Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Donnerstag, 11. März 2010

Nachtrag: Mühle und Viadukt

Nachdem ich euch gestern nur so schnell durch die Aue geführt habe, gibt es heut noch ein paar Bilder und Fakten. Die Stadtmühle ist – oder besser gesagt war – eine Wassermühle, zu ihr hin wird von der Pulsnitz aus ein Wassergraben – der „Mühlgraben“ – geleitet. Das Wehr befindet sich einige hundert Meter weiter. Am 27.04.1982 ist sie bei einem Brand schwer zerstört worden und fristet seither ihr Dasein als Ruine. Im vorderen Bereich – dem Wohntrakt – wohnen noch die Besitzer. Leider ist letzten Sonntag der „Müller“ verstorben.  Außer den äußeren Wänden ist nicht mehr viel übrig, deshalb kann ich keine spektakulären oder tollen Bilder dazu zeigen. Von meinem Wohnzimmerfenster aus kann ich direkt hinüber schauen und sehe abends das Licht brennen. Als unsere Kinder noch klein waren habe ich ihnen in der Weihnachtszeit immer erzählt, dass dort bei den kleinen Lichtern die Heinzelmännchen des Weihnachtsmannes gerade unterwegs sind und nach den Kindern schauen. Das hat super funktioniert!

                                                                

                        

                        

Gegenüber der Mühle quer über die Wiese steht das Eisenbahnviadukt. Es ist 15 m hoch, 214,5 m lang und hat ein Gewicht von 526,6 Tonnen. Beim Bau der Eisenbahnstrecke ab dem Jahr 1898 entschied man sich für ein im Bogen liegendes Gerüstpfeilerviadukt. Am 30.09.1899 wurde die Bahnstrecke eröffnet. Seit ca. 15 Jahren ist der Verkehr eingestellt, Züge fahren nur noch bis zum Hauptbahnhof in Königsbrück. Ich kann nicht sagen, was aus dem Viadukt vielleicht mal werden soll.

                        

Im Viadukt selbst befindet sich ein Versteck (es ist auf der Collage mit zu sehen). Hat von euch schon mal jemand was vom Suchspiel Geocaching per GPS-Daten im Internet gehört? Mein Sohn hat letztes Jahr zum Geburtstag ein Wander-Navigationsgerät bekommen, weil er so gern durch die Gegend stöbert. Er ist im Internet auf dieses Spiel gestoßen und es macht Riesenspaß. Ich selbst habe beim Suchen geholfen – ICH habe es gefunden! Auf dem Scheibischen Berg – den ich später mal vorstellen werde – gibt es auch eins. Also wer von euch Erfahrung damit hat, kommt her und sucht!

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