Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Schnecken-Party

Eine von 3 Hortensien: zerfressen.
3 von 4 Dahlien: zerfressen.
Lupinen: zerfressen.
Feuerlilien: zerfressen.

Und wer ist dran schuld? Schnecken! 😯
Noch nie hatte ich solch eine Plage im Garten. Doch dieses Jahr fallen sie in Massen ein. Groß, glitschig, eklig, gefräßig. Hellbraun, dunkelbraun, fast schwarz, orange.
Jeden Abend ziehen sie los, treffen sich zwischen den Blumen, machen Party und fressen sich die Bäuche voll. Das brachte mich auf eine Idee. Wie wäre es mit einem kühlen Bierchen dazu?
Also ein Loch gebuddelt, ein Glas hinein gestellt, halb mit Bier gefüllt. Die andere Hälfte des kühlen Getränkes habe ich mir gegönnt, um den Frust hinunter zu spülen :mrgreen:

Und was soll ich sagen? Erfolg! Und nun gibt es jeden Tag Bierchen in der Hoffnung, dass ich doch noch ein paar Blumen retten kann.

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Waschbärennachwuchs

Nachdem der Bau gestern leer war, schauten mich heut wieder neugierige Augen an. Ich hatte extra die große Kamera mitgenommen und ein paar Aufnahmen sind ganz brauchbar geworden.
Johnny musste an der Leine bleiben, aber er roch das Tier und knurrte.

Waschbärjunges 01

Es schien nur ein Tier zu sein. Sieht es nicht fast aus wie Johnny? 🙄 Nun muss ich es nur noch auf dem Baum beim Klettern erwischen.

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein erholsames Wochenende. Wir sind morgen zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.
Jetzt widme ich mich dem Haushalt. Ein neues technisches Gerät musste auch schon wieder bei uns Einzug halten, dazu später mehr.

Tierische Begegnungen

Heut ist wieder Aprilwetter angesagt. Sonnenschein und Regengüsse wechseln sich ab. Wir sind dennoch ohne Schirm und Kapuze zur Mittagsrunde in die Aue.
Der Himmel wurde schon wieder dunkel:

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Da leuchteten mich plötzlich aus einem Baumloch heraus Augen an. Ach nein – Waschbärenjunge! Genau in diesem Loch habe ich vor Jahren das erste Mal Jungtiere entdeckt.

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Ich hatte leider nur die kleine Kamera mit. Werde noch mal mit der größeren los ziehen.
Johnny – zum Glück an der Leine – sprang durchs Wasser auf die andere Seite und wollte zum Baum hin. Die Jungen fiepten wie junge Vögelchen und riefen sicher nach der Mama.
Also Rückweg angetreten. Auch wenn diese Tiere total unerwünscht sind, ich freue mich, sie entdeckt zu haben.

Vor wenigen Tagen hat Johnny einen Frosch am Ufer erwischt. Leider hat dieser die Begegnung nicht überlebt 🙁
Und schon auf der nächsten Runde stöberte Johnny wieder einen auf.

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Und obwohl der Frosch dann nach einem Sprung ins Wasser genau vor ihm saß, hat er ihn nicht entdeckt – zum Glück.
Das Foto ist unscharf. Aber da könnt ihr sehen, wie dicht sie beieinander waren:

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Nun scheint wieder die Sonne, nachdem doch noch ein kräftiger Schauer kam. Ich koche jetzt Kaffee und werde bissel Steuerkram weiter machen.

Willkommen im Dschungel

Wer hat Angst vor Schlangen? Ich mag sie nicht sonderlich, aber momentan kreuzen sie fast täglich unseren Weg in der Aue. Es kreucht und fleucht überall 😯

Auf der Mittagsrunde neulich lag die erste direkt auf dem Weg. Ein schönes Exemplar Ringelnatter:

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Die Sonne schien, sicherlich wärmte sie sich auf.
Weiter ging es durch die grüne Schönheit der Natur.

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Überall schnuffelnd, entdeckte Johnny die nächste. Diesmal eine Blindschleiche:

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Und kurz darauf die nächste. Die sah allerdings recht kurz und dick aus. Sicher ein junges Tier – ein Moppelchen 🙂

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Nun klebten meine Augen nur noch auf dem Boden. Ist schon witzig manchmal. Schaut man durch die Gegend und in die Luft, so stolpert man über die vielen Wurzeln oder Stöckchen auf dem Weg.
Schaut man gebannt auf den Boden, so rennt man in Spinnennetze oder am seidenen Faden herab hängende Raupen 😯

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Und prompt lag das nächste Exemplar mitten auf dem Weg. Bin ich vielleicht erschrocken, als ich fast drauf getreten wäre 😆

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 Also wer auch immer durch den Dschungel die Aue streift: schön auf den Boden achten! :mrgreen:

Wonnemonat Mai

Nun ist er da, der Wonnemonat Mai. Aber er präsentiert sich leider erst einmal mit Kälte und kräftigen Regenschauern 🙁

Am Mittwoch haben wir die Stöckchensammlung von Johnny in unserer Feuerschale verbrannt. Dazu noch ein paar trockene Zweige und der Weihnachtsbaum – es gab ein kleines, aber feines Feuerchen, mit welchem wir den Winter nun vertrieben haben. Wir haben gegrillt und lange draußen gesessen.
Nun kann Johnny wieder für Holz-Nachschub sorgen :mrgreen:

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Auf jeder Runde muss irgendwo was zerknabbert werden 🙂

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Das Wasser ist offenbar auch nicht mehr so kalt, daher wird die Knabberei auch schon mal aus der Bach geangelt.

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Ob kleine Zweige oder halbe Baumstämme, für die Beißerchen ist alles gut 😆

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Da kann der Biber mal schauen, wie man knabbert :mrgreen:

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Gestern war das Wetter noch schön, doch heut hocken wir in der Stube und müssen fast die Heizung aufdrehen. Aber so ein Faulenzertag tut auch mal gut. Nur einkaufen müssen wir noch bissel.
Habt ihr heut alle Brückentag oder muss auch jemand arbeiten gehen?

Wachhund

Hab ich heut laut lachen müssen. Da kommt bei Nachbars Besuch angebraust und hinten auf der Ladefläche stand der Hund (er war angeleint). Sofort musste ich zur Kamera greifen.

Er muss das Auto bewachen:

Hund 01

Verdursten kann er nicht, Bier ist reichlich vorhanden 🙂

Rundum geschaut, ob es was zu entdecken gibt:

Hund 02

Nö, nichts Interessantes. Johnny schlief da grad seinen Nachmittagsschlaf, nachdem er den ganzen Vormittag im Garten war.

Also setzten, warten und Tee Bier trinken :mrgreen:

Hund 03

Heut war herrlichstes Frühlingswetter. Das freut natürlich die Hausfrau, sie kann die Wäsche an der Luft trocknen lassen. Nun hoffe ich, dass es morgen noch mal so schön wird, das wäre ein perfektes Frühlings-Wochenende.

Tierischer Montag

Da habe ich nun schon eine Zweitkamera für die Handtasche, aber im entscheidenden Moment hab ich die falsche dabei. Meine Kompaktkamera hat großes Zoom, ist aber schwer zum ständigen Mitnehmen. Die Kleine passt überall rein und macht scharfe Aufnahmen, hat aber nur geringes Zoom.
Da gehe ich am Wochenende morgens in die Aue, die Kleine dabei, und prompt flattern zwei Silberreiher über die Wiesen. Hilfe, nein, das schafft die Kleine nicht. Also habe ich nur diese Aufnahme zu bieten:

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An der Umgehungsstraße gibt es für die Tiere kleine Tunnel. Und da muss Johnny natürlich hinein schauen:

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Der Bauer hat im Herbst seine Arbeit nicht mehr geschafft. Auch da muss geschnuffelt werden, wer alles schon da gewesen ist:

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 Heut nach dem Mittag bin ich mit meiner Mam und Johnny wieder nach Laußnitz gefahren zum Walken.

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Auf dem kleinen Teich befand sich noch eine dünne Eisdecke:

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Wir blieben immer mal stehen und horchten in die Runde, aber kein Tier war zu entdecken.

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Doch dann sah ich einen verräterischen weißen Fleck. Oh nein, mit der kleinen Kamera bekomm ich es doch nicht so weit ran. Könnt ihr was entdecken?

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Ich habe den Ausschnitt mal vergrößert:

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Es stand eine ganze Weile da und bemerkte uns nicht, obwohl wir flüsterten. Dann wackelten die Ohren, es bemerkte uns – und rannte davon.
Sollte ich lieber immer die große Kamera mitnehmen? Macht sich schlecht beim Walken und dann kommt garantiert grad nichts.

So, das war viel heut. Aber wann hat man schon so viele tierische Begegnungen?

(Und falls ihr denkt, ich habe unterwegs die Hose gewechselt: nein, auf den Fotos bin einmal ich und einmal ist es meine Mam. Wir hatten beide eine rote Jacke gewählt 🙂 )

Der letzte Schnee

Schneereste finden sich nur noch vereinzelt an schattigen Stellen. Und am Haus ist so eine Stelle, da kullert sich Johnny gern noch mal, bevor es wieder hinein geht.

Komm, spiel mit mir:

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Die Aufnahmen sind nicht so gut geworden. Ist nicht einfach, einen schwarz-weißen Hund im weißen Schnee zu fotografieren.

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Und wie gestern im Gras, so kullerte er sich heut im Schnee. Schob, kratzte, kläffte 🙂

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Er kullerte, schlug fast Purzelbaum.

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Und als ich ihn dann rief, musste er unbedingt noch Stöckchen knabbern. Notfalls – wenn wir nicht aufpassen – geht er an zwei Baumstämmchen, die wir gelagert haben:

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Bei strahlend blauem Himmel – heut mit Wolken – drehten wir unsere Mittagsrunde. Aber es wehte ein eisiger Wind, man darf sich nicht vom Sonnenschein täuschen lassen.

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