Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Juli 2012

Am See der Freundschaft

Da waren wir gestern wieder. Sind zwar fast immer die selben Aufnahmen, aber ich find es da so schön. Außer Anglern war wieder niemand da.
Rohrkolben, als Kind haben wir sie mit nach Hause genommen. Sah immer schön aus in der Vase.

Johnny war auch baden. Ich nehme zwar Rücksicht auf die Angler, aber der See ist nicht für sie alleine da. Nur als Johnny bellte, hab ich kein Stöckchen mehr ins Wasser geworfen.
So – und nun hoffe ich, dass ich heut Abend endlich mal eine Blogrunde drehen kann.

Mystischer Abend

Nachdem der Sonntag am Morgen mystisch begann, endete er am Abend auch auf die selbe Art und Weise.
Innerhalb einer Stunde änderte sich der Himmel von weißen dicken Wattewolken hin zu grauen Fetzen und glutrotem Abschied.

Am Schluss war nur ein glutroter Fleck zu sehen. Das sah schon eigenartig aus. Was Wolken und Licht doch so für faszinierende Momente bieten können.

Mystischer Morgen

Am Sonntag war ich schon früh 5 Uhr munter, an Schlaf war nicht mehr zu denken. Also bin ich mit Johnny schon vor 7 Uhr in die Aue, ich musste raus.
Was für ein Morgen! Es war eine mystische Stimmung, der Nebel stieg von den Wiesen auf.

Ich kam mir vor wie im Märchenland, gleich müssten kleine Elfen geflogen kommen und mir sagen, dass alles wieder gut ist.

Aber es wird nichts mehr gut, die Gedanken kreisen noch immer in meinem Kopf. Dabei stand mir dieser Mann doch gar nicht sooo nahe. Aber er war so ein guter Junge.

Könnt ihr nicht doch irgendwo auf den Bildern kleine Gnome oder Elfen erkennen?

Und dann schickte mir der Himmel seine Strahlen. Fast hätte ich mich gefreut, aber sie können die trübe Stimmung nicht aufhellen.

Hier lacht wieder die Sonne vom blauen Himmel, dicke weiße Wattewolken ziehen ihre Bahnen. Die nächsten Tage soll es wieder regnen, zum Glück nicht mehr so schlimm.

Fassungslos

Die Gewitter nehmen hier kein Ende. Gestern Abend war es wieder ganz schlimm. Meine Mam rief sogar an, ob wir alle zu Hause sind. Draußen herrschte Weltuntergang.
Heut früh erhielt Sohnemann Martin eine schlimme Nachricht.

– Phillip, einer seiner besten Freunde, 23 Jahre,
– freundlich, hilfsbereit, mit Plänen für die Zukunft,
– zur falschen Zeit am falschen Ort,

– mit dem Auto unterwegs,
– wegen schlechter Sicht am Fahrbahnrand angehalten,
– ein 10 m hoher Baum (lt. Medien, er war größer) stürzte aufs Auto, zerquetschte es, jede Hilfe kam zu spät,

– bis in die Nachtstunden wusste die Polizei noch nicht, wer da überhaupt im Auto saß,
– schwere Technik und ein Kran mussten zum Einsatz kommen, um ins Wageninnere zu gelangen,
– die Bundesstraße war heut noch bis zum Mittag gesperrt,

– meine Gedanken sind bei seinen Eltern, seinen Freunden, seiner Partnerin,
– meine Gedanken sind bei den Einsatzkräften der Feuerwehr und den Ärzten, die den Körper – so lang es denn noch einer war – bergen mussten,
– das Foto vom Unglück fand man heut in den Tageszeitungen, die Berichte liefen sogar im Fernsehen.

Auch ein 9-jähriges Mädchen wurde Opfer des Unwetters, es stand im Bad neben einem Baum, in den der Blitz einschlug. Reanimiert und dann doch gestorben.
Letzte Woche erwischte es 4 Frauen auf einem Golfplatz – alle tot.

Hört das endlich mal auf? Ich werde künftig bei jedem Gewitter an Phillip denken und an diesen tragischen Unfall, der mich so sehr rührt.

Und es soll weiter gehen …

Heißer Sommer

Er ist schon verrückt, dieser Sommer. Gestern abermals heftiges Gewitter, der Regen wurde nur so gepeitscht, Äste an den Bäumen brachen ab, Pulsnitz und Mühlgraben traten über die Ufer, die Wiese war ein See.

Heut scheint die Sonne und ich hoffe, wir kommen erst mal zum Aufatmen.

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende und wenn ihr nicht wisst wohin bei der Hitze, macht es so wie ich vor 45 Jahren – steigt in die Wanne 🙂

Gewitter

Es hat Rumms gemacht, und das gewaltig. Gestern Abend war fast Weltuntergang und dieses Mal sind wir nicht verschont worden.
Grad bei dem Gedanken, alle Geräte vom Netz zu trennen, knisterte es im Wohnzimmer. Es hatte die Telefonanlage erwischt, das Netz hängt da bei uns mit dran und somit der Rechner. Zum Glück hatte mein Mann noch Ersatzteile da und klemmte sich unter den Schreibtisch.
Blogrunde war also gestern nicht mehr drin.

Ich kann mich nicht dran erinnern, jemals so eine Flut von Blitzen erlebt zu haben. Das nahm gar kein Ende.
Wassermassen schossen die Straße hinab, am Wochenende heißt es nun Straße fegen und Dreck beseitigen.

Ich hab heut viel zu tun und komm erst am Abend wieder an den Rechner. Kommt gut durch den Freitag. Hier werden heut 33 Grad erwartet – puh!

Ich freu mich

Ich freu mich, es gibt 3 Gründe:

1.: Ich betreibe nur hier diesen Blog, bin nicht bei Facebook. Und eine Cousine meines Mannes in Österreich hat mich durch Zufall im Internet gefunden, mir gestern einen lieben Kommentar da gelassen. Das war eine Überraschung! Wir sehen uns sonst nur aller paar Jahre bei größeren Familienfesten.

2.: Auf der Abendrunde gestern sprach mich ein junges Paar in der Aue an. Wollten wissen, ob ich den Biber mal wieder gesehen hätte und wo. Sie würden ihm auch gern mal begegnen.
Ich war bissel verdattert und sie erklärten mir, dass sie mein Blog kennen. „Schöne Fotos und schöne Texte“. Dankeschön! 😀 Ich hab mich richtig gefreut darüber.

3.: Ich hab der Stadt eine Mail geschrieben, mit Kritik. Auf der Flüsterallee liegt seit Wochen quer über den Mühlgraben ein umgestürzter, erst letztes Jahr gepflanzter Baum. Die Leute vom Bauhof haben da kürzlich Rasen gemäht. Aber Pustekuchen – der Baum blieb liegen, er wurde nicht gerettet. Und am Mahnmal auf dem Scheibischen Berg sieht es schlimm aus. Da liegen noch die Gebinde vom Volkstrauertag/oder Totensonntag. Hohe Brennnesseln, Unkraut, altes Laub.
Heute früh hab ich gelächelt: der Baum auf der Flüsteralle ist wieder aufgerichtet, eingepflanzt, mit Pfählen gestützt und angebunden. Danke! Und am Wochenende schau ich am Mahnmal nach.

Draußen steht wieder die Luft, es ist kaum zum Aushalten. Mittagsrunde wollte ich verschieben, aber jetzt ziehen Wolken auf. Ich glaub, wir gehen doch gleich, bevor vielleicht Gewitter kommt.

Socken Nr. 17

Trotz Hitze und Schwüle macht das Socken stricken Spaß. Nur wenn ich Schweißausbrüche bei der Handarbeit bekomme, dann muss ich echt aufhören.

Das nächste Paar ist auch schon wieder angenadelt.

Hier klebt heut wieder sämtliche Kleidung am Körper. Haben es da die Männer gut, die sich in keinen BH zwängen müssen.
Heut hab ich im Radio eine Umfrage gehört, was die schlimmsten Kleidungsfehler sind. Au wei, manche Leute rennen echt schrecklich rum. Männer mit Socken weit bis in die Wade, dazu kurze Hosen bis ans Knie, möglichst noch nur Unterhemd. Boah, schrecklich.
Frauen im kurzen, eng anliegenden Kleid, obwohl die Pfunde nur so quellen, dazu ungepflegte Füße in abgelatschten Sandalen.
Hallooo, wir leben zwar nur auf dem Lande, aber etwas Stil sollte man schon haben. Wie seht ihr das? Hauptsache bequem, egal wie es ausschaut oder wenigstens auf der Straße angemessene Kleiderordnung?
Wenn ich mit Johnny unterwegs bin, hab ich auch nur „Hundesachen“ an, aber sie sind sauber, ganz und ordentlich anzuschauen.

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