Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Scheibischer Berg

Ein sonniger Tag.

Heut gab es wieder Sonnenschein bei 20 Grad. Dabei würde Regen gut tun, er wird dringend gebraucht.

Gestern war ich noch mal im Stadtpark, um auch dort die Blütenteppiche der Buschwindröschen zu fotografieren.

Stadtpark01

Alles Grüne sind Buschwindröschen, was anderes blüht ja noch nicht. Wahnsinn, nicht wahr?

Stadtpark02

Und heut sind wir am Mittag über den „Hausberg“ – „Scheibischer Berg“ gelaufen. Hier muss ich Johnny immer anleinen, denn es gibt Rehe. Und wenn er die sieht, ist er auf und davon 🙂

Berg01

Der Weg abwärts ist nicht ganz ungefährlich. Rechts Berg, links geht es steil bergab. Es gibt nur einen schmalen Pfad.

Berg02

Blick von oben auf das alte Eisenbahnviadukt:

Berg03

Nun schaut es zwar wieder nach Regen aus, aber es soll nichts kommen.
Ich hoffe, jetzt komm ich endlich  zu einer Blogrunde.

Mahnmal

Unser „Hausberg“ ist der Scheibische Berg, auf den ich von unserem Haus aus blicke. Auf ihm befindet sich das Mahnmal für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Das zeigte ich zwar schon mal, aber es gibt auch neue Besucher meiner Seite.
Nun war ich da oben mal wieder fotografieren. Die Plastiken schuf der Bildhauer Curt Tausch, dessen Keramikbild an der Mittelschule in Königsbrück ich neulich zeigte.

Viel muss ich dazu nicht schreiben, nur so viel: NIE WIEDER!

Hier befinden sich auch Gedenksteine mit den Namen der Königsbrücker Opfer.

Meine Familie blieb zum Glück von Opfern verschont. Gab es in euren Familien Opfer dieser Kriege? Der Vater meines Stiefvaters kehrte zwar aus dem Krieg zurück, aber er starb wenig später durch Krankheit. Sein Name steht mit auf einem der Steine.

Kalter Frühling

Der Wolfgang hat es mir voraus gesagt und es stimmte: die Sonne kam gestern zu uns. Da ging es natürlich sofort mit der Kamera los, ab in die Aue und über den Scheibischen Berg.
Früh hatten wir minus 6,5 Grad. Am Bach hingen Eiszapfen.

Doch in der Sonne war es schön warm. Erst dachte ich meine Hände würden es mir übel nehmen, dass ich die Handschuhe vergessen hatte. Doch mir wurde richtig warm beim Laufen.

Also wenn so nicht der Frühling ausschaut, wie dann?

Ich muss heut noch mal zum Zahnarzt. Und morgen geht es wieder zum Geburtstag 🙂 Ein Arbeitskollege wird 60.
Habt ein erholsames und sonniges Wochenende. Es ist das letzte im Januar.

Oktobersonne

                        

So schön sah vorhin der Blick zum Scheibischen Berg aus. Grad als ich am Rechner saß und überlegte, was ich wohl zum Wochenbeginn zeigen könnte, fiel mein Blick auf das golden angestrahlte Laub. Sofort hab ich die Kamera gezückt, die Fotos überspielt. Schon verschwand die Sonne und es wurde grau und kühl. Glück gehabt!

Ich hab am Montag volles Programm, werde erst am Abend an den Rechner kommen. Fliegender Wechsel bei den Gästen, Zahnarzt (der Zahn muckert wieder, wird Zeit, dass er wieder gereinigt wird), Heizöl wird geliefert.
Habt einen guten Montag!

Von Bank zu Bank

Gestern hab ich mit Johnny wieder eine Runde über den Scheibischen Berg gedreht. An dieser Stelle hat man den Durchblick zum Keulenberg. Der Keulenberg ist 413 m hoch und die höchste Erhebung zwischen Dresden und Schweden.

Ich habe mal eine Tour von Bank zu Bank gemacht und sie alle im Bild festgehalten. Also ausruhen kann man sich überall auf der Strecke.


Nur auf dieser hab ich nicht Platz genommen, die müsste mal repariert werden.

Am Mahnmal blüht der Ginster, das sieht so schön aus.


Habt ein schönes Wochenende. Wir wollen heut mit Freunden nach Dresden zum Diexieland-Festival. Hoffentlich schüttet es nicht so von oben herunter. Ich werde euch morgen wieder besuchen, heut bleibt keine Zeit. Machts gut.

Klettertour

Ich hab es euch gesagt. Ich nehm meine Mam mit und wir laufen über den Scheibischen Berg – auf die schlimme Tour. Sie hat ja eigentlich Höhenangst, muss sich immer irgendwo festhalten und darf nicht runterschauen. Hab ihr natürlich vorher nicht verraten, wo wir langkraxeln :-).

Ausgangspunkt ist wieder die alte Mühle, immer am Mühlgraben entlang bis zum Wehr. Unterwegs gibt es immer wieder Stopps zum Knipsen.


Vom Wehr aus geht es dann rauf auf den Berg. Erst etwas steil, dann kommt eine lange ebene Strecke. Nach ungefähr 400 Metern schlagen wir den Weg wieder abwärts ein – stellenweise ja nur ein Trampelpfad, rechts gehts hoch, links steil runter. Hatte ich ja schon gezeigt.
Es gibt Heidelbeeren und viel Farn.

Dann kommt die bereits erwähnte schwierige Passage Nummer 1: der umgefallene Baum. Da müssen wir jetzt drüber.

Das war vielleicht eine Lachnummer. Erst hab ich meiner Mam vorgemacht, wie sie drüber steigen muss. Bin also drübergeklettert und wieder zurück. Dann war sie an der Reihe. Nach dem Kamerawechsel war ich wieder dran. Bitte nicht so auf mein Hinterteil schauen – ich bin am Abnehmen!


Die anschließende Verschnaufpause war nur kurz. Denn in Höhe der Mühle, wo man wieder auf den normalen Weg kommt, sind wir nicht etwa in Richtung Zuhause gewandert, nein – es ging wieder bergauf Richtung Mahnmal.

Und jetzt müssen wir da hinauf.

Meine Mam brach in Lachen aus. Da hinauf, wie denn? Also ich ihr die Kamera gegeben, mit Johnny hochgehangelt, ihn am Baum festgebunden, wieder runtergestiegen. Ohne Johnny wieder hochgestiegen, meine Mam hat geknipst.


Wieder abgestiegen, Kamerawechsel, Mam hochgeklettert. Während ich den rechten „Weg“ nahm, entscheidet sie sich für die linke Seite. Was für ein Gaudi!


Nun bin ich ein letztes Mal an der Reihe. Zum Glück steht gleich im Anschluss eine Bank, da war Verschnaufpause und Lachen angesagt.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Mahnmal. Ein Blick auf die Stadt und unser Haus.

Johnny liegt jetzt nach einem Leckerli auf dem Sofa und schläft. Das war heut echt lustig – Danke Mam!

Samstags-Runde

Am Sonnabend war ich mit Johnny endlich wieder unterwegs, wir sind von der Mühle aus wieder bis zum Wehr gelaufen (ist ja nicht so weit). Da hab ich letztes Jahr schon eine Baumgruppe entdeckt, an der sich Biber zu schaffen gemacht haben. Kann nur nicht ganz deuten, ob sie noch aktiv sind – ich würde eher sagen, sie sind weiter gezogen.

Übers Wehr gings dann rauf auf den Berg und parallel zum Mühlgraben und der Pulsnitz zurück.

Links gehts bergab und rechts hoch hinauf, da kann man nur gerade auf dem Trampelpfad bleiben. Manchmal wird es eng, wenn ein Baum umgefallen ist und die Erde ringsum mitgerissen hat. Im Laufe der Jahre wird es immer schlechter. Am Dinosaurier-Baum gab es wieder was Interessantes zu schnüffeln.

An einer Stelle ist erst vor Wochen ein Baum über den Weg gefallen. Drüberklettern ist angesagt – nicht einfach, man muss sich wirklich festhalten. Erst ein Bein in Grätsche drüber, absetzen, umfassen, wieder hoch und das zweite Bein elegant drüberschwingen. Bloß gut, dass ich davon kein Foto bieten kann. 🙂

Vielleicht nehm ich meine Mam mal mit, dann muss sie mich knipsen – den Spaß gönn ich mir und euch.
Habt einen schönen Tag, es soll wieder warm werden.

Scheibischer Berg

Gestern hat uns die Sonne noch so schön verwöhnt, da bin ich nach getaner Gartenarbeit mit Johnny auf den Berg gewandert. Der Scheibische Berg befindet sich in der Aue, von meinem Wohnzimmer aus kann ich direkt hinüber schauen.

                        

Es gibt mehrere „Aufstiegsmöglichkeiten“, vom einfachen Waldweg bis zum Kraxeln auf einem Pfad, an dem man sich stellenweise an den Wurzeln der Bäume hochziehen muss – oder sich von Hundi ziehen lässt 🙂
Man kommt vorbei an umgestürzten Bäumen, von Wannuckis eroberten Baumstämmen und Bäumen mit „Guckloch“.

                        

                        

Auf dem Berg befindet sich eine Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege, auf einem der Granit-Gedenksteine steht auch der Name meines Opas – Arthur Herrmann.

                        

                        

Nach einer kleinen Runde ging es zurück, erst hab ich mir ein dunkles Bier gegönnt, dann ging es ab in die heiße Wanne.  Johnny hat sich unter seine Decke verkrochen und schlief, war ja auch sooo anstrengend, immer musste er mich ziehen, damit es schneller vorwärts geht.
Euch einen schönen Dienstag in der Hoffnung, dass überall die Sonne scheint.

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