Träumerle

Der Blog zur Aue

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Das war es mal wieder.

Es hatte mich wieder erwischt. Ich wollte nur Unkraut zupfen. 3 Minuten gebückt, da gab es den bekannten Blitz durch die Lendenwirbel und aus war es mit mir. Der Hausarzt musste kommen, ich nehme wieder starke Medikamente.

Aue-Weg

Nun soll die Wirbelsäule nach Jahren wieder mal untersucht werden.

Eine letzte Möglichkeit, den Rest des Lebens schmerzfrei laufen und mich bewegen zu können, wäre eine OP. Die Wirbel können stabilisiert werden. So hat es mir der Hausarzt – gleichzeitig Orthopäde – erklärt.
Mit 1 – 2 x jährlich solch einer Situation könnte ich ja noch leben, aber ich habe ständig Beschwerden, kann mich nie lange bücken. Dusche oder WC putzen, Unkraut zupfen, Schuhe zubinden, was vom Boden aufheben und lauter banale Handgriffe – ich verspüre Schmerzen.
Und dabei war ich noch so froh, dass ich nach dem Heidelbeeren-Pflücken keine Beschwerden hatte. Die Rache kam jetzt 🙁

Die Aufnahme ist noch vom Mai.

Ich muss mich jetzt noch vollständig erholen. Dann schauen wir weiter.

Heut kam endlich Regen an, es witterte. Nun kommt die Sonne wieder hervor und in den nächsten Tagen soll es angeblich heiß werden.
Kommt gut in die neue Woche!

Tiefental

Nun noch eine kleine Fortsetzung.
Ein letzter Blick ins Naturschutzgebiet.

Tiefental

Dann geht es über die Straße hinüber zu den Aue-Wiesen.

Die Aue

Jäger-Ansitze kann man sehen. Es gibt hier Wildschweine und hinter der Waldfront sind Felder. Also haben die Jäger hier sicher gut zu tun.

Aue-Wiesen

Und dann hatte ich Glück und entdeckte einen Storch. Er hatte mächtig viel zu picken, der Kopf schoss immer wieder ins Gras, dann streckte er sich, würgte den Fang hinunter.

Nun noch am Mühlgraben entlang, dann die Flüsterallee und dann war ich wieder daheim. 14.000 Schritte, mein Tagesziel war überschritten.

am Mühlgraben

Draußen ist es grau und schaut nach Regen aus. Dichte Wolken ziehen vorüber. Wird wohl kein trockenes und warmes Wochenende.
Macht was Schönes draus!

Ernte im Wald

Eine Woche lang habe ich Anlauf genommen, nun war ich endlich am Dienstag im Wald. In Laußnitz, wo ich sonst die Walkingrunde drehe, habe ich die Früchte des Waldes geerntet.

Heidelbeeren

Aber schon nach 10 Minuten schmerzte der Rücken. Oh je, ich habe trotzdem durchgehalten.
Schon als Kind haben alle über mich gelacht, weil ich nach dem Pflücken der Beeren nicht mehr aufstehen konnte. Am Baum habe ich mich festgehalten, krumm gebückt. Ich konnte ihn einfach nicht mehr durchdrücken. Den Rücken meine ich, nicht den Baum 🙂 Ich dachte immer, ich sei nur so unsportlich.
Heut weiß ich, dass es meine Rückenprobleme sind.

Am Waldesrand gab es noch winzige, zuckersüße Himbeeren.

Ertrag nach 1,5 Stunden

Nun sind die Früchte in den Rumtopf gewandert. Ein Schüsselchen essen wir so und ein Schüsselchen haben die jungen Leute bekommen.

Aber wenn ich es schaffe, dann gehe ich nächste Woche vielleicht noch mal. Trotz allem 🙂

Sonntagsrunde im Tiefental

Ich komme kaum zu Runden in der Aue. Entweder gibt es zu tun, es fehlt die Lust, es ist zu warm. Und wenn, dann gibt es keine Fotomotive.

Aber heut war ich im Naturschutzgebiet Tiefental.
Erst mal durch die Aue bis nach Gräfenhain, dann hinüber ins Tal.

Eingang zum Tiefental

Spaziergänger kamen, Leute mit Hunden, mit Kindern, mit Rädern. Man ist leider nie allein.

Wilde Natur im Tiefental.

Ich war schon lange nicht mehr hier. Und auch heut bin ich nur ca. die reichliche Hälfte gelaufen. Denn komplett durch und dann wieder zurück war mir zuviel. Hier findet man einen Stein als Jagdgrenze, jedoch schon sehr alt.

Grenzstein

Hier wird die Natur sich selbst überlassen. Nur der Weg wird frei gehalten.

romantische Stimmung

Ich hab mich mal kurz auf einen Baumstamm gesetzt, den Vögeln gelauscht, die Stille genossen.

Urwald

Nur Wasser gibt es viel zu wenig. Die Pulsnitz ist so flach, Sandbänke treten hervor. Schlimm.
Dann kehrte ich um.

Nun stand ich wieder mal vor der Entscheidung: die Straße zurück oder den gleichen langen Weg durch die Aue? Ich bin durch die Aue gelaufen. Und hatte Glück. Fortsetzung folgt.

Noch mal Tierisches

Wie ich schon schrieb, so muss man die Miezen ständig im Auge haben.
Inzwischen sind neue Schlösser eingebaut und so was kommt hoffentlich nicht gleich wieder vor:

Mauz beim Versteckspiel

Im Garten entdeckt, es ist eine Schwammspinner-Raupe (hat mir unsere Försterin erklärt, danke 🙂 ). Man kann auf sie allergisch reagieren, habe sie aber auch nicht angefasst.

Schwammspinner-Raupe

Gestern wurde Rasen gemäht im Garten. Beim Wegräumen von Blumentöpfen kamen Ameisen-Eier zum Vorschein. Innerhalb weniger Minuten waren alle Eier weggeräumt in die Ritzen der Steine.

Ameiseneier

Geregnet hat es noch nicht wieder, alles ist ausgetrocknet. Aber heut könnte noch was kommen, es sieht nach Gewitter aus.
Habt alle einen erholsamen Sonntag.

Sportliches

Die Miezen halten mich auf Trab. Es gibt Mäuslein zu retten, auch Schlangen.
Immer muss man auf sie achten. Sie verstecken sich unter dem Bett, in offen stehenden Schränken (Schlösser werden gerade ausgetauscht), in der Badewanne, hinterm Sessel.

Sie jagen sich, sie putzen sich gegenseitig, sie ziehen gemeinsam los auf der Jagd nach Beute.

Heute früh wollte Theo wieder mal beweisen wie sportlich er ist:-)

Theo auf dem Schrank

Runterlocken ist zwecklos. Ist ja so gemütlich da oben.

Mauz überlegt, ob er ihm folgen sollte.

Mauz überlegt

Ich hatte das Handy schon im Anschlag, das wäre ein Bild geworden!
Aber mit Futter konnte ich Theo dann doch locken.

Dafür gibt es für mich keine großen sportlichen Aktivitäten mehr, in der Sportgruppe habe ich mich schon im März abgemeldet.
Wochenlange Schmerzen in der Schulter, Arztbesuch, Röntgen.
Ich soll nicht mehr so viel Fenster putzen, Gardinen oder Wäsche aufhängen, den Arm schonen und Schmerzmittel nehmen, wenn es akut ist.
Ich kann den rechten Arm nicht mehr verrenken, zu viel Bewegung rächt sich. Da ist in der Schulter ein Kanal, durch den der Muskel läuft. Und da ist es, warum auch immer, zu eng geworden.

Nun beschränke ich mich aufs Laufen, habe ja ein Fitnessarmband und da zählt jeder Schritt. Zudem werde ich von meiner Krankenkasse fürs Laufen belohnt. Also eigentlich lukrativer als monatlich für die Sportgruppe Beitrag zu zahlen und nur etwas Bonus dafür zu bekommen.

Kommt gut durch die heißen Tage, wir warten auf Abkühlung. Gewitter sollen kommen und in den nächsten Tagen immer mal Regen.

Wenig Zeit

Ich mache mich rar im Blog, ich komme einfach derzeit nicht zum Bloggen.
Es gibt am Grundstück zu tun, der Rasen und auch das Unkraut wachsen wie wild.
Wir sind auf der Suche nach einem neuen Sofa. Haben eins ausgesucht, ein Angebot erstellen lassen und werden uns nun in den nächsten Tagen entscheiden.
In die Aue komme ich auch kaum. Gestern Abend nach langer Zeit mal wieder eine kleine Runde gedreht, aber keine Fotos gemacht.

Dafür bekomme ich von unseren zwei Förstern Interessantes zugesandt.

Diese Hirschkäfer flogen unserer Försterin auf der Abendrunde gegen den Kopf. Man sollte einen Helm tragen 🙂

Hirschkäfer

Und heut bekam ich diese Aufnahme von einem Schmetterling:

Weißfleck-Widderchen

Noch nie gesehen oder gehört. Schaut so schön aus.

Es hat sich abgekühlt draußen, ich bekomme sogar kalte Füße.
Regen soll im Anmarsch sein, nur am Wochenende könnenn wir ihn nicht gebrauchen. Da sind wir zu einem Geburtstag und wollen mit meinen Geschwistern eine Runde im Wald drehen.

Kommt gut durch die letzten Juni-Tage.

Nachtrag am Donnerstag:
Eben habe ich noch eine schöne Aufnahme vom Schmetterling erhalten:

Weißfleck-Widderchen

Tierisches

Es gab schon lange nichts mehr von den Miezen zu berichten.
Sie schlafen den halben Tag, was soll man auch in der Wärme machen.
Mauz ist ein fleißiger Jäger und bringt regelmäßig Mäuse und leider auch Maulwürfe angeschleppt.

Faulenzen im Garten:

Mauz und Theo dösen vor sich hin

Die Aufnahme entstand schon vor paar Wochen: Theo ist wahrlich keine Hilfe 🙂

Wie soll man da arbeiten können?

Im Hausflur, wo schon viele Aufnahmen von der Aue und Tieren hängen, habe ich nun zwei neue Poster angebracht.

Zur ewigen Erinnerung an Johnny:

„Johnny – unser treuer Begleiter von 2005 – 2020“

Und dann Mauz:

„Mauz – zugelaufen 2017“

Draußen ist es schwül, alles muss gegossen werden. Der Regen vom Wochenende ist schon wieder weggetrocknet. Gewitterschäden gab es bei uns keine, wir sind davongekommen.

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