Man sagt ja so schön, dass Bäume Geschichten erzählen könnten. Sie könnten es nicht nur, sie können es auch. Im Stadtpark war ich gestern meine Runde drehen, denn da waren mir kürzlich die vielen bekritzelten Bäume aufgefallen. Und wenn man intensiv um sich schaut, kann man sogar jede Menge entdecken. Die meisten Kritzel sind in Russisch verfasst. Es gibt aber auch viele deutsche „Schmierfinken“.


Dabei sieht es hier so schön aus:


Und wenn ihr euch beobachtet fühlt, so täuscht ihr euch nicht. Die Baumaugen wachen über alles:

Es war einmal ein kleines blondes Träumerle. Das führte täglich den kleinen Hund Johnny durch die Aue und beobachtete die Tier- und Pflanzenwelt. Es träumte so vor sich hin von einer kleinen Fee, die ihr vielleicht bei der Hausarbeit hilft, von einem kleinen Zwerg, der ihr das Unkraut zupfen abnimmt, von vielen fleißigen Wichteln und Heinzelmännchen. Und weil sie immer so brav und nett war, schickte ihr die Zauberfee einen … ❓
Froschkönig!

Der kleine Johnny zog und zerrte an der Leine und wollte ihn küssen, wünscht er sich doch so sehr eine kleine Hundekönigin. Aber das Träumerle bändigte ihn und – nein, sie küsste den Frosch natürlich nicht. Was sollte sie denn mit einem König? Sie hat doch einen fleißigen Mann an ihrer Seite und wohlerzogene Söhne. Und Könige haben bekanntlich viel Geld, was sollte sie denn damit? Dann bräuchte sie nicht mehr arbeiten und würde vor Langeweile ganz traurig werden.
Also blieb der kleine grüne Frosch unterm Baum sitzen und wartete weiter.
Das kleine Träumerle ging nach Hause und widmete sich wieder ihrer Arbeit.
Hach, kann das Leben märchenhaft sein 🙂
Ich bin so hippelig, ich freu mich so. Der Grund? Ich habe in der Eibe am Haus regen Flugverkehr von Rotkehlchen beobachtet. Nanu, da musste ich doch mal genauer nachschauen. Und – seht selbst:

Jetzt darf ich wieder kleine Vögelchen beobachten, ist das schön. Und direkt am Haus, muss nicht erst in die Aue laufen. Nur auf Johnny muss ich jetzt verstärkt achten, aber die Eibe steht eigentlich außerhalb seines „Geheges“.
Das Nest ist wieder nicht hoch, aber ziemlich gut versteckt, ich muss meinen Kopf richtig in die Zweige „reinschieben“ 😀
Sollte die Mama aufgeregt piepen, kann ich sofort zur Stelle sein und schauen, dass keine Katze spioniert.
Ich werde hoffentlich dieses Mal länger berichten können vom Nest 🙂
Endlich hat es sich abgekühlt. Heut sind sogar nur 19 Grad, eben fängt es an zu nieseln. Ich habe sämtliche Fenster in der Wohnung und im Hausflur weit geöffnet, ein leichter Wind zieht durch die Räume. Ist das herrlich! Aber irgendwie wird es trotzdem nicht frisch. Die Wände – und auch ich wahrscheinlich – sind zu sehr aufgeheizt.
Meine Männer bauen heut das Gerüst am Nebengebäude ab und an der Hoffront wieder auf. Eigentlich sollte die Wand zur Straßenseite ja noch gestrichen werden. Farbe war schon ausgesucht. Aber der Malermeister hat abgeraten, bei diesen heißen Temperaturen bekommt man die Farbe nicht an die Wand, sie würde schon am Pinsel trocknen. Also kommt nun stattdessen die letzte Seite im Hof dran und nächstes Jahr wird dann alles komplett gestrichen.
Habt einen schönen Sonntag, wie sind die Temperaturen bei euch?
Ich war neulich wieder bei meinem „Feldbaum“. Ich bin mit Johnny bis ganz ran gegangen und soll ich euch was verraten? Es ist eine Eiche – und sie steht keinesfalls ganz allein auf weiter Flur. Es kommt auf die Sichtweise drauf an und von welcher Seite ich komme. Und von diesem Standort aus – ich war ganz überrascht – sieht man den Aussichtsturm auf dem Truppenübungsplatz. Es war ziemlich dunkel an diesem Tag, aber man kann ihn erkennen.

Somit ergibt sich schon eine ganz schöne Baumfoto-Reihe.


Heut hab ich wieder mal nicht viel Zeit zum Antworten. Nach der Arbeit schnell Ferienwohnung reinigen für neue Gäste und dann ab zum Geburtstag. Ich wünsch euch ein erholsames Wochenende, bei uns ist wieder Affenhitze angesagt.
Für die Aktion von Follygirl hab ich heut ein Blümchen.
Ich hab vor Jahren mal eine Clivie zum Geburtstag bekommen. Mittlerweile ist sie so groß geworden, dass sie vom Küchenfenster ins Haus umziehen musste. Nun hat sie einen Ableger bekommen und ich werde versuchen, sie zu trennen. (Hat das jemand von euch schon mal gemacht – mit Erfolg?). Und als ich gestern die Fotos geschossen habe, um sie heut zu zeigen – welche Überraschung: Sie hat Knospen. 😀 Nun wart ich mit dem Umtopfen, bis sie abgeblüht ist.

Ich spinne noch nicht trotz der anhaltenden Hitze – aber überall im Garten kann ich die feinen Netze dieser Tierchen entdecken. Manche haben allerdings „Laufmaschen“ oder Fehler im „Strickmuster“ 🙂

Doch das ist der Gipfel: Neulich in der Aue denk ich unter der Straßenlampe „Was fliegt denn hier“? Mitten in der Luft hing eine Spinne, an einem Faden von der Lampe zum Erdboden. Igitt – noch ein Stück tiefer und sie landet geradewegs im Gesicht der Spaziergänger – boah, da schüttelt es mich gleich.

Was macht ihr, wenn ihr eine Spinne in der Wohnung habt? Totschlagen oder irgendwie mit irgendwas raus an die Luft befördern? Ich geb es zu, ich nehme den Staubsauger. Käferchen schmeiß ich zum Fenster raus, aber vor Spinnen ekel ich mich gar zu sehr.
Die sucht wohl derzeit jeder, ob Mensch, ob Tier. Mit Johnny geh ich jeden Abend an den Mühlgraben zum Baden. Er hat dann nebenbei noch seinen „Knabberspaß“ – teils mit akrobatischen „Verbiegungen“.


Und da ich in manchen Blogs so schöne coole Bilder entdeckt habe, trau ich mich jetzt auch: Achtung – Abkühlung!

Habt einen schönen heißen Tag, wo ist denn schon Gewitter angekommen?