Die durften wir nun reichlich erleben. Seit Sonntag sind wir wieder daheim. Und was wir für ein Glück mit dem Wetter hatten! Sonnenschein vom ersten bis zum letzten Tag, nur ein Mal zwischendurch ein Schauer. Geschwitzt haben wir, mussten uns eincremen, trotzdem dann auf Helgoland verbrannt.
Gewohnt haben wir dieses Mal in Büsum in diesem Hochhaus, in der 19. Etage. Schrecklich, die Architektur (Baujahr 1972) passt überhaupt nicht ins Bild. Aber sensationeller Ausblick vom Balkon, den kann nichts toppen.
Hochhaus Büsum
Wir hatten Blick auf die Lagune.
Hochhaus und Lagune
Morgens kam die Sonne von Osten, tagsüber waren wir unterwegs, abends hatten wir sie im Westen. Perfekte Lage also.
Blick zum Hafen bei Ebbe
Sonnenuntergang, fast jeden Abend so schön:
Sonnenuntergang
Als die Unwetter im Westen Deutschlands tobten, da gab es hier nur Wolken.
Gewitter in der Ferne
Wir haben viele Schafe gesehen, Kühe, Pferde.
Schafe auf dem Deich
Fotos von Kamera und Handy kommen hier durcheinander. Ich musste immer auch mit dem Handy Fotos machen für die Lieben daheim. Diesen Blick finde ich so toll, da kann ich es immer kaum erwarten auf den Deich zu kommen:
am Deich
Das Wasser war kalt, aber bei Ebbe war es sehr angenehm warm im Watt.
Kerstin im Watt
Seit Dienstag gehen wir wieder arbeiten. Theo freut sich, dass wir wieder da sind. Bei der Tierärztin waren wir schon wieder, aber nur zum Impfen. Ich werde nach und nach berichten und bei euch vorbei schauen kommen.
Es bleibt auch noch ein Weilchen ruhiger hier, ich komme einfach nicht zum Bloggen.
Nun haben wir schon das Oster-Wochenende. Ich habe dieses Jahr gar nicht geschmückt. Muss ich nicht, denn es gibt bei uns kein Treffen. Wir fahren zu den Kindern, ein Mal zur Geburtstags-Nachfeier bei unserem Försterliesel und dann zum Geburtstag der großen Schwiegertochter.
Am Mittwoch habe ich unsere Enkelin aus dem Kindergarten geholt und bin mit ihr zum See der Freundschaft gefahren.
See der Freundschaft
Einmal über den langen Steg laufen, kurz auf die Aussichtsplattform, dann zurück.
Am See
Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Am Wochenende sind da sicher viele Leute unterwegs, aber in der Woche trifft man höchstens ein paar Angler.
Nun wünsche ich euch allen ein sonniges und buntes Wochenende, Spaß bei der Eiersuche und Freude beim Zusammensein mit der Familie. Wir lesen uns bald wieder, es kommen auch wieder ruhigere Zeiten.
Ein Besuch von Greifswald stand im Urlaub auf dem Programm. Im Februar 2012 waren wir hier das erste Mal.
Schön die alte Holz-Klappbrücke im Hafen.
Klappbrücke im Hafen
Und hier – in Wiek – stehen die „3 Weisen“, Holzköpfe des Hamburger Bildhauers Johannes Speder.
Die drei Weisen
Spaßfotos müssen immer sein und so zog ich auch mal Schnute 🙂
Bitte Schnute ziehen 🙂
Und genau wie 2012 haben wir uns hier mit Blogger Wolfgang aus Greifswald getroffen auf Kaffee und Kuchen.
Kerstin und Wolfgang
Auch die Klosterruinen Eldena haben wir erneut besucht. Immer wieder magisch irgendwie.
Klosterruine Eldena
Eldena
Eldena
Wir waren in der zweiten Woche gleich noch einmal in Greifswald. Im Hafen gibt es den leckersten frisch gebratenen Fisch.
Lecker!
Kalt ist es jetzt geworden. Minus 1 Grad letzte Nacht und heute früh lag eine feine Puderzucker-Decke auf den Autos. Kommt sicher durch die kalten Tage!
Eine Weile war es ruhig hier, ich konnte nicht auf meine Fotos zugreifen. Also den Mann mal machen lassen und nun geht es weiter. Ich habe den Urlaub noch gar nicht groß erzählt, da muss ich erst noch was Aktuelles dazwischen schieben. Ich war am Wochenende mit meiner Mutti in Hamburg. Mit dem örtlichen Reiseunternehmen unternahmen wir gemeinsam diesen Ausflug.
Reisebus
Meine Mutti hatte sich das lange gewünscht, nun habe ich ihr diesen Wunsch erfüllt.
Mutter und Tochter
Nach dem Einchecken im Hotel ging es sofort zum Hafen, mit der Fähre hinüber zum Musical.
Insel mit den Hallen
„König der Löwen“ hatten wir gebucht. Ich habe auch nicht heimlich fotografiert, daher gibt es keine Bilder. Alle Aufnahmen sind auch nur mit dem Handy entstanden, denn ich hatte keine Kamera mit.
Blick zur Bühne
Ich kann es nur so beschreiben: fantastisch, bunt, mitreißend, humorvoll, kurzweilig, sensationell! Knapp 3 Stunden inklusive 20 Minuten Pause. Wirklich sehenswert.
Danach hatten wir Freizeit. Also auf zur Reeperbahn, der Herbertstraße, der Polizeiwache usw.
Nur was für Männer 🙂
Wir waren beide schon mal hier zum Stadtbesuch und haben das alles gesehen. Aber abends mit den vielen Lichtern war es eine ganz andere Stimmung. Und die Weihnachtsdekoration sowie die Märkte wurden schon vorbereitet.
Überall nur Liebe 🙂
Abschließend ging es zum Volksfest „Hamburger Dom“, der Festplatz befand sich in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Also mussten wir doch schauen gehen. Meine Mutti hat Höhenangst. Da konnten wir nicht hinauf:
riesiges Riesenrad
Solche vielfältigen Fahrgeschäfte haben wir noch nicht gesehen. Höher, lauter, schneller ist wohl die Devise.
Kettenkarussell
Und es duftete überall, wir waren aber schon satt vom Abendessen. Ein Spaßfoto musste natürlich wieder sein:
Traumpaar?
Total knülle und mit Plattfüßen sind wir ins Bett gefallen, um kurz nach 7 Uhr wieder aufzuspringen. Nach dem Frühstück ging es schon 9 Uhr zur 2-stündigen Stadtrundfahrt. Am Rathaus gab es eine kurze Rast.
Rathaus
Danach ging es zur Hafenrundfahrt mit einer Barkasse, gebucht nur für unsere Gesellschaft. Da ging die Schunkelei schon wieder los wie auf die Insel Oi 😆
Barkasse
Nach einer Stunde Freizeit (wir haben uns Fischbrötchen gegönnt) ging es zur letzten Station, der Elbphilharmonie.
Elbphilharmonie
Meine Mutti war ganz tapfer und ist die endlos lange Rolltreppe mit hinauf gefahren.
Rolltreppe
Wow, da kann man nur staunen. Und muss den Ein- und Ausgang suchen bei den Glaswänden, um zur Plattform hinaus zu kommen 🙂
Überall nur Glas
Einen tollen Blick hat man auf die Stadt, den Hafen, die Speicherstadt.
Speicherstadt
Nach 7,5 Stunden Fahrt war ich dann wieder daheim. Ich bin sofort ins Bett gefallen. Am nächsten Tag hatte ich noch frei.
Es war alles super organisiert, wir sind ohne Staus gut gerollt, alles war wunderschön, sehenswert, informativ. Meiner Mutti einen Wunsch zu erfüllen, das war das Wichtigste.
Vom Urlaub am Meer muss es natürlich zuallererst Bilder vom Meer geben 🙂
Strand in Freest
Gewohnt haben wir auf dem Festland gegenüber der Insel Usedom, im kleinen Fischerdorf Freest. Das befindet sich genau gegenüber von Peenemünde.
Abends ging es immer noch mal an den Strand, bis die Sonne unterging.
Blick nach Peenemünde
Dieses Mal war das Meer ruhig. Keine hohen Wellen, kein Getobe und Getöse.
Es gab noch Strandkörbe.
Einen Schiffsausflug haben wir unternommen zur Insel Greifswalder Oi. Ein kleines Schiff. Fahrtzeit knapp 1,5 Stunden. Aber draußen auf dem offenen Meer war Windstärke 4. Hui, da hat das Bötchen ordentlich geschaukelt. Es wurde mulmig im Magen, Tütchen wurden angeboten 🙂 Ich brauchte keines, aber es war knapp. Wir saßen hinzu unten, rückzu oben. Da war mehr frische Luft und alles war gut. Fazit: bei einem Ausflug mit so einem kleinen Boot hinaus aufs weite Meer immer so sitzen, dass man frischen Wind abbekommt.
Schifffahrt
Die Insel Oi ist Naturschutzgebiet, es dürfen nur 50 Personen am Tag die Insel besuchen. Hier befindet sich eine Beringungszentrale für Vögel. Es wird bei der kurzen Führung alles schön erklärt. Dann kann man die Insel erkunden, der Leuchtturm ist für Besucher geöffnet.
Leuchtturm Insel Oi
Man muss aber zügig laufen, wenn man alles sehen will. Knapp 2 km hin und wieder zurück, da bleibt nicht viel Zeit zum Verweilen.
Das Schönste zum Schluss: am Hafen konnte ich dann eine Robbe entdecken. Ich musste mächtig zoomen, aber ich habe mich so gefreut.
Ich raffe mich auf und versuche es. Einen Neustart. Immer nur von einem auf den anderen Tag verschieben ist nicht schön, daher soll es nun weitergehen.
Anfang September waren wir am Meer, unserer geliebten Ostsee. Bis zum letzten Tag vor der Abreise habe ich gehofft, dass es mir gut geht und wir fahren können. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint. So viel Sonnenschein – damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet. Ich war sogar 3 Mal baden.
Kerstin im Meer
Nach unserer Rückkehr hatte ich Termin in Dresden für die Spritzen in die Halswirbelsäule. Es waren Spritzen in die Gelenkfacetten, das ist Variante Nr. 1 als erster Versuch einer Linderung. Was soll ich sagen: 7 Monate hat es gedauert von den ersten Beschwerden bis zu diesem Eingriff. 3 Tage ging es mir besser, dann waren die Schmerzen zum größten Teil wieder da. Doch nun geht es zumindest ohne Schmerzmittel und nur abends oder bei Überlastung bekomme ich noch Schmerzen im Nacken oder Kopf. In 2 Wochen ist Nachuntersuchung. Das Ergebnis gefällt mir noch nicht, ich bekomme sicher noch einmal Spritzen.
Nach und nach werde ich nun berichten. Doch wir haben viel zu tun. Die Steuererklärung – privat und fürs Gewerbe – muss gemacht werden, wir haben Verlängerung beantragt. Das Haus der Schwiegereltern muss leer geräumt werden, unsere beiden Förster werden es übernehmen. Da gibt es zu räumen, zu entsorgen, zu entscheiden. Die neue Ferienwohnung in unserem Haus ist fertig. Nun muss sie an den Markt gebracht werden. Auch das macht sich nicht von alleine.
Der Herbst hat mittlerweile Einzug gehalten. Geburtstage wurden gefeiert. Der Garten wird bald winterfest gemacht, unser Birnenbaum trägt dieses Jahr Früchte wie schon lange nicht mehr, alles muss verarbeitet werden.
Also – ich wünsche mir selbst Kraft und Lust und danke euch allen für die Nachfragen und guten Wünsche.
Am letzten Tag gab es heftigen Wind. Das Meer schlug Wellen und dröhnte.
Tobendes Meer
Kein Ausflugswetter. Wir sind trotzdem an den Strand gegangen. So was muss man doch auch mal mitmachen. Außerdem musste ich noch Steine sammeln, wir bringen unserer Enkelin immer einen mit.
Strand in Sellin
Einmal zur Seebrücke, ums Restaurant drumrum, das musste noch sein.
Seebrücke Sellin
Die dicken Jacken hatten wir an, es war ganz schön kalt.
Festhalten!
Es fuhren keine Schiffe und auch die Tauchgondel blieb oben.
Tauchgondel
Ein heißes Getränk im Restaurant, das tat gut. Sogar eine Hochzeit fand an diesem stürmischen Tag statt. Wir konnten das Brautpaar mit der Fotografin auf der Brücke beobachten und haben gratuliert.
Strand Sellin
Ein paar Eindrücke kommen noch, dann ist Schluss mit meinem Bericht. Ostsee – immer wieder gern 🙂