Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Reh

Sonniges Mai-Wochenende

Na geht doch. Seit Freitag genießen wir wieder den Sonnenschein und die Wärme. Wir sitzen draußen, erfreuen uns an dem vielen Grün ringsum.

Entdeckt mitten am Tag in der Aue:

Ein Reh beobachtet uns.

Ich komme mal wieder selten an den Rechner. Das Wetter ist einfach zu schön um drinnen zu sitzen. Abends lassen wir den Tag in Ruhe ausklingen, trinken unser Bierchen und grillen.

Neue Gartendeko:

Abends strahlt die Kugel, das sieht schön aus.

Unsere beiden Förster kommen heut zu Besuch und werden über ihren Urlaub in Georgien berichten. Auf die Fotos freue ich mich schon.

Diese Raupen beobachte ich seit langem. Sie werden einfach nicht größer und nichts schlüpft. Keine Ahnung was das ist:

Ungeziefer oder werden das noch Schmetterlinge?

Habt alle noch einen sonnigen Tag!

Tierisches Glück

Letzte Woche war unser kleiner Jägermeister zum Beobachten auf einem Hochsitz im Wald. Frühmorgens um 5 Uhr. Und was kam daher? Hase, Reh, Fuchs – und zwei Wölfe. Leider hatte er keine Kamera mit. Aber er hat sich gefreut, wurden sie doch bereits von mehreren Jägern da gesichtet. In den nächsten Wochen werde ich mal mitgehen, denn er hat nun Semesterferien. Und ich nehme die Kamera mit – wer weiß, vielleicht gelingt mir ein Schnappschuss. Dafür habe ich heut ein Reh entdeckt auf der Mittagsrunde. Minutenlang haben wir uns gegenseitig beobachtet. Johnny hat es zum Glück nicht bemerkt, er saß brav neben mir und gab keinen Mucks von sich. So konnte ich ausgiebig fotografieren.

Reh 01

Reh 02

Schön warm ist es heut geworden. Nur im Schatten mit etwas Wind ist es frisch.

Reh 03

Wir haben sturmfrei! Sohnemann Nr. 1 ist gestern mit seiner Freundin an die Ostsee gefahren, auf die Insel Usedom. Und Sohnemann Nr. 2 startet heut Nacht mit seiner Freundin in die Slowakei, in die Hohe Tatra zum Wandern. Nun sind die Jungs fort, mein Auto fort, meine kleine Kamera fort. Aber ich hoffe, nachher vielleicht schöne Naturaufnahmen zeigen zu dürfen.

Frühmorgens in der Aue

Auch am Wochenende ist bei mir langes Schlafen fehl am Platze. Herr Johnny will hinaus und die Morgenzeitung lesen 🙂 Auch wenn ich manchmal keine Lust habe, bin ich dann einmal unterwegs, genieße ich die Stille und Frische am Morgen.

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Letztes Wochenende traf ich eine Hundebesitzerin. Sie meinte, es sei so schön bei uns und es seien wohl nur Hundebesitzer so zeitig unterwegs 🙂

Am Wasser treffe ich oft Wasseramseln. Sie zu fotografieren ist schwierig.

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Ich hatte die Kamera schon wieder eingepackt, als ich ein Reh entdeckte. Also flugs wieder ausgekramt und Fotos geschossen. Leider hatte ich nur die kleine dabei und nicht so viel Zoom.

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Und drei Tage später sah ich es wieder. Als es mich bemerkte sprang es davon. Blieb stehen, wartete – und plötzlich kamen noch zwei Jungtiere hinterher. Ach war das niedlich. Nun halte ich jeden Morgen Ausschau. Aber wie das so ist: hab ich die große Kamera mit, dann ist natürlich niemand zu sehen :mrgreen:

Habt alle ein schönes heißes Wochenende. Wir wollen heut Abend mit den jungen Leuten grillen. Gewitter sollen erst gegen Ende des Wochenendes kommen.

Tierischer Montag

Da habe ich nun schon eine Zweitkamera für die Handtasche, aber im entscheidenden Moment hab ich die falsche dabei. Meine Kompaktkamera hat großes Zoom, ist aber schwer zum ständigen Mitnehmen. Die Kleine passt überall rein und macht scharfe Aufnahmen, hat aber nur geringes Zoom.
Da gehe ich am Wochenende morgens in die Aue, die Kleine dabei, und prompt flattern zwei Silberreiher über die Wiesen. Hilfe, nein, das schafft die Kleine nicht. Also habe ich nur diese Aufnahme zu bieten:

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An der Umgehungsstraße gibt es für die Tiere kleine Tunnel. Und da muss Johnny natürlich hinein schauen:

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Der Bauer hat im Herbst seine Arbeit nicht mehr geschafft. Auch da muss geschnuffelt werden, wer alles schon da gewesen ist:

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 Heut nach dem Mittag bin ich mit meiner Mam und Johnny wieder nach Laußnitz gefahren zum Walken.

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Auf dem kleinen Teich befand sich noch eine dünne Eisdecke:

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Wir blieben immer mal stehen und horchten in die Runde, aber kein Tier war zu entdecken.

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Doch dann sah ich einen verräterischen weißen Fleck. Oh nein, mit der kleinen Kamera bekomm ich es doch nicht so weit ran. Könnt ihr was entdecken?

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Ich habe den Ausschnitt mal vergrößert:

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Es stand eine ganze Weile da und bemerkte uns nicht, obwohl wir flüsterten. Dann wackelten die Ohren, es bemerkte uns – und rannte davon.
Sollte ich lieber immer die große Kamera mitnehmen? Macht sich schlecht beim Walken und dann kommt garantiert grad nichts.

So, das war viel heut. Aber wann hat man schon so viele tierische Begegnungen?

(Und falls ihr denkt, ich habe unterwegs die Hose gewechselt: nein, auf den Fotos bin einmal ich und einmal ist es meine Mam. Wir hatten beide eine rote Jacke gewählt 🙂 )

Ich bin platt.

Ich war heut so voller Energie, ich hätte Bäume ausreißen können 🙂 Habe so viel erledigt – im Haus und im Garten. Und doch bin ich noch nicht fertig. Aber mein Besuch morgen wird es mir verzeihen. Und frisch gebackener Kuchen schmeckt sicher auch mit Staub auf der Schrankwand. Alles geht nicht auf einmal.
Aber wenigstens hab ich mein Blumenbeet auf Vordermann gebracht. Sohnemann Robert hat das Holzgestell vom Pavillon neu gestrichen, das wurde mal Zeit. Ich habe draußen gefegt, gepflanzt, Wäsche erledigt, Wohnung und Hausflur sauber gemacht, Kuchen gebacken – und NICHT gestrickt, nicht eine Masche 🙂

Auf der Abend-Hunderunde lag plötzlich ein totes junges Reh mitten auf dem Weg. Ich hab Johnny schnell angeleint und Sohnemann Robert angerufen. Was macht man in solch einer Situation? Er kam sofort und hat es untersucht. Es war abgemagert und hatte eine merkwürdige Verletzung. Grad als wir einen Förster anrufen wollten, kam der zuständige Revier-Jäger. Er hatte die Information schon bekommen. War doch wieder mal eine günstige Gelegenheit, Robert als künftigen Förster vorzustellen und es wurde gefachsimpelt. Er nahm das Reh mit. Mir tat es leid.

So, und nun tauche ich ab in die Wanne, habe mir den Feierabend verdient.

Mama verzweifelt gesucht

Gestern Mittag kam ich in die Aue und: da rannte doch ein kleines Rehkitz kreuz und quer über die frisch gemähte Wiese und suchte offenbar seine Mama. Das tat mir vielleicht leid! Nach einigem Hin und Her bemerkte es mich und verschwand im äußersten Gebüsch am Bach.

Nach unserer Runde kamen wir an die Stelle und ich hab es entdeckt, versteckt im Gras.

Schlecht zu erkennen, was? Bitteschön – Zoom sei Dank.

Ein Hundebesitzer, der uns entgegen kam, berichtete von einem Reh in der Aue. Sicher die Mama.
Also das Kleine hab ich heut nirgends mehr entdeckt und rede mir nun ein, dass sie sich gefunden haben.

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