Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Königsbrücker Heide

Ausstellung zum Naturschutz

Wir haben ja bei uns im Ort die Verwaltung des Naturschutzgebietes „Königsbrücker Heide„. Von da aus starten die Bustouren, über die ich schon berichtete.
Im Besucherzentrum selbst gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Naturschutzgebietes, die Nutzung über Jahrzehnte als Truppenübungsplatz und die dadurch umgesiedelten Dörfer.

Letzten Sonntag war ich mit Sohnemann Robert da, das Wetter ließ keine anderen Aktivitäten zu.

Ausstellung01

Fakten will ich jetzt nicht groß aufführen, das würde zuviel werden. Einiges ist noch nicht ganz fertig, diese Ausstellung ist noch ausbaufähig (gibt es erst seit letztem Jahr).

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Der Eintritt ist frei. Im Shop kann man Bücher, Bienenwachskerzen, Kalender, kleine Keramikwaren, Plüsch-Biber und Holztiere zum Bemalen erwerben.

Heut lacht die Sonne vom wolkenlosen blauen Himmel. Was für ein Kontrast! Die Wäsche flattert auf der Leine und Johnny kann endlich wieder Herr im Garten spielen 😆 Alles trocknet, dann kann die Gartenarbeit wieder beginnen. Und vielleicht sitzen wir bald wieder abends draußen und grillen, während wir schwitzen und uns Regen wünschen 🙂

Bustour

Gestern also starteten wir mit Familie und Freunden zur 3-stündigen Bustour durch das Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide“, welche von April bis Oktober von der Naturschutzgebiets-Verwaltung durchgeführt werden.
Dieses Naturschutzgebiet ist übrigens das 5.-größte in Deutschland!

Konnten wir im letzten Jahr noch mit einem Oldtimer fahren, steht seit diesem Jahr ein moderner Bus zur Verfügung. Zum Glück mit Klimaanlage, denn anders hätten wir die Gluthitze und extrem hohe Luftfeuchtigkeit nicht ausgehalten. Noch am Morgen hatte es gewittert und ich dachte schon, das Ganze fällt ins Wasser.

3 Stunden Natur, Natur, Natur. Orte, an denen früher Dörfer angesiedelt waren, kann man teils nur noch an den alten Obstbäumen oder Fliederbüschen erkennen. Die Menschen wurden umgesiedelt, das Areal zu militärischen Zwecken genutzt.

Zwischendurch konnte man aussteigen, die Landschaft mit ihren wieder angesiedelten Tieren wurde erklärt. Rehe konnten wir auch entdecken.

Kahle Heidelandschaft. Muss schön aussehen, wenn die Heide blüht.

Teils entstanden die Aufnahmen durch die Scheibe, daher nicht immer scharf. Endlos lange Wege.

Eine Biberburg konnten wir entdecken. Biber selbst haben wir keine gesehen. Dafür hab ich persönlich den Aue-Biber 😆

Hier fließt die Pulsnitz lang, die ja auch durch die Aue führt.

Letzte Station der Reise war der Aussichtsturm. Ich bin nicht mit hoch gestiegen, war schon so oft da. Aber meine Mam mit Höhenangst konnte ich dazu bringen, wenigstens bis zur 2. Etage aufzusteigen. Bravo!

Zuhause dann wurde der Grill angeworfen und wir haben alle noch bis in die Nacht gesessen. Glück gehabt, denn abermals zog ein starkes Gewitter mit Sturm auf. Heut ist es wieder drückend schwül.

Wer sich für solch eine Tour entschließt, sollte sich rechtzeitig anmelden. Die Fahrten sind gut besucht. Hier findet ihr Informationen dazu.

Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide“

Da ging es letzten Sonnabend hin. Ich hatte schon vor Monaten Plätze für uns reserviert, denn diese Bustouren sind heiß begehrt und letztes Jahr hatte es leider nicht geklappt.
Wer genaue Informationen haben möchte, schaue hier rein. Das Mini-Filmchen vermittelt einen kleinen Einblick in dieses riesige Gebiet.

Wir fuhren mit so einem Bus. Hat Spaß gemacht. (Die Aufnahmen sind teils aus dem Bus gemacht, sind trotz des Geholpers gut geworden).

Jürgen konnte sogar vorne sitzen.

                        

Drei Stunden lang ging es durch die vielfältige Natur. Bachtäler, Binnendünen, Heidelandschaft, Wälder, vorbei an Biberburgen. Wir sahen einen Hirsch, Rehe, einen Hasen.

                        

Zwischendurch wurden auch Stopps eingelegt. Uns wurde durch geschultes Personal die Entwicklung der Landschaft nach dem Abzug der Sowjetarmee erläutert.

Letzter Anlaufpunkt war der Aussichtsturm, den ich ja schon mehrmals zeigte.

                        

Ich hätte noch weiter fahren können. Diese Tour werden wir ganz sicher mit Familie und Freunden wiederholen.
Nach einem letzten schönen Abend hieß es dann am Sonntag Abschied nehmen.

                          

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