könnte ich ewig stehen und mich amüsieren. Ihre wachsamen Augen, ihre spitze Schnute, ihre Haltung – einfach alles so niedlich.

Sie hatten gerade Kleine. Das mittlere Tier hat gesäugt, den Kleinen kann man kaum sehen hinter dem Grasbüschel.

Und nun schaut euch denn linken Kerl an. Absolut entspannt, so ein Faulenzer 🙂

Picknick haben wir wieder gemacht. Für Kinder gab es an diesem Tag mehrere Hüpfburgen, es gab einen Grillstand. Ein rundum schöner sonniger Vormittag.
Dann ging es wenige Kilometer zurück zum zweiten Anlaufpunkt. Davon dann wieder im nächsten Beitrag.

Bad Muskau

Gleich wenige Kilometer weiter von Kromlau besuchten wir das Schloß im Fürst-Pückler-Park (Muskauer Park).

Schloß Bad Muskau

Auch wieder ein Ort, für den wir lange Anlauf genommen haben.
Die Sonne meinte es immer besser mit uns, perfekt für so schöne Aufnahmen.

Ein riesiger Park lädt zum Schlendern ein, überall blüht es und plätschert Wasser.

Man kann auch mit einer Pferdekutsche fahren.

Viele Menschen waren hier, es war Samstag.

Zwei solch große Löwen säumen die Treppe von der Wiese hinauf zum Schloß.

Wirklich ein guter Tipp für einen Ausflug. Und im Zusammenhang mit Kromlau braucht man dann schon den ganzen Tag.

Direkt an der Einfahrt zum Parkplatz geht es über die Grenze nach Polen. Also dort noch kurz einen Stopp eingelegt für kleine Einkäufe auf dem Markt.

Das Wochenende wird nun noch einmal richtig schön warm mit viel Sonnenschein.
Macht was draus und begrüßt den Herbst!

Kromlauer Park

Unser verlängertes Wochenende Anfang September nutzten wir für Ausflüge.
Ein lang gehegter Wunsch von mir war der Kromlauer Park in der Nähe von Bad Muskau.

Ein viel verwendetes Fotomotiv für Kalender, ich habe es schon so oft gesehen.
Die Brücke ist ganz neu saniert, monatelang lag der See trocken. Nun kann man da wieder spazieren.

Rakotzbrücke

Wunderschön. Skulpturen, Säulen, Steine.

Man kann um den See herum laufen.

Und wenn man auch mal nach unten schaut, dann kann man sie entdecken: Frösche.
Erst daheim am Rechner habe ich bemerkt, dass da noch mehr Tiere im Wasser waren.

Frösche

Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Die Sonne spielte mit, perfekt.

Wir sind noch durch den angrenzenden Wald/Park geschlendert und haben Picknick gemacht.
Die Straße entlang ging es zurück zum Parkplatz. Diese Grotte haben wir noch entdeckt. Sie heißt „Himmel und Hölle“. Einmal dunkler Basalt und einmal heller Naturstein. Nur betreten durfte man sie nicht, hätte gern ein Spaßfoto gemacht. Aber wo? Himmel oder Hölle? 🙂

Grotte

Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis Bad Muskau. Das war dann unser zweiter Anlaufpunkt, von dem ich im nächsten Beitrag berichten werde.

Pause beendet

Nun hat es doch so lange gedauert, aber alles brauchte seine Zeit.
Wenn Menschen alt werden und Hilfe brauchen, dann beginnt für die Familie eine schwere Zeit.
Unsere Wege führen uns nun regelmäßig in ein Pflegeheim, es gab keine andere Lösung mehr.
Viel Bürokratie, unzählige Anträge, Formulare, Auskünfte, Vollmachten usw.
Sorgen bleiben dennoch, denn wir müssen weiterhin auch für die zweite Person sorgen und uns um alles kümmern.

Unseren geplanten Urlaub im September mussten wir verschieben, er wird nun hoffentlich in zwei Wochen nachgeholt. Wir hatten nur zwei Tage frei genommen und Ausflüge unternommen, von denen will ich noch berichten.
Weit können wir nicht mehr planen, wir müssen einfach die Zeit laufen lassen und schauen, wie es weitergeht.

Inzwischen ist Herbst geworden.

Deko im Hausflur

Die ersten Pflanzen im Garten wurden entsorgt, Herbstdeko verteilt und die Sommerdeko in den Keller geräumt.

Warm war es noch einmal am Wochenende. Wir wollen gleich noch grillen, bevor es ab morgen regnen soll.

Ich drehe dann mal wieder langsam meine Blogrunde und komme bei euch schauen.

Danke für eure lieben Kommentare und Nachfragen.

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