Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Es spinnt!

Ich spinne noch nicht trotz der anhaltenden Hitze – aber überall im Garten kann ich die feinen Netze dieser Tierchen entdecken. Manche haben allerdings „Laufmaschen“ oder Fehler im „Strickmuster“ 🙂

Doch das ist der Gipfel: Neulich in der Aue denk ich unter der Straßenlampe „Was fliegt denn hier“? Mitten in der Luft hing eine Spinne, an einem Faden von der Lampe zum Erdboden. Igitt – noch ein Stück tiefer und sie landet geradewegs im Gesicht der Spaziergänger – boah, da schüttelt es mich gleich.

Was macht ihr, wenn ihr eine Spinne in der Wohnung habt? Totschlagen oder irgendwie mit irgendwas raus an die Luft befördern? Ich geb es zu, ich nehme den Staubsauger. Käferchen schmeiß ich zum Fenster raus, aber vor Spinnen ekel ich mich gar zu sehr.

Grazien am Wasser

An einer Stelle am Mühlgraben tummeln sich die Libellen in Scharen. Nun bin ich da mal stehen geblieben und habe sie versucht aufs Bild zu bekommen. Bei dem ständigen Geschwirre nicht ganz einfach. Aber von über 50 Bildern zeig ich euch nun eine kleine Auswahl. Ich finde sie graziös und elegant.



Freitags-Stöckchen

Nee nee – kein Frage-Antwort-Stöckchen! Johnny hat zur Zeit wieder den absoluten Stöckchen-Tick. Immer und überall sucht er sich eins, zerknabbert es oder schleppt es mit nach Hause. Wir könnten einen Kamin damit befeuern!

                        
                        
                        

Wie kommt man nun da durch?

                        

Etwas unscharf, aber lustig.

                        
                        
                        

Letztens hat er sogar getaucht und sich einen Ast aus dem Wasser geholt.

                        
                        

Das war ein Johnny-Biber :-).

                        

Ich hab am Wochenende viel vor und komm sicher nur zu kurzen Blog-Runden. Hoffentlich wird das Wetter auch besser, gestern war es so ungemütlich kalt. Na ja, die Männer werden sich ja warm getrunken haben. Machts gut bis zum Wiederlesen.

Mein Donnerstags-Foto

Ich mache mit bei Follygirls Aktion „Mein persönliches Donnerstag-Foto“.
Wir waren gestern zum Geburtstag von meiner Nichte und meinem Schwager. Sie haben Katzen-Nachwuchs und suchen nun ein neues Zuhause für 6 kleine Schmusetiger. Hoffentlich können sie alle an den Mann bringen, sie können nicht alle behalten. Somit ist dies mein persönliches Foto (na ja, 2 Fotos – sind so süß).

Ich wünsche den Herren heut einen sonnigen und lustigen Tag, den Frauen Erholung von den Männern!

Freunde

Heut zeig ich euch ein paar Freunde von Johnny. Es ist wie bei den Menschen, man mag sich oder kann sich nicht erriechen. Ob Rüde oder Hündin – er hat Freunde und Feinde. Die hier sind niedlich und lieb und wir freuen uns, wenn wir sie treffen.

Ich wünsche euch heut einen schönen und hoffentlich für alle letzten Arbeitstag für diese Woche und viel Glück!

Schnee!

Da es derzeit überall eher nach Winter ausschaut als nach Sommer, kann ich euch ja mal Schneebilder präsentieren – so als Abwechslung zwischen all dem Grün und Gelb.
Letzten Winter hab ich in der Aue dieses Exemplar entdeckt. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – mit Kamera! Ich hatte vorher schon seine Spuren entdeckt und dachte, vielleicht treff ich ihn.

Ganz im Gegensatz zum Graureiher, der sich einfach nicht ablichten lassen will, ist der Schneereiher seelenruhig am Bach entlang gestakt, hin und her, immer weg von mir – aber er ist nicht weggeflogen. Da unsere Tageszeitung zu diesem Zeitpunkt aufgerufen hatte tolle Winterbilder einzusenden, hab ich ihn geschickt und er wurde gezeigt.

Ich hatte ihn vorher noch nie gesehen und auch danach nicht wieder. Vielleicht kommt er im nächsten Winter zurück – ich werde Ausschau halten.

Ich habe heut übrigens das Amselnest entfernt und 10 Meter weiter höher an einem Baum abgesetzt. Ich kann nur hoffen, dass Mami es findet und noch mal ihr Glück versucht. Ich konnte es nicht da unten lassen, dass Drama hätte sich wiederholt. Oder was sagt ihr, war das jetzt richtig von mir oder übertrieben falsch?

Es gibt noch andere Vögel.

Die kleinen Vögel sind nicht mehr. Aber in der Aue gibt es natürlich jede Menge andere Arten. Den Eichelhäher hab ich schon lange im Visier, aber er ist immer schneller weg wie ich die Kamera im Anschlag hab. Doch nun hat es geklappt, er hüpfte auf der Wiese hin und her und ließ sich nicht stören.

Nach den Gänseblümchen und dem Löwenzahn gibt es jetzt im Garten die ersten Butterblumen. Schon wieder Gelb!

Ich hab heut viel Arbeit, werde erst später an den Rechner kommen und euch besuchen. Habt einen schönen Tag und haltet immer Ausschau nach neuen Motiven und Objekten!

Tag 3 – Trauriges Ende

Es gibt sie nicht mehr! Das Nest ist leer, kein einziger kleiner Piepmatz war zu entdecken. Ich hab geflucht, geschimpft, Selbstgespräche geführt. Johnny hat die ganze Zeit den Baum angequietscht und gespürt, dass da was ist, was mich wütend macht. Er hat Männel gemacht und kam mit der Schnauze bis ans Nest. So niedrig war es angelegt – keine Hürde für Nesträuber. Beim Umschleichen des Baumes hab ich die Überreste der Kleinen gefunden – diese Bilder wird es hier natürlich nicht geben. Traurig, so aber ist die Natur.

                        

Schade, ich hätte euch gern noch wunderschöne Bilder von den Kleinen gezeigt. Hoffen wir, dass die Mama nächstes Jahr nicht wieder den gleichen Fehler macht.

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