Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Schlaraffenland Nr. 1

Wenn man in der Nähe von Lübeck Urlaub macht, dann muss man natürlich auch Lübecker Marzipan naschen und das berühmte Holsten-Tor besuchen:

Lübeck 01

Leider war es grau, somit fehlt ein schöner blauer Himmel.

Im Marzipan-Speicher kommt man sich vor wie im Schlaraffenland für Süßkram. Aber Preise haben die auch! Nachdem wir die ersten kleinen Packungen selbst gefuttert hatten, mussten wir noch einmal hin und für jeden daheim etwas mitnehmen.

Lübeck 02

Anschließend gab es im dazugehörigen Café Lübecker Marzipan-Torte und Kaffee. Ein Muss für mich, die Kalorien – und der Preis – wurden einfach ausgeblendet 🙂

Geburtstag im Urlaub

Johnny hatte im Urlaub Geburtstag. Unser kleiner Racker ist nun schon 10 Jahre alt. Und wir hoffen, dass er uns noch viele Jahre lang begleiten wird – voller Gesundheit und Energie.

Johnny

Wir sind wieder da.

Ein schnelles Hallo in die Runde, wir sind wieder da. 13 Tage Sonne, Strand und Meer – Erholung pur!
Nun heißt es Fotos sichten, sortieren – und dann zeigen. Die Wäsche ist zum größten Teil geschafft, Johnny freut sich wieder über seinen Garten und ich mich über meine Aue.

Urlaub 01

Der Kriegsgefangenen-Friedhof

Ich zeigte ihn schon mal. Der Kriegsgefangenen-Friedhof befindet sich zwischen Königsbrück und dem Nachbardorf Schmorkau. Gleich vom Parkplatz aus, von dem man zum Aussichtsturm wandern kann, gelangt man in diese Anlage.

Zur Zeit blühen die Rhododendren und geben allem einen bunten Farbklecks.

Friedhof 01

Friedhof 02

Am 27.10. 1914 umfasste das Gefangenenlager 14.535 Kriegsgefangene mit einem Bewachungskommando von 1800 Mann. 1916 waren ca. 15000 Mann untergebracht, ca. 3000 Serben im Serbenlager, ca. 4000 Franzosen im Franzosenlager, ca. 8000 Russen im Russenlager, später wurde auch ein Italienerlager eingerichtet.
Viele Kriegsgefangene wurden schwer verletzt nach Königsbrück gebracht und überlebten trotz Hilfe nicht, andere starben an den Unzulänglichkeiten der Haftbedingungen.
Insgesamt wurden 724 Kriegsgefangene auf dem Kriegsgefangenenfriedhof des Neues Lagers begraben.
Die Gräber waren in Abteilungen nach Nationalitäten getrennt angelegt, in den Abteilungen der Russen, Franzosen, Italiener und Serben wurden Denkmäler errichtet.
(Auszug aus „Lexikon der Wehrmacht„).

Friedhof 03

Friedhof 04
Die Grabstellen wurden später eingeebnet, nur die Gedenksteine blieben erhalten.

Friedhof 05

Friedhof 06

Ehrfurcht empfindet man, wenn man hier entlang schreitet. Wie viele Soldaten doch fern der Heimat begraben wurden, die Angehörigen können nicht an ihrem Grab stehen und trauern. Das ist ein trauriges Kapitel unserer Geschichte.

Ich werde jetzt mal eine kleine Pause einlegen. Es gibt derzeit so viel zu tun und ich schaffe kaum noch meine Blogrunden. Aber vielleicht dauert die Pause ja auch nicht lange 🙂

Wanderung zum Aussichtsturm

Die freien Tage waren gefüllt mit Unternehmungen. Am Freitag waren wir zum Geburtstag meines Schwagers. Gestern haben wir gegrillt. Heut ging es zum Aussichtsturm (richtig heißt er „Haselbergturm“) auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der sowjetischen Armee.

Es waren viele Menschen unterwegs. Wir wanderten mit meiner Schwester und ihrem Mann.

Turm 01

Überall blüht der Ginster, das sieht so schön aus. Leider war es ziemlich bewölkt und frisch.

Turm 02

Am Turm wurde erst mal Rast gemacht. Es gab Bier und Süßigkeiten, für die Hunde Wasser und Leckerlie. Ob Johnny gern Schokolade genascht hätte?

Turm 03

156 Stufen ging es hinauf. Oben wehte kräftiger Wind und der Turm wackelte leicht.

Turm 04

Ganz schön hoch. Wer Höhenangst hat, schafft das natürlich nicht. Unten sieht man ganz klein die Sitzgruppen.

Turm 05

Nach einem kleinen Sonnenbad ging es weiter, denn es wurde merklich windiger.

turm 06

Meine Schwester hat auch einen Jack-Russell-Terrier. Er heißt Charly, aber leider dürfen sich die beiden nicht zu nahe kommen. So teilten wir uns den Weg, links Johnny und rechts Charly, das klappte 🙂

Turm 07

Auf dem Rückweg haben wir noch am Kriegsgefangenen-Friedhof angehalten, aber die Aufnahmen zeige ich im nächsten Beitrag.

Männertag mit Action

Wir waren heut also im „Neuen Lager“ und haben zum Männertag Kesselgulasch gegessen, Bier getrunken und russische Musik gehört.
Wer wollte, der konnte wieder Panzer oder Kettenfahrzeug fahren.

Himmelfahrt 01

Ob aus diesen Töpfen echt gegessen wird?

Himmelfahrt 02

Ganz so groß aufgeführt wurde das Treffen heut nicht, es fehlte leider die Live-Musik. Aber am 10.10.2015 gibt es wieder ein großes Militärfahrzeug-Treffen, da wird dann noch mehr geboten.
Fahrzeuge gab es jedenfalls wieder zu schauen:

Himmelfahrt 03

Himmelfahrt 04

Himmelfahrt 05

Das Wetter spielte super mit, so dass auch Motorräder unterwegs waren:

Himmelfahrt 06


Himmelfahrt 07

Anschließend liefen wir noch ein wenig durchs Gelände. Abkühlung? Wer kommt mit ins Freibad? Leider war noch kein Wasser eingelassen 😆

Lager 01

Vielleicht gibt es im ehemaligen Casino was zu sehen? Nein, auch hier kein Ausschank mehr 🙂

Lager 02

Wenige Gebäude stehen noch, sie verfallen, aber sind immer noch ein Anziehungspunkt.

Johnny haben wir auch mitgenommen. Er war anschließend platt und schläft nun auf dem Sofa. So viele Gerüche, so viel Lärm, andere Hunde – er war voll beschäftigt.

Nun genießen wir wieder die Stille, lassen den Tag noch bei einem Bierchen und später Pizza und Wein ausklingen.

Krabat – Teil 2

Ein paar Aufnahmen möchte ich doch noch zeigen. Ich achte vielmals auf Details, bei der Fülle an Eindrücken schaut man meist nur auf die großen Dinge.
Kunstvoll gearbeitete Holzsäulen konnte man bestaunen, viele Holzarbeiten im gesamten Areal wurden und werden von Wandergesellen gefertigt:

Details 01

Da sich der Schwarze Müller und auch Krabat mit Zauberei beschäftigten, gab es überall Symbole zu entdecken.
Dies war der Stuhl des Schwarzen Müllers:

Details 02

An der Decke hingen die „Werkzeuge“ der Köchin, alles aus Holz (Ob es damals schon Fleischklopfer gab? Einen solchen da habe ich nämlich auch 🙂 ) Ich kann mich dran erinnern, dass mein Vater früher für uns Quirle aus Ästen gearbeitet hat:

 

Details 03

Gespart werden musste mit dem Baumaterial Holz. Und wo es besonders eng zuging, da gab es solche „halben“ Treppen:

Details 04

In der Sage spielen Raben eine Rolle. Und denen kann man überall im Gelände begegnen:

 

Details 05

Details 06

Während wir uns da auf dem Hof aufhielten, beobachteten wir ein Kamerateam. Und hoch über uns kreiste ein Quadrocopter. Wir fragten nach, so entstanden die Luftaufnahmen:
(Ich wurde von einem „Fachmann“ korrigiert 😆 Der liebe Jürgen fliegt selbst einen Quadrocopter und hat mich nun aufgeklärt, dass dies ein Hexacopter ist).

Details 08

Vor lauter Eindrücken hatten wir ganz vergessen, den Krabat-Erlebnispfad abzuschreiten. Das wird noch nachgeholt, denn ich will mit meiner Mutti später da noch mal hin.

Besuch bei Krabat.

Das Sommerwetter lockte heut zu einem Ausflug. Da wir die ganze Woche nicht viel unternommen haben, wurde es heut Zeit dafür. Unser Ausflug ging nach Schwarzkollm zur Krabat-Mühle. Krabat ist ein Junge und Zauberlehrling aus einer sorbischen Volkssage. In den Jahren 2006 – 2008 wurde diese Geschichte verfilmt. Und so besuchten wir heut diesen Mühlenhof, der immer noch erweitert und ausgebaut wird.

Krabat 01

Man fühlt sich zurück versetzt in eine andere Zeit. Ich mag so etwas und war verzaubert von den Bauten, der Ausstattung, den Requisiten.

Die „Schwarze Mühle“:

Krabat 11


Der Turm des Müllers mit Laubengang:

 

Krabat 02

Der Laubengang:

 

Krabat 03

Hier gab es so viel zu entdecken. Hausrat, Möbel, Schnitzereien, Holzkunst, alte Geräte.
Krabat 04

Und zu einer alten Mühle gehören natürlich all die technischen Geräte, die man zum Mahlen des Getreides brauchte.

 

Krabat 05
 

Krabat 12
 

Krabat 08

Bis zum Spitzboden hinauf konnte man auf alten Holztreppen die Häuser erkunden. Und ganz oben befanden sich die Betten der Müllersburschen:

 

Krabat 06

Viele Requisiten sind Originale aus dem Film.

 

Krabat 09
Krabat 07

Eine kleine Pause im Sonnenschein:

 

Krabat 10

Festspiele finden hier statt und andere Veranstaltungen. Es wird kein Eintritt erhoben, aber man kann mit einer kleinen Spende das Vorhaben unterstützen.

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