Kategorie: Unterwegs
Der Grünmetzsee im Frühjahr
Heut war die Runde dahin mal wieder fällig. Das letzte Mal war ich mit Brigitte Blechi und Bärbeli im Februar da.
Schon von Weitem fiel mir auf: Boah – hier wurde eine neue Hütte gebaut, noch nicht ganz fertig, aber super! Da kann ich nur hoffen, dass da nicht viel Blödsinn veranstaltet wird und alles lange erhalten bleibt. Nun muss ich noch erfahren, wer hier wann den Grill anschmeißen darf.
Einige Angler waren am See. Ein Man kam mir entgegen – großes Fernglas um den Hals. Ich grüße nett, dreh mich um – ui, was ist das denn für ein Riesenteil! Hab kurz überlegt, ob ich ihn anspreche, hab es aber doch sein gelassen. Was er wohl geknipst hat?
Nun mein Frühjahrsfoto von der Bank. Es war nur leider etwas diesig, aber warm!
Auf dem Rückweg hab ich unter einem Baum eine große Stelle mit Hornveilchen entdeckt, sie leuchteten schon von Weitem.
Neue Einblicke
in das ehemalige „Neue Lager“ der Sowjetarmee hab ich am letzten Wochenende erhalten. Bin mit Sohnemann Robert in Ecken gelaufen, da war ich noch nicht.
Hier wohnten in den vielen Wohnblocks die Familien der Offiziere. Einige wurden schon abgerissen, 3 Blocks stehen noch.
Geisterhäuser
Wer hat Lust, wer kommt mit ins Freibad? Auch das gab es hier, zwei große und tiefe Schwimmbecken.
Bitte schön die Leiter nutzen, nicht einfach so reinspringen 🙂
Wer traut sich noch auf den Sprungturm?
Wer kalte Füße bekommt, kann sich ein Paar Stiefel zusammen suchen, die liegen hier haufenweise – setzen sogar schon Moos an.
Wer sich verausgabt hat, den können wir mit der alten Karre heim fahren 🙂
Ich hoffe, die brauchen wir nicht mehr.
Kommt Zeit, kommt Rad.
Das Bad wird gesäumt von einer Allee von Bäumen. Das sieht in Grün sicher alles viel schöner aus.
Leider sind wir auch auf Tierkadaver gestoßen, Gerippe, Knochen, Fell. Und dann düsten 2 Häschen auf und davon. Da war es vorbei mit Johnny, der Jagdtrieb erwachte. Er kläffte, quietschte, zerrte. Beim nächsten Mal kann ich ihn da echt nicht mitnehmen.
Am Ende der Runde könnt ihr dann sagen:
Zum Schluss noch was aus der Natur, das ist ein Baum, was?
Das Tiefental
Das hatte ich letztes Jahr schon mal vorgestellt. Da war ich letzte Woche zum ersten Mal dieses Jahr und war überrascht, dass schon wieder so viele Bäume gefallen sind. Also wenn es Natur pur gibt, dann auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes und hier!
Auch trifft man auf die Spuren des Bibers: auf seine Knabberspuren und Fußspuren.
Die Wurzeln der Bäume nah am Wasser ziehen immer meine Blicke auf sich.
Die Schwepnitzer Teiche
waren unser erster Anlaufpunkt letzte Woche. Ein wahres Paradies für Wasservögel. 3 kleine Teiche bieten schöne Fotomotive und Erholung für den Menschen. Ein Versteck von Geocaching gibt es hier auch.
Schöne alte Bäume säumen den ersten Teich – den Stockteich.
Den Stockteich kann man umrunden, die anderen zwei – Vorderer Teich und Hinterer Teich – nicht ganz. Da wird das Gestrüpp zu dicht.
Schwäne sind immer wieder schön anzusehen – so graziös, so sauber.
Wenn alles grün ist, zieht es uns sicher noch mal da hin. Ist ja nicht weit weg, nur 10 Autominuten.
Der Triemig in Schwepnitz
war unser Ziel am Sonntag. 10 km von Königsbrück entfernt – da bin ich aufgewachsen.
Hier ist alles Naturschutzgebiet, die Natur erholt sich von den Sünden der Sowjetarmee. Als Kind konnte ich hier mal mit einem Schwimmpanzer mit fahren, da war irgendeine Veranstaltung von der Schule aus, kann mich aber kaum noch erinnern.
Leider war es ziemlich grau, nur ab und zu schaffte es die Sonne durch die Wolken zu schauen.
Spiegelungen im Wasser – die Grenze ist kaum zu erkennen.
Und endlich habe ich richtig schöne Weidenkätzchen gefunden.
Johnny war anschließend ganz schön knülle. Habt einen guten Start in die neue Woche!
Seifersdorfer Tal
Gestern waren wir zu einer kleinen Wanderung im Seifersdorfer Tal. Das ist ca. 12 km von uns entfernt. Herrlicher Sonnenschein begleitete uns die erste Zeit, dann wurde es zunehmend trüb. Daher kann ich auch nur graue Bilder präsentieren.
Der Landschaftsgarten im Seifersdorfer Tal wurde von der Gräfin Christina von Brühl geschaffen. Die teilweise noch gut erhaltenen Gartenszenen bilden Brücken, Büsten, Gedenksteine, Tempel.
Manche Skulpturen standen auf der anderen Seite des Wassers – der Röder – und waren nicht näher heran zu bekommen.
Normalerweise ist dies eine herrliche grüne Anlage. Allerdings wurde das Tal im Jahr 2006 vom Hochwasser heim gesucht, im Jahr 2007 durch den Sturm Kyrill und 2010 durch einen Tornado. Überall liegen die umgestürzten Bäume, ragen kahle Bäume in den Himmel.
Zum Ausklang kehrten wir beim Italiener in Königsbrück ein, ein anschließendes Schäferstündchen auf dem Sofa tat gut.
Kommt gut in die neue Woche!
Modellbauprojekt „Via Regia“
Nach der Besichtigung der Kamelien besuchten wir wenige Meter weiter die Modellbauausstellung „Via Regia“. Seit Juni 2000 werden hier historische Bauwerke im Maßstab 1:25 gebaut. Geplant ist die Gestaltung einer Ausstellungsfläche.
Kaisertrutz Görlitz
Lutherhaus Eisenach
Apothekerhaus (zeigte ich schon mal) und Armenhaus in Königsbrück
Schloß Kreisau (Polen)
Altes Rathaus Leipzig
Gebrüder-Grimm-Haus
Rathaus Bunzlau.
Ehemaliges Schützenhaus in Königsbrück.
Überall kann man schöne Details entdecken.
Ich könnte noch mehr zeigen, aber das wird zuviel. Ihr könnt bei Interesse auch hier nachlesen und schauen.
Da werde ich noch mal ganz in Ruhe hin gehen und alle Kleinigkeiten ganz genau besichtigen, auf die Schnelle konnte man nicht alles wahr nehmen.
Micha wird auch noch ausführlich darüber berichten, er hatte ein informatives Gespräch mit unserem ehemaligen Bürgermeister und dem Leiter des Modellbaus.













































































