Bei Regen sind wir los gefahren, dicke Sachen eingepackt. Aber dann erwartete uns strahlend blauer Himmel. Wenn wir ans Meer fahren und das Festland zur Insel hinter uns lassen, dann spielen wir immer „Santiano“ ab. So muss Urlaub für uns beginnen 🙂
Rügenbrücke Stralsund
In Sellin lag unsere Unterkunft, die „Residenz Seeblick“, direkt 100 Meter von der Seebrücke entfernt.
Seebrücke Sellin
Am 30.04. dann gab es auch hier ein kleines Feuer am Strand mit Livemusik.
Maifeuer am Strand
Die ersten Tage wurden wir verwöhnt mit dem Wetter. Sonnenschutzcreme hatten wir keine mit und suchten deshalb öfter Schatten.
Meer bei Sellin
Ich habe auch nicht immer die große Kamera mitgeschleppt, die kleine kam öfter zum Einsatz und für die Familie gab es immer noch Aufnahmen mit dem Handy. Daher gibt es hier Fotos von allen dreien 🙂
Herrliches Blau
Habt einen guten Wochenstart. Gestern kam endlich noch etwas Regen hier an.
Eine Woche Urlaub auf der Insel Rügen liegt nun schon wieder ein paar Tage hinter uns. Wir hatten herrlichen Sonnenschein (und keine Sonnenschutzcreme mit 🙂 ), aber am letzten Tag auch heftigen Sturm, so was muss man auch mal erleben. Bilder werden noch folgen, es gibt erst einmal zu tun. Der Garten muss gepflegt werden (der Rasen ist geschossen), Haushalt, Wäsche, heut geht es zu einem Geburtstag.
Kommt gut gelaunt in ein sonniges Wochenende. Wir haben noch keinen Regen abbekommen.
Unser erster kleiner Urlaub dieses Jahr steht an. Die Zeit war geplant, mein Befinden lässt es zu. Also hoffen wir, dass wir ein paar unbeschwerte Tage haben können, auch wenn die Medikamente nicht fehlen dürfen. Ich habe es ohne probiert, aber es geht nicht.
Das Meer ruft – wieder mal 🙂 Es geht auf die Insel Rügen.
Urlaub am Meer
Der Nachbar füttert die Katzen. Sie können ja über die Klappe ins Haus und müssen nicht draußen schlafen. Die Jungs wechseln sich ab und kommen mehrmals schauen. Somit müsste alles gut gehen. Die dicken Sachen sind eingepackt, denn der Mai wird sich erst einmal nicht von der warmen Seite zeigen. Wenigstens scheint es nächste Woche da oben keinen Regen zu geben und die Wetterprognose zeigt auch viele Sonnenstunden an.
Paar Bilder noch, dann ist mein kleiner Urlaubsbericht zu Ende.
Einen Tag haben wir einen Abstecher an den Rhein unternommen. Der Loreley-Felsen mit dem kleinen Weinlokal davor war unser Ziel. Sitzen, trinken, die Sonne genießen.
am Rhein mit Blick zum Loreleyfelsen
Unser letzter Ausflug führte uns nach Bernkastel-Kues. So viele schöne Fachwerkhäuser gibt es hier.
Bernkastel-Kues
Das Wetter war herrlich. Überall saßen die Menschen und tranken in kleinen Lokalen Wein. Eine tolle Urlaubsstimmung war das.
Ringsum Weinberge.
Diesen alten Briefkasten habe ich entdeckt. Er ist noch in Betrieb:
Einen letzten Abstecher in die Weinberge von Zell, hoch hinauf zum Turm haben wir noch unternommen. Ich bin da immer so ängstlich, wenn es nur einen schmalen Pfad gibt, man aber mit dem Auto fahren kann. Mann ja, aber Frau? Ich klammere mich dann immer am Griff der Beifahrertür fest und hoffe, dass uns nichts entgegenkommt 🙂
Blick vom Berg auf Zell
Vielleicht sieht uns die Mosel eines Tages wieder. Es ist eine schöne Urlaubsregion mit leckerem Wein, Flammkuchen und vielen Sehenswürdigkeiten.
Im Jahr 2000 waren wir hier, nun mussten wir da unbedingt wieder hin. Trier! Was für eine schöne Stadt. Und natürlich führte uns der Weg zuerst zur Porta Nigra, dem römischen Stadttor.
Porta Nigra
Genau meine Welt. Und wie immer bei solch geschichtsträchtigen und alten Orten muss ich immer alles anfassen 🙂 Ich muss die Steine berühren, fühlen – als ob ich die Geschichte spüren könnte.
So schön muss es damals ausgesehen haben. Ich fantasiere da ja so gern und träume mich in die Vergangenheit.
Im Anschluss ging es in den Dom. Dieses Mal konnten wir auch den Innenhof besichtigen.
Innenhof Dom
Nach der Mittagspause ging es zur Konstantinbasilika. Sie ist 67 x 27,5 m groß und sagenhafte 33 m hoch.
Eigentlich wollte ich noch zu den Kaiserthermen, aber mein Rücken meldete sich, meine Schmerzgrenze war erreicht.
Unseren Laptop mussten wir nun einschicken, da noch Garantie drauf ist. Alle Versuche, ihn wieder zum Laufen zu bringen, scheiterten. Auf dem Ersatzrechner musste erst PhotoScape installiert werden. Ist eine alte Version, aber mit der konnte ich vorher besser arbeiten als mit der neuen. Nun kann ich also erst mal wieder schreiben und Bilder bearbeiten.
Nee, da gab es leider nichts mehr zu holen 🙂 In Cochem gibt es was ganz Besonderes, zu „Lebzeiten“ streng geheim. Heute Museum:
Das war ja interessant! Bei einer Führung bekommt man die Geschichte erzählt, kann alles besichtigen – und staunen.
Dieser Bunker war jahrzehntelang ein Geheimnis der BRD. Getarnt als Schulungs-und Erholungsheim ahnte niemand etwas von dieser Existenz:
alte Ansicht
30 Meter unter der Erdoberfläche befanden sich die Lagerräume für 15 Millarden DM (geheime Notstandswährung) sowie Luftschutzräume für Zivilisten.
Hinter dieser Tür lagerte das Geld:
Wir konnten raten, wie viel Stauraum wohl das Geld einnehmen würde. Wahnsinn!
Abteil an Abteil, Kisten und Säcke – da blieb fast der Mund offen stehen.
Zum Glück musste diese Anlage nie verteidigt werden, Zivilisten mussten nie Unterschlupf suchen.
Krankenstation
Wirklich zu empfehlen, sehr interessant. Allerdings gibt es vor Ort keinen Parkplatz, es gibt aber einen Shuttlebus oder man parkt etwas weiter weg.
Unser großer Laptop ist kaputt. Daher konnte ich tagelang nicht bloggen oder was schreiben. Nun nutze ich den Ersatzrechner im Arbeitszimmer. Hoffe, dass alles geht. Ich werde also wieder zu euch schauen kommen.
Von Eisenach aus sind wir noch für eine Woche nach Zell an der Mosel gefahren.
Zell an der Mosel
Das letzte Mal waren wir vor 22 Jahren hier in der Nähe. Wir haben einen Schiffsausflug nach Traben-Trarbach unternommen.
Schiffsausflug
Ich habe zum ersten Mal Nilgänse gesehen und musste dabei an Elke denken, sie zeigte sie schon oft.
Nilgans
Abends haben wir gleich über die Straße auf der Bank gesessen, das Treiben auf dem Wasser verfolgt und den Tag ausklingen lassen. Abendrot. Das Gewitter zog aber vorbei.
Abendrot
Und kulinarisch war es 🙂 Flammkuchen in allen Variationen, viel Wein, Weineis. Das gibt es nur hier in der Region.
Leckereien
Unser Nachbar zog die Blicke aller Leute auf sich. Ein absoluter Borussia-Fan. Nicht zu übersehen 😆