Traumhaft schönes Wetter hatten wir heut. Bin mit dem Rad auf Arbeit gefahren. Das fiel mir trotz der langen Pause seit letztem Herbst auch gar nicht schwer, wird jetzt wieder öfter gemacht.
Meine kleine Traumschnute schläft viel. Muss die schöne frische Luft draußen machen. Kaum war er eine Weile im Garten und hat die vorbei fahrenden Mopeds und großen Fahrzeuge am Zaun entlang verfolgt, so will er wieder hoch ins Wohnzimmer und ab aufs Sofa.

Eigentlich gehört ihm ja nur der Zweisitzer. Da ist auch sein Ausguck am Fenster. Aber er wuselt so von einem Sofa zum nächsten, zwischendurch probiert er den Sessel oder liegt unter dem Schreibtisch. Ich hab es aufgegeben, ihn vom 3-Sitzer zu bekommen. Er ist ein Dickschädel und legt sich dann auf den Rücken, alle Viere in die Luft und weigert sich. Hach, wer kann da böse sein? Leider leidet unser Sofa darunter, hat schon einige Kratzer und leider auch kleine Risse. Wie könnte man Leder reparieren? Hat jemand eine Idee? Unser altes Kunstleder-Sofa hatte schöne tiefe Ritzen, da konnte ich Decken festklemmen. Das neue nun ist im Ganzen genäht und hat keine Fugen am Rückenteil und den Armlehnen, alles schön rund gearbeitet.
Gewitter ist noch keins angekommen, aber es sieht grau aus in der Ferne.
Wir haben ja bei uns im Ort die Verwaltung des Naturschutzgebietes „Königsbrücker Heide„. Von da aus starten die Bustouren, über die ich schon berichtete.
Im Besucherzentrum selbst gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Naturschutzgebietes, die Nutzung über Jahrzehnte als Truppenübungsplatz und die dadurch umgesiedelten Dörfer.
Letzten Sonntag war ich mit Sohnemann Robert da, das Wetter ließ keine anderen Aktivitäten zu.

Fakten will ich jetzt nicht groß aufführen, das würde zuviel werden. Einiges ist noch nicht ganz fertig, diese Ausstellung ist noch ausbaufähig (gibt es erst seit letztem Jahr).




Der Eintritt ist frei. Im Shop kann man Bücher, Bienenwachskerzen, Kalender, kleine Keramikwaren, Plüsch-Biber und Holztiere zum Bemalen erwerben.
Heut lacht die Sonne vom wolkenlosen blauen Himmel. Was für ein Kontrast! Die Wäsche flattert auf der Leine und Johnny kann endlich wieder Herr im Garten spielen 😆 Alles trocknet, dann kann die Gartenarbeit wieder beginnen. Und vielleicht sitzen wir bald wieder abends draußen und grillen, während wir schwitzen und uns Regen wünschen 🙂
Endlich, endlich hat es aufgehört zu regnen. Der Wasserpegel der Pulsnitz und des Mühlgrabens sind gesunken, langsam tauchen die Wiesen der Aue wieder auf.
Gegen Abend kam sogar die Sonne hervor und verwandelte das Einheitsgrau in ein leuchtendes Grün.


Aber selbst bei dem Matsch habe ich Leute angetroffen – ohne Gummistiefel. Ich musste lächeln. Nein, ohne geht doch nicht!

So lang schau ich nun schon wieder nach dem Biber, aber er hält sich gut versteckt. Johnny schnuffelte verdächtig im hohen Gras und da sah ich es: ein kleines totes Biber-Baby 🙁 Erst dachte ich, es sei sicher durch die Überflutung umgekommen, einfach weggeschwemmt. Aber es hatte doch eine Verletzung. Nun hoffe ich, dass es vielleicht noch weitere Kleine gibt, die es geschafft haben.
So, und nun wird es wieder dunkel da draußen, da kommt noch was nach an Regen 🙁
Die Jugendweihefeier am Sonnabend fand in der Steinbruchklause des Steinbruchmuseums in Häslich statt. Das ist nur wenige Kilometer von uns entfernt. Leider war es ja ein grauer und verregneter Tag und ich musste die Aufnahmen mächtig aufhellen, mehr war nicht zu machen bei dem Wetter. In dieser Schauanlage kann man die Steinbruchtechnik des 19./20. Jahrhunderts sehen. Ein kleiner Rundweg führt zum Steinbruch.

Werkzeuge, Geräte und Maschinen vermitteln einen Eindruck von dieser schweren Arbeit.




Zum Glück hatte ich flache Schuhe an, mit Absatzschuhen wäre der kleine Rundweg kaum möglich gewesen. Überall Matsch und Pfützen.





Für die kleineren Kinder war das natürlich interessant. Auch wenn die Hosen nachher aussahen wie die Arbeitskleidung der Arbeiter damals 😯



Steinbrüche gab es einige im Umfeld, der Granit war – und ist noch – sehr begehrt. In unserem Grundstück befinden sich so einige Stücken Granit aus heimischer Gegend.
In diesem Steinbruch darf man heut tauchen, er ist angeblich für Anfänger sehr gut geeignet.
Bis zum Mittag gab es heut noch Starkregen. Nachdem uns das Ölauto ein paar tausend Liter Öl gebracht hatte, bin ich mit Johnny in die Aue. Schon von Weitem hörte ich es tosen. Au wei, das Eisenbahnviadukt steht in einem See, es gibt kein Überqueren der Puslnitz mehr über „unsere“ Brücke, alles ein reißender brauner Strom. Vielleicht nehm ich am Abend doch noch die Kamera mit und mach ein paar Bilder.
Die Jugendweihe meiner Nichte gestern war feucht-fröhlich. Wobei sich das „feucht“ leider auch auf das Wetter draußen bezog.
Lady in Türkis:

Von einem Bäcker in der Verwandtschaft gab es diese süße Torte als Geschenk:

Da die Riemchen-Schuhe dann doch zwickten, wurden zu vorgerückter Stunde diese modernen Treter angezogen:

Wir feierten an einem Ort, wo es viel Interessantes zu schauen gab. Leider goss es immer wieder und ich konnte nicht so schöne Aufnahmen machen wie ich es wollte. Ich werde darüber separat berichten, ihr könnt ja schon mal raten:

Auf dem Heimweg dann gab es noch Action, zum Glück kamen wir ohne Schaden davon. Da spazierten ausgebüxte Kühe auf der Straße. Die Polizisten spielten Cowboy und versuchten das Kalb mit einem Abschleppseil einzufangen, bis der Bauer kam.

Auch heut regnet es wieder unaufhörlich. Bin gespannt, wie Sohnemann vom Opeltreffen zurück kommt. Sicher mit pitschnasser Ausrüstung. Kommt gut durch den Sonntag.
Also irgend jemand hat ganz offensichtlich seinen Teller nicht leer gegessen. Kennt ihr auch den Spruch aus Kindertagen? Wenn schönes Wetter werden soll, dann muss man aufessen.
Ich war es NICHT!
Starkregen ist schon gar kein Ausdruck mehr. Gestern witterte es und es soll auch weiterhin Gewitter geben. Sogar Sturm und Hagelschauer. Hilfe, wo ist der Mai geblieben? 🙄
Die Bäche sind randvoll und teils über die Ufer getreten. Braune Brühe reißt alles mit sich. Es ist kalt, es ist grau und neblig.
Dabei ist Sohnemann Martin mit Freundin und Kumpels vom Opelclub zum Opeltreffen nach Oschersleben gefahren. 3 Tage Autos begutachten, fahren, campen. Und wisst ihr, was sie mitgenommen haben? Meine Gummistiefel und meine Regenjacke. Nun muss ich ohne die Gummitreter die Hunderunden schaffen 😯 Ich hoffe, seinem Oldtimer passiert nichts und der Regen ist nicht so schlimm, nur keine Hagelkörner bitte! Die würden dem Lack schaden. Hach so ein Pech aber auch.
Und noch eine Erinnerung habe ich bezüglich Regen: da gibt es kleine blaue Blüten. Wenn wir die als Kinder gepflückt haben, so sollte das Regen bringen. „Gewitterblumen“ hießen sie. Ich weiß nur nicht mehr genau, wie die aussahen. Könnten aber bald diese sein:

Also ich hab sie nicht gepflückt, ich war es NICHT!
Am Sonnabend hat meine Nichte Jugendweihe. Was soll nur werden? Die jungen Damen haben schicke Kleidchen an und zum ersten Mal hohe Absatzschuhe. Da muss doch die Sonne scheinen!
Ich werde nun endlich mal eine Blogrunde drehen und schauen, wie es bei euch so aussieht wettermäßig. Wohl nicht großartig anders.
Da hatte es mich nun trotz aller Gegenmaßnahmen erwischt. Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen. Daher war es so ruhig hier. Die Stimme mag noch nicht, aber es geht wieder bergauf.
Letzte Woche habe ich eine Libelle beobachtet. Sie saß ganz still, schlich dann im Zeitlupentempo den Grashalm hinauf. Selbst als Johnny das Gras streifte, weil er ja ständig mit ins Bild huschen will 🙂 , blieb sie sitzen. Da ihre Flügel so richtig frisch und noch zerknautscht aussahen nehme ich an, dass sie vielleicht frisch geschlüpft war.

Ich hätte mich gern hin gesetzt und sie noch etwas schärfer abgelichtet, aber mit Herrn Wirbelwind an meiner Seite geht das schlecht. Ich muss immer das Umfeld im Auge haben, damit er nicht ausbüxt.

Bei uns ist fast Dauerregen angesagt. Mit Sommer hat das derzeit wahrlich nichts zu tun.
Heut kommt wieder mal der Techniker der Telefongesellschaft, wir haben verstärkt Probleme, ständig Ausfälle. Immer, wenn ich grad einen Kommentar wo schreiben will, ist das Netz weg und ich geb auf. Nun hoffe ich, dass die Herren der Gesellschaft endlich mal den Fehler finden.
Ich habe schon hunderte Fotos geschossen diesen Monat. Hach, es ist aber auch zu schön da draußen vor meiner Haustür.
Auch der Biber fühlt sich noch wohl, sein neuestes „Werk“:

Am kleinen Tümpel kann man kaum die Grenze erkennen zwischen Wasser und Ufer:

Einen Jäger hab ich hier jedoch noch nie gesehen, auch wenn es einige Hochsitze gibt:

Und wie schon neulich, so setzte sich Johnny auch hier unvermittelt hin und blinzelte einfach in die Sonne:

Auch zum Feldbaum bin ich wieder mal gelaufen.

Kommt gut ins kalte und verregnete Wochenende. Da müssen wir es uns drinnen gemütlich machen. Ich habe soeben die Heizung aufgedreht. Einige werden wohl Schn… abbekommen. Ich mag dieses Wort gar nicht mehr schreiben 