Bei dieser Aktion von Katinka präsentiere ich heut meinen ganz persönlichen Indian-Summer. Ich habe in den letzten 2 Tagen an die 350 Fotos geschossen in der Aue. Ich konnte gar nicht aufhören mit fotografieren – und erst die Auswahl treffen!









Ich komm heut nicht mehr zu einer Blogrunde, obwohl ich mir das vorgenommen hatte. Bin knülle. Habe gestern und heut (!) so viele Fenster geputzt. Den Blick aus meinen Fenstern hinüber zur Aue zeig ich euch später, das wird jetzt zuviel. Aber herrlich sag ich euch!
Wir haben ein langes Wochenende, denn Montag ist bei uns Feiertag. Morgen gehen wir mit Freunden zum Griechen essen, damit wir keine Entzugserscheinungen bekommen 🙂
Habt alle ein sonniges Wochenende!

Es ist nun schon seit Wochen fertig, aber ich bin noch nicht zum Zeigen gekommen. Also ich habe eine schöne große Ecke Wiese bekommen.
Wir haben als Erstes den Rasen schön kurz gemäht. In einer Baumschule haben wir spezielles Vlies gekauft. Das wird direkt auf den Rasen gelegt, da kommt kein Unkraut durch, aber Wasser und Nährstoffe können vom Boden aufgenommen werden (tolle Erfindung). Granitsteine werden als Umrandung einfach drauf gelegt – also nichts erst mit graben und einbuddeln. Schneller gehts nicht 🙂

Dann werden reichlich Holzschnitzel aufgeschüttet (fast wie Rindenmulch, aber bessere Qualität fürs Blumenbeet, auch aus der Baumschule).

Und nun muss man doch buddeln. An den Stellen, an denen eine Pflanze eingesetzt werden soll, schiebt man das Mulch beiseite. Mit einem Cuttermesser wird das Vlies über Kreuz aufgeschlitzt, mit einer kleinen spitzen Schaufel Erde ausgehoben, die Pflanze eingesetzt, Erde wieder drauf, das Vlies schön angedrückt und Mulch wieder aufgeteilt – schon fertig.
Ich habe Pflanzen und Stauden eingesetzt, die schön groß und buschig werden und das Ganze dann hoffentlich nicht so nackig aussehen lassen. Geht natürlich nur mit Pflanzen, die in der Erde bleiben. Für Knollenblumen ungeeignet, dafür hab ich mein anderes Beet.

Habe gerade noch lustige Fotos gefunden von Johnny, die sind auch kürzlich entstanden.
Er liebt Socken über alles. Wehe, da liegen welche irgendwo auf dem Boden – bevorzugt im Kinderzimmer. Die sind weg wie nichts 😆
Ich lass ihn mal selbst erzählen:
Hallo ihr Lieben. Also was sagt Frauchen da? Kann ich doch nichts dafür, dass die Socken so gut riechen. Und sie sind so dehnbar und weich. Mit einer schmutzigen Socke zu spielen ist ja sooo schön.

Noch schöner ist natürlich ein Doppelpack. Manchmal erwisch ich gleich mehrere, da ist meine Schnauze ganz schön voll. Geht natürlich nur im losen Zustand. Sind sie zusammen gelegt, bekomm ich nicht so viele fort 🙂

Die trag ich dann ganz stolz durch die Wohnung, „schaut mal, was ich habe“!

Aber leider versteht keiner den Spaß. Sie rennen dann alle wie wild hinter mir her und wollen die Socken wieder haben. Drunter verstecken geht leider nicht, hab ich schon ausprobiert.

Am Wochenende kommt Student Robert wieder heim. Wenn er seinen Wäschebeutel auskippt, muss ich mich sputen, da gibt es bestimmt wieder welche zu holen 😀
Und jetzt geh ich suchen. Frauchen hat grad Wäsche aus dem Trockner geholt. Mal sehen, ob ihr eine runter gefallen ist. Machts gut!
Letzte Woche haben sich so viele tierische Fotomotive ergeben.
Erst hab ich ihn entdeckt – ein Mäusebussard (ist doch einer, oder?). Aber er flog immer von der Wiese auf den Pfahl – hin und her. Ob er erfolgreich auf Futtersuche war?


Dann sah ich morgens gegen 8 Uhr Rehe. Im Sommer hatte ich doch mal ein Rehkitz beobachtet, wie es allein und verirrt über die Wiese lief und hoffte, es würde die Mama wieder finden. Nun rede ich mir ein, dass sie es beide sind. Denn ich sehe sie immer zu zweit. Sie waren weit weg, deshalb etwas unscharf.


Und dann wollten wir mal wieder die Ziegen besuchen, wo Johnny so gern steht, gleich paar Häuser weiter von uns. Doch upps – was ist das denn plötzlich für eine Ziege?

Bleib bloß wo du bist 😀 Außerdem könntest du ja Flöhe haben 😆

Am Wochenende gab es ja das erste Minusgrad. Am Morgen konnte man Blüten und Gräser mit Eiskristallen fotografieren.



Und während ich mit den Nahaufnahmen beschäftigt war, kullerte sich Johnny durch das Gras. Er muss immer irgendwie seine Nase mit ins Bild bringen – oder die Schwanzspitze 🙂

Heut hat mich der Senf gepackt und wir sind doch noch mal hin. Und was soll ich sagen? An die einfachsten Dinge denkt man manchmal gar nicht. Ein Floh! Jedenfalls wurde nur der eine gefunden und Hunde können allergisch drauf reagieren.
Beim ersten Besuch vor Wochen hat sie so gründlich das Fell durchsucht, da waren keine Bisse zu erkennen und sie meint, das muss damals etwas anderes gewesen sein.
Ich hatte zwar so ein flüssiges Zecken-/Milbenmittel damals aufgetragen, aber da gab es noch nichts zu bekämpfen.
Johnny kann sich den Floh überall eingefangen haben, Rastplätze von Igeln sind eine sehr beliebte Brutstelle.
Nun – nach erneutem Auftragen von Gegenmittel – sollte es in 1 – 2 Tagen besser werden. In 3 Wochen sollen wir noch mal das Mittel ins Fell verteilen.
Jetzt rattern grad sämtliche Decken und Kissen in der Waschmaschine. Bloß gut, dass wir keinen Teppichboden und keine Stoff-Polstermöbel haben.
Die Futterumstellung werde ich dennoch beibehalten. Trockenfutter ja, aber auch frisches.
Danke für all eure guten Ratschläge und Wünsche. Ich denke, wir haben das Problem nun beseitigt.
Heut wieder ein Beitrag für die Aktion von Katinka.
So eine schöne Herbstsonne hat uns am Wochenende verwöhnt. Langsam werden die Bäume in der Aue bunt.

Letzte Pilze kann man auch noch entdecken.

Und hoch oben am Himmel werden sicher bald die letzten Runden mit dem Flieger absolviert. Wir haben in unserer Nähe einen Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge und einen für Segelflieger.

Das erste Minusgrad haben wir nachts bereits erreicht, aber am Tag schien die Sonne vom blauen Himmel.
Habt einen schönen Wochenendausklang!