Ich bin faul geworden. Lustlos. Seit Tagen nicht mehr in der Aue gewesen wegen dem schlechten Wetter. Seitdem auch keine Fotos mehr gemacht. Was soll ich zeigen? Nichts. Leere macht sich breit. Mir fehlt die Inspiration.
Heut kam der Paketdienst. Und nun überlege ich, ob ich reklamiere oder behalte. Noch eine Katze? Die haben was vermehrt bei der Bestellung 🙂
Katze im Karton
Die Pflanzschalen mit den Frühjahrsblühern müssen wir nun noch mal ins Haus holen, es soll die nächsten Nächte Minusgrade geben. Heut hat es schon geschneit und Graupelschauer waren da.
Die Tulpen auf dem Tisch hängen auch schon die Köpfe. Alles nicht so schön frühlingshaft zur Zeit.
Auf Arbeit habe ich nun Selbsttests bestellen müssen, der Kult geht los nächste Woche. Aber zwingen können wir keinen Kollegen, das machen wir nicht. Werden bei euch auf Arbeit auch Tests angeboten? Findet ihr das beruhigend oder nervt es euch und ihr fühlt euch gezwungen? Wir werden sehen, ob das alles was bringt. Mich jedenfalls nervt das alles, ich kann keine Nachrichten mehr sehen und das bla-bla-bla hören.
Was für ein schönes Wetter haben wir seit gestern. Sonnenschein kitzelt im Gesicht, da muss man einfach hinaus. Die paar Tage müssen wir genießen, bevor das Wetter noch mal umschlagen soll.
Auf den Wiesen steht stellenweise noch das Wasser.
Nicht einem Menschen bin ich begegnet. Absolute Stille, Vogelgezwitscher.
Die Sonne stand schon tiefer und begann alles in ein rötlich-goldenes Licht zu tauchen.
Auf einem Baumstamm habe ich kurz ausgeruht und die Ruhe genossen. (Selbstbildnisse sehen immer so verkrampft aus 🙂 ) Nächsten Montag habe ich Friseurtermin 😆
Mein Auto hat mich gestern auch schon wieder geärgert. Die Batterie war ganz plötzlich zusammengebrochen. Mit Starthilfe ging es weiter und nun ist sie wieder aufgeladen. Beobachten, ob eine neue her muss.
Was für ein Wetterwandel. Am Montag hatten wir noch mal 15 Grad minus. An der großen Eibe bildeten sich Eiszapfen. Das haben wir noch nie gesehen (ist durch die Scheibe fotografiert).
Eiszapfen an der Eibe
Von unserer Försterin bekam ich dieses Bild: eine Schneegirlande 🙂
Schneegirlande
Mich hat es wieder mal ausgebremst. Zuviel Schnee geschoben. Der Rücken zwingt mich mal wieder zur Pause, aber mit Medikamenten und Schonung ist es inzwischen besser. Die Tage werden gleich mit genutzt, um die Winterkleidung zu waschen und im Schrank verschwinden zu lassen. Mützen, Schals und dicke Handschuhe werden wir hoffentlich nicht mehr brauchen. Mein Weinachtsstern steht noch immer im Wohnzimmer und präsentiert seine rosafarbenen Blätter.
Weihnachtsstern
Nun wird die Frühlingsdeko hervor geholt. Die Fenster sind geöffnet, die Vögel zwitschern, die Sonne lacht – ist das herrlich!
Und es geht weiter. Letzte Nacht schüttete es nur so von oben herab bei heftigem Wind. Vom Fenster aus sah ich die Straße nicht mehr und habe schon um 4 Uhr meinem Kollegen/Chef eine Nachricht geschickt. Die Leute auf Arbeit kommen lassen? Dazu verlangten die Miezen nachts 3 x nach Futter 😯 (Theo war Schlafgast 🙂 ). 5 Uhr hörte ich den ersten Schneepflug in der Ferne. Schlafen konnte ich nicht mehr richtig, habe ständig durch den Gardinenspalt nach draußen geschaut. Mein Kollege antwortete. Alle sollten langsam machen, lieber später kommen. Also 6.30 Uhr aufstehen und Schnee schaufeln gehen. Mein Mann konnte nicht auf Arbeit, die Autobahn nach Dresden war dicht.
Blick aus dem Fenster
Was für ein Chaos. Schieben ohne Ende, wohin mit der weißen Pracht? Hof, Einfahrt, Parkplatz, Gehweg rund ums Grundstück.
Mein Mann hat mich auf Arbeit gefahren und wieder abgeholt. Ich war die erste im Hause. Mein Kollege hat zwei Stunden gebraucht, um aus seinem Grundstück zu kommen und dann 1 Stunde für ca. 20 km.
Theo schaut entsetzt am Fenster.
Nun schneit es immer noch sanft, soll wieder heftiger werden. Und bitterkalt. Minus 17. Alle Autos wurden nochmals kontrolliert, Frostschutzmittel, Batterien waren schon am Wochenende dran.
So kalt? Nee, da bleib ich lieber drin 🙂
Wie ist es bei euch? Wir hier im äußersten Osten Sachsens bekommen die größte Kälte ab, also warm anziehen, schön die Heizung hoch drehen und durchhalten 🙂
Nichts mit Vorahnung auf Frühling. So schön es wäre, aber der Winter zeigt uns mit aller Macht sein Können. Am Samstag war es noch ruhig. Der Blick ging ständig zum Fenster hinaus, doch es kam noch nichts.
Heute das Erwachen.
Blick aus dem Fenster
Heftiger Wind den ganzen Tag, Schnee, Verwehungen. Was für ein Glück, dass wir Sonntag haben und keiner von uns raus muss.
Die Fenster konnten nicht geöffnet werden, es musste ringsum geschoben werden. Der Schnee war hell lachsfarben, das kommt sicher vom mitgebrachten Sand aus dem Süden. Habe ich so noch nie gesehen.
Nun weht es immer noch und es soll bitterkalt werden. Minus 8 haben wir schon.
Wie habt ihr diese außergewöhnliche Wetterlage überstanden?
Vom Boden habe ich zwei Kisten geholt, vollgestopft mit Plüschtieren. Die sind alle noch von unseren Jungs und durften nicht entsorgt oder verschenkt werden 🙂
Nun haben wir zwar unsere Enkelin, aber sie hat schon einige Plüschtiere bekommen und unsere große Fuhre ist einfach zu viel.
Ich warte jetzt erst mal den Frühling ab. Dann werden sie gewaschen und dann überlegt, was damit wird. Spenden ja, aber viele Tiere „müssen“ einfach da bleiben, da hängen Erinnerungen dran. Und vielleicht gibt es ja eines Tages noch mehr Enkelkinder 🙂
Nach dem hässlichen Wetter am Wochenende schien am Montag die Sonne und lockte ins Freie. Also ab in die Aue, Schritte machen 🙂
Wieder keinem Menschen begegnet, kein Tier gesehen. Nur der Biber muss hier sein, überall sieht man seine Rutschbahnen ins Wasser und angenagte Bäume.
Am Dienstag dann bin ich erst spät am Nachmittag los, ich musste einfach raus. Immer nur sitzen und stricken geht nicht, ich brauche frische Luft.
Tja und heute nach dem Mittag wieder. Der Heizungsmonteur war zur Wartung da, dann ging es los. Herrlicher Sonnenschein, Vögel zwitscherten, wieder fast wie Frühling.
Das Wetter soll unbeständiger werden zum Wochenende hin, auch Regen und Schnee sind wieder in Sicht. Na mal sehen, ob wir raus können oder dann wieder lieber drinnen bleiben.
Nach dem schönen kleinen Vorgeschmack auf Frühling ist nun der Winter zurück gekehrt. Am Samstag schüttete es nur so von oben herab und verwandelte alles wieder in eine weiße Winterlandschaft.
Blick aus dem Fenster
Am späten Nachmittag bin ich dann trotzdem eine große Runde gelaufen. Und heut schneit es wieder seit dem Vormittag. Also nun reicht es wirklich!
Die Vögelchen bekommen ihr Futter, die Bäume müssen die schwere Last ertragen. Aber so ist eben Winter und den größten Teil haben wir doch schon geschafft.
Macht es euch drinnen gemütlich, wir müssen dann wieder schippen 🙁