Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: März 2010

Meine “Neue”

Hier präsentiere ich meine neue Entdeckung: eine Papageientulpe. Keine Ahnung wie sie ausschaut, wenn sie voll erblüht ist, aber sie wird ganz bestimmt außergewöhnlich schön. So zerknautscht und so schrumpelig – ich bin hin und weg. Ich werde sie immer wieder mal zeigen, wie sie sich öffnet.

                        

Hat von euch jemand schon so ein Exemplar? Und wenn – in welcher Farbe?

Und noch ein Foto zum Schmunzeln: Johnny geht es wieder besser, nur manchmal noch quietscht er und wird unruhig, abends dann ist Kuschelzeit.

                        

Danke Danke Danke …

für eure vielen lieben Grüße. Ich mach es jetzt gleich mal so, kann heut nicht jedem einzelen antworten, hab viel zu tun. Aber morgen gibt es so tolle Bilder, bin hin und weg von meiner Knipserei gestern und heut. Habe ein ganz besonders tolles Pflänzchen gestern gekauft und ausgiebigst in Szene gesetzt. Nur die bigi wird denken: kenn ich doch irgendwie. Liebe Andrea: her damit, will ich haben :-)
Ich dreh heut abend meine Blogrunde und komm euch besuchen. Bis dahin machts gut.

Ein Hauch von Frühling

Ich denke mal, dass wir es gemeinsam mit geballter Kraft, all unseren Wünschen, Hoffnungen und Bitten geschafft haben – der Frühling ist tatsächlich im Anmarsch. Leider war gestern nachmittag von Sonne nicht mehr viel zu sehen. Ich bin dennoch los – Hündchen im Schlepptau – und habe die ersten Anzeichen der erwachenden Natur eingefangen. In meinem Garten ist die Ausbeute an Schneeglöckchen noch nicht so groß, deshalb hab ich mal über andere Zäune gelugt. Und ich war noch mal in meinem Lieblings-Blumen-Lädchen. Ich habe ganz tolle Blumenzwiebeln entdeckt und natürlich mitgenommen. Ich zeig sie euch morgen und dann noch mal Stück für Stück, wenn sie erblühen. Dann kommen sie in den Garten und wehe, sie kommen nächstes Jahr nicht wieder!

                        

                        

Angenehmer Dienstag

Das Wichtigste vornweg: Die Arbeit ist gerettet. Rechner rechnet wieder, es war ihm vielleicht zu kalt. Komm heut früh ins Büro: Affenhitze! Boa – ich muss erst mal zurück drehen – Männer sind ja noch empfindlicher gegen Kälte. Also alles wieder in Ordnung.
Ich mach jetzt schnell Mittag (Gulasch und Reis), flitze zum Friseur und dann gehts ab mit Johnny in die Aue. Die Sonne kommt durch, ich muss nach grünen Spitzen Ausschau halten, eine Stelle mit Schneeglöckchen hab ich schon ins Visier genommen. Machts gut bis bald.

Zwangsmaßnahme

Weil der Frühling nicht kommen mag, hol ich ihn mir eben ins Haus – mit Gewalt sozusagen. Ich habe gleich mal zugeschlagen und mir Glockenblumen, Ranunkeln und Ranunkelzwiebeln gekauft – volles Programm.

                        

                        

                        

Das müsste jetzt eigentlich reichen. Und wenn nicht bald Frühling wird, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Heut hab ich Friseurtermin, zumindest ist auf meinem Kopf dann der Frühjahrsputz erledigt. :-)

Verflixter Montag

Es ging schon gestern Abend gut los - Schneegestöber, och nööö! Komme heute früh ins Büro – hundekalt. Mein Chef und mein Kollege sitzen in ihren Jacken am Schreibtisch – Heizung ist ausgefallen. Na toll, ausgerechnet heut hatte ich nur eine Bluse an. Also Tee kochen fürs Erste. Und über Sonne und Hitze reden – mein Kollege hatte 14 Tage Urlaub in Afrika – Safari und Baden. Anschließend Rechner anknipsen. Nanu – wieder aus? Ich hatte doch … komisch. Nochmaliger Versuch, 3., 4., 5. Versuch – der Kasten will nicht, nach dem Hochfahren schaltet er sich wieder aus. Also muss Kollege ran – er ist der Profi von uns. Keine Ahnung – probier hin, probier her – was könnte das denn sein? Inzwischen kommt der Heizungsmonteur, aber das dauert! Uns ist kalt. Also schickt mich mein Chef lieber heim, ich kann ja eh nix machen. So hab ich schon 10.30 Uhr Feierabend. Nischt wie hin in den Blumenladen, Frühlingsblümchen bitteschön möcht ich haben. Ab nach Hause, Johnny schaut verwundert, Schnee schieben, Blümchen knipsen, Hunde-Runde, jetzt Blogrunde abdrehen. Mal sehen, ob heut noch was kommt.
Morgen geht hoffentlich der Rechenknecht wieder und das Büro ist kuschelig warm. Ich bastel dann mal an den Blümchenbildern für morgen – die werden schön bunt.

Nofretete

Vor Monaten habe ich zum ersten Mal von einem betörenden Pflänzchen gehört. Es soll schön sein, es soll duften, es soll Harmonie verbreiten – und dann dieser Name: Flower of Change – noch nie was davon gehört. Der Wolfgang und die bigi haben mich dann aufgeklärt und ihre Pflanzen vorgestellt. Alle hatten eine - nur ich noch nicht. Also entschloss ich mich, einem kleinen Ableger ein neues Zuhause zu geben. Man bekommt sogar eine richtige Patenschaft und kann sich den Namen aussuchen. So kam meine kleine “Nofretete” zu mir – wunderschön, zart, sie macht ihrem großen Namen alle Ehre. Nur einen klitzekleinen Makel hat sie – ein kleines Löchlein in einem ihrer Blätter. Wahrscheinlich ist dies durch eine Druckstelle beim Transport passiert. Seit ich sie eingetopft habe, wächst sie und wächst und bekommt neue Blätter und Triebe. Und wenn ich vorsichtig über ihre Blätter streiche, duftet sie wirklich ganz betörend. Ihr könnt euch gern hier informieren und vielleicht gehen bald viele kleine Pflänzchen auf die Reise – wer weiß.

                        

Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die neue Woche. Bei uns hat es geschneit. Ich will Frühling und gehe heut in den Blumenladen und hol ihn mir nach Hause. Dann gibt es morgen wieder etwas Buntes bei mir zu sehen.

Liebeskummer

Mein Johnny leidet, er hat Liebeskummer. Seit Tagen duftet irgendeine Hündin in der Nachbarschaft unwiederstehlich gut und bringt damit sämtliche Rüden im Umkreis um den Verstand. Es ist schlimm mit anzusehen. Er frisst kaum, sitzt immer nur auf seinem “Ausguck” – dem Sofa – und starrt zum Fenster raus. Geht es dann auf zur Runde, zieht und zerrt er an der Leine und mir fast den Arm raus. Er schaut mich so traurig an! Gibt es vielleicht im näheren Umfeld eine Dame in seiner Größe, mit der er für Nachwuchs sorgen darf? Er würde das gern übernehmen! Liebe Hündinnen-Besitzer – bitte meldet euch! Es ist für einen guten Zweck :-)

    

Aber erst einmal muss er nur davon träumen. Und genau wie sein Frauchen – das Träumerle – träumt Johnny gern und überall. Auf dem Sofa, im Sessel, in seinem Schaumstoff-Häuschen in der Stubenecke, in seinem Körbchen im Korridor – nur nicht in seiner Hütte im Garten. Da weiß er überhaupt nicht, was er da drinnen soll. Auch im Sommer bei Hitze kriecht er lieber unter den Geräteschuppen. Komisch. Ich hatte gehofft, er könnte im Sommer auch mal im Garten schlafen. Aber nein – der Herr möchte lieber rein und in der Stube kuscheln. Kleine Schnuffimaus.

                        

Er glaubt wirklich, all die schönen neuen Sofakissen hätte ich nur für ihn gekauft. Egal was ich versuche, auf ihnen schläft er sooo gern und kann nicht verstehen, dass Frauchen das gar nicht mag. Sie kommt dann immer mit so einem großen Gerät und kämpft mit dem, bis alles wieder sauber ist. 

                        

Ich wünsche euch allen ein sonniges Wochenende. Ich lass mich überraschen, wieviel Schnee uns nun noch einmal zugeteilt wird. Wir lesen uns dann hoffentlich am Montag wieder, bleibt gesund und genießt die freien Stunden.

Nachtrag: Mühle und Viadukt

Nachdem ich euch gestern nur so schnell durch die Aue geführt habe, gibt es heut noch ein paar Bilder und Fakten. Die Stadtmühle ist – oder besser gesagt war – eine Wassermühle, zu ihr hin wird von der Pulsnitz aus ein Wassergraben – der “Mühlgraben” – geleitet. Das Wehr befindet sich einige hundert Meter weiter. Am 27.04.1982 ist sie bei einem Brand schwer zerstört worden und fristet seither ihr Dasein als Ruine. Im vorderen Bereich – dem Wohntrakt – wohnen noch die Besitzer. Leider ist letzten Sonntag der “Müller” verstorben.  Außer den äußeren Wänden ist nicht mehr viel übrig, deshalb kann ich keine spektakulären oder tollen Bilder dazu zeigen. Von meinem Wohnzimmerfenster aus kann ich direkt hinüber schauen und sehe abends das Licht brennen. Als unsere Kinder noch klein waren habe ich ihnen in der Weihnachtszeit immer erzählt, dass dort bei den kleinen Lichtern die Heinzelmännchen des Weihnachtsmannes gerade unterwegs sind und nach den Kindern schauen. Das hat super funktioniert!

                                                                

                        

                        

Gegenüber der Mühle quer über die Wiese steht das Eisenbahnviadukt. Es ist 15 m hoch, 214,5 m lang und hat ein Gewicht von 526,6 Tonnen. Beim Bau der Eisenbahnstrecke ab dem Jahr 1898 entschied man sich für ein im Bogen liegendes Gerüstpfeilerviadukt. Am 30.09.1899 wurde die Bahnstrecke eröffnet. Seit ca. 15 Jahren ist der Verkehr eingestellt, Züge fahren nur noch bis zum Hauptbahnhof in Königsbrück. Ich kann nicht sagen, was aus dem Viadukt vielleicht mal werden soll.

                        

Im Viadukt selbst befindet sich ein Versteck (es ist auf der Collage mit zu sehen). Hat von euch schon mal jemand was vom Suchspiel Geocaching per GPS-Daten im Internet gehört? Mein Sohn hat letztes Jahr zum Geburtstag ein Wander-Navigationsgerät bekommen, weil er so gern durch die Gegend stöbert. Er ist im Internet auf dieses Spiel gestoßen und es macht Riesenspaß. Ich selbst habe beim Suchen geholfen – ICH habe es gefunden! Auf dem Scheibischen Berg – den ich später mal vorstellen werde – gibt es auch eins. Also wer von euch Erfahrung damit hat, kommt her und sucht!

Erster Anlauf

Da der Frühling nicht mehr weit sein kann, müssen wir langsam unsere eingerosteten Knochen in Schwung bringen für die vielen Wanderungen, die ich euch versprochen habe. Also gehts auf zu einer ersten kleinen Runde – durch die Aue nach Gräfenhain, einem Ortsteil von Königsbrück und ca. 2 km entfernt.
Unser Ausgangspunkt ist die alte, teils abgebrannte Stadtmühle. Erstes Objekt zum Fotografieren ist das Eisenbahnviadukt. Ich selbst bin noch da hinüber gefahren, aber heut rollt kein Zug mehr durch die Aue.

                                               

Wir kommen vorbei am Moosbaum, den ich am Montag vorstellte. Im Sommer grasen hier ringsum Kühe, dann müssen wir auf den Elektrozaun achten.
Links Wald, rechts Feld und Wiese – nähern wir uns einem magischen Ort: dem Steinkreuz. Ich stelle mir immer vor, wie hier vor vielen hundert Jahren Menschen ein Ritual vollzogen haben. Nur welches – das weiß niemand.

                        

Wenige Schritte weiter kommen wir zu einem Steinbruch – Vorsicht, bitte nicht zu weit heran treten. Im Sommer sieht alles noch mystischer und schöner aus, jetzt ist halt alles noch grau und farblos.

                        

Von hier aus können wir entweder in den Ort laufen und auf der Hauptstraße zurück oder aber wir kehren um und genießen noch ein wenig die Natur und absolute Ruhe.
Nach einer reichlichen Stunde sind wir wieder zurück – ich lade euch ein zu Kaffe und Kuchen oder auf ein kühles Bierchen gegen den Durst – ist das ein Angebot?

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