Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Urlaub

Johnny erzählt

Ich weiß gar nicht, was Frauchen und Herrchen heute haben. Schon seit dem Morgen wuseln sie durch die Wohnung, als hätten sie es eilig.
Frauchen wäscht, trocknet, bügelt. Sie saugt durch die Wohnung, sie entsorgt den Müll, sie schnappert vor sich hin oder flucht, wenn sie über mein Spielzeug stolpert. Sagt, ich müsse es bald einpacken. Einpacken? 🙄 Die jungen Leute bekommen Zettel mit Aufgaben, wozu?

Herrchen saugt das Auto und breitet für mich eine neue Decke auf dem Rücksitz aus.

Und Frauchen fragt mich auch noch, ob sie mich nicht noch mal baden sollte. Ich wurde schon lang nicht mehr gebadet. Wozu? Morgen buddel ich doch wieder auf der Wiese, dass die Dreckbatzen nur so fliegen 😆

Irgendwas führen sie im Schilde. Nur was?
Sie sammeln mein Lieblingsspielzeug ein. Dazu Leinen, Halsband, Tütchen und Papier, ich bekomme neue Decken und Kissenbezüge in meiner Schaumstoffhütte. Echt merkwürdig. Bekommen wir Besuch?

Nein, ich glaube nicht. Sie erzählen, dass wir bald liebe Menschen treffen, die sich über mich freuen werden. Sie werden mich doch wohl nicht etwa weggeben?

Frauchen erzählt vom Auto fahren, ich müsse lieb sein, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.

Und weil ich sie so ungläubig anschaute, hat sie es mir jetzt erzählt: Leute, es geht in den Urlaub! An Orte, da waren wir noch nie. Wo ist Hamburg? Wo ist Kappeln? Ich werde es sehen.

Nun bin ich mächtig aufgeregt. Ja, ich will lieb sein. Ich will nette Menschen kennen lernen, ich will andere Duftmarken aufnehmen können, ich will im Ostseesand buddeln und Salzwasser kosten.

Also – keine Ahnung, ob Frauchen sich hier noch mal melden wird. Wir sind dann mal weg und wünschen allen eine gute Zeit. Wuff!

 

Urlaub

Ostsee-Urlaub – Teil 3

Ein Ausflug führte uns in die Hansestadt Wismar. Die Hafenbesichtigung war natürlich ein Muss. Was habe ich für Augen bekommen, als ich die vielen Händler mit ihren Fischen sah. Sooo lecker!

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Schiffstouren wurden angeboten, auf eines durfte man auch so rauf zum Besichtigen:

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Natürlich gab es für uns zum Mittag: Fisch. Da in Wismar am Hafen war er sehr lecker. Wir konnten draußen sitzen, was für Johnny immer von Vorteil ist.
Anschließend ging es durch die Stadt zum Bummel. Ein schönes altes Haus zog die Blicke der Touristen auf sich:

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Viele schöne Fachwerkhäuser gab es da, auch Wandmalereien:

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Hätten uns die Füße weh getan, hätten wir uns transportieren lassen können:

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Auf dem Marktplatz herrschte ein buntes Treiben. Händler boten ihre Waren feil, vor den Restaurants saßen die Urlauber und ließen sich Eis oder Kaffee schmecken. Das war ein Härtetest für Johnny, denn so viel Tumult sind wir nicht gewöhnt. Und dann immer der Gedanke, er könnte sein Beinchen heben wollen. Also kurz halten, es hat super geklappt.

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Nix und Nixe spendeten Wasser. Also „Nix“ hab ich glaub ich noch nie gehört. Stand da aber an einer Tafel so erklärt:

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Sogar einen alten Schweden haben wir getroffen 😆 :

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Die Hansestadt Rostock musste auch besucht werden, da war ich noch nie:

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Einmal die Mole lang geschlendert, am Hafen nach den vielen Schiffen geschaut, Menschenmassen waren unterwegs, überall gab es – natürlich leckeren Fisch.
Nur zur Schiffsreise konnten wir Johnny nicht bewegen. Wir haben es mindestens 5 x versucht, aber er weigerte sich stets, über den Steg zu laufen. Da half es auch nichts, dass ich vornweg ging und ihn rief. Na ja, wir wollten ihn auch nicht zwingen und haben verzichtet.

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In der Hafeneinfahrt steht eine große goldfarbene Statue. Habe nun daheim erst mal gegoogelt. Sie ist ein Geschenk eines Künstlers an die Stadt und soll die Seeleute begrüßen. Sie heißt Esperanza:

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Schon oft gesehen, so auch hier: Schlösser von Verliebten wurden angebracht:

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Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende. Wir sind morgen zu Bekannten unterwegs. Außerdem haben wir sturmfrei, denn die jungen Leute sind für paar Tage in Hamburg und Sohnemann Nr. 2 kommt dieses Wochenende nicht heim.

Ostsee-Urlaub – Teil 2

Wie soll ich mich nur kurz fassen? Es werden wohl mehrere Teile, denn zuviele Bilder will ich auch nicht aufs Mal zeigen.

Im Hafen unseres Urlaubsortes entdeckte ich diese kleine Meerjungfrau:

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Als Mitbringsel aus dem Urlaub gab es für alle Produkte aus Sanddorn, der da am Meer überall zu finden ist. Marmelade, Schnaps, Likör waren die Ausbeute.

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Strandkörbe musste ich einfach überall ablichten. Sie sind für mich der Inbegriff von Sonne, Strand und Meer:

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Ein Strandabschnitt war so wuselig. Da tummelten sich die Drachenlenker am Strand und die Kitesurfer im Wasser. Dass die sich nicht in die Quere gekommen sind, das ist für mich ein Rätsel:

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Und neben vielen Windrädern gibt es auch einige Windmühlen. Leider war bei den Aufnahmen das Wetter nicht grad bestens:

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Diese habe ich beim Fahren aus dem Auto erwischt:

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Jeden Morgen bin ich mit Johnny eine Strecke am Meer entlang gelaufen, zurück ging es durch ein kleines Wäldchen. Da kam ich mir fast wie daheim in der Aue vor, so schön:

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Einmal stießen wir unterwegs auf einen Oldtimer und ich hoffte, ihn noch zu erwischen. Da hielt er am Wegesrand an und ich fragte, ob ich ihn fotografieren dürfe. Er fragte sogar noch nett, ob mit oder ohne Kappe. Natürlich mit, das sieht stilechter aus 🙂 :

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Das war es erst mal für den 2. Teil.
Heut früh hatten wir hier 0 Grad, der erste Reif lag über den Wiesen. Aber so lang am Tag die Sonne scheint, ist es mir – noch – egal. Heut stand Shopping in Dresden auf dem Programm. Und wir haben einen Termin für Montag im Hamam gemacht, dem türkischen Bad. Ich muss endlich mal meinen Gutschein von vor fast 2 Jahren einlösen. Allerdings habe ich mich für nur Massage entschieden. Ich werde dann später separat berichten.

Ostsee-Urlaub – Teil 1

Wir wohnten in Rerik (Landkreis Rostock) in einer Ferienwohnung. Erdgeschoss, großer umzäunter Garten, voll ausgestattet, ca. 500 m bis zum Strand – alles extra so ausgesucht, damit Herr Johnny gleich Grün vor der Nase hat und keine Treppen steigen muss 😆

Gleich am ersten Abend bot sich uns ein herrlicher Sonnenuntergang:

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Am Sonntag, d. 22.09. hatte Johnny dann seinen 8. Geburtstag. Mit seinem neuen Spielzeug tobte er durch den Garten:

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Wir haben jeden Tag Ausflüge unternommen, sämtliche Strände und Seebrücken der Umgebung abgeklappert:

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In Rostock haben wir mal schnell einen Abstecher in die Karibik gebucht :mrgreen:

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Strandkörbe konnte man überall noch mieten, doch die meisten standen leer und warteten schon auf die Winter-Einquartierung:

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Der Sand war vielerorts schön weiß. Es ließ sich mit Schuhen nur schlecht laufen.

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Fisch stand jeden Tag auf dem Speiseplan. Fischbrötchen, geräucherter Fisch zum Abendessen, Fischgerichte am Mittag. Und mit nach Hause genommen haben wir auch welchen. Der schmeckte aber auch überall so saulecker:

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Das war erst mal nur eine kleine Vorschau.
Die Wäsche ist wieder sauber im Schrank verstaut, der Kühlschrank aufgefüllt, Pläne für die nächsten Tage sind geschmiedet. Gestern hatten wir noch einen kleinen Ausflug unternommen, bei einem Bierchen und Kaffee mit Kuchen Sonne getankt.
Ganz schön kalt war es heut früh, nur 5 Grad. Anlass für mich, den Kleiderschrank umzuräumen. Nun bin ich gerüstet für kalte Tage, wenn mir auch schon wieder graut vor langen Strümpfen und Unterhemden.

Kommt gut durch die neue Woche!

Fotogalerie – Nr. 6

Also ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Fotos bekommen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle für diese sehr privaten Einblicke.

Oceanphoenix ist in Florida auf Tauchkurs gegangen. Einfach traumhaft. Ich wünschte, ich könnte auch tauchen. Hab ich aber als Kind schon aufgegeben – mein Po wollte nicht unter Wasser. Tja, Fett schwimmt oben 😳
Sie liebt das Meer und schaut doch fast aus wie eine kleine Meerjungfrau, nicht wahr?

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In Kindertagen verbrachte sie schon den Sommerurlaub auf Sylt. Die Liebe zum Meer wurde also zeitig geprägt:

Ocean02

Von unseren Nachbarn hab ich noch ein süßes Video bekommen. Aber ich schaff es nicht, davon ein einzelnes Foto zu selektieren. Da ich dieses neue Haustier aber sowieso mal separat vorstellen werde, kommt es eben später in einen Beitrag. Wird auf alle Fälle lustig.

Letzte Nacht kam ordentlich Gewitter hier an. Und heut war es wieder heiß und schwül. Schön, wer jetzt an der See Urlaub macht – so wie meine Schwester.

Usedom – Teil 5

Heut gibt es Tierisches.  Zu sehen gab es schließlich viele. Nur beim Geflatter in der Luft musste ich immer recht schnell sein.

Am Strand trafen wir eine Hundedame, bei deren Anblick wir sofort schmunzeln mussten. Was für ein Anblick, sie sah genauso aus wie Johnny.

Die Möwen waren die Stars überall. Diese wirkte auf mich wie eine Tänzerin 🙂

Diese saß ganz still und bewegte sich auch nicht vom Fleck, als ich an ihr vorbei lief. Ein Tagträumer?

Eine konnte ich mal beobachen, wie sie einen Fisch verschlang. Das ging eine ganze Weile, immer wieder verlor sie ihn ins Wasser, tauchte ab und hatte ihn wieder:

Usedom – Teil 4

In Greifswald waren wir bigi und Wolfgang besuchen. Haben in bigis Lädchen eingekauft, geknuddelt, Kaffee getrunken, gequatscht.
Wolfgang führte uns zu den Klosterruinen Eldena. Leider war es ziemlich grau am Himmel.






Dann ging es lecker Fisch essen und auf zum Verdauungsspaziergang.

Zum Schluss führte uns Wolfgang nach Loissin, da gab es die 4 Meter hohen Eisschollen-Berge.



Schmiedekunst

Die Aktion von Elke und Brigitte Blechi ist zwar längst vorbei, aber auf Usedom hab ich überall Ausschau gehalten.
Es geht quer durch den Gemüsegarten.


In einem Fischrestaurant hab ich so viele Teile gesehen, das muss ich extra noch zeigen, wird sonst zuviel.

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