Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Herbst am See der Freundschaft

Da wollte ich heut noch mal die Herbstfarben einfangen, obwohl die Sonne schon tiefer stand.

Und wie der Zufall es wieder mal wollte, haben wir Amie getroffen mit ihrem Herrchen.

Eine Minirunde haben wir gemeinsam gedreht, dann ging jeder seines Weges.

Jetzt muss man wirklich jeden Tag nutzen, denn die Blätter werden immer weniger, bald ist alles kahl.

Rhodos – Teil 7

So, heut die letzten Bilder. Einfach mal ein paar Impressionen.

Würdet ihr euch das trauen? Hab zwar keine Höhenangst – das muss geil sein – aber so am „seidenen“ Faden hängen? Hätte Angst, ungünstig ins Wasser zu plumpsen.

Dieses mit Öl gemalte Bild hing im Hauptgebäude auf dem Weg zu den Toiletten. Also da musste ich doch unbedingt mal die Kamera mitnehmen.

Und eine allerletzte Geschichte. An einem Tag wollten wir um den Felsen wandern, der an unseren Club grenzte – zum nächsten Ort Archangelos. Die Reiseleiterin meinte, wir sollten unbedingt einen Hut aufsetzen, uns eincremen, Trinken mitnehmen und Telefonnummern vom Hotel und von ihr, festes Schuhwerk und Handy. Nun, Hut hatten wir keinen, aber Not macht erfinderisch und so bastelte sich mein Mann einen aus einer Zeitung.

Es war heiß, es war staubig, kaum Schatten. Ich kam mir stellenweise vor wie in der Wüste.

Sieht dieser Felsen nicht aus wie eine Büste von der Osterinsel? Mein Mann meinte, ich halluziniere schon 😆

Nach 45 Minuten machten wir Pause und gingen lieber wieder zurück. Es kamen zwar Wanderer vorbei, aber sie hatten richtige Wanderschuhe an. Uns war das zu anstrengend. Lieber wieder ab ins Wasser.

Ich hoffe, es ist euch nicht zuviel geworden. Es gibt aber auch so schöne Ecken zu entdecken. Ich bin mir sicher, die eine oder andere Griechenland-Insel wird uns in den nächsten Jahren zu Besuch bekommen. Aber erst mal sehen, wie sich die ganze Lage da entwickelt.

Rhodos – Teil 6

Langsam muss ich mal zum Ende kommen. Was wäre, wenn ich 2 Wochen Urlaub gemacht hätte? Dann würdet ihr wahrscheinlich Weihnachten noch Strandfotos sehen müssen 🙂

Einen Tag wollten wir in den Nachbarort Archangelos. Problem: nur früh 8.30 Uhr geht ein Bus hin. Taxis fahren alle zeitig nach Rodos-Stadt, da gibt es mehr zu verdienen.
Zum Glück hielt gerade ein Taxi vor dem Club und brachte Gäste. Also flugs eingestiegen und schon ging es los. Hatten wir ein Glück!

Archangelos ist ein Dorf, in dem es noch richtig alte Gassen und Häuser gibt. Da entstanden auch die Aufnahmen von den schönen bunten Toren. Hier waren sogar die Ecken rund 😆


Enge Gassen, kein Durchkommen.


Die Dorfkirche. Von innen sehr schön, alles aus Holz.


Ja ist denn schon wieder Ostern? Echt an einem Baum entdeckt, da hingen noch mehr.


Upps – da bin ich vielleicht erschrocken!


Vielerorts sieht man dieses „Pflaster“. Kieselsteine für hochkant gesetzt. In Lindos auf der Akropolis und durchs Dorf musste mich mein Mann an die Hand nehmen. Das war so glatt.


Eine Gelegenheit zum Sitzen findet man überall.


Oder lieber hier?


Auf einer Bank ruhten wir aus. Eine alte Frau kam und setzte sich neben mich. Aus ihrer Tasche zog sie einen Zweig Basilikum und schenkte ihn mir. Sie hat sich gefreut, dass ich mich gefreut habe. Wer schenkt einem schon in Deutschland einfach so etwas?

Problem Rückweg. Es war viel zu heiß für die 3 km und es führen Serpentinen die Straße hinab bis an unsere Bucht. Also einfach loslaufen und auf die Autos achten. Und prompt kam ein klapperaltes Auto mit einem alten Mann. Vorn keine Stoßstange, hinten Beulen, total weiß eingestiebt. Und er hielt und fragte. Natürlich sind wir eingestiegen, ich war so am Grinsen über den Zustand des Autos. Er wollte nicht mal Geld dafür, nur auf einen Kaffee eingeladen werden. Den hat er prompt bekommen.

Rhodos – Teil 5

Heut mal nur Tür und Tor. Es gab so schöne Tore, bunt bemalt und teilweise ja schon Schmiedekunst.

Man beachte beim folgenden Foto die Schwelle – eine wahre Stolperstelle. Oder gut gegen Hochwasser? 🙂


Das folgende Tor gab es gleich zwei Mal auf der Straße. Ist mir erst daheim am Rechner aufgefallen.

Schloß Schwepnitz

Heut habe ich mit meiner Mam und Sohnemann Robert einen winzigen Ausflug unternommen. Das Dorf Schwepnitz – 10 km entfernt – war unser Ziel. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Und genau diese Schule wollte ich besuchen. Ein alter ehemaliger Herrensitz diente viele Jahre als Schule, später als Berufsschule. Nach der Wende verkauft an Privat, brannte es vor einigen Jahren bis auf die Grundmauern ab. Nun steht es jämmerlich da, was wohl aus dieser Ruine noch werden soll?

Durch diese Tür bin ich geschritten. Links und rechts neben dem Eingang befanden sich glaub ich Rosenrabatten. Für mich war es immer wie ein kleines Märchenschloss.


Ich hab mich hinein getraut. Man kann die Schönheit des Bauwerkes noch erahnen.


Der lange Gang im Erdgeschoss. Ich weiß sogar noch von einigen Räumen, welcher Unterricht da statt fand.


Der Treppenaufgang in die erste Etage. Hach, war das schön damals. In Gedanken sehe ich all den Prunk vor mir. Sehe, wie Frauen in langen Kleidern da empor schreiten – ich träume halt zuviel.


Ein Klassenzimmer.

In einem Nebengebäude befand sich der Speisesaal.

Noch einmal der Blick ins Innere des Schlosses. Das gesamte erste Stockwerk und das Dach sind eingestürzt.


Ringsum befinden sich Wälder, Wiesen, Felder. In den Ferien haben wir hier Pilze gesammelt und Heidelbeeren.

Die Straße vom Schloß weg ist gesäumt mit Kastanien. Einen von diesen Bäumen habe ich mit 14 Jahren gepflanzt. Die ganze Allee wurde von unserer Klasse damals gepflanzt. Ich weiß nur nicht mehr genau, welcher Baum „meiner“ war.

Rhodos – Teil 4

Hach, es fällt mir schwer, mich auf wenige Aufnahmen zu beschränken. Ich fürchte, es werden noch einige Artikel kommen 😆
Heut hab ich meine Bastelarbeiten beeendet. Jetzt zeig ich euch ein paar Impressionen von unseren Strandgängen und dann dreh ich mal wieder eine größere Blogrunde.

Frisch gefangener Tintenfisch wird zum Trocknen aufgehangen und dann nach Belieben zerteilt und zubereitet. Boah – habt ihr schon mal so was gegessen?

Nee, das war nicht ich beim Fahrversuch 😀 Das war Werbung für die Autovermietung.

Bei dieser kleinen Kapelle hab ich mich kaum getraut zu fotografieren, da saß ein armer alter Mann und sprach uns an. Er konnte Deutsch und erzählte uns von seiner Kindheit, dem zweiten Weltkrieg, von seinen Kindern. Hätte ich nicht so Hunger gehabt – wir wollten essen gehen außerhalb unseres Clubs – ich hätte mich noch länger mit ihm unterhalten. So was gefällt mir, mit den Einheimischen ins Gespräch kommen.

Diese Mauer wurde um den Baum gebaut, dahinter saß der alte Mann und knüpfte Angelhaken.


In diesem Restaurant haben wir dann gespeist. Ich eine Riesenschüssel Salat, mein Mann hat sich frischen Fisch ausgesucht. Der wurde dann zubereitet. Superlecker – aber schweineteuer sag ich euch!

Sonnenaufgang – wie schön! Das war morgens gegen 7.30 Uhr. Wir warteten auf den Bus für den Ausflug, sonst hätte ich diesen Anblick verschlafen.

Rhodos – Teil 3

Von Lindos ging es also weiter nach Rhodos-Stadt. Wir fuhren am Hafen entlang, liefen dann am Großmeisterpalast vorbei in den historischen Stadtkern. Leider hat man ja bei solch geführten Touren nicht allzu viel Zeit für individuelle Besichtigungen. Eine Stunde stand uns zur Verfügung. Also Souveniere kaufen, ein leckeres Eis schlecken, fotografieren und dann Schatten suchen und ausruhen.

Blick auf Rhodos.

Schmiedekunst heut mal außer der Reihe. An einem Brunnen fand ich dieses schöne Motiv.

Übrigens heißt es nicht „Koloss von Rhodos“ – „Kolossos von Rhodos“ ist richtig. „Koloss“ heißt auf griechisch nämlich auch das große oder breite Hinterteil. So erklärte es uns unser Reiseleiter.

Mittwochs-Ausflug

Da ging es gestern noch mal ins Naturschutzgebiet Tiefental, gleich bei mir um die Ecke. Das schöne Wetter wollten Sohnemann Robert und ich ausnutzen.
Und immer noch ist es da so richtig grün, kaum zu glauben.

Ein Fröschlein war auch noch unterwegs und wurde von Johnny aufgespürt.

Links geht es ins Wasser – die Pulsnitz – rechts hoch hinauf.


Heut war es sommerlich warm. Ich habe meine neue Blumenecke bepflanzt, werde ich demnächst noch zeigen. Nun tröpfelt es draußen.

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