Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: März 2013

Kleine Wanderung

Heut hatten wir strahlenden Sonnenschein. So zogen Sohnemann Robert, Johnny und ich nach dem Mittag los. Ziel war ein Wanderweg auf dem ehem. Truppenübungsplatz.

Im Schnee gab es viele Spuren zu entdecken, die Johnny ausgiebig beschnüffelte. Hase, Reh und Wildschwein waren zu erkennen – und winzige Mäusespuren, da musste ich lachen.

Ringsrum platschte der Schnee von den Bäumen, es taute. Keiner will mehr Schnee haben, doch Johnny kullert sich noch immer bei jeder Gelegenheit genüsslich 🙂

Heut ist Pause, aber morgen soll es wieder schneien. Wollte zwar keinen Schnee mehr zeigen, aber ich hab grad nichts anderes zu zeigen.
Heut Abend will ich mit Robert zu einem Vortrag über die Gewässer in der Königsbrücker Heide.

Nächste Baustelle

Ich komm wieder mal kaum zum Bloggen und das wird sich auch in nächster Zeit nich groß ändern.
Nachdem das Schlafzimmer der jungen Leute fertig ist, kommt nun statt dem Wohnzimmer erst mal die Küche dran. Und wieder heißt es alle noch vorhandenen alten Möbel ausräumen, sämtliches Geschirr, Besteck, Gläser, Küchengeräte, Gardinen und sonstwas sichten, aussortieren, einlagern. Meine Wohnung gleicht gerade einem Lager und ich hoffe inständig, dass kein unerwarteter Besuch auftaucht.

Ich wollte ja noch berichten, welch Plagerei uns erwartete beim Renovieren.
Als Laie hatten wir den Teppichboden vor Jahren selbst verlegt, gut geklebt – zu gut :mrgreen: Alle mussten stundenlang auf den Knien oder dem Hoßenboden zubringen und mit allen möglichen Hilfsmitteln versuchen, dem alten Belag und dem festgeklebten Gewebe zu Leibe zu rücken. Es war eine Schinderei wie wir sie  noch nie erlebt hatten. Den Feinschliff konnte der Bodenleger vornehmen, aber alles Grobe musste von den Spanplatten ab – Zentimeter für Zentimeter.

Der neue Teppichboden war dann schnell verlegt. Nun fehlen noch die Gardinen, dann darf ich das Zimmer noch mal in aller neuer Schönheit zeigen.
Und nun geht es an die Küche. Aber da die Tapete noch top ist, wird sie nur neu gestrichen. Doch Wandverkleidung muss ab und neue angebracht werden. Belag kann auch bleiben, ist noch neues Laminat. Also da ist erst mal leichteres Arbeiten angesagt.

Kommt gut in die neue Woche, ich geh jetzt bissel aufräumen, um mal wieder Land zu sehen.

Endlich Sonnenschein

Ist das herrlich heut! Am Morgen bekam ich fast einen Schock. 14 Grad im Minusbereich 😯 Also lange Unterhose an und Johnny musste in sein Mäntelchen schlüpfen.
Aber dann kam die Sonne raus und sie scheint mit aller Kraft. Es taut! Der Schnee blendet sogar die Augen.

Wir haben eine ausgedehnte Mittagsrunde gedreht. Sind mal wieder nach Monaten an „meinem“ Feldbaum vorbei gegangen.
(Ist zwar entgegen meinem Vorhaben doch Schnee zu sehen, aber er ist nebensächlich):

Wenn lautes Brummen zu vernehmen ist, dann ist auch was Großes im Anflug. Es waren 2 Stück. Sie sind sicher ins Flugmedizinische Institut geflogen:

Ist das nicht ein blauer Himmel? Da erwachen doch die Lebensgeister und man wird für die Kälte am Morgen entschädigt.

Eine Straßenlampe mit Zipfel entdeckte ich und musste lachen. Da ringelt sich der Schnee vor Wut, weil er endlich gehen muss 😆

Der Papst ist nun auch gewählt. Ich hab gestern ganz gebannt die Sondersendungen verfolgt. Meine Güte, so viele Menschen. Nee, da hätte ich wirklich nicht mit drin stecken wollen.
Es ist zwar wieder ein alter Herr, aber er schien mir aufrichtig freundlich zu sein und ist mir daher angenehm. Hoffen wir, dass er Gutes bringt.

Gefiedertes

Reger Verkehr herrscht wieder am Vogelhäuschen. Die dicke Amsel ist auch wieder da. Sie breitet grad die Flügel aus und hat ein Schneehäubchen auf dem Schnabel 🙂
(Ich habe noch keine Fenster geputzt, daher sind alle Fotos nicht besonders scharf).

Beim folgenden Vogel kam ich fast ins Rätseln. Bloß gut, dass ich Sohnemanns „Wegweiser durch die Natur“ hier habe. Müsste doch ein Girlitz sein, oder? Die sitzen hier scharenweise.
Er war grad so gierig und pickte einen Sonnenblumenkern.
Nachtrag: Mathilda brachte mich drauf, könnte auch eher ein Erlenzeisig sein. Sehen sich schon täuschend ähnlich, nur ist der Girlitz kräftiger gelb.
Und Katerchen meint auch, dass es ein Erlenzeisig ist. Nun denn, wieder was gelernt durch euch. Danke!

Dieses Exemplar entdeckte ich zufällig in Nachbars Garten. Schnell die Kamera gezückt, aber leider nicht richtig erwischt. War auch sehr weit weg. Einen Dompfaff hab ich noch nie gesehen und ich hoffe, ich bekomm noch mal eine bessere Gelegenheit zum Fotografieren.

Das Rennen beginnt

Heut also beginnt in Rom das Konklave und ich bin echt gespannt wie lang es wohl dauern wird, bis ein neuer Papst gewählt wurde.
Eigentlich hatten wir Anfang des Jahres noch den Urlaubsplan, über Ostern nach Rom zu fliegen. Aber durch die Papst-Geschichte haben wir den Rückzieher gemacht. Wir wollen nun später noch mal einen Anlauf starten.

Beim Sichten meiner Rom-Fotos von vor 3 Jahren habe ich entdeckt, dass ich tatsächlich das Kloster „Mater Ecclesiae“ hinterm Petersdom fotografiert habe, in dem der „alte“ Papst nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wohnen wird.

Da befindet sich so eine schöne kleine Grotte und auf die hatte ich es eigentlich abgesehen beim Fotografieren. Ist doch gut, wenn man manchmal ringsrum alles mitfotografiert.

Hier schneit es sacht vor sich hin, Schieben ist wieder angesagt. Morgen soll angeblich noch mal richtig viel Schnee kommen. Da ich aber versprochen habe, keine Schneefotos mehr zu zeigen, muss ich mich auch dran halten. Ich will Grün und Gelb und Lila sehen!

Leckere Socken

Huhu – da bin ich wieder. Arbeitsreiche Tage liegen hinter uns, nun sind alle Arbeiten bis auf Kleinigkeiten geschafft. In diesen Stunden wird ein Monster von Schrank aufgebaut, dann ist der Raum Nr. 1 für das junge Glück geschafft.
Ich fotografier noch mal bei Tageslicht und berichte von unserer Plagerei, die sich noch ergeben hat. Ich bin jedenfalls total platt, habe Muskelkater und heut keine Lust auf Arbeit.

Die letzten Socken sind schon seit einer Woche fertig. Und schon beim Aufnehmen der Maschen wusste ich den Namen für dieses Paar: Schwarzwälder Kirschtorte 😆
Hihi – ob ich grad hungrig war auf Süßes? Jedenfalls erinnert mich das Beige an Sahne, das Braun an Schokolade, das Weinrot an Sauerkirschen. Ich habe nach anderen Namen gesucht, aber ich kam nicht von der Torte los. Also heißen sie nun so und ich muss wirklich immer beim Tragen an Schwarzwälder Kirschtorte denken.

Heut früh schien hier die Sonne bei 7 Grad, gegen Mittag sank die Temperatur und nun zieht es sich draußen zu, es sieht neblig aus. Wird wohl doch Schnee kommen in den nächsten Stunden.
Wer schon welchen hat: Zähne zusammen beißen und durch!
Kommt  morgen gut in die neue Woche, ich werde hoffentlich wieder Zeit für Blogbesuche haben.

Alles neu macht der Frühling

Nun ist er also endlich da: der Frühling. Und da gibt es nicht nur Frühlingsgefühle hier im Hause, es gibt auch viel zu tun.
Die jungen Leute „bauen“ sich ihr eigenes neues Nest und da helfen wir natürlich. Ich komme derzeit nicht zum Bloggen, macht euch also keine Sorgen, wenn es hier noch ein Weilchen ruhig bleibt.

Letzten Donnerstag war ich mit meiner Nachbarin im Kino in Dresden. „3096 Tage“ – die Geschichte der Natascha Kampusch. Bloß gut, dass ich vorher das Buch gelesen habe, sonst hätte ich vor Aufregung sicher gezittert. Sehr sehenswert, sehr emotional, fantastisch gespielt von den Darstellern.

Kommt gut durch die ersten Frühlingstage, es soll ja richtig schön warm werden. Ich lass wieder von mir hören, wenn ich Zeit habe.

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