Träumerle

Der Blog zur Aue

Mahnmal

Unser „Hausberg“ ist der Scheibische Berg, auf den ich von unserem Haus aus blicke. Auf ihm befindet sich das Mahnmal für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Das zeigte ich zwar schon mal, aber es gibt auch neue Besucher meiner Seite.
Nun war ich da oben mal wieder fotografieren. Die Plastiken schuf der Bildhauer Curt Tausch, dessen Keramikbild an der Mittelschule in Königsbrück ich neulich zeigte.

Viel muss ich dazu nicht schreiben, nur so viel: NIE WIEDER!

Hier befinden sich auch Gedenksteine mit den Namen der Königsbrücker Opfer.

Meine Familie blieb zum Glück von Opfern verschont. Gab es in euren Familien Opfer dieser Kriege? Der Vater meines Stiefvaters kehrte zwar aus dem Krieg zurück, aber er starb wenig später durch Krankheit. Sein Name steht mit auf einem der Steine.

38 Kommentare

  1. stellinger:

    Die Plastiken sind wirklich eindrucksvoll. Davon konnte ich mich in natura schon einmal überzeugen.
    Wenn Du mal wieder da oben bist, dann fotografiere doch bitte auch mal in die andere Richtung. Vielleicht als Panorama von Königsbrück. Das alles auf Wunsch eines einzelnen „Herrn“. Danke! 😉

    Liebe Grüße aus Hamburg

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 18:23:

    Lieber Jürgen, wird erledigt. Wenn das nächste Mal die Sonne lacht und schöne weiße Wattewolken am Himmel stehen, dann mach ich ein Panorama-Foto.
    Liebe Grüße zu euch zurück.

    [Antwort]

  2. Mathilda:

    Da bekomme ich Gänsehaut, aber ich finde die Platiken sehr gelungen, fast wie echt.
    Mehr muß man dazu wirklich nicht schreiben liebe Kerstin,das ist wohl wahr.
    Danke fürs Zeigen und liebe Grüße und viel Freude beim Fußball. Ich weiß nicht ob du schaust, heute mach ich das einfach mal.

    LG Mathilda ♥

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 19:51:

    Ich schaue heut und hoffe, es wird nicht so langweilig wie das letzte Spiel. Da hab ich zwischendurch sogar umgeschaltet 🙂

    [Antwort]

  3. Bellana:

    Der Bruder meines Vaters ist im Krieg in Frankreich gefallen. Ich hoffe, es müssen nie wieder solche Denkmäler neu errichtet werden.
    Grüßle Bellana

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 19:52:

    Die Menschen haben in tausenden Jahren nicht gelernt, friedlich miteinander umzugehen. Auch ich empfinde an solchen Orten Ehrfurcht.

    [Antwort]

  4. Susanne:

    Da hast Du Recht, hoffen wir, dass wir niemals solch einen Krieg erleben müssen und auch unsere Nachkommen nicht.

    Nachdenkliche Grüße
    Susanne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 19:54:

    Wenn nur alle Menschen so denken würden, dann hätten wir eine friedliche Welt!

    [Antwort]

  5. harald:

    Liebe Kerstin,

    Du hast recht: nie wieder. Und trotzdem werden täglich auf der Dutzende von Kriegen wegen unterschiedlicher Interessen geführt. Eigentlich müßte es die Menschheit besser wisseN. In Wikipedia habe ich das gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_andauernden_Kriege_und_Konflikte

    Make love, not War.

    Hoffen wir, dass wir und unsere Familien und Kinder von Kriegen verschont werden.

    Einen nachdenklichen Abend
    Harald

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 19:58:

    Bin dem Link gefolgt. Das muss man sich mal richtig durch den Kopf gehen lassen. Ringsum gibt es so viel Krieg!
    Mein Bruder war 1999 für ein halbes Jahr in Kosovo. Was müssen meine Mam und seine Freundin für Ängste gehabt haben! Zum Glück ist er gesund nach Hause gekommen.

    [Antwort]

    Harald Antwort vom Juni 14th, 2012 20:05:

    Das kann ich mir vorstellen. Ich muss mir die Frage stellen, was deutsche Soldaten im Kosovo suchen. Wir Deutschen müssen halt immer die Nase vornedran haben. Wieso eigentlich????

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 20:14:

    Tja, wir sind überall – und können doch so wenig bewirken. Aber mein Bruder hat auch woanders noch Gutes geleistet: beim Oderhochwasser … ich weiß nicht mehr genau, wann das war – da mussten sie auch ausrücken und Sandsäcke füllen und schleppen – bis zum Umfallen. Aber das war wenigstens richtige Hilfe!

  6. wolfgang aus greifswald:

    Dazu paßt, daß der Sächsische LandTag heute die tumben braunen Deppen des Hauses verwiesen hat – weil sie es nicht lassen können, mit ThorSteinArsch-klamotten zur LandtagsSitzung zu erscheinen. Endlich machen sie die Drohung heute mal wahr. Bleibt zu hoffen, daß bei der nächsten Landtagswahl die braune Brut außenbords bleibt. Und so wie sich die StalinJünger derzeit selbst zerlegen, so sollte es auch den AdolfJüngern beschieden sein. In diesem Sinne: weiter wachsam sein und aufpassen. GLGr aus dem pommerschen PlattLand vom Wolfgang.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 13th, 2012 20:00:

    Ah, jetzt weiß ich worum es ging. Habe unterwegs im Radio was drüber gehört, aber nicht genau mitbekommen, worum es ging. Danke lieber Fernsehmann 🙂

    [Antwort]

  7. Der Brotbaecker:

    Würden die, die andere Menschen in den Krieg schicken selbst auch mitgehen müssen, hätten wir sehr bald Weltfrieden, aber leider!

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 07:18:

    Leider schickt der König seine Untertanen.

    [Antwort]

  8. Lemmie:

    Hallo Kerstin!
    Die Plastiken sind bemerkenswert und sehr klar in ihrer Aussage.
    Mein Vater starb zwar erst einige Jahre nach Kriegsende, aber an den Folgen dieses schrecklichen Krieges.
    Lieben Gruß
    Lemmie

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 07:19:

    Dann hast Du Deinen Vater früh verloren. Auch wenn viele aus dem Krieg zurück gekehrt sind oder aus Gefangenschaft, so haben sie doch den Rest ihres Lebens an den Folgen gelitten – körperlich wie psychisch.

    [Antwort]

  9. katerchen:

    sehr eindrucksvoll Kerstin es hat was sehr würdiges.
    ein Ort der Stille und der Andacht,bin sehr beeindruckt
    LG vom katerchen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 08:43:

    Und man hat eine tolle Aussicht über die Stadt, das zeig ich später noch mal als Panorama. Heut steigen Nebelschwaden aus der Aue auf, mit einem Auge schreib ich hier, mit dem anderen schweift mein Blick hinauf zum Mahnmal.
    Liebe Grüße, ich muss jetzt los.

    [Antwort]

    Harald Antwort vom Juni 14th, 2012 20:06:

    Ich habe gar nicht gewusst, dass Du mit den Augen schreiben kannst. 😉 😉

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 20:15:

    Oh – ich kann vieles 😆

  10. Brigitte/Weserkrabbe:

    Und das kann man gar nicht oft genug sagen: „Nie wieder!“ Aber der Mensch lernt anscheinend doch nicht dazu, denn sonst wäre die Welt wirklich friedlicher. Und solange die Kriege nicht direkt vor der Haustür sind und einen selbst betreffen, solange gibt es immer wieder auch diejenigen, die weggucken oder denen die Kriege, die täglich in der Welt stattfinden egal sind. Traurig aber wahr! Danke für die Erinnerung und Ermahnung liebe Kerstin.

    liebe Grüsse
    Brigitte die Weserkrabbe

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 14:52:

    Ich hab das Mahnmal ja quasi vor der Nase, kann vom Schreibtisch aus zum Berg hoch schauen und sehe die Wand. Vergessen niemals!

    [Antwort]

  11. Anna-Lena:

    Ergreifende Bilder und Mahnmale, die nie vergessen werden dürfen. Die aus meiner Verwandtschaft im Krieg geblieben sind, kannte ich nur vom Erzählen. Manche davon waren verdammt jung.
    Und es geht immer weiter und Kinder werden in anderen Ländern schon früh zu Soldaten ausgebildet. Der Wahnsinn geht weiter…

    LG Anna-Lena

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 14:55:

    Der Bruder meines Schwiegervaters ist auch im Krieg geblieben. Aber da war mein Mann ja noch nicht geboren und wir kennen ihn nur von wenigen Fotos.

    [Antwort]

  12. Petra:

    Wirklich sehr beeindruckend!
    Kriege sind immer grausam, aber ich denke, der 2. Weltkrieg war bislang der grausamste.
    In meiner Familie ist zum Glück niemand gefallen. Mein Vater war jedoch als junger Mann in britischer Gefangenschaft. Er war 18jährig als Austauschschüler nach England gegangen, und darüber brach der Krieg aus. Er wurde auf ein Schiff verfrachtet, das Schiff wurde versenkt, er gerettet und nach Australien interniert. Er hatte großes Glück gehabt. Ihm ging es, obwohl er hinter Stacheldraht leben und auf dem Feld ackern musste, noch relativ gut.
    Meine Mutter und ihre Mutter wurden ausgebombt und evakuiert. Opa mütterlicherseits musste kämpfen, kam aber noch glimpflich davon.
    Ja, man kann wirklich nur sagen: „Nie wieder!“

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 14:56:

    Das liest sich schlimm an. Nichtsahnend zum Lernen in die Ferne gezogen, fast ertrunken, dann auch noch so weit weg verbannt. Wie grausam! Wie lange war er dann in Gefangenschaft?

    [Antwort]

    Petra Antwort vom Juni 14th, 2012 15:25:

    Den ganzen Krieg lang. Als er zu Ende war, kam er dann auch frei.
    War sicher schlimm für ihn, so lange von Familie und Freunden weg zu sein. Nun gut, das ging natürlich den meisten jungen Männern so. Und viele, viele kamen nicht zurück….
    Krieg ist was grausames.

    [Antwort]

  13. Petra:

    Und dann bin ich gerade mal @Haralds Wikipedia-Link gefolgt. Da wird einem wirklich sehr mulmig zumute. Wenn man bedenkt, wieviel Konflikte schon ewig lange andauern und wieviele es um uns herum gibt.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 14:57:

    Ja, diese Liste stellt so sachlich all die Grausamkeiten dar. Warum kann der Mensch nicht in Frieden leben? Warum nur?

    [Antwort]

  14. Gislinde:

    Wünsche dir einen schönen Tag wieder sehr schöne Bilder ich mag ja so alte Tafeln und Staturen.Wir sind ja an der Ahr aber bis jetzt noch keine Sonne Gruss Gislinde.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 14:57:

    Hier auch keine Sonne Gislinde. Aber am Wochenende soll sie kommen!

    [Antwort]

  15. Elke:

    Liebe Kerstin,
    das ist eine Frage, die mich immer noch sehr berührt. Meine Kindhiet, mein Verhältnis zu meiner Mutter stand nie unter einem guten Stern. Zu groß war ihr Schmerz über die verlorene Tochter, die 1943 vierjährig im Bombenangriff starb. Ich sollte dieses Kind immer ersetzen und war doch so ganz anders. Sie verlor außerdem ihren Lieblingsbruder, der 17-jährig von einem Nazionkel als Deserteur gebrandmarkt und verraten wurde. Fast alle meine Tanten väterlicherseits verloren ihre Ehemänner. Als ich 1953 zur Welt kam, kam ich in eine Elternhaus voller verzweifelter und leider auch missgünstiger Frauen. Bitte nie wieder Krieg!!! Für Europa können wir es uns heute wünschen, in der übrigen Welt sieht es sowieso anders aus.
    LG – Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 14th, 2012 20:39:

    Oh liebe Elke, das ist so tragisch. Ich kann gut verstehen, dass Deine Mutter über diesen Schmerz nie hinweg gekommen ist. Aber umso glücklicher müsste sie doch gewesen sein, Dich noch zu bekommen, auch wenn Du anders warst als Deine kleine Schwester. Hach, so was geht mir immer so nahe. Als Mutter fühlt man da so mit.

    [Antwort]

  16. Ocean:

    Liebe Kerstin,

    deine Fotos sprechen wirklich für sich … das macht richtig Gänsehaut. Solche Mahnmale sind ganz wichtig. Ja ..nie wieder!

    Danke dir fürs Zeigen und viele liebe Grüße an dich,
    Ocean

    [Antwort]

  17. Frau Fröhlich:

    Unsere Familie blieb Gott sei Dank auch vom Krieg verschont. Aber was muss das für eine Zeit gewesen sein. Ich hoffe, dass wir so etwas nie erleben müssen.

    Danke fürs Zeigen Kerstin … es ist wichtig hin und wieder durch solche Aufnahmen erinnert zu werden … man darf so etwas nicht vergessen.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Juni 18th, 2012 11:17:

    Nicht vergessen, das ist richtig. Und auf jeden Fall verhindern!

    [Antwort]

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