Seit Tagen wurde es verkündet und dennoch waren heut früh alle überrascht: der Winter ist da. Mit Kälte und Schnee – brrrhhh.

Johnny hat das erste Schneebad genossen, die Vögel flattern fleißig am Vogelhäuschen und die Männer haben wieder was zu tun – Schnee schieben 

Wie viel Schnee habt ihr abbekommen? Hier neigen sich die Bäume tief unter der schweren Last, denn die Blätter sind ja noch nicht alle abgefallen. Habe die Feuerwehr fahren hören, sicher sind irgendwo Äste auf die Fahrbahn gestürzt. Passt gut auf euch auf!
Unser zweiter Ausflug führte uns letzte Woche nach Dresden. Sonst immer nur mal schnell zum Einkaufen da, haben wir uns Zeit genommen für einen Bummel durch die geschichtsträchtigen Straßen.
Erster Anlaufpunkt war die Hofkirche:


12 Uhr nahmen wir an der Mittagsandacht in der Frauenkirche teil. Da ist leider das Fotografieren verboten (manche Leute halten sich nicht dran, ich schon).

Anschließend ging es vorbei am Fürstenzug Richtung Semperoper:


Bei Harald sah ich mal ein lustiges Foto eines „Künstlers“ – in Dresden sah ich nun so was auch:

Letzter Anlaufpunkt war der Zwinger:



Kommt gut ins erste „eisige“ Wochenende, hier sollen die ersten Flocken fallen. Heut werden noch die letzten Agaven in den Keller geräumt, dann kann es losgehen.
Müsste nicht eigentlich bald die Sommerzeit zurück gestellt werden? Hab noch gar nichts gehört davon.
Vorige Woche führte uns also unser erster Ausflug Richtung Dresden ins Elbsandsteingebirge. Wir besuchten nach vielen vielen Jahren mal endlich wieder diese Gegend. Die Bastei ist Anlaufpunkt für die Touristen. Vom Parkplatz aus gelangt man mit einem Pendelbus zum Ziel.
Wunderschönes Wetter hatten wir, das Laub ringsum leuchtete in der Sonne.

Blick auf die Elbe:





Über die Brücke zu laufen ist ein Erlebnis. Überall findet man Fotomotive.



Am Kletterfels „Mönch“ wurde eine Blechfigur als Wetterfahne angebracht. Das hab ich erst nachher im Internet recherchiert. Vor Ort haben wir ganz schön gerätselt.


Reste der ehemaligen Felsenburg kann man besichtigen. Hier wird zwar separater Eintritt verlangt, aber es lohnt sich. Auf diesem kleinen Rundweg hat man die schönste Aussicht. Da hat man sich ordentlich Gedanken gemacht, wie noch mehr Geld einzunehmen ist 

Wir stiegen zum Kurort Rathen ab und speisten ordentlich zu Mittag. Anschließend fuhren wir mit einem Sammeltaxi zurück, denn knapp 800 Stufen wollten wir nicht wieder aufsteigen müssen!
Das Elbsandsteingebirge ist ideal für Wanderer und Kletterer. Einen Ausflug ist es immer wert!
Auf dem Weg zur Bur Stolpen kamen wir am Sonnabend an einem wunderschön verfärbten Baum vorbei. Auf dem Rückweg hat mein Mann extra angehalten, damit ich fotografieren kann.

Das sah so gewaltig aus, ich hätte ewig schauen können.

Heut war unser letzter Urlaubstag. Es war den ganzen Tag neblig, feucht, trüb. Wir haben die Gartenmöbel ins Winterquartier geräumt, Pflanzen ins Haus geschafft, die Wasserpumpe abgebaut usw. Nun kann der ungemütliche Teil des Herbstes kommen, wir sind bereit.
Ihr seid so lieb, so besorgt um uns. Deshalb muss ich ein kleines Lebenszeichen da lassen.
Johnny wird gepflegt, gut gefüttert, mit Medikamenten versorgt. Er muss sich erholen, bekommt jeden Abend seine Tablette gegen eine eventuelle Entzündung im Beckenbereich. Wir tragen ihn nach wie vor die Treppe hoch und runter, er darf nur wenige Minuten laufen. Er ist dann stets erschöpft, zittert mit den Beinchen, braucht wieder Ruhe. Aber er hat kein Fieber mehr, schläft viel, ist zwischendurch wieder voll da und tobt durch die Wohnung. Mehr können wir leider nicht tun.
Wir haben in den letzten Tagen kleine Ausflüge unternommen.
Waren einen Tag im Elbsandsteingebirge, auf der Bastei:

Vorgestern gab es Kultur und Geschichte in Dresden, unter anderem Frauenkirche, Hofkirche, Zwinger:

Und heut nutzten wir das herrliche Sommerwetter für einen Besuch der Burg Stolpen:

Ich werde später darüber berichten. Sohnemann Robert betreute derweil Johnny, wofür wir sehr dankbar sind.
Die Zeit muss zeigen, wie es Johnny gesundheitlich gehen wird und welchen weiteren Weg wir gehen werden.
Kommt gut in einen sonnigen Sonntag morgen!
Da es mit Johnny ständig nur auf und ab geht, wir mal ein paar gute Stunden haben und mal schlechte, ich nichts anderes berichten kann, wird es hier eine vorläufige Blogpause geben.
Vielleicht bin ich schon in 3 Tagen wieder da und wir sind dem Grund seines Leidens auf die Schliche gekommen (morgen geht es ja wieder zum Tierarzt). Vielleicht bin ich in 3 Wochen wieder da – mit oder ohne ihn.
Ich werde euch besuchen kommen, wenn ich die Zeit dafür habe und die Lust.
Kommt gut durch einen hoffentlich sonnigen Herbst.

Es geht noch immer auf und ab mit Johnny. Gestern Abend lief er wieder stundenlang durch die Wohnung, bis ich ihn endlich nach 23 Uhr dazu bewegen konnte, in seine Hütte zu kriechen und zu schlafen.
Heut war bisher ein guter Tag. Viel schlafen ist angesagt, das Fressen gibt es nur häppchenweise, an die frische Luft geht es nur wenige Minuten. Es funktioniert – vorläufig.
So schön schien die Sonne heut. Da ich jedoch ohne Kamera mit Johnny an den Rand der Aue bin (falls ich ihn doch tragen muss), gibt es ein Bild vom Oktober letzten Jahres. So schaut es jetzt hier aus.

Ich werde jetzt noch einen Apfelkuchen backen für morgen. Dann noch ein paar Meter laufen mit Johnny. Ich werde heut zeitig im Bett verschwinden, denn der gestrige Abend zehrte an meinen Nerven und ich habe schlecht geschlafen.
Habt noch einen sonnigen Sonnabend-Ausklang!
Heut begann der Tag wunderbar. Johnny war fit, begrüßte mich am Bett, wollte mich abschlecken. Nach 15 Minuten an der frischen Luft gab es Frühstück. 1/3 seiner Tagesration als Nassfutter landete in seinem Napf und gierig in seinem Magen. Oh weh, das war wohl zuviel des Guten, denn es ging wieder los. Hecheln, Runden laufen. Na prima. Ob es zuviel aufs Mal war? Lieber winzige Portionen nach und nach geben war unsere Schlussfolgerung.
Er tamperte dann bis Mittag durch die Wohnung, aber er hechelte nicht mehr, ließ sich streicheln.
Dann endlich legte er sich schlafen und war anschließend wieder fit. Puh, aufatmen.
Draußen zerknabberte er dann in alter Manier Stöckchen, kläffte ein Müllauto an, flitzte durch den Garten, sprang aufs Sofa und schläft nun. Zwischendurch bekam er immer wieder nur wenige Stücken Trockenfutter. Nie zuviel auf einmal. Vielleicht hilft uns das weiter. Die nächste Ration Nassfutter am Abend werde ich ihm löffelweise geben, immer zwischendurch Pause einlegen.
Seine Schaumstoffhütte hat er heut ordentlich durchwühlt, mit seinem Spielzeug drin gekämpft. Ich konnte zum ersten Mal wieder richtig lachen. (Am Bauch könnt ihr die kahle Stelle vom Rasieren für den Ultraschall erkennen – und das, wo es doch nun kälter wird 😯 )

Nun wünsche ich euch ein ruhiges Wochenende. Danke nochmals für die vielen lieben Worte und Wünsche. Für uns selbst hoffe ich, dass wir zur Ruhe kommen und die Ursache des Leidens weiter eingrenzen können.
Hier zieht es sich gerade zu, soll auch regnen. Aber am Wochenende soll es wieder besser werden. Vielleicht können wir wenigstens einen kleinen Ausflug unternehmen, während Sohnemann Robert auf Johnny aufpasst.