Es wittert. Es wittert jeden Tag – mehrmals sogar. Zum Glück ist es wenigstens warm, sonst könnte man wirklich glauben es sei Herbst.
Es regnet nicht nur, es schüttet nur so. Also alle Fenster zu, auch wenn die Luft in der Wohnung dann stickig wird und ich Hitzewellen bekomme 

Früher hatte Johnny Angst und verkroch sich beim geringsten Ansatz von Gewitter. Jetzt geht es und das freut mich. Soeben haben wir schnell die Mini-Abendrunde gedreht und schon geht es wieder los draußen.
Wohin nur wieder mit dem vielen Wasser? Nachbars Tonne kann auch nichts mehr fassen:

Es kracht und donnert und blitzt da draußen. Ich glaub, ich mach jetzt lieber den Rechner aus. Macht euch einen gemütlichen Abend und kommt morgen gut in die neue Woche.
Ist das schon wieder warm heut! Ich habe die Bettwäsche heut abgezogen, gewaschen, getrocknet, wieder aufgezogen. So mag ich es – schön frisch an der Luft getrocknet.
Dem Unkraut im Blumenbeet bin ich zu Leibe gerückt, mein Rücken fand das nicht so gut. Also schön die Füße heut Abend hochlegen und entspannen.
Beim Spaziergang suchen wir nun wieder die schattigen Wege – kein Problem in der Aue 🙂

Nun ärgern uns jedoch wieder die Zecken. Hatte schon wieder ein winziges schwarzes Pünktchen am Bein. Muss mal beim Doc nachfragen, wie lange eigentlich die Schutzimpfung anhält. Wir haben uns 2008 impfen lassen, weil es da nach Österreich ging. Die Krankenkasse zahlt, wenn man in gefährdete Regionen verreist.
Über die kleine Brücke kommen wir noch nicht ganz – jedenfalls nicht ohne Gummistiefel. Wenn es aber weiter so warm bleibt, dann können wir da wieder rüber.


Nun wartet auf unsere jungen Leute wieder ein Stück Arbeit. Heut kamen die Küchenmöbel. Da sie den Selbstaufbau gewählt haben, heißt es nun auspacken und montieren. Wir werden natürlich helfen.

Da fällt mir ein, dass ich ja noch das fertige Schlafzimmer zeigen wollte – das, wo wir so geschuftet haben mit dem alten Teppichboden. Wird noch nachgeholt.
Und auch dieses Foto wollte ich noch zeigen: Harald hat mir noch ein Maibaum-Foto geschickt. Der sieht natürlich auch schick aus! Danke Harald.

Traumhaft schönes Wetter hatten wir heut. Bin mit dem Rad auf Arbeit gefahren. Das fiel mir trotz der langen Pause seit letztem Herbst auch gar nicht schwer, wird jetzt wieder öfter gemacht.
Meine kleine Traumschnute schläft viel. Muss die schöne frische Luft draußen machen. Kaum war er eine Weile im Garten und hat die vorbei fahrenden Mopeds und großen Fahrzeuge am Zaun entlang verfolgt, so will er wieder hoch ins Wohnzimmer und ab aufs Sofa.

Eigentlich gehört ihm ja nur der Zweisitzer. Da ist auch sein Ausguck am Fenster. Aber er wuselt so von einem Sofa zum nächsten, zwischendurch probiert er den Sessel oder liegt unter dem Schreibtisch. Ich hab es aufgegeben, ihn vom 3-Sitzer zu bekommen. Er ist ein Dickschädel und legt sich dann auf den Rücken, alle Viere in die Luft und weigert sich. Hach, wer kann da böse sein? Leider leidet unser Sofa darunter, hat schon einige Kratzer und leider auch kleine Risse. Wie könnte man Leder reparieren? Hat jemand eine Idee? Unser altes Kunstleder-Sofa hatte schöne tiefe Ritzen, da konnte ich Decken festklemmen. Das neue nun ist im Ganzen genäht und hat keine Fugen am Rückenteil und den Armlehnen, alles schön rund gearbeitet.
Gewitter ist noch keins angekommen, aber es sieht grau aus in der Ferne.
Wir haben ja bei uns im Ort die Verwaltung des Naturschutzgebietes „Königsbrücker Heide„. Von da aus starten die Bustouren, über die ich schon berichtete.
Im Besucherzentrum selbst gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Naturschutzgebietes, die Nutzung über Jahrzehnte als Truppenübungsplatz und die dadurch umgesiedelten Dörfer.
Letzten Sonntag war ich mit Sohnemann Robert da, das Wetter ließ keine anderen Aktivitäten zu.

Fakten will ich jetzt nicht groß aufführen, das würde zuviel werden. Einiges ist noch nicht ganz fertig, diese Ausstellung ist noch ausbaufähig (gibt es erst seit letztem Jahr).




Der Eintritt ist frei. Im Shop kann man Bücher, Bienenwachskerzen, Kalender, kleine Keramikwaren, Plüsch-Biber und Holztiere zum Bemalen erwerben.
Heut lacht die Sonne vom wolkenlosen blauen Himmel. Was für ein Kontrast! Die Wäsche flattert auf der Leine und Johnny kann endlich wieder Herr im Garten spielen 😆 Alles trocknet, dann kann die Gartenarbeit wieder beginnen. Und vielleicht sitzen wir bald wieder abends draußen und grillen, während wir schwitzen und uns Regen wünschen 🙂
Endlich, endlich hat es aufgehört zu regnen. Der Wasserpegel der Pulsnitz und des Mühlgrabens sind gesunken, langsam tauchen die Wiesen der Aue wieder auf.
Gegen Abend kam sogar die Sonne hervor und verwandelte das Einheitsgrau in ein leuchtendes Grün.


Aber selbst bei dem Matsch habe ich Leute angetroffen – ohne Gummistiefel. Ich musste lächeln. Nein, ohne geht doch nicht!

So lang schau ich nun schon wieder nach dem Biber, aber er hält sich gut versteckt. Johnny schnuffelte verdächtig im hohen Gras und da sah ich es: ein kleines totes Biber-Baby 🙁 Erst dachte ich, es sei sicher durch die Überflutung umgekommen, einfach weggeschwemmt. Aber es hatte doch eine Verletzung. Nun hoffe ich, dass es vielleicht noch weitere Kleine gibt, die es geschafft haben.
So, und nun wird es wieder dunkel da draußen, da kommt noch was nach an Regen 🙁
Die Jugendweihefeier am Sonnabend fand in der Steinbruchklause des Steinbruchmuseums in Häslich statt. Das ist nur wenige Kilometer von uns entfernt. Leider war es ja ein grauer und verregneter Tag und ich musste die Aufnahmen mächtig aufhellen, mehr war nicht zu machen bei dem Wetter. In dieser Schauanlage kann man die Steinbruchtechnik des 19./20. Jahrhunderts sehen. Ein kleiner Rundweg führt zum Steinbruch.

Werkzeuge, Geräte und Maschinen vermitteln einen Eindruck von dieser schweren Arbeit.




Zum Glück hatte ich flache Schuhe an, mit Absatzschuhen wäre der kleine Rundweg kaum möglich gewesen. Überall Matsch und Pfützen.





Für die kleineren Kinder war das natürlich interessant. Auch wenn die Hosen nachher aussahen wie die Arbeitskleidung der Arbeiter damals 😯



Steinbrüche gab es einige im Umfeld, der Granit war – und ist noch – sehr begehrt. In unserem Grundstück befinden sich so einige Stücken Granit aus heimischer Gegend.
In diesem Steinbruch darf man heut tauchen, er ist angeblich für Anfänger sehr gut geeignet.
Bis zum Mittag gab es heut noch Starkregen. Nachdem uns das Ölauto ein paar tausend Liter Öl gebracht hatte, bin ich mit Johnny in die Aue. Schon von Weitem hörte ich es tosen. Au wei, das Eisenbahnviadukt steht in einem See, es gibt kein Überqueren der Puslnitz mehr über „unsere“ Brücke, alles ein reißender brauner Strom. Vielleicht nehm ich am Abend doch noch die Kamera mit und mach ein paar Bilder.
Die Jugendweihe meiner Nichte gestern war feucht-fröhlich. Wobei sich das „feucht“ leider auch auf das Wetter draußen bezog.
Lady in Türkis:

Von einem Bäcker in der Verwandtschaft gab es diese süße Torte als Geschenk:

Da die Riemchen-Schuhe dann doch zwickten, wurden zu vorgerückter Stunde diese modernen Treter angezogen:

Wir feierten an einem Ort, wo es viel Interessantes zu schauen gab. Leider goss es immer wieder und ich konnte nicht so schöne Aufnahmen machen wie ich es wollte. Ich werde darüber separat berichten, ihr könnt ja schon mal raten:

Auf dem Heimweg dann gab es noch Action, zum Glück kamen wir ohne Schaden davon. Da spazierten ausgebüxte Kühe auf der Straße. Die Polizisten spielten Cowboy und versuchten das Kalb mit einem Abschleppseil einzufangen, bis der Bauer kam.

Auch heut regnet es wieder unaufhörlich. Bin gespannt, wie Sohnemann vom Opeltreffen zurück kommt. Sicher mit pitschnasser Ausrüstung. Kommt gut durch den Sonntag.