Träumerle

Der Blog zur Aue

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Futterneid

Wenn sich Kater Theo bei uns aufhält, so gibt es oftmals Futterneid. Aber ich passe auf, dass Theo kein Hundefutter frisst. Es gibt für beide Leckerlie. Abwechselnd fliegen die kleinen Stückchen durch die Küche und jeder stürzt dann in eine andere Richtung. Wenn bei den jungen Leuten die Wohnungstür offen steht, dann huscht Johnny immer schnell hinein und schaut, was es bei Theo so zu speisen gibt :mrgreen:

Da fällt mir ein witziger Videoclip ein, den ich mal in einem Blog gesehen habe und der mich mächtig zum Lachen brachte. Ich habe ihn im Netz gefunden:

Tja so ist es im Leben, die Kleinen machen den Großen oft noch was vor 🙂

Der Herbst macht keinen Spaß

Der goldene Oktober hat dieses Jahr kläglich versagt. Wie haben wir gewartet und uns gefreut auf buntes Herbstlaub, das in der Sonne golden oder rot erstrahlt. Auf trockenes Laub, das unter unseren Schuhen raschelt und wir hindurch stapfen und uns fühlen wie in Kindertagen, als es uns großes Vergnügen bereitete. Als Kinder haben wir Eicheln und Kastanien gesammelt, sie wurden beim Förster abgeliefert für die Tiere des Waldes. Wir haben Ketten gefädelt mit Eicheln. Wir haben Tiere gebastelt aus Kastanien. Bucheckern wurden zu Eulen und auf kleine Zweige aufgeklebt. Könnt ihr euch an solche Dinge noch erinnern?

Doch dieses Mal schauen wir sehnsuchtsvoll  nach draußen, sind jeden Morgen aufs Neue enttäuscht von der Nässe, der Kälte, der Düsternis.

So schön sieht es sonst im Oktober in der Aue aus:

 

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Auf diesen Blick aus unserem Wohnzimmerfenster warte ich nun immer noch. Ob es ihn noch geben wird?

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Ich räume unsere Kleiderschränke um. Ärmellose Shirts brauchen wir nun nicht mehr, Wollsocken und Tücher müssen hervor geholt werden. Habt ihr schon alles umsortiert? Dann kommen die Schuhe noch dran. Dazu habe ich meist keine Lust, weil die Sommerschuhe erst noch mal geputzt werden müssen.

Es geht mir endlich besser, die täglichen Spritzen zeigen ihre Wirkung. Ich bin ganz hoffnungsvoll, dass ich dann nächste Woche wieder arbeiten gehen kann.

Langweiliges Wochenende

Wenn man sich nicht richtig bewegen kann, so ist es doch recht langweilig. Fernsehen tagsüber gibt es bei uns nicht. Also habe ich ein Paar Socken beendet, die ich schon vor meinem Armbruch begonnen hatte. Und da mir die Farben gar keine Inspiration lieferten heißen sie „Langeweilesocken“ 🙂

 

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Als ich neulich zur Freundin unseres Försters sagte, dass es dieses Jahr Weihnachten mal keine Socken gibt, da hat sie traurig geschaut und meinte, es seien aber ihre Lieblingssocken. Vielleicht raffe ich mich auf und stricke doch noch ein Paar, obwohl irgendwie die Lust raus ist.

Mein Mann hat den Garten aufgeräumt, alle Pflanzen hinein, alle Deko eingesammelt, Tomatenzelt abgebaut, Wasserpumpe und Schläuche eingesammelt. Ich werde nun noch alle Kissen waschen und dann kommen noch die Gartenmöbel ins Winterquartier. Heut früh hatten wir null Grad!

Kater Theo und Johnny teilen sich mittlerweile das Sofa ohne Streit. Die Kuschelzeit kann beginnen 🙂

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Aber die Fensterbank gehört Johnny!

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Habt einen gemütlichen Ausklang des Wochenendes!

Meine Pechsträhne

Mir reicht es wirklich für dieses Jahr mit dem krank sein. Ich wäre heut am liebsten im Erdboden versunken, als ich meinen Chef anrief und erzählte, dass ich weiterhin daheim bleiben muss. Ich habe immer noch starke Schmerzen, die Medikamente schlagen kaum an. Nun bekomme ich täglich Spritzen, die Nervenwurzeln sind offenbar mit entzündet und das kann eine Weile dauern.

Nach der Physio am Donnerstag wollte mich dann mein Auto nicht nach Hause fahren. Da stand ich in meiner Jogginghose und dünner Jacke und wusste nicht, wie ich heim kommen sollte. Zum Glück war unser Lieblingsnachbar in der Nähe und hat mich geholt. Meine Männer haben sich dann der Sache angenommen und nun fährt das Auto wieder – hoffentlich künftig ohne Muckern.

Sport werde ich aber dann definitiv betreiben. Ich war noch nie sportlich. So dünn ich auch war, so ungelenkig war ich.

Ob ich schon mit dem Roller nichts anzufangen wusste und einfach stand und wartete, ob er sich bewegt? :mrgreen:

roller

Wie sportlich seid ihr als Kind gewesen? Und seid es noch heut? Ausdauerlauf ging und Bodengymnastik. Aber ja nicht schnell rennen, weit oder hoch springen, da war ich eine absolute Null 🙂

Kleine Bastelei

Weihnachten steht immer so schnell vor der Tür und die große Hektik nach Ideen und Geschenken beginnt. Dieses Jahr gibt es mal keine Socken für meine Lieben. Ich habe andere Ideen.

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Solch kleine Schutzengelchen habe ich gebastelt und werde sie lieben Menschen zu verschiedenen Anlässen schenken:

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Meine Schmerzen sind noch recht heftig. Ich gehe heut noch zum Frisör, das muss ich irgendwie hin bekommen. Das tut sicher auch der Seele gut und nachher fühle ich mich vielleicht besser.

Ausgebremst

Da hab ich wieder mal den Salat. Nichts geht mehr, ich muss diese Woche daheim bleiben. Mein Ischias ist zwar wieder ausgeklemmt, aber die Schwellungen durch die Quetschung sind sehr schmerzhaft. Ich muss nun wieder zur Physiotherapie und Gymnastik machen. Dabei wollte ich heut zur Schnupperstunde in eine Sportgruppe, wollte meinem Rücken und den Muskeln mal was Gutes tun. Das muss nun warten, bis ich wieder fit bin.

Ich wünsche euch allen eine gute Woche ohne Sorgen und Schmerzen. Leider soll es kalt und ungemütlich werden, daher schenke ich euch symbolisch einen kleinen Lichtblick.

 

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Auf unserem Hausberg

Letzte Woche bin ich mit Johnny über unseren „Hausberg“, den Scheibischen Berg, geschlendert.

 

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Eine kleine, aber schöne Runde. Es hat mal nicht geregnet.

Diese verfallene Bank beobachte ich schon seit Jahren. Hier wird nichts mehr erneuert. Schade, so kann ich mich nicht setzen.

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Mich plagen heftige Schmerzen und mein Mann hat mich gestern schnell zum „Einrenker“ gefahren. Habe mir den Ischias eingeklemmt, Taubheitsgefühle machten sich im Bein breit. Es hat gekracht in meiner Wirbelsäule und wir hoffen, dass es das war. Allerdings habe ich heut immer noch starke Schmerzen, werde nun noch Medikamente nehmen.

Ich wünsche euch allen ein sonniges Oktober-Wochenende. Wir feiern Geburtstag von Sohnemann Förster nach und werden mit Freunden zum Griechen essen gehen.

Wirbelwind Theo

Wir sind ein eingespieltes Team geworden. Morgens, mittags, abends gehen wir gemeinsam in die Aue.

Theo kommt immer mit, auch wenn es regnet oder früh noch duster ist. Mittags macht es dann schon mehr Spaß, wenn wir Zeit haben.

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Er rennt vor und zurück, miaut, springt an den Bäumen hoch, tapst vorsichtig mit der Pfote in die Bach, schnuppert am Gebüsch wie Johnny.

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Ständig muss ich schauen, wo er wieder steckt.
Johnny lässt sich das saftige Gras am Wasser schmecken.

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Theo will auch kosten und klettert über den umgestürzten Baum. Da steht er nun auf der anderen Seite und ich kann rufen wie ich will, er kommt nicht zurück. Er muss erst ausgiebig schnuppern und kosten.

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Neulich kletterte er auf ein kleines Bäumchen, welches seine Äste über dem Wasser hängen lässt. Da saß er und wusste nicht zurück. Mir zitterten die Knie und ich redete auf ihn ein. Hilfe, wenn er ins Wasser geplumpst wäre 😯

Fast jeder Baum muss erkundet werden.

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Wenn Spaziergänger kommen, dann versteckt er sich im Gebüsch und kommt erst wieder hervor, wenn sie weg sind. Aber dann Vollgas zu mir 🙂

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Auch in der Wohnung muss man ständig nach ihm schauen. Der Kühlschrank geht auf – Theo schaut hinein. Ich mache eine Schranktüre auf – Theo schaut hinein. Er sitzt im Korb mit Johnnys schmutzigen Decken, die ich gerade eingesammelt habe. Er klettert über den Drucker hinter den Schreibtisch. Er hangelt sich unter die Betten und gibt keinen Mucks von sich 🙂 Er sitzt auf dem Schuhschrank und spielt mit dem Zugpendel der Wandlampe. Licht an – Licht aus – Licht an – Licht aus :mrgreen: Er schnappt sich mein Strickzeug. Er klettert in Körbe und Einkaufstüten.
Doch der Hit war neulich morgens, als ich ein dumpfes Miauen hörte – irgendwo in der Wohnung. Ich suchte und suchte, er war doch gerade noch da! Alle Zimmertüren auf, kein Theo. Doch irgendwo hörte ich ihn. Wo war er nur hingekrochen? Ich bekam Panik, musste auf Arbeit. Schranktüre im Schlafzimmer auf, denn ich hatte mir mein Shirt genommen. Kein Theo. Bettdecken aufgeschlagen, kein Theo. Alle Schranktüren nacheinander aufgerissen. Und wo schaut er mich an? Sitzt im Wäscheschrank im untersten Fach und fühlt sich wohl auf den Schlafanzügen meines Mannes. Na nun aber raus! Ich  hatte mir noch ein Unterhemd genommen, denn es war bitterkalt mit nur 3 Grad am Morgen. Da in diesem Moment muss er in den Schrank geschlüpft sein.

Wer weiß, was wir noch alles erleben werden mit ihm 🙂

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