Ich kann es mir nicht verkneifen, ich hab gestern Unmengen an Schnecken fotografiert. In allen Größen, in vielen Farben, an Bäumen, im Gras, an Sträuchern. Sie waren bei diesem Regen einfach überall. Ich habe die Bilder nicht verkehrt herum eingesetzt, sie „hingen“ alle an der Unterseite einer Holzstange.

Und dann hab ich die entdeckt, schaut mal genau hin: Schneckenbaby huckepack bei Mami auf dem Haus.

Und während ich an dieser Holzstange hin und her huschte – in geduckter Haltung – machte ich diese Entdeckung: Boa, sieht das schön aus. So filigran, so vielfältig – das Werk von Holzwürmern.


Heut Mittag geh ich wieder zu den kleinen Piepmätzen. Nachmittags darf dann der Friseur sein Können beweisen. Ich hoffe, es wird ein guter Tag.
Sie leben noch! War grad nachschauen, Mama war ausgeflogen zur Futtersuche. Schnell geknipst, weitergelaufen. Auf dem Rückweg noch mal angedoggt – Mama war da. Schön!


Gestern führte mich die morgendliche Hunde-Runde natürlich erst einmal zum Vogelnest. Ich bemerkte sofort, dass niemand da war und erschrak. Vorsichtig hab ich mich angeschlichen und wollte doch – neugierig wie Frau nun mal ist – wenigstens lunschen, wieviel Eier im Nest liegen und wie die ausschauen. Doch ach herrje – die Eier zappelten! Die Jungen mussten über Nacht geschlüpft sein, denn Samstagabend saß Mama noch brütend im Nest. Ich habe schnell eine Reihe Fotos geschossen und hab mich wieder entfernt – Mama flog in der Nähe. Und hiermit präsentiere ich gerade geschlüpfte Amsel-Junge:

Ich kann nur hoffen, dass ihr Gepiepe keine Räuber anlockt. Jetzt geh ich jeden Tag nachschauen, das lässt mir keine Ruhe (Muttergefühle halt 🙂 ).
In der Aue kann ich mich gar nicht satt sehen an dem so frischen Grün. Ich habe schon so viele Bilder gemacht, was soll ich damit nur anfangen, so viel kann ich ja gar nicht zeigen.

Und damit ich auch mal eine andere Farbe ins Spiel bringe, gibt es noch was Gelbes.

Habt einen guten Start in die neue Woche, möge sie Sonnenschein und gute Laune bringen. Bei uns regnet es heut in Strömen. Hoffentlich hört es bis zum Mittag auf, ich muss Piepmätze schauen gehen!
Nicht dass ihr gleich schmutzige Gedanken habt – es geht um Schnecken! Es geht wieder los. Immer im Frühjahr – nach Regen – wimmelt es auf dem Auenweg von Schnecken aller Größen und Farben. Am meisten sieht man Weinbergschnecken.

Und auch das hab ich heut bei meiner frühen Runde entdeckt: Könnt ihr am linken Foto was erkennen? Dieser kleine dumme Piepmatz hat sein Nest ziemlich weit unten angelegt – unpraktisch und gefährlich. Ich konnte mich daher ganz dicht ranpirschen. Es war noch duster unter den Bäumen – ich musste sogar Blitzlicht verwenden und hoffe, er hat sich nicht zu sehr erschrocken. Ich werde jetzt täglich vorbeischauen – vielleicht überlebt er und ich kann die Kleinen dann ins Visier nehmen – das wäre toll.

Bei uns scheint heut die Sonne, ich krame jetzt noch bissel im Haushalt und dann gehts wieder auf zur Auen-Runde. Habt noch einen schönen Samstag!
Und auch am Freitag verwöhne ich eure Augen mit viel Grün aus der Natur. Gestern haben wir nur kleine Runden gedreht, denn es war viel zu warm und Johnny ist dann auch schnell knülle. Zwischendurch stürzt er sich immer in den Mühlgraben zum Saufen – und Erfrischen.
Kleine Impressionen von der Flüsterallee.


Na ja, in diesem Gartenhäuschen ist noch kein Frühjahrsputz vorgenommen worden. Und die Stiefel sind immer noch da. Die Gartenmöbel wurden daneben aufgestellt, also kann da doch niemand eingebuddelt sein – oder? 🙄 Sollte ich da jemals den Besitzer sehen, frag ich ihn nach dem Zweck der lustigen Sache.

Die Pferdchen waren auch da, eins hatte einen hübschen Kopfschmuck. Ich denke, dass das gegen die lästigen Fliegen ist.



Habt heut einen schönen heißen Freitag. Wer geht wo zum Hexenfeuer? Aber Vorsicht: Hexen lauern überall!

Und es geht weiter mit der Farbe Grün. Ich war gestern wieder in meinem Lieblings-Blumenlädchen – „Heikes Blümchenstube“ direkt am Markt. Also wenn ihr mal nach Königsbrück kommt, müsst ihr unbedingt da einen Besuch abstatten. Ich verspreche euch, ihr geht nicht ohne was zu kaufen da wieder raus. Ich sage immer: Ich darf mich gar nicht so umschauen. 🙂 Ich musste vom Stubenfenster die Orchideen wegnehmen, sonst verbrennen sie jetzt im Sommer. Also brauchte ich Textilblüten für meine Vasen. Sieht dieser Blick aus dem Fenster nicht toll aus? Ich liebe diesen Ausblick – ringsum alles grün und der Birnenbaum trägt die ersten weißen Blüten.

So, und nun zeig ich euch Bilder von meiner gestrigen Runde. Gleich am Ortsausgang von Königsbrück in Richtung Ortsteil Gräfenhain befindet sich der Eingang zum Tiefental – einem Naturschutzgebiet. Es ist ca. 3 km lang, ich bin nur ungefähr 20 Minuten gelaufen, habe ausgiebigst fotografiert und bin zurück. Wenn ich gar niemanden treffe, wird mir mulmig. Ganz allein mag ich da nicht durch – man braucht ungefähr eine dreiviertel Stunde – einen ziehenden Johnny vornweg natürlich. Ich lasse ganz einfach die Bilder sprechen – Wahnsinn, diese Natur!








Wer auch immer kommen mag, ich lad euch ein, mit mir diese Natur zu erkunden. Ich habe die ganze Zeit sogar nur geflüstert mit Johnny – ich wollte diese absolute Ruhe und das Vogelgezwitscher nicht stören. Habt einen schönen Tag, ich werde heute mal eine kleinere Runde einlegen.
Gestern war ich wieder in meinem Lieblings-Blumenlädchen. Da hab ich sie gesehen und musste sie haben: eine weiße Hortensie – gepaart mit grüner Edeldistel – für mich traumhaft schön.

In der Aue gab es gestern nichts Besonderes zu schauen. Aber ich habe die entdeckt: Schön oder nicht? Na ja, ich würde sie nicht nehmen, die haben vielleicht schon zu lange in der Sonne gestanden 🙂

Am Sonnabend war ich mit Johnny endlich wieder unterwegs, wir sind von der Mühle aus wieder bis zum Wehr gelaufen (ist ja nicht so weit). Da hab ich letztes Jahr schon eine Baumgruppe entdeckt, an der sich Biber zu schaffen gemacht haben. Kann nur nicht ganz deuten, ob sie noch aktiv sind – ich würde eher sagen, sie sind weiter gezogen.

Übers Wehr gings dann rauf auf den Berg und parallel zum Mühlgraben und der Pulsnitz zurück.

Links gehts bergab und rechts hoch hinauf, da kann man nur gerade auf dem Trampelpfad bleiben. Manchmal wird es eng, wenn ein Baum umgefallen ist und die Erde ringsum mitgerissen hat. Im Laufe der Jahre wird es immer schlechter. Am Dinosaurier-Baum gab es wieder was Interessantes zu schnüffeln.

An einer Stelle ist erst vor Wochen ein Baum über den Weg gefallen. Drüberklettern ist angesagt – nicht einfach, man muss sich wirklich festhalten. Erst ein Bein in Grätsche drüber, absetzen, umfassen, wieder hoch und das zweite Bein elegant drüberschwingen. Bloß gut, dass ich davon kein Foto bieten kann. 🙂

Vielleicht nehm ich meine Mam mal mit, dann muss sie mich knipsen – den Spaß gönn ich mir und euch.
Habt einen schönen Tag, es soll wieder warm werden.