Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Nicht gut

Johnny macht wieder Sorgen. Gestern hatte er wieder dunklen/blutigen Urin. Also habe ich mich heut früh ausgerüstet mit einem Glas und Einweghandschuhen. Es ist mir gelungen, eine Urinprobe einzusammeln. Die bring ich heut Nachmittag zur Tierärztin und dann werden wir schauen.
Er ist wieder total dösig, weil eine Hundedame duftet. Ist ständig am „huhu“ machen. Er frisst und säuft wie immer, auch rumalbern könnte er ständig. Kann also keine Schmerzen haben.
Ich meld mich wieder, wenn ich mehr weiß.

Tierisches Allerlei

Gestern Abend hab ich Ameisen beobachtet wie sie ihre Beute wegschleppten. Dank Supermakro hab ich sie erwischt 🙂

Nachbars kleines Schaf wollte ich auch noch zeigen. Allerdings kommt es noch nicht an den Zaun und ich muss ranzoomen.

Und auf einem weiteren Grundstück hab ich einen stolzen weißen Ziegenbock entdeckt.

Am Sonntag war ich mit Sohnemann Robert noch mal an den Schwepnitzer Teichen. Aber man kann nicht immer Glück haben. Bis auf einen Teich waren alle abgelassen, kein Seeadler in Sicht, nix Besonderes. Aber den Haubentaucher hab ich wenigstens zu Gesicht bekommen.

Hier schaut es nach Sonnenschein nun nach Gewitter aus. Bloß gut, dass wir die Mittagsrunde hinter uns haben. Eigentlich wollte ich jetzt meine Dahlien in die Erde bringen, wird wohl nichts. Also Zeit zum Stricken 🙂

Fuchs am Mittag

Heute Mittag auf der Runde hatte ich eine besondere tierische Begegnung. Eigentlich wollte ich nicht weit laufen, nur ein Stück in die Aue. Es ist so heiß und meine Füße sind noch geschwollen. Alles herrlich grün.

Könnt ihr sehen, was es da zu entdecken gibt?

Genau unter dem Viadukt raschelte es im Gestrüpp, irgendwas kam da runter gepurzelt und landete sprichwörtlich zu meinen Füßen. Ich bekam einen Riesenschreck, schrie und warf mit dem nächstbesten Stöckchen. Im ersten Bruchteil der Sekunde überlegte ich noch „Fuchs oder Wolf“?, doch in der zweiten merkte ich, dass es ein armes kleines Kerlchen ist.

Er plumpste bis in die Pfütze von Bach (ist grad nicht viel Wasser drin) und verharrte reglos. Ich bin hin und her geschlichen, Johnny an der kurzen Leine.

Ich habe behutsam auf ihn eingeredet. So was wie „Was machst du denn hier“, „Wo ist denn deine Mama“ 🙂 Er hechelte wie wild.

Dann kam er zurück auf den Weg, setzte sich hin, putzte sich, schaute sich um. Dieses Foto zeigt den Abstand, den wir zueinander hatten, nichts gezoomt.

Ich habe 120 Fotos geschossen!

Genauso putzt Johnny sich sonst auch:

Als er sich beruhigt hatte, musste er sich einfach hinlegen und schlief auch noch ein. Was sollte ich machen?

Johnny kläffte zwischendurch immer wieder und wollte ranpreschen. Der kleine Kerl hat sicher noch nie einen Menschen oder Hund gesehen, es erschreckte ihn gar nicht. Nach vielleicht einer halben Stunde bin ich heim, er hat da mitten auf dem Weg gelegen und geschlafen. Ich kann nur hoffen, dass keine frei laufenden Hunde kamen.
Sicher hat er seine Mama verloren. Genau wie letztes Jahr das Rehkitz, das auf der Wiese lag. Und auch dieses Mal rede ich mir ein, sie werden sich wieder finden.

Sohnemann Robert hat mir grad eine Mail gesandt, nachdem er in mein Blog geschaut hatte. Seine Erklärung: Es schaut doch nach einem Jungtier aus. Das Fell wechselt langsam von Grau zu Rot. Er ist zutraulich, weil er noch keine Erfahrung hat. Um diese Zeit verlassen die Jungtiere ihre gewohnte Umgebung, ein Fall da den Hang hinab ist nicht ausgeschlossen. Zudem hat er da in der Nähe bereits mal einen Fuchsbau entdeckt. Deutschland ist derzeit tollwutfrei. Da hab ich aber aufgeatmet und bin dankbar für sein Wissen 🙂

Wieder beisammen

Heut ist mein Mann vom Lehrgang zurück gekommen. Sohnemann Robert kommt auch immer freitags heim und so sind wir wieder alle vereint. Am meisten hat sich glaub ich Johnny gefreut, dass wieder Tumult in der Bude herrscht 🙂

Auf der Abendrunde habe ich Eichelhäher beobachtet. Aber leider konnte ich nicht lange stehen, denn da zog und zerrte jemand an der Leine und wollte überhaupt nicht Vögel beobachten.

Ich habe heut mit Bestürzung erfahren, dass sich der (erwachsene) Sohn unserer Nachbarn das Leben genommen hat. Meine Gedanken schweifen ständig in ihre Richtung, das tut mir unsagbar leid. Wie verzweifelt muss ein gestandener Mann sein, dass er nicht mehr leben mag?
Und Sohnemann Martin musste von unterwegs abgeholt werden (arbeitet in Dresden), weil sich jemand vor den Zug geworfen hat und es nun Totalausfall gab. Ein verrückter Freitag.

Zicklein

Gestern Abend hab ich kleine Zicklein besucht. Oh man, Johnny wollte überhaupt nicht stehen bleiben  und schauen. Dabei hab ich mit den Kleinen geredet und sie haben brav zugehört 🙂

„Komm, spiel mit mir“ soll das vielleicht heißen.

Die machen vielleicht grad eine Turnübung auf der Stange 😀

Hab Dich lieb!

ENDLICH ist meine Wolle eingetroffen. Also nun kann ich endlich wieder los legen. Mit der hellgrünen werde ich anfangen, die sieht so frühlingsfrisch aus.

Suchbild

Gestern hab ich am Bach ein Rotkehlchen beobachtet. Könnt ihr sehen, wer sich da noch ins Bild gemogelt hat?

Fast täglich erschrecke ich vor den Enten. Sie sind farbmäßig kaum zu erkennen und Johnny hatte schon paar Mal fast das Glück sie zu erwischen, wenn sie am Rand sitzen.

Ich habe gerade die Osterdeko aus dem Wohnzimmer verbannt. Und natürlich hab ich Depp mal wieder was zerdeppert 🙁 Ein kleines niedliches Häschen hat den Gang in den Mülleimer angetreten 🙁

Bunter Besuch

Eigentlich wollte ich den Vögeln kein Futter mehr ins Häuschen geben, aber sie kommen immer noch in Scharen angeflattert und bedienen sich.
Nach mehreren Fehlschlägen hab ich nun endlich den Buntspecht erwischt, der seit Tagen schauen kommt. Fotografiert durchs ungeputzte Fenster 🙂

Neben Blau- und Kohlmeisen sowie Spatzen sind hier viele Grünfinken zu sehen.

Kommt gut ins leider verregnete Wochenende. Wir sind morgen zum Geburtstag, da wird reingefeiert. Sohnemann Martins Freundin hat am Sonntag Geburtstag – kein Aprilscherz :lol:.

Tierischer Akt

Nun ist auch hier Nieselregen angekommen. Wollte daher mittags die Kamera nicht mitnehmen, hab es dann doch getan. Und? Habe zwei Erpel beobachtet, wie sie eine Ente bedrängten. Das war ein Spektakel im Wasser, ein hin- und her Gescheuche, Auf- und Abgetauche. Balzverhalten mit zwei Erpeln und einer Ente? Für mich sah das fast wie Vergewaltigung aus. Soll es bei Tieren ja auch geben.

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