Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Erlichthof Rietschen

Nicht weit weg von Nochten gibt es den Erlichthof Rietschen.

Tourist-Information im Eingangsbereich

Dieser Museumshof stellt ein Heide-Dorf des 19. Jahrhunderts dar.
Schrotholzhäuser und Scheunen beherbergen heut verschiedene Hofläden.

Keramikscheune, Holzofenbäckerei, Webhaus, Hofladen, Naturladen, Atelier, Schokoladen, Gaststätte und vieles mehr.
Hier haben wir auch frisches Leinöl gekauft.

Leider waren aufgrund der derzeitigen Krise die meisten Häuser geschlossen.

Socken aus Leinen gab es hier, Holzartikel, Stoffe, Gestricktes, Keramik – alles so hübsch dekoriert.

Das Wetter meinte es gut mit uns und so saßen wir in der Sonne auf der Bank, haben ein Bierchen getrunken und mitgebrachte Brötchen und Knacker verspeist. So geht es auch.

Märchenhütte für Kinder

Eine Wolfsausstellung gibt es, aber eben leider auch noch zu.

Für Kinder ist das sicher interessant. Einen Wolf haben wir sogar zu Gesicht bekommen 🙂

Mein Fazit: Auf jeden Fall einen Besuch wert in Verbindung mit dem Findlingspark.

Kaum war ich auf Arbeit, schon erwischte mich ein Magen-/Darm-Virus. Jetzt geht es wieder. Vom vielen Liegen habe ich mir zudem den Ischias-Nerv eingeklemmt. War alles nicht so prickelnd, aber nun hoffe ich auf ein ruhiges schmerzfreies Wochenende.

Findlingspark Nochten

Eine Woche Urlaub liegt nun hinter uns. Geplant waren 2 Wochen verreisen, was leider noch nicht ging. Also haben wir auf 1 Woche reduziert und ein paar Ausflüge unternommen.

Vor 10 Jahren waren wir im Findlingsparkt Nochten, Europas größtem Steingarten. Nun waren wir wieder da.

Findlingspark Nochten

Der Findlingspark ist eine rekultivierte Tagebaufläche. Auf 20 Hektar befinden sich Steingärten, Heidegärten, Felsengärten, zahlreiche Findlinge, Brücken und Bäche.

Blick zum Kraftwerk Boxberg

Diese Anlage ist eine europaweit einzigartige Parklandschaft mit 7.000 Findlingen. Über 100.000 Pflanzen wurden gesetzt.

Zu jeder Jahreszeit blühen andere Pflanzen. Jetzt gab es gerade noch Frühjahrsblüher zu bewundern.

Für Kleinkinder gibt es Bollerwagen und überall findet man Sitzgelegenheiten. Einfach so schön zum Entspannen.

Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt, Parkplätze gibt es reichlich kostenlos.
Leider war das Restaurant noch geschlossen, es gab jedoch einen Imbiss und so mussten wir nicht hungern 🙂

Anschließend fuhren wir noch zum naheliegenden Braunkohlentagebau Nochten. Über den Zaun kann man spionieren 🙂

Mondlandschaft

Das Wetter wurde immer besser, wir kamen ganz schön ins Schwitzen.
Dann ging es noch ein Stück weiter. Doch dazu im nächsten Teil.

Sonniger 1. Mai – Teil 2

Vom Kreuzstein aus ging es nur ein winziges Stück weiter.
Ein Hinweisschild 🙂

eingewachsenes Schild

Und schon war ich da: an einem der ehemaligen Steinbrüche. Hier in unserer Region wurde Granit abgebaut.

alter Steinbruch

Ich wollte meinen Blickwinkel ändern und die Ansicht von der anderen Uferseite bekommen.

Steinbruch vom anderen Ufer

Schön war es hier. So ruhig, alles so hellgrün, Ginster blühte sogar.
Also noch ein Stück weiter und noch ein Stück. Und was habe ich entdeckt? Wusste ich gar nicht, dass daneben noch ein weiterer kleiner Steinbruch liegt. Natürlich voller Wasser.

zweiter Steinbruch

Nun wurde es doch recht uneben und stürzen wollte ich hier auf keinen Fall. Da würde mich wohl nicht so schnell jemand finden.
Also zurück.
Alte Seile sind total eingewachsen in den Bäumen. Ich finde so was schrecklich.

der arme Baum

Ich musste den gleichen Weg zurück, hätte sonst bis ins Dorf laufen müssen und dann die Straße entlang nach Hause.
Wie praktisch diese kleine Sitzgelegenheit, ich machte Pause.

Sitzgruppe am Wegesrand

Nun kamen sogar Nachbarn gewandert, man ist eben nie allein 🙂
Am Feld entlang ging es zurück durch die Aue.

Blick übers Feld

Sonniger 1. Mai

Nun haben wir den schönen Monat Mai erreicht. Morgens noch grau, kam die Sonne dann doch hervor und ich musste hinaus ins Grüne.
Also erst mal ab in die Aue.

Die Aue im Mai

Vorbei ging es an einer Wiese voll mit Löwenzahn. Im Sommer stehen hier die Kühe.

Wiese voller Löwenzahn

Große Steine liegen im Wald.

Ein Findling?

Staubtrocken ist schon wieder alles, obwohl es geregnet hatte.
Blauer Himmel, weiße Wolken – was will man mehr?

Wonnemonat Mai
Feldweg

Dann hatte ich mein erstes Ziel erreicht. Gleich ganz am Anfang meiner Bloggerzeit zeigte ich diese Stelle in Gräfenhain schon einmal.

Steinkreuz bei Gräfenhain

Die Erklärung dazu findet man auf der Tafel daneben.
Dieses eingeritzte Kreuz ist ein Johanniterkreuz. An dieser Stelle haben Mitglieder dieses Ordens ein gedenkwürdiges Ereignis erlebt. Welches? Das ist bis heut nicht geklärt. Solche Steinmäler können Sühnemale für ein Verbrechen sein, aber auch Gedenksteine für einen Verstorbenen. Errichtet wurden solche Steine im Mittelalter.
Für mich total faszinierend.

Kreuzstein

Gleich daneben befindet sich eine winzige Ruine. Von was weiß ich nicht.

Ruine

Viel ist nicht mehr übrig. Ein Baum ist total verwachsen mit den Steinen.

eingewachsener Baum an der Ruine

Dann ging es weiter. Doch dazu im nächsten Beitrag, sonst wird es zuviel.

Waldweg

Wöchentliche Walking-Runde

Und wieder war ich in Laußnitz die Walking-Runde laufen. Allerdings ohne Stöcke.

Wald in Laußnitz

Je öfter ich laufe, desto schwerer fällt es mir. Es müsste doch umgekehrt sein. Aber die Strecke erscheint mir von Mal zu Mal länger.
Hier wurden Bäume gefällt. Sieht das nicht aus wie ein Pilz? Absicht oder Zufall?

ein Pilz?

Überall hängen Nistkästen, sie werden gepflegt und das finde ich schön.

Nistkasten

Nach der Hälfte der Strecke mache ich immer Pause an einer Sitzgruppe.
Aber ich will es beibehalten: 1 x wöchentlich da laufen.

Der Baum hat wohl Rückenschmerzen und krümmt sich:

krummer Baum

Der Samstag war so schön sonnig und warm, wir haben abends wieder gegrillt. Heut scheint zwar auch die Sonne, aber es ist doch recht frisch draußen.

Kommt gut in die neue Woche und vergesst beim Einkaufen nicht eure Maske. Ich habe keine, werde nur Schals und Tücher nutzen.

Noch mal in Laußnitz.

Meine wöchentliche Walking-Runde drehte ich am Dienstag wieder im Nachbarort.
Wenn ich sonst da laufe, dann wünsche ich mir immer, dass mal jemand kommt. Über eine Stunde so ganz allein im Wald ist mir dann doch zu ruhig.
Doch dieses Mal war es umgekehrt. Ich nahm statt der Stöcke die große Kamera mit.

Waldweg in Laußnitz

Ich wollte in Ruhe probieren, mal in die Hocke gehen oder mich gar auf den Boden legen für andere Blickwinkel.
Fehlanzeige, es kamen ständig Leute und ich wünschte mir, dass ich allein wäre 🙂

Wanderweg

Wo soll man auch hin, wenn man an die frische Luft möchte und möglichst mit niemandemm Kontakt haben soll?

abgestorbener Baumstamm

Die Vögel zwitscherten. Die Sonne schien, doch es war kalt. Aber beim Laufen wird einem warm.

Hinweistafel der Forstverwaltung

Noch immer sind die vielen Schäden des schlimmen Sturmes vor 3 Jahren sichtbar. Der Wald wird noch immer aufgeräumt, Holz abtransportiert.
Hier haben nun sogar die Ameisenhaufen ihre eigene Hausnummer 🙂

Ameisenhaufen

Jetzt können wir uns noch einmal auf ein warmes und sonniges Wochenende freuen, bevor es leider nächste Woche wieder kalt werden soll mit Nachtfrost.

Das Einkaufen macht weiterhin keinen Spaß. Leere Regale, murrende Kunden, Vorschriften. Die jedoch müssen wirklich eingehalten werden.
In dem einen Discounter gibt es am Eingang Desinfektionsmittel für die Hände, die Wagen werden gesäubert. Im anderen Fehlanzeige.

Passt weiterhin gut auf euch auf und bleibt gesund!

Mal wieder am See.

Ich muss einfach raus bei dem sonnigen, aber kalten Wetter.
Also ging es nach langer Zeit mal wieder ans andere Ende der Stadt an den See der Freundschaft.

Mittagsrunde am See

Und wenn ich sonst um die Mittagszeit allein hier war mit Johnny, so begegneten mir am Montag so viele Leute wie noch nie.

Alle haben den selben Gedanken: raus in die Natur, da trifft man niemanden 🙂

wie goldenes Haar im Sonnenschein

Dafür wirkt die Stadt wie ausgestorben. In manchen Discountern wird jetzt Desinfektionsmittel am Eingang angeboten für die Hände. Finde ich gut. Und es sollen sogar die Einkaufswagen nach jedem Gebrauch desinfiziert werden erzählte man mir heut.

absolute Stille

Uns geht es allen gut, unsere Söhne arbeiten beide von daheim aus. Und auch bei mir auf Arbeit läuft noch alles normal.

abgestorbene Bäume in der Wildnis

Bleibt gesund und passt weiter auf euch auf!

Einsame Runde.

Am Wochenende habe ich wie immer meine Runde in der Aue gedreht.
Am Ende des Weges geht es ins Naturschutzgebiet Tiefental. Also schnell einen winzigen Abstecher bis an die erste Kurve gemacht. Durchflaufen dauert zu lange, das muss ich separat machen.

Weg ins Tiefental

Es war schon gegen 17 Uhr und die Sonne verschwand langsam hinter den Bäumen.

Hier ist die Natur sich selbst überlassen. Nur die Wege werden frei gehalten.

Natur pur

Ich hätte die Abkürzung die Straße entlang nach Hause laufen können. Aber ich hatte Zeit, also lief ich den ganzen langen Weg durch die Aue zurück.

Kalt war es heut früh, minus 6 Grad. Aber tagsüber haben wir herrlichsten Sonnenschein.
Daher fuhr ich am Montag zum See der Freundschaft. Die Bilder folgen noch.

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