Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Alles geschafft

Meine Güte, wie rennt die Zeit davon und ich hinke hinterher.
Aber nach dem Urlaub stand so viel auf dem Plan, da war keine Zeit zum Bloggen übrig.

Am 29.09. feierte unsere Enkelin ihren 5. Geburtstag. Sie ist so groß geworden, so in die Länge geschossen, dabei sind ihre Eltern gar keine Riesen 🙂

Am 02.10. feierten wir dann im großen Kreis den Geburtstag von meinem Mann nach.
Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen.
Als Überraschungsgast hatte ich den Künstler Falk-Ingo Renner eingeladen.
Er diente zu DDR-Zeiten mit meinem Mann bei der Armee. Vor 17 Jahren haben wir uns das letzte Mal gesehen, nun konnte ich diese Überraschung wochenlang geheim halten und die Freude war groß.
Während der Feier hat er portraitiert, was sehr gut ankam und für Lacher sorgte.

Zeichnungen

3 Tage später dann holte unser Förster seinen Geburtstag nach, er hatte auch während unseres Urlaubes.
Es ging ins Panometer nach Dresden. Dieser historische Gasspeicher dient als Ausstellungshaus. Der Künstler Yadegar Asisi hat hier derzeit die Ausstellung „Amazonien“.

Panometer Dresden

Im Zentrum befindet sich die 30 Meter hohe Aussichtsplattform. In über 3.000 qm Bildfläche kann man hier eintauchen in die faszinierende Welt des Regenwaldes.

Plattform

Erst nahmen wir an einer Führung teil, dann versanken wir in diesem gigantischen Werk.
Herrlich, man kann das mit der Kamera gar nicht so gut einfangen.

Regenwald
Natur

Man hört Vögel zwitschern, es wird Tag und Nacht simuliert, der Mond steht am Himmel und dann geht wieder die Sonne auf, alles erstrahlt in Gold und Rot.

die Kuppel

Nun ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und ich komme hoffentlich zu meinen Blogrunden.

Kommt gut ins Wochenende, hier gab es keine Sturmschäden zu verzeichnen.

Urlaub am Meer

Nun wird es aber Zeit für einen ersten kleinen Bericht.
Am 05.09. ging es als erstes auf die Insel Rügen. Gewohnt haben wir für 2 Nächte im Schlosshotel in Ralswiek.

Schlosshotel Ralswiek

Ein feines Anwesen. Knarrende Dielen, hohe Räume, alte Holztüren, viele Bilder an den Wänden, Kronleuchter, Geister. Ja, Geister 🙂 Als kleines Souvenir bekommt man einen kleinen Schlossgeist geschenkt.

Geist als Geschenk

Von der Terrasse des Hotels kann man hinüber schauen zum Areal, wo die Störtebeker-Festspiele stattfinden. Genau da wollten wir dann am nächsten Tag zum Konzert von Santiano gehen. Es wurde fleißig aufgebaut.

Bühnenaufbau

Am nächsten Tag dann hatte mein Mann seinen 60. Geburtstag. Das habe ich natürlich dem Hotel vorher verraten und so war unser Frühstückstisch besonders gedeckt.
Eine tolle erste Überraschung wartete auf uns. Unsere Freunde sahen meine ersten Bilder bei WhatsApp und freuten sich. Sie waren in der Nähe im Urlaub und so trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück. Manchmal hat das Leben schöne Überraschungen und Zufälle 🙂

Am Abend dann ging es hinüber zum Konzert. Wir waren noch nie hier und bestaunten die Kulisse ringsum. Punkt 20 Uhr ging es los und wir wurden 2 Stunden lang ohne Pause unterhalten.
Dies war mein Geschenk an meinen Mann.

Santiano

Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk. Also besser hätte der Tag für uns nicht laufen können. Wer bekommt schon zum Geburtstag eine solche Show und dann noch Feuerwerk? Aus Spaß meinte ich zum meinem Mann, dass ich das extra organisiert habe 🙂
Die Becher vom Bier habe ich nicht zurück gebracht, die wanderten mit nach Hause.


Und vor dem Einlass stand ich letztes Jahr schon einmal. Nun wieder, wer hätte das damals gedacht.

Mit der Skulptur „Die Nachbarin“

Das Wetter spielte mit. Es war so warm, wir brauchten die ersten Tage nur leichte Sommerkleidung. Prima!

Es ist wieder so weit.

Es geht wieder los. Unser Jahresurlaub steht bevor.
Und wieder ruft uns das Meer 🙂

Erstes Reiseziel ist die Insel Rügen, Ralswiek.
Voriges Jahr im Mai standen wir hier und nun geht es bald hinein. Allerdings nicht zu den Störtebeker-Festspielen (die gehen nur bis zum 31.08.), sondern zum Konzert von Santiano.

Freilichtbühne Ralswiek

Nach zwei Tagen reisen wir weiter zur Insel Usedom.
Zum dritten Mal nach Karlshagen, in die Zeltplatzstraße. Dort gibt es so viele schöne reetgedeckte Häuser, direkt hinter den Dünen, 100 Meter vom Strand entfernt.

Usedom

Und wenn das Wetter passt, dann machen wir rückzu noch mal Halt im Spreewald. Zeit haben wir.

Spreewald

Die Nachbarn hüten wieder das Haus und füttern Theo, die Jungs kommen abwechselnd gießen und nach dem Rechten schauen.

Eine größere Feier wirft ihre Schatten voraus, es gibt wieder zu planen und zu organisieren.
Das Gröbste ist erledigt, nun können wir uns erst einmal erholen.

Kommt gut durch den September, wir lesen uns später wieder.

Kurz in der Aue gewesen.

In der großen Hitze gehe ich gar nicht spazieren. Bin dann immer froh, wenn ich daheim bin und nur noch zum Gießen abends raus muss.
Aber heute – nach der Abkühlung durch den Regen letzte Nacht – bin ich zusammen mit Theo in die Aue gelaufen.

Flüsterallee

Da habe ich sofort neue Nistkästen an den Bäumen entdeckt.

Nistkasten

Ach wie lustig, wer hatte denn da so eine witzige Idee?

wie witzig

Da hat doch schon jemand dranrum gepickt. Ein Specht? Ein aufdringlicher Verehrer? 😆

Liebesnest

Und noch einer. Leider war keine Bedienung da. Ich hätte was getrunken 🙂

Leider geschlossen.

Vielleicht gibt es noch mehr. Ich konnte mit Theo nicht so weit laufen.
Schön war es. Wenn die Tage nicht mehr ganz so heiß sind, dann gehe ich wieder öfter die Runde.

Flüsterallee

Abschied von Büsum

Ein paar letzte Bilder von der Nordsee, dann ist gut. Der nächst Urlaub müsste schon wieder geplant werden 🙂

Wir wollten mal richtig Fisch schlemmen. Und was wurde uns geboten? Herrlich, da musste ich einfach schnell mit dem Handy knipsen 😆

Schlemmerfisch 🙂

Auch auf Helgoland ist man bedacht auf ein schönes Äußeres:

Schokolade macht schön.

Nur manchmal muss man wahrscheinlich seine Stullen vorbestullen 🙂

Mal was Neues.

Wir haben Pizza gegessen, viele Fischbrötchen (ich liebe Backfisch), wir haben Fischsuppe probiert und Pharisäer.
Abends an der Lagune dann mal kein Bier:

Prost

Nun haben wir diesen Flecken Erde zwei Mal besucht. Auf Wiedersehen Büsum!

Schön war es wieder hier.

Auch Helgoland werden wir sicher nicht wiedersehen. Aber wirklich sehens- und erlebenswert!

Rast in den Hügeln

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Im September haben wir noch einmal 2 Wochen. Ziel bis jetzt unbekannt, das müssen wir uns erst noch überlegen.

Helgoland Teil 2

Nach dem Besuch der Felsen und Basstölpel ging es zurück zum Hafen.
Mit der Fähre fuhren wir zur „Düne„. Sie war ursprünglich mit Helgoland verbunden, wurde aber im Jahre 1721 durch eine Flut von ihr getrennt.

Die Düne.

Feiner weißer Sandstrand, blaues klares Wasser, die Sonne prallte von oben herab – ich kam mir vor wie in der Karibik.

Und dann entdeckten wir sie: Robben.

Kegelrobben

Eigentlich sind sie immer da, aber eigentlich heißt nicht immer. Wir hatten wieder mal Glück.

Kegelrobben

Man darf sich ihnen bis auf 30 Meter nähern. Darf auch da baden gehen. Leider hatten wir keine Badesachen mit.

Kegelrobben

Ich habe geknipst wie ein Weltmeister und gefilmt. Hatte Angst, sie könnten im nächsten Moment im Wasser verschwinden 🙂

Mal großgezoomt, da kann man die Beißerchen sehen:

Beißerchen zeigen

Es war ein Gewühle und Gewusel, sie grunzten und einzelne verschwanden dann auch im Wasser.

Tolles Exemplar

Ich lief hin und her und konnte gar nicht genug bekommen. Nur leider war es brennend heiß und ohne Schatten kaum auszuhalten.

Alles Kegelrobben

Also liefen wir zurück und noch mal in die entgegengesetzte Richtung zum Strand.

Ja so was, auch hier lagen welche. Und dazu Seehunde.

Kegelrobben und Seehunde

Hier kam ich nicht so weit heran, wir konnten einfach nicht mehr.

Was für ein Strand!

Also noch mal die Kamera gequält und dann aber Rückzug in den einzigen freien Strandkorb am Weg.
Die schwarzen Tiere sind Kegelrobben, die hellen Seehunde.

Robben und Seehunde

Nach einer Verschnaufpause und einem Getränk ging es zurück zur Fähre.

Hier kann man auch Häuschen mieten, sieht aus wie in nordischen Ländern.

Ferienhäuser

Dies war der schönste Tag im ganzen Urlaub. Alles gesehen, alle Tiere entdeckt, besser hätte es nicht sein können.

Helgoland

Wir haben an der Nordsee abermals den Nord-Ostsee-Kanal besucht, die Schiffe in der Schleuse beobachtet. Wir waren abermals am Eider-Sperrwerk.
Aber dann kam unser eigentlicher Höhepunkt: die Insel Helgoland.

Mit dem Schiff ging es in 2,5 Stunden bei ruhiger See hinüber.

Schiffsreise

Wir hatten ein Hotel gebucht. Gleich nach dem Einchecken ging es zur geführten Bunkerbesichtigung.
Leider müsste ich um Erlaubnis fragen, ob ich die Aufnahmen zeigen darf.
Wen es interessiert, der kann hier nachlesen und sich informieren.
Es war schon bedrückend, aber auch sehr informativ.

Am nächsten Tag dann ging es bei herrlichstem Sonnenschein zu den Felsen.

Wunderschöne Natur

Das war genau mein Ding. Da könnte ich stundenlang schauen und einfach alles in mich aufsaugen an Eindrücken, Geräuschen, Gerüchen.

Aussicht

Alles so saftig grün, die Wiese blühte, der Himmel und das Meer so blau. Und überall Sitzgelegenheiten.

Zum Ausruhen

Schon von Weitem hörte man das Gekreische der Basstölpel.

Basstölpel

Also da würde mich schon interessieren, was die sich ununterbrochen zu sagen haben 🙂

Schnabel hoch in die Luft 🙂

Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Ein Geflatter und ständiges auf und ab fliegen.

So schön anzuschauen.

Einige hatten tatsächlich schon Junge, aber ich konnte nur wenige Schnappschüsse erhaschen.

Turteltäubchen

Fotografen sieht man da mit großen Apparaten, volle Ausrüstung. Die stehen da auch stundenlang und erhaschen sicher tolle Augenblicke.

Anflug

Aber irgendwann muss man mal weiter. Die Sonne brannte. Mit solchem Wetter hatten wir gar nicht gerechnet.

Es war heiß.

Hin ging es zur „Langen Anna“.

Die schönsten Felsen auf Helgoland.

Wie lange wird sie wohl noch stehen können?

Lange Anna

An der höchsten Erhebung der Insel gibt es sogar ein Gipfelkreuz. Leider war der Kasten leer, es gab kein Gipfelbuch.

Gipfelkreuz

Zurück ging es durch die hügeligen Wiesen. Ich kann keinen Vergleich ziehen, aber ich kam mir vor wie in Irland.

Hügellandschaft

So wunderschön, wir hatten dieses Mal so ein Glück mit dem Wetter und auch viel mehr Zeit als vor 2 Jahren, als wir nur für 4 Stunden hier waren.

Herrliche Natur

Wir hatten an diesem Tag noch mehr vor, sonst wäre ich da sicher noch länger sitzen geblieben.

Fels voller Basstölpel

Letzte Bilder zum Sattsehen 🙂

Sonnenanbeter?

Also wenn dann alle ihre Küken ausgebrütet haben, was da wohl erst für ein Tumult und Krach sein wird?

Noch am Nestbau

Einen Farbklecks entdeckte ich schon von Weitem. Riesiger Mohn.

Mohn

Das waren jetzt zwar viele Bilder, aber die Auswahl fiel schon schwer. Einfach zu schön, da konnte ich mich einfach nicht entscheiden 🙂

Robben und Seehunde

Beim Besuch vor 2 Jahren waren wir nicht drin, aber dieses Mal: in der Seehundstation Friedrichskoog.

Der war noch nicht echt 🙂

auf Tuchfühlung

Es war noch nicht die Zeit der Heuler, daher konnten wir nur Tiere sehen, die für immer in dieser Station bleiben müssen, nicht mehr ausgewildert werden können.

ein Seehund

Das war natürlich was für mich, Fotos ohne Ende – mit Kamera, mit Handy – dazu gefilmt.

eine Kegelrobbe

Wir konnten eine Schaufütterung miterleben, dazu wurden die Tiere vorgestellt und die Arbeit mit ihnen erklärt und veranschaulicht.

Seehund

Da fragt man sich, wer hier wen beobachtet 🙂 Die war so süß 🙂

Kegelrobbe

Ich kenne nun auch den Unterschied zwischen Kegelrobbe und Seehund 😆
Seehunde haben einen runden Kopf, Kegelrobben einen langgezogenen (wie eine lange Schnute 🙂 )

Kegelrobbe

Hier kommt gleich das Futter geflogen 🙂

Ich kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus und hätte da stundenlang schauen können.

Kegelrobbe

Tschüß ihr süßen Wasserratten!

Und ab ins Wasser!

Aber beim Abendspaziergang an unserer Unterkunft konnte ich mir den Spaß nicht verkneifen:

Ritt auf dem Seehund

Letzten Freitag war ich bei der Neurochirurgin, am 12.06. bekomme ich nun schon die nächsten Spritzen in die Halswirbel.
Die Beisetzung gestern haben wir auch geschafft, so traurig.

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