Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Montag, 25. März 2013

Abendrunde am Nachmittag

Nach anfänglichem Grau entschloss sich die Sonne heut, ab dem Mittag doch noch mal zu erscheinen. So entschlossen wir uns gegen 15.30 Uhr, die Abendrunde vorzuziehen und sind mit Johnny an den Ortsrand gefahren. Ziel war ein Obelisk am Rand des „Neuen Lager“, das ich immer wieder mal zeige.

Leider wirkt ja jetzt alles grau und trüb. Dieser Obelisk erinnert an die Gefallenen des 1. Weltkrieges.

Von hier aus drehten wir noch eine Runde durch die alte Plattenbausiedlung der Sowjetarmee.

Irgendwie hab ich es grad mit alten knorrigen Bäumen. Auch hier stehen welche, die ich immer wieder fasziniert betrachte, wenn ich dran vorbei komme:

Zwischendurch immer wieder Unrat aus den Blocks. Ich frag mich wer so dämlich war, diese Teile abzumontieren und nach unten zu schleppen. So ein Becken ist ja nicht grad leicht.

In der Ferne konnten wir sogar den Aussichtsturm entdecken:

Mit der vorgenommenen Hausarbeit bin ich heut nur ein Stück vorwärts gekommen. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag 😆

Wanderung am Sonntag

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir gestern gleich noch mal wandern gegangen. Aber es war bitterkalt, der Wind blies eisiger als am Vortag.
Diesmal sind wir 15 km mit dem Auto gefahren, eine Teichlandschaft bei Cosel war unser Ziel.

Dieses Naturschutzgebiet umfasst 3 kleine Teiche: Jungfrauenteich, Herrenteich, Juhrenteich. Der Sturm hat hier schon ganz schön Bäume umgehauen, riesige Wurzelgebilde kann man sehen:

Schwäne konnten wir entdecken. Sie hatten nur eine kleine freie Fläche im Wasser, der Rest war noch von Eis bedeckt.

Auch hier fanden wir wieder alte knorrige Märchenbäume 🙂

Auf dem Rückweg haben wir noch mal an den Teichen in meinem Heimatdorf Schwepnitz angehalten. Hier tummeln sich immer viele Enten, Schwäne, Reiher, Greifvögel.

Der Reiher war weit weg, aber ich wollte endlich mal ein Foto haben. Hier in der Aue verschwindet er immer schnell, wenn er mich bemerkt.
Hab das Foto mal vergrößert:

Lange sind wir nicht geblieben, denn es war schon gegen 17 Uhr und wurde durch die tiefer stehende Sonne langsam ungemütlich kalt.

An Enten waren leider nur Stockenten zu entdecken:

Schnell rein ins Auto. Doch was kam da? Ach nee, ich muss noch mal raus, Schwäne!

Sie kamen aus dem Wasser und wollten schon fast die Straße überqueren. Da kamen Autos und ich hätte ihnen Zeichen gegeben langsam zu fahren. Doch die Schwäne überlegten es sich im letzten Moment und glitten wieder ins Wasser.

Heut waren wieder minus 6 am Morgen, die Sonne versteckt sich hinter der Wolkendecke. Es wird sicher ein grauer Tag. Also werde ich mich endlich mal meiner Wohnung widmen. Sie schreit nach Staubsauger und Staublappen 🙂
Kommt gut in die neue kalte Woche!

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