Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Winter

Traumhafte Mittagsrunde

Die Temperatur steigt, es ist nur noch 1 Grad minus. Dazu lacht die Sonne zaghaft durch den Dunst, der über der Aue liegt.

 

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Es ist ein eigenartiges Licht, wirkt ganz zauberhaft.

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Ich halte ständig nach dem Silberreiher Ausschau. Aber nur ein Graureiher steigt plötzlich vor mir auf und fliegt davon.

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Johnny wühlt sich durch den Schnee und zerknabbert wieder Stöckchen. So schön schaut es ringsum aus, ich bekomme wieder mal nicht genug Aufnahmen. Wer weiß, ob es morgen noch so schön ist, ob der Schnee noch daliegt.

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Jetzt hält Johnny seinen Mittagsschlaf. Ich werde mir Kaffee kochen und mich dann der Hausarbeit widmen. Schnee geschoben habe ich schon heut früh, bis jetzt ist kein neuer gefallen.

Stöckchenspiele im Schnee

Nach 5 Jahren habe ich heute endlich mal wieder einen Silberreiher gesehen. Erst auf Arbeit (hinter unserem Firmengelände sind nur Wiesen und Bäume), dann flog er doch tatsächlich durch die Aue. Aber es ging zu schnell und ehe ich die Kamera draußen hatte, da war er schon verschwunden. Schade. Aber vielleicht erwische ich ihn noch mal.

Das alte Eisenbahnviadukt in der Aue:

 

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Johnny hat derzeit wieder seinen Stöckchen-Tick. Auf jeder Runde muss irgend einer mitgeschleppt werden.

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Bleibe ich stehen, wird sofort mit ihm gespielt. Gescharrt, geknurrt, gekläfft, geschoben, zerknabbert.

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Meist schleppt er sie bis vor unser Grundstück und schaut dann, ob er damit durchs Türchen kommt. Wenn er weiter so sammelt, können wir bald wieder unsere Feuerschale im Garten anfeuern 🙂

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Winterlandschaft

Am Freitag hatte es mich erwischt. Keine Erkältung, nein, ein steifes Genick. Das hatte ich schon ewig nicht mehr, war wohl mal wieder an der Zeit 😆 Wenn der Körper signalisiert: zu viel gestrickt, zu viel am Rechner gesessen, zu viele Gedanken gemacht – dann muss man mit den Konsequenzen klar kommen.
Ich konnte einfach nichts mehr tun, musste mich ständig hinlegen, um den Kopf zu entlasten. Denn den hoch zu halten fiel mir immer schwerer. Also gab es eine Zwangspause, die Hausarbeit blieb liegen, ich schlief einfach viel. Hat gut getan und nun geht es wieder.

Beim Stöbern in meinem Fotoarchiv fand ich Bilder vom Dezember 2010. Meine Güte, war das ein Winter! Schneemassen ohne Ende. Davon blieben wir in den letzten zwei Wintern verschont.

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Johnny musste damals ganz schön stapfen durch den Schnee.

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Suchbild: Wo versteckt sich Johnny? 🙂

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Alle Bäumchen im Garten trugen große weiße Mützen:

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Da die Zweige der jungen Bäume nicht knicken sollten unter der Schneelast, schüttelte sie Sohnemann damals alle ab:

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Einzelne Flöckchen schwebten heut herab, aber die konnte man dann fast zählen. So richtig Winter ist noch nicht in Sicht und ich bin auch gar nicht betrübt darüber.

In welcher Region Deutschlands liegt jetzt überhaupt Schnee in niederen Lagen? Wie schaut es bei euch aus?

Weiße Weihnacht

Nun gibt es sie doch noch: die weiße Weihnacht 2014. Was für eine Überraschung, als uns am 2. Weihnachtsfeiertag eine weiße Landschaft am Morgen erwartete. Also nichts wie ab in die Aue zum Fotografieren, falls es am Tage taut.

Blaue Morgenstunde:

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Johnny kullert sich nun wieder genussvoll im Schnee, er ist immer noch im Fellwechsel.

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Blick aus dem Fenster, die Sonne lässt alles so schön weiß erstrahlen:

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Mittags drehte ich eine große Runde und schaute beim Feldbaum vorbei.

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Immer wieder kam die Sonne durch und zauberte einen hellblauen Himmel.

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Aber es bleibt frostig kalt und kostet doch manchmal Überwindung, all die dicken Sachen anzuziehen und mit Johnny durch die Kälte zu stapfen.
Abends erfreue ich mich an den hell erleuchteten Fenstern und der vielen Weihnachtsdekoration. Auch unser Haus ist wieder schön geschmückt und erfreut die Nachbarschaft:

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So, das war ein schnelles Melderchen zwischendurch. Ich hoffe, ihr hattet alle geruhsame Feiertage und Zeit für schöne Dinge. Wir haben mit den jungen Leuten abends zusammen gesessen und Gesellschaftsspiele gespielt. Mensch-ärgere -dich-nicht und Romme´ sind doch immer noch unsere Favoriten.

Mittagsrunde im Sonnenschein

Heut Mittag schien so schön die Sonne und der Schnee glitzerte, da mussten wir nach dem Essen sofort raus.

Aue im Januar 01

Und wenn ich schon den Grau- oder Silberreiher nicht erwische, so sehe ich doch überall seine Spuren im Schnee:

Aue im Januar 02

Johnny war wieder mit einem Ast beschäftigt. Schaute aber immer wieder in die Runde, denn Rehspuren wiesen darauf hin, dass hier heut schon welche lang gelaufen sind.

Aue im Januar 03

Anschließend wird Nachmittagsschläfchen gehalten – natürlich die Nase in der Sonne 🙂

Sofahund

Draußen taut es bei Null Grad. Und während ich hier tippe, schaue ich unentwegt zum Fenster raus. Fliegt doch tatsächlich der Graureiher vorbei und irgend einen Raubvogel kann ich auch sehen. Muss gleich die Kamera schnappen und zoomen. Vielleicht hab ich Glück.

Der erste Schnee

Heute früh beim ersten Blick aus dem Fenster kämpften meine Gefühle. Einerseits freute ich mich wie ein kleines Kind über den ersten Schnee, andererseits verfluchte ich das weiße Zeug.
Aber im Laufe des Tages ist alles getaut, dabei wollte ich am Nachmittag noch ein paar Fotos zur Erinnerung machen. Muss halte eine Aufnahme von vor 2 Jahren dienen.

Dezember-Aue04

Johnny kullerte sich schon auf der Morgenrunde genüsslich im Matsch und ich hab ihm dieses Vergnügen gegönnt, auch wenn nachher sein Duschtuch auf ihn wartete. So ein Dreck aber auch! Erdferkel nenne ich ihn dann immer 😆

Auf Arbeit liegt die Urlaubsliste aus und der Kampf unter den Kollegen ist entfacht. Wie soll man sich denn im Januar schon festlegen, wann genau man wie viel Tage Urlaub nehmen möchte? Ich sträube mich da irgendwie dagegen, aber es muss sein.
Habt ihr schon Urlaub gebucht? Wünsche habe ich schon, aber ich muss immer schauen, dass jemand für Johnny da ist, wenn wir ohne ihn verreisen wollen.

Winterwanderung

Im Gegensatz zu gestern schien heut die Sonne. Daher zogen wir in die Laußnitzer Heide (gleich in der Nähe von Königsbrück), fast 2,5 Stunden begutachteten wir die Bäume, untersuchten Tierspuren und fanden es einfach traumhaft schön. Allerdings war es bitterkalt, dazu wehte ein eisiger Wind. Eingemummelt in lange Unterhose, Schal, Mütze, Handschuhe und dicke Stiefel ging es grad so auszuhalten.

Eine Futterstelle für die Tiere entdeckten wir, aber ich wollte nicht durch den hohen Schnee bis ran stapfen:

Knorrige alte Bäume kann man überall entdecken, fast wie im Märchenwald:

Ein mehrstöckiges „Gebäude“ für Vogelfamilien 🙂 :

Da die Bahnlinie nach Dresden durch dieses Gebiet führt, muss man auch mal auf diesen Anblick gefasst sein:

Ich kann es kaum glauben, dass ich an einem 23. März noch so eingemummt durch die Gegend laufen muss:

In alle Richtungen führen die Rad- und Wanderwege:

Sohnemann Robert erklärte mir Spuren, die oftmals feinen Unterschiede. Feststellen konnten wir wieder Hirsch, Reh, Wildschwein, Hase, Eichhörnchen, Maus, Hund und Mensch 🙂

Gegen Ende der Runde wurde mir dann doch langsam kalt. Aber es war schön und ich bin dankbar, dass mein Kind mich bei solchen Touren noch mitnimmt.

Daheim dann schnell noch mit Johnny eine Runde gedreht, dann ging es ab in die Wanne. Habe mir ein heißes und pflegendes Ölbad gegönnt. Nun bin ich knülle, genieße ein Bierchen und tu heut nichts mehr – außer ausruhen, noch was zum Abendessen zubereiten und fern sehen.

Es ist geschafft!

Ich hoffe, das kann ich nun behaupten.
Freitag: Schnee
Sonnabend: Schnee
Sonntag: Schnee

ABER: Nachdem wir seit Freitag fast ununterbrochen Schnee bekommen haben, alle Mann mehrmals täglich schieben mussten, der einzig Glückliche Johnny war, ich vor Frust gleich 3 Sträuße Tulpen gekauft habe – taut es seit einigen Stunden bei Plusgraden. Der Winter fährt also von 100 auf Null herab 🙂

Und darum gibt es jetzt die allerletzten Schneebilder von mir, die letzten stammen noch von heut Vormittag. Mittlerweile ist der Schnee von den Bäumen und Sträuchern fast verschwunden, die Gehwege frei, es tropft überall. Fein, fein 😀

Blick aus dem Wohnzimmer:

Blick aus dem Kinderzimmer:

Gut eingepackt ist das winzige Nadelbäumchen:

Glücklichster Hund im Schnee:

Vögelchen konnte ich beobachten, die sahen irgendwie anders aus als Meisen. Habe grad noch das letzte fotografieren können und denke es ist ein Baumpieper:

Ich wünsche allen meinen Blogbesuchern noch einen schönen Sonntagnachmittag und morgen einen rutschfreien Start in die letzte Februarwoche. Hoffen wir, dass der Winter seine Kraft verliert und nun endlich Frühling wird.

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